Sharktopus + vs. Pteracuda + vs. Whalewolf

Monster, Tiere, Mutationen
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Sharktopus + vs. Pteracuda + vs. Whalewolf

Beitrag von freeman » 19.07.2011, 08:00

Sharktopus

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Originaltitel: Sharktopus
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2010
Regie: Declan O'Brien
Darsteller: Eric Roberts, Sara Malakul Lane, Kerem Bursin, Liv Boughn, Ralph Garman, Héctor Jiménez, Brent Huff, Roger Corman, Amanda Philipson, Roxana Ortega u.a.

Kalifornien, ein idyllischer Strand, ausschließlich belegt von Frauen! Das Paradies! Mitnichten, denn als eine der Damen ins Wasser steigt, wird sie von einem Hai attackiert. Eilig schwimmt sie gen rettenden Strand, doch der Hai kommt immer näher. Kurz bevor er sein Revolvergebiss in ihre strammen Schenkel versenken kann, wird er von den Tentakeln eines Octopus gepackt, aus dem Wasser geschleudert, wieder unter Wasser gezerrt und vor das Maul des Besitzers der Tentakel geführt. Und dieses gehört einem Hai!!! Richtig gehört, der Retter der Dame ist eine Mischung aus Hai und Octopus, kreiert von einer Einrichtung, die für die Navy arbeitet und mittels Tierversuchen neue Waffen im Kampf gegen maritime Verbrechen erschaffen soll. Damit das Tier nicht ausbüxt, bekam es eine Art Steuervorrichtung aufgepflanzt, die seine Hirnströme verändert und das Wesen lenkbar macht. Doch wie das so ist, wird genau diese Steuereinheit beschädigt, Sharktopus bricht aus und beginnt wahllos zu töten ... denn sein Schöpfer hat an weitaus mehr als seiner Kontrollierbarkeit herumgeschraubt. Nun gilt es, das Monster zu erlegen, bevor es noch mehr Menschen killt.

Bei Roger Corman liefen in den letzten Jahren wohl vor allem viele The Asylum und SYFY - Filme, denn nach denen hört sich seine Produktion Sharktopus mehr als nur ein wenig an. Allerdings schien der Produzentenfuchs bei sich gedacht zu haben, dass die Filme, die er da so gesehen hatte, eine ganz wichtige Zutat chronisch vernachlässigten: Den Spaß an der Sache. Und das merzt er nun mit Sharktopus aus, der wirklich mal gelungenen Trash der Marke „extra tiefer gelegt“ darstellt und bei dem man vor allem in den ersten 30 Minuten teils aus dem Lachen gar nicht mehr herauskommt. Die Existenz des Sharktopus wird im Film als so selbstverständlich betrachtet, dass man diese Kreuzung selbst als Zuschauer niemals hinterfragt. Grund dafür ist ein mit Spaß aufspielender Eric Roberts, der in Verbindung mit seiner Filmtochter ein hübsches Wissenschaftlergespann abgibt und selbst die hanebüchene Ausgangssituation durchaus funktionieren lässt, indem er in seiner Rolle die Entstehung des Sharktopus einfach nie thematisiert. Ein gewitzter Kniff der Macher. Dann legt der Sharktopus los und lancieren die Macher ordentlich ultraschrägen Humor! Ob die Bestie nun Steinehüpfen mit Menschen spielt oder zwei Männer in den Tod reißt, die sich gerade über „schönes Sterben“ unterhalten, eine Schatzsucherin im Sand des Strandes posiert wie einst Pamela Anderson oder ein Radio DJ gleich mal den ganzen Film mit nur einem Satz ironisch komplett aufbricht, Sharktopus ist in den ersten Momenten ein grandios alberner Spaß. Dem passen sich die nicht unbedingt hübschen, aber zweckmäßigen und mit schrägen Ideen und Perspektiven aufwartenden Special Effects rundweg an. Und peinliche Mehrfachverwendungen gelungener Einzeleffektszenen, wie bei Asylum gewohnt, findet man hier nie. Damit haucht man dem Ungeheuer ordentlich Leben ein! Leider kippt die Stimmung im Mittelteil ein wenig. Man geht auf die Jagd nach dem Vieh und da verliert der Film viel von seiner Leichtigkeit und mehr und mehr verirren sich langweilige Dialoge in den Film. Eric Roberts wird auch fast vollends aus dem Film herausgenommen und sogar die Attacken von Sharktopus fallen jetzt wesentlich weniger überdreht aus. Sobald Eric Roberts aber wieder in den Film integriert wird, fasst auch der Streifen wieder Fuß und so dreht er zum Finale hin noch mal ordentlich auf! Sharktopus bricht zu Landgängen auf, besteigt Segelyachten und entert Showbühnen, um aus der Überdachung heraus Menschen mit den Tentakeln zu fassen und sie dann genüsslich entzwei zu beißen. Nur kultig. Auch das Tempo zieht unversehens an, die Dialoge werden wieder bekloppter und der Spaß ist zurück. Und so klingt der Film aus, wie er begann: Herzerfrischend dämlich und enorm unterhaltend.

Das Ergebnis ist ein Film, der im Grunde alles richtig macht! Er erzählt eine rundweg bescheuerte Geschichte mit dem notwendigen Unernst, macht sich irgendwann gar über sich selbst lustig und weiß von Anfang an, wer der Star der Chose ist: Der Sharktopus. Der wird ganz nett getrickst (Er sieht halt sehr nach CGI aus und seine Umgebung reagiert wenig bis gar nicht auf ihn. So sind Wasserverdrängung, -spritzer nicht existent, wenn Freundblase auftaucht usw.) und darf vor allem gegen Ende auch beherzt zubeißen, was den – ebenfalls CGI – Splatteranteil ein wenig nach oben schraubt und der ein ähnliches Qualitätsniveau wie die Bestie hat. Die optische Umsetzung des Streifens ist sauber, in den Attackenszenen sogar teils erfrischend unbedarft im Spiel mit irren Perspektiven und Einstellungen. Und die Schauplätze machen rundweg Lust auf Urlaub, trieb man sich doch an wirklich schönen Stränden herum (Mexiko und Kalifornien sind angeblich die Schauplätze). Diese Urlaubsstimmung scheint sich auch auf die Darsteller übertragen zu haben, die relaxed aufspielen und den Film zu keiner Sekunde für voll nehmen. Und wenn man das als Zuschauer auch kann, dann findet man hier ENDLICH mal wieder Tierhorrortrash der höchst unterhaltsamen, aber natürlich richtig dummen Sorte!
:liquid6:

Die DVD kommt in UK und in den USA von Anchor Bay. Bei uns ist der Streifen aktuell auf dem Pay TV Channel MGM zu sehen. Leider gibt es noch keinen deutschsprachigen physischen Datenträger des Streifens zu erwerben, aber dem wird hoffentlich bald Abhilfe geschaffen!

In diesem Sinne:
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PS.: Das absolute Highlight für mich persönlich war ein winziges Detail. So wird eine Reporterin als ziemlich sexy Miststück in den Film eingeführt und sie schaut auch recht ordentlich aus. Wenn sie dann aber den Rest des Filmes – ungelogen – den obersten Knopf ihres sehr engen Rockes offen stehen hat, feiert man als Zuschauer schon schwer!
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Sharktopus vs Pteracuda – Kampf der Urzeitgiganten

Beitrag von StS » 19.07.2011, 08:57

freeman fragt: How much is the Mischfisch!

Sharktopus vs Pteracuda – Kampf der Urzeitgiganten

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Originaltitel: Sharktopus vs. Pteracuda
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2014
Regie: Kevin O’Neill
Darsteller: Robert Carradine, Akari Endo, Tony Evangelista, Mario Arturo Hernández, Rib Hillis, Alan Nadal Piantini, Conan O’Brien, Hensy Pichardo, Katie Savoy u.a.

Warum eine großartige Story ausdenken, wenn der Titel des ganzen Projektes wirklich alles vorwegnimmt, was den finalen Film ausmacht: Ein Sharktopus trifft auf einen Pteracuda. Dazu bewusst schwache Effekte, überforderte Darsteller und ein paar selten dämliche Szenen und *zack*, fertig ist der Kulttrash. Wenn es denn so einfach wäre…
:liquid3:

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Sharktopus vs. Whalewolf

Beitrag von Vince » 19.07.2011, 19:03

Und der freeman, der hat Zähne:

Sharktopus vs. Whalewolf

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Originaltitel: Sharktopus vs. Whalewolf
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2015
Regie: Kevin O’Neill
Darsteller: Casper Van Dien, Catherine Oxenberg, Jennifer Wenger, Akari Endo, Sarodj Bertin, Amanda Philipson, Yasser Michelén, Olga Valdez, Mario Peguero, Jorge Eduardo de Los Santos u.a.

Hier ist der Titel Programm: Eine Mischung aus Hai und Octopus trifft auf eine Mischung aus Wolf und Wal. Blöderweise ist das Ergebnis nicht ansatzweise so lustig, wie der Titel klingt. Ganz im Gegenteil: Der dritte Sharktopus-Film ist schlicht und ergreifend der schlechteste Teil überhaupt. Leider. Zumindest macht Casper Van Dien in seiner Rolle als versoffener Seebär Spaß.
:liquid1:

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Beitrag von freeman » 20.07.2011, 08:10

Vince hat geschrieben:
StS hat geschrieben:Den Film will ich auf jeden Fall auch noch sehen: Freu mich druff! :D
Fand schon den schmissigen "Sharktopus-Song" im Trailer köstlich... :lol:
Sauber, das hört sich doch endlich mal nach nem guten Vertreter dieser Sorte an. Ich versteh auch nicht, warum sonst immer nur Dreck der Marke "Sharkman" bei sowas rumkommt, der Markt für so nen Schwachsinn ist doch da, warum pumpt da nicht vielleicht auch mal was Budget rein?

Ach so, Mist, ich hab Michael Bay und Steven Spielberg vergessen. :lol:
der Markt für so nen Schwachsinn ist doch da, warum pumpt da nicht vielleicht auch mal was Budget rein
Du wirst lachen, aber exakt das habe ich beim Schauen von Sharktopus auch gedacht! Das Ding mit 20 Mille gedreht, durchgehend in dem Funny Tone (So Piranhas Style), fette Effekte, dazu ne Werbung, voll auf das Viech abgestellt und das Ding sollte doch halbwegs laufen ... ich frag mich echt, wieso man dieses Feld den "Nichtkönnern" (<-- ist net mal böse gemeint, bezieht sich mehr auf deren Willen, mal Geld in die Hand zu nehmen) wie Asylum oder SYFY usw. kampflos überlässt.

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Beitrag von StS » 20.07.2011, 09:15

Naja, "Piranhas" gilt ja auch als Box-Office-Enttäuschung. Außerhalb des DtV-Markts ist solche Ware imo leider nicht wirklich gefragt (siehe vergleichsweise auch "Drive Angry" und so)...

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Beitrag von kami » 20.07.2011, 10:33

Ich muss dem Freeman hier leider widersprechen: SHARKTOPUS macht keineswegs alles oder auch nur vieles richtig, sondern letztlich das meiste genauso wie die anderen SyFy-Produktionen. Immerhin sieht das Vieh ganz originell aus und ist auch nicht übel getrickst, jede Interaktion mit der Umgebung hingegen ist schon deutlich schlechter, die Tötungsszenen sind auf dem selben bescheidenen Niveau wie in den Konkurrenzproduktionen. Zudem ist das Tempo nicht durchgängig hoch, so dass sich regelmäßig Langeweile breit macht. Am besten ist noch der auf Kult gebürstete Titelsong, der einen deutlich unkonventionelleren, schrägeren Film verspricht, als dieses Dutzendteil letztlich darstellt.
Knappe :liquid4:

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Beitrag von Vince » 24.03.2014, 18:11

Diesen hier wollte ich schon wegen des herrlich absurden Mischviehs gut finden, leider war es mir nicht vergönnt. Es gibt sicher Schlechteres auf dem Creature-Trash-Sektor, aber so richtig spielt "Sharktopus" seine Karten leider nicht aus. Einige Szenen deuten das Potenzial an (die Fensterputzer, das Goldsucher-Bikinimaus und der alte Mann am Strand), töten es aber mit tumben, immer gleich ablaufenden Kills einer Computerkreatur ab, die nicht für einen Cent mit der Umwelt interagiert. Speziell im Mittelteil wird der Film auch abseits der Sharktopus-Auftritte furchtbar zerlabert, so dass doch die typische Langeweile, oder nennen wir es die Einladung zum Multitasking, einkehrt. Soll heißen: Auch dieser Film eignet sich hervorragend zur Untermalung von Bügel- oder Abwaschtätigkeiten.
:liquid4: (auch knapp)

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Beitrag von freeman » 25.11.2015, 09:15

Sharktopus vs Pteracuda – Kampf der Urzeitgiganten

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Die Kritik zum leider deutlich schwächeren zweiten Teil des Mixkreaturen-Spaßes.
:liquid3:

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Beitrag von freeman » 14.03.2017, 19:16

Sharktopus vs. Whalewolf

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Hier ist der Titel Programm: Eine Mischung aus Hai und Octopus trifft auf eine Mischung aus Wolf und Wal. Blöderweise ist das Ergebnis nicht ansatzweise so lustig, wie der Titel klingt. Ganz im Gegenteil: Der dritte Sharktopus-Film ist schlicht und ergreifend der schlechteste Teil überhaupt. Leider. Zumindest macht Casper Van Dien in seiner Rolle als versoffener Seebär Spaß.
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Beitrag von StS » 15.03.2017, 06:48

:lol: :lol: :lol:

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