Navy Seals

Der Action Film der 80er, der 90er und heute.
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freeman
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Navy Seals

Beitrag von freeman » 30.10.2005, 23:49

Navy Seals

Bild

Originaltitel: Navy Seals
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 1990
Regie: Lewis Teague
Darsteller: Charlie Sheen, Michael Biehn, Joanne Whalley, Bill Paxton, Rick Rossovich, Cyril O'Reilly, Dennis Haysbert u.a.

Ein Mann hockt mit Tarnfarben bemalt hinter seinem Sofa und verharrt in absoluter Stille. In der Hand hält er zwei Kabelbinder. Da kommt seine Frau zur Tür herein, in der Hand eine Pretty Woman DVD. Sie wendet sich dem DVD Player zu. Der Mann nutzt den Moment der Unachtsamkeit, entfleucht seiner Deckung, nähert sich über die Stationen Fernsehsessel und Couchtisch dem Feind. Fällt ihn von hinten an, fesselt ihn mit den Kabelbindern und legt ihn so auf die Couch, dass er das, was jetzt passieren wird, mit ansehen muss: Der Mann nimmt die Pretty Woman DVD aus dem Laufwerk und zerbricht sie! Dann legt er den Film ein, von dem er alle gerade angewendeten Taktiken gelernt hat. Und schon geht es los:

1962 glaubte Präsident Kennedy, dass zukünftige Kriege geringfügige Konflikte sein würden, wie Guerillakriege und Terrorismus und schuf eine Elite-Einheit für den Kampf auf Feindesterritorium. Sie sind Experten zu Lande, zu Wasser und in der Luft und heißen ... Navy Seals!

Bei dem Versuch eine in Not befindliche Schiffsbesatzung eines Treibstofftankers zu retten, wird ein Navy Hubschrauber von einem feindlichen Kanonenboot unter Beschuss genommen und stürzt ab. Ein Navy Seals Team, das sich gerade auf der Hochzeit eines Teammitgliedes befindet, wird abberufen, noch bevor wirklich geheiratet werden kann. Der Auftrag ist klar. Die abgeschossenen und verschleppten Soldaten müssen zurückgeholt werden ... Blitzschnell werden die Bad Asses dann ausgeschaltet und die Kameraden befreit, doch Heißsporn Hawkins (der schon mal ohne Not aus fahrenden Autos springt um dann 10 Meter tiefer in den Fluss einzutauchen, der unter der Brücke verlief, die man gerade überfahren hat) gefährdet mit einem Alleingang die ganze Mission. Als er dazu verdonnert wird, ein Ablenkungsmanöver zu starten, stolpert er zufällig über ein Lager mit Lenkflugraketen. Leider kann er diese nicht zerstören.

Die weitere Marschrichtung ist jetzt klar. Die Waffen müssen zerstört werden, bevor sie gegen die USA oder die restliche „freie“ Welt eingesetzt werden können. Die Jagd nach den Raketen führt die Seals an verschiedene Brennpunkte des Terrors ;-).

Jau, mehr Story brauchts auch net wirklich für den längsten Werbespot der Welt. Nur würde jeder Armywerbespot aussehen wie dieser, die Rekrutierungsbüros könnten sich vor Bewerbern sicher nicht retten. Navy Seals ist einer der ersten und besten Vertreter des „Spezialteam begibt sich in einen Einsatz gegen Lumpenhunde, die die Welt bedrohen“ Filmes. Einen großen Anteil daran hat die realistische Inszenierung der Action. Vor allem zu Beginn sind die Schusswechsel kurz und präzise und auch verhältnismäßig blutig. Die Handhabe der Waffen gefällt und auch die Taktiken des Teams gemahnen an lustige Bundzeiten. Der Showdown in Beirut ist dann Straßenkampf pur, in dem es ums reine Überleben geht. Hier rücken dann die kurzen knackigen Aktionen in den Hintergrund und es wird richtig draufgehauen. Panzerfäuste, Panzerwagen, dicke Wummen und Stingerraketen sorgen dafür, dass man im Libanon die Seals nicht so schnell vergessen wird.

Doch nicht nur der Actionteil passt. Auch der Mittelteil, der ein kleines Defizit an Action hat, wird nicht langweilig, weil es Regisseur Lewis Teague (Wedlock) gelungen ist, einen recht interessanten Cast für den film zusammenzustellen. Rick Rossovich kennt man als Mountainbike Cop aus der Serie Pacific Blue. Hier hat man ihn sicher wegen seines recht imposanten physischen Äußeren gecastet. Joanne Whalley Kilmer, die Ex Frau vom Val, stört ein wenig den Fluss der Geschichte, da die romantische Liason ihrer Figur etwas unpassend wirkt. Bill Paxton als God sorgt für ein Highlight im Film, dass schon beim ersten mal sehen von mir mit einem Whohooooo bedacht wurde: Er ist der Scharfschütze, der von einem sicheren Punkt aus die Arbeit der Jungs absichert. Punktgenau setzt er seine Treffer, wenn es sein muss, dank Infrarot und Mörderkaliber, sogar durch meterdicke Wände! (eine Idee, die von dem Streifen Black Berets kopfwegsplatternd weiterentwickelt wurde). Präsident Palmer aus 24 leistete offenbar auch Dienst bei den Seals, wie sonst ist der Auftritt von Dennis Haysbert hier zu erklären? ;-). Charlie Sheen spielt den Heißsporn Hawkins, der das unrealistischste Element des ganzen Filmes darstellt, denn ich glaube nicht, dass ein solcher Adrenalinjunkie wirklich in einem Team wie den Seals etwas zu suchen hat. Gut, er hat kein Gewissen und kann alles töten, aber er ist im Grunde das größte Risiko für das ganze Team. Wäre ich sein Chef, ich würde ihm in den Rücken schießen. Ungelogen. Der Chef der kleinen Einheit ist Michael Biehn, der trotz Freundschaft zu James Cameron und beeindruckenden Rollen in Terminator oder Abyss nie der Star geworden ist, der er eventuell hätte werden können. Denn der Mann hat Charme und Ausstrahlungskraft, was auch schwächere darstellerische Leistungen immer kaschieren kann.

Was bei einem Film wie diesen verwundert, ist, wie wenig mit den Säbeln gerasselt wird. Es gibt kaum patriotisch angehauchte Szenen und selbst wenn Biehn einmal meint: „Uns Seals geht es nicht ums Geld“ und man als Zuschauer schon mit den Augen rollt, kommt dann im Nebensatz: „Wir machen es, weil wir uns wahrscheinlich selbst etwas beweisen wollen“. Und das ist ja nun mal mehr als unerwartet, denn was haben wir in solchen Situationen nicht schon alles zu hören bekommen?

Navy Seals ist ein Klassiker des Actiongenres, auch wenn es letztendlich sogar recht wenig Action gibt, der einen ganzen Rattenschwanz an Nachahmer auf den Plan gerufen hat und das Subgenre des Söldner- und Spezialeinheitenfilmes mitbegründete.

Und um den Bogen zum Beginn zu schlagen. Der Film hat letztendlich sogar der Frau zugesagt. Ist halt ein duftes Ding und ihr hat die Liebesgeschichte sogar gefallen ... ;-)
:liquid8:

Die deutsche DVD von MGM ist uncut, das Bild nicht wirklich berauschend und der Sound recht frontlastig.

In diesem Sinne:
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Zuletzt geändert von freeman am 22.01.2007, 00:26, insgesamt 3-mal geändert.

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Beitrag von StS » 31.10.2005, 09:09

Toller Film - sicher eines meiner obersten Highlight dieses Genres!!! :D

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Beitrag von SFI » 31.10.2005, 15:04

fand den net so gut, aber das kennt ihr ja!

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Beitrag von Joker6686 » 18.04.2006, 15:45

@ freeman

von welchem "Green Berets" sprichst du in deinem Review?
Konnte leider über die OFDB net soviel in Erfahrung bringen?
Vielleicht kannst mir ja helfen :)

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Beitrag von StS » 18.04.2006, 15:51

Vielleicht meint er ja den netten "Black Berets" mit unseren Genre-Fav Lance Henriksen...?
http://www.ofdb.de/view.php?page=film&fid=9464

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Beitrag von Joker6686 » 18.04.2006, 16:48

Jo den hab ich auch gefunden...leider gibts den nur uncut als HK DVD.

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Beitrag von freeman » 19.04.2006, 00:49

Habs mal geändert, war ein Irrtum, denke ich ... Seltsam ... ging aber um Green Berets in dem Film ... ich guck mich mal nochmal um ... leider hab ich den net mehr ...

In diesem Sinne:
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Beitrag von Samir » 21.01.2007, 10:00

hab den gestern gesehen, ja ich weiß geschnitten, war ganz okay aber auch nicht mehr als sinnfreie darstellung von Navy Seals mit selten dämlichen Dialogen und Sprüchen

aber immerhin respektable :liquid5: sind da alle mal drin

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Beitrag von Fäb » 23.01.2007, 12:10

herrje, den hab ich als einen der wenigen Vertreter seiner Zunft auch mal irgendwann gesehen (weil man mir den als eine Art Referenz nahe gelegt hat, grundgütiger). Äktschn stellenweise echt gewaltig, aber dennoch nicht mehr als 3 Pünktchen oder so. Ich kann und will einfach gewisse Aspekte bei solchen Filmen nicht ausblenden und das ist wohl auch der Grund, wieso ich nie wirklich eingefleischter Fan von dem sein kann, was einige von euch so sehr mögen ;)

Nichtsdestotrotz rockt das review mehr als der Film :lol:

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Beitrag von freeman » 24.01.2007, 00:42

Fäb hat geschrieben:Nichtsdestotrotz rockt das review mehr als der Film :lol:
Ditte geht runter wie Öl ...

In diesem Sinne:
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Beitrag von Joker6686 » 24.01.2007, 00:50

Fäb hat geschrieben: aber dennoch nicht mehr als 3 Pünktchen oder so.

Ditte aber net :lol:

Klarer mindestens 8 Punkte Kandidat! (alleine die Tatsache,das Navy Seals quasi Begründer des Special Forces Genre ist,verleiht ihm schon einen Sonderstatus 8-)

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Beitrag von kami » 24.01.2007, 12:02

Finde den auch großartig, ist im Gegensatz zu ähnlichen CANNON-Produktion irgendwie entspannter, zudem besser besetzt und kompetenter inszeniert.

Gast

Beitrag von Gast » 06.07.2010, 22:28

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Propaganda Action die ( mir) spass macht!
ähnlich wie bei Delta Force wird gebombt,gezündelt & terroristen pack niedergemäht das et nie langweilig wird!
Dazu noch n guter Cast,ne gute Athmo,etwas humor,und ein hauch reagan ära-die mich bei solchen burnern noch nie gestört hat !

Old Shool krawumm action wie ich sie liebe !
9/10

Trailer:
http://www.youtube.com/watch?v=_-MlVm9FzM4[/quote]

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John_Clark
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Beitrag von John_Clark » 28.01.2013, 14:42

Ich muss zugeben, ich war etwas besorgt. Ich nähere mich mit Warpgeschwindigkeit meinem dreissigsten Geburtstag und musste feststellen, schwachsinnige Actionfilme bereiten mir nicht mehr soviel Freude wie noch vor einigen Jahren. Bin ich zu alt für den Scheiss? Vielleicht sind Streifen wie "Hard to Kill" oder "Sudden Death" nur aus der Sicht eines Jugendlichen noch richtig cool. Um mich zu kurieren holte ich den ultimativ-doofsten Actionkracher der frühen 90er zum ersten Mal aus dem Regal.

Inhalt:
Während eines Einsatzes im Mittleren Osten entdeckt das Navy Seal-Team von Lt. James Curran (Michael Biehn) eine grosse Anzahl Stinger-Raketen, welche in der Hand von Terroristen sind. Curran zieht es jedoch vor, sich auf seine eigentliche Mission zu konzentrieren, namentlich die Rettung einiger Geiseln. Ein vermeintlicher Fehler. Mit dem Ziel die tödlichen Waffen zu zerstören, zieht Currans Team nach getaner Arbeit wieder in den Kampf.

"Navy Seals" gehört zu den absoluten Klassikern des Actionfilms. Und lange habe ich diesen Streifen nicht anrühren wollen. Wohl aus Angst der Enttäuschung. Froh bin ich mich gestern endlich getraut zu haben. Wie einfach doch die 90er Jahre wahren. Man erdachte sich eine ziemlich einfältige Story, holte einige bekannte Gesichter an Bord, liess diese durch Schlamm und Wasser kriechen, jagte alles Mögliche um sie herum in die Luft und das Ergebnis war ein fertiger Actionfilm. Und, warum auch immer, das Resultat war oft äusserst unterhaltsam.

Oft wird unterschätzt, wieviel Aufwand hinter so einer Produktion steckte. Um den Dreh so authentisch wie möglich zu gestalten, wurden die Darsteller in ein zweiwöchiges Navy Seal-Bootcamp gesteckt. Die sogenannte Abschlussprüfung bestand aus einem Gefecht zwischen den Darstellern und einem echten Team von Seals. Die Darsteller hatten zwar keine Chance, aber laut den Gewinnern haben die Schauspieler ihre Haut so teuer wie möglich verkauft. Ebenso ist die Story nicht kompletter Humbug. Einer der Autoren, Chuck Pfarrer, war ein echter Seal und hat seine Erfahrungen in die Geschichte einfliessen lassen.

Michael Biehn sollte eigentlich jedem Filmnarr ein Begriff sein. Sollte. Biehn hatte eine Hauptrolle im ersten "Terminator", war in "The Abyss", in "Aliens und ebenso in "The Rock" zu sehen. Doch aus irgendeinem Grund wurde dem charismatischen Schauspieler eine ganz grosse Kinokarriere verwehrt. Schade eigentlich. Charlie Sheens Karriere auch auch am Boden, aber er hatte vor einige Jahren das Glück auf den Produzenten Chuck Lorre zu stossen, welcher ihm mit "Two and a half Men" nicht nur auf die Beine sondern zu einem der reichsten Serien-Darstellern der Welt machte. Leider ist Sheen ein ziemlich undankbares Schwein und verkrachte sich mit Lorre vor zwei Jahren. Seiner Karriere scheints noch nicht geschadet zu haben. Nun, Sheen spielte in "Navy Seals" einen ebenfalls ziemlich egomanen Typen, dies zwar unterhaltsam und wirklich gut in Szene gesetzt, aber Arschloch im Film, Arschloch im Leben. Rick Rossovich, Bill Paxton, Dennis Haysbert, Cyrill O'Reilly und Paul Sanchez vervollständigten das Seal-Team. Die beiden letzt genannten blieben nichts weiter als gesichtslose Nebenfiguren, welche auch später noch in einigen Produktionen zu sehen waren. Rossovich wurde zum Serien-Darsteller (Pacific Blue, ER), Paxton zu einem äusserst beliebten Nebendarsteller in Grossproduktionen und Haysbert zur Steilvorlage für Barack Obama. Ohne die Figur des Präsident Palmer in "24" hätte es vielleicht nie einen dunkelhäutigen US-Präsidenten gegeben, so meine waghalsige Theorie.

Ehrlich, "Navy Seals" ist nicht der perfekte Film für einen romantischen Abend mit der Freundin. Da Frauen sowieso viel intelligenter sind als wir Männer (lassen wir die Damen jetzt mal in diesem Glauben, bis hierhin hat sowieso keine gelesen), würden diese sich ohnehin nur neunzig Minuten langweilen. Dies ist ein Männerfilm. Und wie es sich für so einen richtigen Männerfilm gehört, gibts hier entweder a) ganz viel nackte Haut oder b) überrissene Action und Gewalt. Da Regisseur Lewis Teague seine Story nicht mit zuviel weiblichen Hormonen belasten wollte, fällt a) gleich mal weg und so gibt es in dem Film nur knapp zwei weibliche Rollen. Gut, eine ist die Gespielin des Teamleaders, die andere die Verlobte eines Seals. Also, nicht gerade Figuren der aktuellen emanzipierten Mannsweib-Garde. Angenehm.

Dem Film kommt zu Gute, dass er äusserst geradlinig inszeniert wurde. Kein grosses Blabla. Seals sind auch eher Männer der Tat als der Worte. So findet sich der Zuschauer wie in einem Computerspiel schnell in der Action wieder. Und ich kann kaum raten, wieviele Schuss Fake-Munition die Darsteller in die Luft ballern durften. Aber das Zuschauen machte soviel Spass, dass ich mich doch sofort an meine Jugend zurück erinnerte, an unsere Wald-Schlachten mit Luftdruckpistolen und an meinen Kollegen, meines Erachtens der wahre Erfinder des Friendly-Fire (und heute bin ich Götti seiner Tochter, hoffe die wird mich später beim Spielen nicht genau so malträtieren).

Fazit: "Navy Seals" ist ein dumpfes Highlight des frühen Actionfilms der Neunziger. Starker Cast, starke Action. Ein Actionfest.

:liquid8:

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Beitrag von McClane » 29.01.2013, 10:42

Ich mag den auch durchaus, ist zwar reichlich flach und teilweise eine ziemliche Beweihräucherung der titelgebenden Einheit, die ja nur aus coolen Jungs besteht, die lauter crazy Sachen machen (Stichwort: sich absetzen vor der Hochzeit), dauernd Sprüche klopfen und die Terroristen ohne große eigene Verluste nieder flinten. Ansonsten ist der Film ein recht geradlinig durchgezogener Patriotismus-Actionreißer, der aber nie die Grenze ins wirklich Schmerzhafte überschreitet, was diesen Aspekt angeht, die Action ist spektakulär und kompetent inszeniert, wobei sich der Hauptteil für das dicke Finale aufgespart wird, das aber mit seiner exzessiven Zerstörungsorgie inmitten der Stadt Eindruck macht.

:liquid6:,5 bis knappe :liquid7:
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Beitrag von Mr_Pink » 17.07.2013, 22:11

Rockende Action und überraschend wenig Pathos. Coole Geschichte (der Film, nicht die Story des Films).

:liquid8:

Und einen Filmkomponisten, der ein Jahr später ne Menge Arbeit gespart hat, indem er das ganze nochmal bei Hot Shots verwurstet hat. Kein Wunder, dass der Knabe später bei Medicopter 117 gelandet ist, mit der Arbeitsmoral. :lol:
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