Captain America + Return of the First Avenger + Civil War

Filme die viel kosten aber meistens nicht das halten, was der Trailer verspricht
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Captain America + Return of the First Avenger + Civil War

Beitrag von freeman » 24.08.2011, 08:04

Captain America

Originaltitel: Captain America: The First Avenger
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2011
Regie: Joe Johnston
Darsteller: Chris Evans, Hugo Weaving, Stanley Tucci, Tommy Lee Jones, Richard Armitage, Natalie Dormer, Dominic Cooper, Hayley Atwell, Sebastian Stan, Toby Jones, Neal McDonough u.a.

Steve Rogers ist ein Hänfling, der dem Begriff ganz neue Dimensionen verleiht. Kein Wunder also, dass seine Versuche, der amerikanischen Armee in ihrem Kampf gegen Adolf Hitler beizutreten, schon beim Musterungsbeauftragten von Uncle Sam scheitern. Doch Steve ist hartnäckig und versucht es bei jedem Musterungsbüro aufs Neue. Eines Tages belauscht ein Forscher namens Erskine ein Gespräch zwischen Steve und seinem besten Kumpel Bucky, bei dem der Forscher in Steve etwas erkennt, was er für sein aktuelles Projekt benötigt. Dieses sieht vor, einem moralisch absolut integren Menschen ein Serum zu spritzen, das ihn zu einer neuen Art Wunderwaffe macht. Der Versuch gelingt, Steve wird zu einem stattlichen Soldaten und kann nun seinem Land dienen. Allerdings nicht auf die erhoffte, naizikillende Art und Weise. Denn die Regierung „missbraucht“ den neuen Rollentypus für den amerikanischen Soldaten zum Verhökern von Kriegsanleihen. Doch Steve geht vollends in seinem neuen Job als Kriegsanleihenverkäufer Captain America auf, bis eines Tages sein Kumpel Bucky in Kriegsgefangenschaft gerät. Steve bricht auf eigene Faust auf, ihn zu befreien und kreuzt dabei den Weg von Johann Schmidt. Ein weiterer „Supersoldat“, allerdings auf deutscher Seite, der sich einst selbst ein Serum injizierte, das ein instabiler Vorgänger von Steves Verwandlungsserum war. Mit fatalen Nebenwirkungen ... aus Schmidt wurde Red Skull, ein Nazisuperschurke. Und damit natürlich die ultimative Nemesis für Steve. Fortan versucht dieser dem Red Skull und seiner Organisation Hydra bei deren Allmachtsfantasien in die Suppe zu spucken ...

Captain America ist nicht nur aufgrund seines Namens und seines wenig subtilen Outfits als einer der patriotischsten Helden der Comicgeschichte verschrien. Allerdings, und das wird auch bei vorliegendem Film einige Male klar, ist es weniger Patriotismus als vielmehr sein schier grenzenloser Idealismus und sein Glaube in sein Land, dessen Menschen und deren Vertrauen in Ideale wie Gerechtigkeit oder Freiheit, was Steve Rogers aka Captain America antreibt. Dadurch und wegen der mit dem Idealismus einhergehenden, schier maßlos scheinenden Naivität seines Charakters ist Captain America ein ziemlich glatter, kanten- und konturloser Charakter, der auch innerhalb der aktuell auf der Leinwand abgefeierten Marvelgalavorstellungen zum unattraktivsten Charakter überhaupt mutiert. Steve Rogers und seine Moralvorträge nerven ziemlich schnell und die Tatsache, dass er von seinem Schöpfer auch noch die Maßgabe auf den Weg mitgegeben bekommt, immer ein guter Mensch zu sein, schleift jedwede Möglichkeit zur Reibung komplett glatt. Sämtliche interessanten Selbstzweifel der Figur verschwinden mit der Wandlung von Rogers zu Captain America. Selbst ein Gespräch mit Red Skull, das andeutet, dass die beiden Charaktere letztlich einander sehr ähnlich sind, lässt ihn nicht nachdenklich werden. Spätestens wenn ein wichtiger Charakter aus dem Umfeld des Captains stirbt und das nur die Ouvertüre für einen sehr seltsamen Alkoholgag darstellt, merkt man als Zuschauer, dass es hier in Sachen Charakterzeichnung heftig hängt ... was einem hier und da den Zugang zum Film maßgeblich erschwert.

Und das, obwohl der ungemein sympathische Chris Evans dem Captain viel von seinem Charme mit auf den Weg gibt. Ohne sein solides Spiel und die etwas verloren wirkenden Anflüge von Selbstironie würde Captain America wohl vollends als Figur scheitern. Beziehungsweise es würde noch deutlicher offenbar werden, dass dieser Film eben wirklich nicht mehr ist, als ein Appetizer für das Großevent „Die Rächer“. Nicht umsonst wird der Streifen von einer „The Shield“ Rahmenhandlung umklammert und spielen diverse Figuren und Gegenstände aus anderen Filmen eine große Rolle für diesen Streifen. Und für „Die Rächer“ ist ein Captain America als Figur mit Ecken und Kanten nicht wichtig! Denn im Team der Rächer ist er die moralische Instanz. Das erdende Element. Quasi die Reibungsfläche der Normalität, an der sich Exzentriker Tony Stark, Egomane Thor und Wüterich Hulk so richtig aufheizen dürfen (allerdings wird dabei vermutlich Chris Evans Talent für schnoddrige Charaktere – genannt sei die Fackel aus Fantastic Four – heftig leiden ... ein erster Beweis ist hier besprochener Film). Sieht man „Captain America“ nun also „nur“ als Teil dieses großen Ganzen - als Anheizer oder Vorband -, dann ist er rundweg gelungen. Sieht man ihn allerdings als alleinstehenden Film, fällt diese Aussage dann deutlich schwerer.

Dann fällt nämlich auf, dass Regisseur Joe Johnston zwar angenehm altmodisch inszeniert, der Streifen selber aber hier und da sehr behäbig und auch zu lang wirkt. Johnston orientiert sich dabei mehr an abenteuerlich angehauchten Streifen a la „Indiana Jones“ oder „Rocketeer“ (den er einst selbst inszenierte) und weniger an überkandidelter Superheldenaction. Comichafte Elemente liefern vor allem die Einlagen um Red Skulls Organisation Hydra. Deren gigantische Kriegswerkzeuge sind ein Pfund an fantastischem Einfallsreichtum und dass die Schergen von Red Skull auch noch mit Strahlenwaffen schießen, rückt „Captain America“ dann noch mehr in die Richtung eines „Flash Gordon“, „The Shadow“, „Buck Rogers“ und ähnlich abenteuerlicher Serials aus den 30/40er Jahren. Dieser Ansatz macht durchaus Laune, doch wie bereits angedeutet, hat man häufiger den Eindruck, dass ab und an das Tempo arg verschleppt wird. Was aber auch daran liegt, dass die eigentliche Geschichte von „Captain America“ mit sehr dünn noch schmeichelhaft umschrieben ist. Obendrein wird weder die Rivalität zwischen Red Skull und Captain America irgendwie vertieft noch sind die zahlreichen und seltsam ziellosen Interaktionen von Steve Rogers mit seinem Love Interest Agent Carter irgendwie von Belang oder Interesse.

Dafür hätte man sich mehr von der tollen Action im Film gewünscht. Vor allem die Szenen, in denen Captain America mit seinem Schild fast schon enthemmt Nazischergen durch die Lüfte segeln lässt und sich wirklich reizvolle Choreographieansätze offenbaren, rocken enorm. Auch die Big Bang Actioneinlagen, die in ihrer Choreographie frappierend an diverse Kriegsfilme der letzten Jahre erinnern und bevorzugt auf die coolen Kriegsgerätschaften von Hydra setzen, machen enorm Laune. Die Enterung eines Nazizuges hält ebenfalls hübsche Kabinettstückchen bereit und im Grunde vermisst man nur einen richtig großen Showdown, um „Captain America“ als gelungenen Actioner abzunicken. Leider verwehrt uns Johnston dieses letzte Sahnehäubchen. Dafür punktet er mit einer herrlich stilvollen, sehr geerdeten und unaufgeregten Inszenierung, die in nostalgischen Pastell- und Sepiafarben erstrahlt und von einem immer heftiger werdenden Rumpelscore von Alan Silvestri treffend (wenn auch extrem an dessen „Van Helsing“ Score erinnernd) untermalt wird. Dazu kommen sehr homogen ins Gesamtbild passende Special Effects, von denen vor allem die Umwandlung des Muskelberges Chris Evans in einen schmalen Nullinger rundweg zu begeistern weiß. Nur in Sachen 3D wird man wieder einmal heftig enttäuscht! Die stark farbreduzierte Optik leidet unter dem Helligkeitsverlust dank 3D Brille enorm und führt zu einem ziemlich anstrengenden, kontrastlosen und matschigen Filmgenuss. Wirkliche 3D Effekte und eine besondere Räumlichkeitswirkung fallen bei dem nachträglich konvertierten Film überhaupt nicht auf. Sinnloser kann man die Vorzüge von 3D nicht mehr verschenken ...

Das Ergebnis ist ein Film, der es dem Zuschauer wirklich schwer macht. Als alleinstehender Film punktet er mit einer angenehm altmodischen, sehr abenteuerlastig angehauchten Inszenierung und hübsch nostalgischem Optikansatz. Die Action macht Laune und die nahmhaften Darsteller (Hugo Weaving, Haley Atwell, Dominic Cooper, Thommy Lee Jones, Stanley Tucci) sind richtig gut aufgelegt. Doch ausgerechnet der Hauptcharakter ist so langweilig und glatt, dass man seinen Auftritt leider kaum als alleinstehendes Abenteuer betrachten kann. Stattdessen fühlt sich „Captain America“ nur wie ein langer Trailer für „Die Rächer“ an (der eigentliche erste Trailer folgt im Anschluss an den Film und ist ... nunja ...) und bleibt damit weit hinter den anderen, bereits auf die Leinwand gewuchteten Marvelhelden zurück, die deutlich lebendiger, eigenständiger und ... ja ... menschlicher - weil fehlerhafter - wirkten. Und da die Figur nicht wirklich zünden will, tut sich auch der Film schwer, zu begeistern und bei der Stange zu halten. So kippt das Attribut „angenehm altmodisch“ häufiger um in „gestreckt und lang wirkend“. Plötzlich wirken die Actioneinlagen sehr gewollt und gehetzt und irgendwie wird man den Eindruck nicht los, dass dem Film auch etwas mehr Selbstironie nicht geschadet hätte. Denn irgendwann schmeckt „Captain America“ doch erstaunlich nach patriotischer Einheitssuppe ... und das greift bei dem Charakter eigentlich zu kurz ...
:liquid6:

In diesem Sinne:
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The Return of the First Avenger

Beitrag von SFI » 24.08.2011, 14:42

McClane liebt den zweiten Teil

The Return of the First Avenger

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Originaltitel: Captain America: The Winter Soldier
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2014
Regie: Anthony Russo, Joe Russo
Darsteller: Chris Evans, Scarlett Johansson, Cobie Smulders, Emily VanCamp, Robert Redford, Samuel L. Jackson, Hayley Atwell, Sebastian Stan, Dominic Cooper, Anthony Mackie, Frank Grillo, Toby Jones, Gary Shandling, Stan Lee, Danny Pudi u.a.

In der Fortsetzung „Captain America: The Winter Soldier“ muss Steve Rogers alias Captain American gegen Verräter antreten, welche S.H.I.E.L.D. unterwandert haben und ein Attentat auf Nick Fury verüben. Seine einzige Verbündete: Natasha Romanoff alias Black Widow.
:liquid8:

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freeman liebt mit:

„The Return of the First Avenger“ ist in meinen Augen das bisher beste Solo-Abenteuer eines Marvel-Superhelden überhaupt! Die Story ist verzwickt und ziemlich komplex geraten, bleibt aber immer nachvollziehbar und macht einen großen Bogen um allzu tiefe Logiklöcher. Der Film macht durchgehend ordentlich Druck und die permanent eingestreuten Actionszenen rocken so richtig. Was bleibt, ist ein erstaunlicher Quantensprung in Sachen Qualität: Vom schwächsten Solo-Auftritt eines Marvel-Helden in Teil 1 zum bislang besten und durchdachtesten in Teil 2. So kann es gerne weiter gehen!
:liquid8:

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The First Avenger: Civil War

Beitrag von Alrik » 24.08.2011, 15:02

McClane steht stramm fürn Cap!

The First Avenger: Civil War

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Originaltitel: Captain America: Civil War
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2016
Regie: Anthony Russo, Joe Russo
Darsteller: Chris Evans, Robert Downey Jr., Scarlett Johansson, Sebastian Stan, Anthony Mackie, Don Cheadle, Jeremy Renner, Chadwick Boseman, Paul Bettany, Elizabeth Olsen, Paul Rudd, Emily VanCamp, Daniel Brühl, Tom Holland, Frank Grillo, William Hurt, Martin Freeman, Marisa Tomei, John Slattery, John Kani, Jim Rash u.a.

Im dritten „Captain America“-Film kommt es zum internen Streit zwischen den Superhelden der Avengers, nachdem ein neues Gesetz ihre Zuständigkeit unter die Aufsicht der Vereinten Nationen stellen soll. Tony Stark votiert für die Kontrolle der Helden, Steve Rogers für ihre Unabhängigkeit. Ein angeblich von Steves altem Freund Bucky begangenes Bombenattentat verschärft den Konflikt.

:liquid8:

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Beitrag von Vince » 25.08.2011, 08:05

Alrik hat geschrieben:
SFI hat geschrieben:Ja mehr habe ich auch nicht erwartet, werde auf die BD warten.
ich glaube das Höchste der Gefühle, bei Grautönen im Superheldentum, war als aktuell Superman im Comic den Afghanistankrieg anzweifelte und sagte er wolle nicht für Machthunger und Kriege um Öl, für Amerika mehr kämpfen. :o
Nur Cap ist ja Amerikas Vorzeigehero und wandelnde Flagge. Klar das man da keinerlei Makel zulassen darf ^^

Aber ich werd mal reinschauen. Danke für die schöne Review :)
Kann dem freeman nur zustimmen. Hat mich alles schwer an "Superman Returns" erinnert: Idealismus in vollkommener Reinheit ohne Eckpunkte verpackt in einem narrativen Hauch von Nichts. Der Titelzusatz "The First Avenger" passt wie Faust aufs Auge: Die Figur wirkt wie ein unausgefertigter Prototyp des aktuellen Superhelden, noch voller naivem Elan, dafür aber um so weniger von der inneren Zerrissenheit, die man doch eigentlich bei einer Comicverfilmung erwartet. Immerhin, ich kann mir schon gut vorstellen, dass Captain America im Zirkel der zeitgenössischen Ecken-und-Kanten-Emporkömmlinge wie "Iron Man" gut funktionieren wird, das dokumentiert auch die letzte Szene des Films. Aber auf sich allein gestellt fehlt es dem Milchgesicht, das er auch als aufgepumpter Muskelberg noch ist, eindeutig an kratzbürstigen Sparringspartnern.
:liquid5:

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Beitrag von StS » 25.08.2011, 08:48

Die Meinungen hier tragen nun auch nicht wirklich dazu bei, mir die Entscheidung zu erleichtern, ob ich mir den noch im Kino antun soll. Momentan denke ich eher, bis zur BR zu warten...

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Beitrag von freeman » 26.08.2011, 08:09

Da machst du imo nix verkehrt ... Wegen 3D lohnt das Kino überhaupt net, wegen dem Film auch net so wirklich ... Einziger Grund dafür: Die Rächer kommen raus, bevor der auf DVD ist ... aber da hab ich aktuell keinen Plan, wie da die Planungen stehen ...

In diesem Sinne:
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Beitrag von Dr Dolph » 26.08.2011, 08:48

Werde mir den noch im Kino angucken, den unsere Clique hat da son Motto zum Film: Wat? Nazis kriegen in 3D wat auf die Kauleiste? Sin' wir dabei!
Auch wenn 3D da jetzt net so funzt, das hatte ich aber schon erwartet, der Trailer wirkte von den 3D-Effekten her nicht sehr überragend.

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Beitrag von Vince » 26.08.2011, 12:32

Ach ja, ich hab den in 2D gesehen - war hocherfreut, dass ausnahmsweise auch mal ein Film bei uns in 2D lief, den es auch als 3D gab.

Der einzige Film, für den ich eventuell 3D-mäßig in naher Zukunft noch mal ne Ausnahme machen werde, ist Final Destination 5 (falls ich mir den ansehen gehe - wollte ich eigentlich überhaupt nicht, aber der soll ja erstaunlich spaßig sein).

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Beitrag von freeman » 29.08.2011, 08:07

Final macht Laune und die 3D Effekte erst recht!

In diesem Sinne:
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Beitrag von Mr_Pink » 29.08.2011, 08:53

Also mal ganz abgesehen von der Tatsache, dass die Kino-Preise mittlerweile komplett abgehoben sind, hab ich mit Cap einen ganz ordentlichen Abend verbracht.
Allerdings wurde auch einiges an Potential verschenkt. Ich denke die
:liquid6:
triffts ganz gut.
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Jason Stathams bruudale Mördertitten figgen gelini71´ Papagei, der sich ne Lederkluft umgeschwungen hat weil er auf anale Liebe steht. Die Backstreet Boys sind auch dabei und machen bruutalen Analsex mit ihren erregierten Analwürmern.

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Beitrag von C4rter » 29.08.2011, 12:04

freeman hat geschrieben:Einziger Grund dafür: Die Rächer kommen raus, bevor der auf DVD ist ... aber da hab ich aktuell keinen Plan, wie da die Planungen stehen ...
Das kann ich mir gar nicht vorstellen, dass das so kommt

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Beitrag von The Punisher » 29.08.2011, 12:51

Die Rächer kommen doch erst Sommer 2012 ins Kino, die Cpt. America Blu aber sicherlich zu Weihnachten 2011 (könnte ich mir zumindest vorstellen wegen dem Weihnachtsgeschäft)
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Beitrag von StS » 29.08.2011, 18:22

In den USA erscheint der Film am 25. Oktober auf BluRay. :wink:

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Beitrag von LivingDead » 21.01.2012, 15:11

Ich fand ihn ganz amüsant. Positiv zu erwähnen ist vor allem der nostalgische Touch, welcher den Film in seinen besten Momenten Indiana Jones-Luft atmen lässt. Die Inszenierung ist versiert, die Actionszenen bleiben stets übersichtlich, sind aber leider viel zu schnell abgehandelt. Vor allem größere Kampfszenen mit dem Captain bleiben aus, und werden meist nur angerissen (diese sehen dafür ziemlich gut aus).
Dennoch schwächelt der Film mit seinem Hauptcharakter, welcher nach seiner Verwandlung viel zu glatt, oberflächlich, fast wie ein Superman, schon langweilig wirkt.
:liquid6:
Mit freundlichem Gruß
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Beitrag von McClane » 22.03.2012, 09:21

Ich mochte den hier auch. freemans Kritikpunkte des etwas blassen, weil herzensguten Helden kann ich teilen, aber der Film bemüht sich ja mehr aus der Figur zu machen. Die Ironisierung (und Meta-Ebene), wenn der (für uns fiktive) Held in einer Bühnenshow als fikitiver Held auftritt, ehe er ein (im Film) "realer" Held werden darf, der Verzicht auf Überpatriotismus (er will nicht unbedingt für Amerika oder gegen Deutschland kämpfen, sondern gegen Bullies) und das überraschend ausgewogene Deutschenbild ("Remember, the first country the Nazis invaded was their own"). Wird in der zweiten Hälfte zum etwas konventionellen Krach-Bumm-Spektakel, im Showdown ist es teilweise zu over-the-top, selbst für Comicverhältnisse (diese kurze Kampf außerhalb des Flugzeugs, der hätte nicht sein müssen), aber ansonsten ist die Action erfreulich versiert in Szene gesetzt und hat trotz CGI-Unterstützung, die es aber glücklicherweise nicht im Übermaß gibt, ordentlich Druck. Und die FX mit Chris Evans' Verschmächting in der Einleitung sind top.

:liquid6:,5 bis knappe :liquid7:
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]

Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]

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Beitrag von Seemi » 27.03.2012, 20:41

Captain America mag ja eine nette Heldenfigur abgeben, aber von Hydra geht keinerlei Bedrohung aus. Der Captain stürmt einfach, in wild zusammengeschusterten Sequenzen, jede Basis und macht dann schnell Red Skull platt. Hugo Weaving erinnert mit zunehmender Laufzeit immer mehr an Kevin Bacon in X-Men: First Class, allerdings ohne, dass seine Figur den selben starken Eindruck hinterlässt. Über den Eindruck, eine überlange Exposition in die Captain America Geschichte gesehen zu haben, hilft die zugegebenermaßen unterhaltsame Performance von Tommy Lee Jones nicht hinweg.

:liquid6:

Warum man in die Überleitung zu The Avengers eine Apocalypse Now-HJommage eingebaut hat, kann ich nicht nachvollziehen. Vielleicht wird das Marvel-Klassentreffen ja ein Anti-Superheldenepos...
Zuletzt geändert von Seemi am 31.03.2012, 16:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von freeman » 28.03.2012, 08:35

Hayley Atwells ausgestopfte Bluse
Bei ihr brauchte man imo nur nen guten Stütz-BH ... die hat nämlich amtliche Okuleten ;-)

Ich fand ja bei der Zweitsichtung, dass Red Skull im Red Skull Modus ;-) mehr aussah wie Samuel L. Jackson als wie Weaving. Verrück :lol:

In diesem Sinne:
freeman
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Beitrag von Seemi » 31.03.2012, 16:35

freeman hat geschrieben:
Hayley Atwells ausgestopfte Bluse
Bei ihr brauchte man imo nur nen guten Stütz-BH ... die hat nämlich amtliche Okuleten ;-)
In diesem Sinne:
freeman
Ich habe gerade nochmal nach der Dame gegoogled und revidiere meine Aussage. :lol: Wahr wohl eine optische Täuschung.
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Beitrag von Cinefreak » 12.06.2013, 15:55

Captain America - The First Avenger

Hab mir den heute auch mal gegeben. Ich fand den Streifen ganz ok, die erste Hälfte ein wenig Nazi-Spionage-Story, die zweite dann deutlich mehr auf die Action fokussiert. Diese rumpelte teilweise auch ganz ordentlich los, muss aber dem freeman - mal wieder - recht geben, der Streifen ist zu lang und einige CGI-Schnitzer vergrellen einem den Spaß ein wenig. Zudem ist das Finale jetzt nicht so der Überhammer, gerade wenn man es mit dem recht bombastischen Angriff nach rund einer Stunde des Films vergleicht, das mit wirklich furiosen Feuergefechten und explosivem Bum-Bum zu beeindrucken weiß.
Sehe den bei recht soliden

:liquid7:

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Beitrag von McClane » 22.03.2014, 18:24

The Return of the First Avenger

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Originaltitel: Captain America: The Winter Soldier
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In der Fortsetzung „Captain America: The Winter Soldier“ muss Steve Rogers alias Captain American gegen Verräter antreten, welche S.H.I.E.L.D. unterwandert haben und ein Attentat auf Nick Fury verüben. Seine einzige Verbündete: Natasha Romanoff alias Black Widow.

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Beitrag von Hannibal » 22.03.2014, 18:56

Saubere Arbeit, McClane...und wie schon der satte Superbowl-Trailer macht die Review gehörig Lust auf den Streifen, den ich vorher gar nicht so auf dem Schirm hatte. Top...bin gespannt auf das Teil! :)

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Beitrag von Wallnuss » 22.03.2014, 19:23

Wollen wir nicht mal einen Sammeltherad zum MCU aus diesen ganzen Einzeltherads machen?

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Beitrag von McClane » 23.03.2014, 08:13

Und wie soll das funktionieren? Mit 300 Platzhaltern? Zumal die Postings teilweise in den Threads nicht dem jeweiligen Film zugeordnet sind, da man seine Meinung gepostet hat bevor irgendwelche Sequels geplant waren oder weil man dachte, dass eine Bezeichnung wie "die 2", "das Sequel" oder "die Fortsetzung" ausreichten - nun würde man rätseln ("Thor 2"? "Iron Man 2"? "Captain America 2"?). Wüsste nicht, wie man das mit der derzeitigen Forenstruktur vernünftig händeln sollte und verstehe auch den Mehrwert eines Sammelthreads gegenüber Einzelthreads nicht.
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