The Cold Light of Day

Der Action Film der 80er, der 90er und heute.
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The Cold Light of Day

Beitrag von freeman » 05.05.2012, 00:27

The Cold Light of Day

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Originaltitel: Cold Light of Day, The
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2012
Regie: Mabrouk El Mechri
Darsteller: Bruce Willis, Henry Cavill, Sigourney Weaver, Jim Piddock, Rafi Gavron, Caroline Goodall, Óscar Jaenada, Joseph Mawle, Shira Scott, Emma Hamilton, Roschdy Zem, Colm Meaney u.a.

Will besucht seine Familie in Spanien. Doch aus dem idyllischen Urlaub wird nichts, denn Bösewichte entführen Wills Familie und verlangen unentwegt einen Koffer, den sein Vater, ein Ex-CIA Agent einst entwendet haben soll. Ein solider Actionthriller mit Bruce Willis.
:liquid5:

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Beitrag von StS » 05.05.2012, 09:10

So in etwa hab ich das schon gedacht - den Trailer fand ich nämlich bereits arg belanglos. Danke für die Bestätigung. Der Satz hier ist übrigens etwas zweideutig geraten: Allerdings gerät sie so zu einem ziemlich miesen Bösewicht, was dem Film ziemlich gut tut. :wink:

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Beitrag von gelini71 » 05.05.2012, 09:20

StS hat geschrieben:Der Satz hier ist übrigens etwas zweideutig geraten: Allerdings gerät sie so zu einem ziemlich miesen Bösewicht, was dem Film ziemlich gut tut. :wink:
Wieso ? Alfred Hitchcock sagte ja auch "Je besser der Bösewicht desto besser der Film". Freeman hat den Altmeister somit bestätigt :wink:
Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note

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Beitrag von StS » 05.05.2012, 10:15

gelini71 hat geschrieben:
StS hat geschrieben:Der Satz hier ist übrigens etwas zweideutig geraten: Allerdings gerät sie so zu einem ziemlich miesen Bösewicht, was dem Film ziemlich gut tut. :wink:
Wieso ? Alfred Hitchcock sagte ja auch "Je besser der Bösewicht desto besser der Film". Freeman hat den Altmeister somit bestätigt :wink:
Ja, ich weiß - aber im Sinne meiner erwähnten Zweideutigkeit (auf das Wort "mies" bezogen) könnte man den Satz auch so lesen: Als Baddie ist sie echt kagge, aber der Film profitiert davon. Ich hab´s nur erwähnt, weil ich beim Lesen da kurz hängen geblieben bin. Der Satz an sich ist ja vollkommen in Ordnung so. :wink:

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Beitrag von freeman » 07.05.2012, 08:35

:lol: hm, werde ich mies vielleicht mal zu fies ändern ... das ist gloobe eindeutiger.

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Beitrag von McClane » 26.09.2012, 14:10

Hab mir dem im Kino gespart, jetzt nachgeholt. Wäre gerne: Als US-Action auf europäischem Boden der inoffizielle Bourne-Nachfolger. Ist aber: Ein blasser Bourne-Abklatsch, der frappierend an den ähnlich missratenen "Abduction" erinnert (junger Everyman als Held auf der Flucht vor Geheimdienstlern, Sigourney Weaver in ner Nebenrolle). Gibt sich ähnlich wie "Abduction" komplexer als er ist, überzeugt aber in der von freeman angesprochenen Inszenierung und mit hohem Tempo. In diesem Tempo rauscht er aber aufgrund der blassen Figurenzeichnung und des unspannenden Plots glatt am Zuschauer vorbei, die Action (in der die Shaky Cam gar nicht sooo stark zum Einsatz kommt) dagegen ist durchwachsen: Während die Autojagden des Films schwer rocken und die Keilereien okay sind, da hakt es bei den Shoot-Outs. Gerade die Ballerei im Parkhaus, bei der zwei Personen, von denen nur eine bewaffnet ist, erst vier bewaffnete Geschäftspartner niederknallen und sich danach noch gegen eine Eingreiftruppe, die sie umzingelt hat (!!!), erfolgreich zur Wehr setzen, dürften zu den unglaubwürdigsten und schlechtestchoreographierten Ballereien der letzten Jahre gehören.

:liquid4:
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Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]

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Beitrag von Cinefreak » 26.09.2012, 14:23

ich hoffe sehr, ihr macht ihn schlechter als er ist...hatte mich schon drauf gefreut irgendwie...
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Beitrag von freeman » 27.09.2012, 08:50

Ist halt wirklich brutalster Durchschnitt und hatte im Kino gar nix zu suchen ... Würde vermutlich nichtmal auf ZDF um 20:15 irgendwen in Aufregung versetzen ;-)

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Beitrag von Cinefreak » 22.11.2012, 22:43

Was ist denn da schiefgegangen??? :roll:

Normal gefallen mir ja viele Filme, die hier nicht so die große Beachtung finden, aber das ging ja nun mal heftigst daneben.
Der Actionthriller, der nur selten thrillt, der viel zu ernst und streckenweise regelrecht langweilig daherkommt, mutet seltsam an und die Action lässt sich wirklich teilweise nur "erahnen". Und bis auf das halbwegs brauchbare Finale, frage ich mich doch mal spontan, was der Film eigentlich gekostet hat?! - Sieht größtenteils verdammt billig aus, wie ein nur am Ende etwas aufgeblasener Serienteil, zudem ist die Story nicht komplex, sondern für meinen Geschmack war sie verdammt laaaaaaaaaaaaaaaangweilig erzählt...das waren lange 85 min...juijui jui,... :roll: :wink:

:liquid4: bis :liquid4:5, weil für mehr sind mir die Mängel des STreifens einfach zu offensichtlich und zu heftig, und dass man sich bei nem Actionthriller, zudem mit Entführungsstory langweilt, geht ja nun mal gar nicht.. :(
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Beitrag von StS » 23.11.2012, 06:55

@ Cinefreak: Irgendwie passen Text und Bewertung nicht so ganz zusammen. Liest sich eher wie ne 2-3 von 10. :wink:

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Beitrag von Cinefreak » 23.11.2012, 08:18

ich habe mir angewöhnt, nach Schulnoten zu bewerten und danach sind das dann 40-45 %, also eine 5, sprich mangelhaft. Das mag nicht jedem logisch vorkommen, ist aber für mich am einfachsten ;)
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Beitrag von Vince » 18.05.2014, 17:22

Kann man hier eigentlich zu einem anderen Ergebnis kommen als der Tenor vorgibt? Wirklich schlechte Filme sehen anders aus, allerdings muss sich Mabrouk El Mechri den Vorwurf gefallen lassen, aus der Freiheit kein Kapital geschlagen zu haben, unverbrauchte europäische Sets nutzen zu können. Überhaupt artfremd die ganze Visualisierung der spanischen Drehorte, die dermaßen unterkühlt und farblos eingefangen sind, dass sie einer Art sibirischer Vorhölle gleichen. Entsprechend unpersönlich und steril dann auch der daraus entstandene Film, der somit zum gewählten Titel ganz gut passt: Passiv nimmt man die Kettenreaktionen wahr, mit denen sich Henry Cavills Hauptfigur von einer Szene zur nächsten rettet und dabei einerseits vom Überlebensinstinkt getrieben wird, andererseits den harten Hund in sich entdeckt, der ihn seinem Vater dann doch näher bringt als gedacht. Der wiederum wird von Bruce Willis verkörpert und als Teil jener Phase von Willis' Karriere in die Filmgeschichte eingehen, die von extremer Lustlosigkeit geprägt ist. Was wiederum zum kalten Film passt. Genau wie die einmal mehr brettharte Sigourney Weaver, die ihre abgebrühte Mistsau im Hosenanzug nur so aus dem Ärmel schüttelt. Und was Cavill angeht, der konnte sich immerhin schon mal mit dem Look vertraut machen, der ihn auch kurze Zeit später in Snyders "Superman" zeichnen würde. Geschenkt, dass manche Verfolgungsjagd bei all dem gar nicht mal so schlecht geraten ist und zeitweise immer mal wieder so was wie gedämpfte Spannung durch die Mattscheibe ringt. Eigentlich macht es das Ganze nur noch egaler. Es stimmt also doch: 5/10 ist die schlimmste Note.
:liquid5:

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