The Cabin in the Woods

Ob Splatter, Trash oder was es sonst noch gibt ... all das findet hier seinen verdienten Platz
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McClane
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The Cabin in the Woods

Beitrag von McClane » 11.08.2012, 11:17

The Cabin in the Woods

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Originaltitel: The Cabin in the Woods
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2012
Regie: Drew Goddard
Darsteller: Richard Jenkins, Bradley Whitford, Jesse Williams, Chris Hemsworth, Fran Kranz, Kristen Connolly, Anna Hutchison, Brian J. White, Amy Acker, Jodelle Ferland, Monique Ganderton, Tom Lenk u.a.

In diesem Meta-Horrorfilm aus der Feder von Joss Whedon und Drew Goddard stößt mal wieder ein Teenagerquintett in einer entlegenen Hütte im Wald auf das Böse, doch die Geschichte besitzt einen besonderen Twist: Das Grauen wird von einer Zentrale aus ferngesteuert, wobei geheimnisvolle Beamte auf die Befolgung der Genreregeln achten.

:liquid8:

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Zuletzt geändert von McClane am 10.09.2015, 10:53, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitrag von Seemi » 11.08.2012, 11:26

Sehr gut! Ich freu mich auf die Filmstarts-Preview am Montag. 8-)
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Beitrag von StS » 11.08.2012, 12:26

Auf den freu ich mich auch schon wahnsinnig. :D

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Beitrag von Seemi » 14.08.2012, 20:39

Ich kann McClane eigentlich nur zustimmen. Bei Cabin in the Woods wechseln sich Grusel und Spaß unterhaltsam miteinander ab ohne das der Film in Splatstick oder Belanglosigkeit versinkt.
:liquid8:
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Beitrag von Dr Dolph » 24.08.2012, 02:32

Das Ding rockt wirklich, habe weder Trailer noch sonstige Infos aufgeschnappt, da ich gelesen hatte, das man da gänzlich unvorbereitet ran soll und dann sowas. Echt klasse!
:liquid9:

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Beitrag von freeman » 08.09.2012, 23:47

Ich war zu Beginn ziemlich enttäuscht. Da werden soviele Andeutungen gemacht, die allesamt deutlich reizvoller wirken, als das, was der Film zu dem Moment zu liefern bereit ist. Doch dann macht er genau das, liefert ab und lässt das Finale förmlich vor Ideen explodieren und läuft vermutlich jedweden Erwartungen zuwider, die man bis dahin aufgebaut haben wird. Denn das tut man unweigerlich, da der Film sehr offen damit umgeht, dass er noch einen gewaltigen Haken schlagen wird. So hat das Ende dann im Grunde nichts mehr mit dem Ursprungsfilm zu tun, läuft richtig Amok und macht einfach nur gewaltigen und gewalttätigen Spaß! Ein echtes Überraschungsei im Horrorgenre!
:liquid9:

In diesem Sinne:
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Beitrag von StS » 24.09.2012, 14:42

Probleme mit der UK BluRay! *Dreck!*
Technical Issues with this Product
The manufacturer has confirmed the following technical issue with this product. There has been an authoring fault on the Blu-ray of Cabin In The Woods. This error will cause pauses during playback on many Blu-ray players. Until corrected discs are available, we have removed the product from sale. We are working to resolve this and will be contacting customers who have previously purchased this title from Amazon.co.uk.

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Beitrag von John_Clark » 03.10.2012, 16:33

Ich muss ne Asylum-Version des Streifens gesehen haben, denn ich fand den einfach nur fürchterbar schlecht.

:liquid2: ,5

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Beitrag von Vince » 22.11.2012, 18:47

Letztendlich fiel der Surprise-Effekt und damit auch die Kluft zwischen dem Konventionen abfeiernden Auftakt und dem außer Kontrolle geratenen Finish weit weniger spektakulär aus als gedacht; im Grunde spielt "Cabin In The Woods" von Anfang an mit offenen Karten, weshalb das hysterische Geschrei von wegen "totaler Überraschungseffekt" und so weiter mal wieder kein Stück ernstzunehmen ist. Vielmehr driftet der Film beinahe linear ins Metaphysische ab, erlaubt immer wieder einen neuen Blick auf die Operationen hinter der Fassade der Genre-Aufgliederung. Das haut nun nicht völlig vom Hocker, erzeugt aber ein angenehmes "Die trauen sich was"-Gefühl und die damit verbundene Erwartungshaltung, etwas Alternatives serviert zu bekommen, das selbst gegenüber Vertretern wie "Tucker & Dale" noch eine Schippe drauflegt.
:liquid8:

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Beitrag von StS » 24.11.2012, 09:21


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Beitrag von StS » 19.12.2012, 19:37

Drew Goddard´s und Joss Wheadon´s „Cabin in the Woods“ ist im Grunde ein einziges großes Geschenk an alle Horror-Fans, die eben jenes Genre wahrhaft lieben und verstehen, anstatt sich einfach nur von den betreffenden Flicks „berieseln“ zu lassen. Basierend auf einem cleveren Skript, welches man (in etwa zu gleichen Teilen) sowohl als „Metaebenen-Projekt“ als auch „Fanboy-Ehrerweisung“ charakterisieren könnte, werden dem Zuschauer nahezu alle erhofften bzw. geradezu obligatorischen Zutaten (á la Sex, Drugs & Gore) dargeboten – nur um diese „im nächsten Schritt“ dann geschickt zu variieren sowie teilweise gar konsequent „auszuhebeln“. Obgleich ein Werk dieser Art in der heutigen (von Remakes und Sequels geprägten) Zeit im Grunde genau richtig anmutet, erwies sich der (bereits 2009 abgedrehte) Streifen an den Kinokassen als relativ schwierig zu vermarkten – trotz fast ausschließlich guter Kritiken und zuträglicher Mondpropaganda. Zugegeben, dem „Hype“ wird er nicht ganz gerecht – doch ändert das nichts daran, dass es sich bei dieser hier um eine überaus interessante wie unterhaltsame Veröffentlichung handelt, die (vom geneigten Publikum) gewiss auch noch in Jahren immer mal wieder gern angeschaut werden wird. Positive Eigenschaften gibt es zahlreiche – wie z.B. den Wiedererkennungswert etlicher inhaltlicher wie stilistischer Versatzstücke, den grundlegenden Aufbau (u.a. die wechselnde Präsentation der „Manipulatoren“ und „Manipulierten“), das daraus resultierende (gekonnte) „Spiel mit den Erwartungen“ sowie den umfassend hohen Spaßfaktor – allerdings hätte man einige Details durchaus auch noch ein Stück weit effektiver gestalten bzw. konzipieren können (etwa wäre „der Ausgang des Motorrad-Sprungs“ ohne „die Szene mit dem Greifvogel“ merklich wirkungsvoller gewesen). Mag sein, dass sich am Schlussakt so einige Geister scheiden mögen – in meinen Augen ist das betreffende „over-the-Top“-Finale jedoch echt köstlich geraten, von einzelnen Kleinigkeiten (wie die minimal zu ausführliche Erläuterung des Ganzen) mal abgesehen. Persönlich hätte ich auch lieber Cthulhu anstelle der (nichtsdestotrotz cool „auf die Spitze getriebenen“) „Carrie-Hand“ aus der Erde emporschnellen sehen – aber egal… ;)

:liquid8:

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Beitrag von LivingDead » 16.04.2013, 00:21

Viele Filme, vornehmlich im Horror-Genre, beziehen ihren Reiz vor allem dadurch, Genre-inhärente Paradigmen ad absurdum zu führen. Sei es durch Übertreibungen, ironische Überspitzung oder dem Spiel mit der Erwartungshaltung der Zuschauer, die sämtliche Horrorfilm-Dogmen bereits in- und auswendig kennen. Und gerade das Horrorgenre zeigte sich durch Filme wie "Scream" oder "Tucker & Dale" (um nur einmal zwei prägnante Beispiele einer ganzen Serie ähnlich gearteter Filme zu nennen) als geradezu prädestiniert dafür. Joss Whedon schafft es mit seinem Meta-Horrorfilm "Cabin in the Woods" nun dieses Spiel auf die Spitze zu treiben. Das ganze "Szenario" (wie es auch treffend innerhalb des Filmes genannt wird) ist die logische Konsequenz, aus der Whedon nicht willkürlich, aber stets mit einem großen Augenzwinkern versucht, das Genrepublikum aus der Reserve zu locken, indem er sie in diesem allzu vertrauten Sujet plötzlich den Boden unter den Füßen entreißt. Gerade im finalen Akt wird der geneigte Horrorfan wohl kaum ruhig sitzen bleiben können. Das ist dann vielleicht weniger "überraschend" oder "unerwartet" wie oft tituliert wird, sondern genau so durchkalkuliert wie das ganze Szenario im Film. Aber verdammt noch eins, auch unglaublich geil!
:liquid8:
Mit freundlichem Gruß
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Beitrag von Cinefreak » 19.04.2013, 23:38

Fand den recht ok. Allerdings habe ich irgendwie was anderes erwartet, meine Erwartungen gingen - warum auch immer - in den Bereich Horror-Action, und irgendwie war mir das ganze zuviel Joss Whedon, zuviel Kreaturen, Monster,...die Idee mit der Überwachungsshow fand ich recht gut, hätte mir da vielleicht einfach eine etwas interessantere Auflösung gewünscht, andererseits hatte die Auflösung doch noch was.

Sehe den bei etwa

:liquid6: - zum einmal ansehen weitestgehend packend, nicht allzu vorhersehbar, aber insgesamt nicht ganz mein Cup of tea ;)

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Beitrag von MarS » 06.05.2013, 19:01

Cabin in the Woods, so sollte der Horrorknaller der letzten Jahre heißen. Der Film ist gut, wirklich gut, aber der erhoffte Oberknaller ist er leider nicht.

Ich habe mich vorher extra so wenig wie möglich über diesen Film informiert, um mögliche Spoiler zu vermeiden. So hieß es ja öfter, dass der Film einen unerwarteten Verlauf nimmt. Der Verlauf ist anderen Filmen aus diesem Genre gegenüber vielleicht unüblich, unerwartet aber nur ein wenig und auf was es hinaus läuft ist für einen Horrorkenner schon zeitig absehbar. Ich glaube das Phänomen wird im Film sogar selber ziemlich zeitig benannt. Wer sich also ein wenig mit Lovecraft auskennt, dem bereitet es keine Schwierigkeiten hier hellseherische Fähigkeiten zu beweisen. Ich empfehle hier auch mal das Spiel "Eternal Darkness" auf dem GameCube zu zocken und den einen oder anderen Aha-Effekt zu genießen. Die Vorhersehbarkeit ist aber verschmerzbar. Nicht ganz verschmerzbar ist der Action-Overload im letzten Teil des Films. Hier wäre, gerade bei diesem Thema, etwas mehr Subtilität und Atmosphäre wünschenswert gewesen, anstatt hier mit Effekten auf den Zuschauer einzudreschen. Z.B. hatte man sich diesbezüglich an oben genannten Spiel orientieren können.

Wie anfangs gesagt, ist Cabin in the Woods immer noch ein wirklich guter Film und auch erfrischend anders als viele andere Genrebeiträgen. Dem Hype wird er aber nur bedingt gerecht. :liquid7: ,5

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