Moonrise Kingdom

Filme abseits des Actiongenres aber mit Actionhelden [irgendwie so in der Art]
Antworten
Benutzeravatar
McClane
Action Experte
Action Experte
Beiträge: 6943
Registriert: 07.10.2007, 15:02

Moonrise Kingdom

Beitrag von McClane » 22.02.2013, 16:10

Moonrise Kingdom

Bild

Originaltitel: Moonrise Kingdom
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2012
Regie: Wes Anderson
Darsteller: Kara Hayward, Jared Gilman, Bruce Willis, Edward Norton, Tilda Swinton, Bill Murray, Frances McDormand, Jason Schwartzman, Harvey Keitel u.a.

Zwei Verliebte im Kindesalter büchsen aus, da die Erwachsenen sie am Zusammensein hindern wollen, was die ganze Insel, auf der sie leben, in Aufruhr versetzt. In Wes Andersons eigenwillig-liebevoller Komödie ist neben Spezis des Regisseurs wie Bill Murray und Jason Schwartzman auch Actionstar Bruce Willis in einer selbstironischen Rolle als Polizeichef.

:liquid8:

Hier geht's zur Kritik
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]

Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]

Benutzeravatar
Vince
Actioncrew
Actioncrew
Beiträge: 18939
Registriert: 30.09.2005, 18:00
Wohnort: Aachen

Beitrag von Vince » 23.02.2013, 07:15

Doch wer die Ideen manches Frühwerks zu schätzen wusste, den Film an sich jedoch ziellos und die Figuren zu oberflächlich fand, der kann Wes Anderson noch eine Chance geben:
Das wär dann wohl ich. :) Blu Ray steht auch schon im Regal, jetzt muss nur noch die Zeit her, sie zu sichten...

Benutzeravatar
McClane
Action Experte
Action Experte
Beiträge: 6943
Registriert: 07.10.2007, 15:02

Beitrag von McClane » 25.02.2013, 08:43

Vince hat geschrieben:
Doch wer die Ideen manches Frühwerks zu schätzen wusste, den Film an sich jedoch ziellos und die Figuren zu oberflächlich fand, der kann Wes Anderson noch eine Chance geben:
Das wär dann wohl ich. :)
Beschreibt mich genauso. Wobei mir noch von Freunden "The Fantastic Mr. Fox" als zweiter, uneingeschränkt zu mögender Anderson empfohlen wurde. Das war der einzige seit "Rushmore", den ich bisher noch nicht gesehen hatte, und lustigerweise bin ich eigentlich von Freunden überredet worden, mir einen Anderson-Film mit ihnen anzusehen, hab noch nie einen "aus eigenem Antrieb geschaut", wie mir gerade auffällt. :)
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]

Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]

Benutzeravatar
Vince
Actioncrew
Actioncrew
Beiträge: 18939
Registriert: 30.09.2005, 18:00
Wohnort: Aachen

Beitrag von Vince » 25.02.2013, 09:10

Jep, Mr. Fox kannste dir ruhig mal einverleiben, ich bin da auch lange rumgeschlichen und als ich es dann gewagt habe, wars erstaunlich gut. Für mich bis dato der beste Anderson, obwohl natürlich schwer vergleichbar, da Animation.

Benutzeravatar
Vince
Actioncrew
Actioncrew
Beiträge: 18939
Registriert: 30.09.2005, 18:00
Wohnort: Aachen

Beitrag von Vince » 02.04.2013, 09:34

Tatsächlich, die um sich selbst drehenden Anderson-Ellipsen werden mal nicht ins Nichts gepflanzt, sondern in einen sinnvollen Kontext. Mit gleitenden Schienenkameras durch ein puppenhausartiges Gebäude macht der stets exzentrisch agierende Regisseur von Anfang an die Theaternähe seines neuen Films klar. Figurengrüppchen tummeln sich am Bildrand und werden auf ein Stichwort in die Bildmitte geschubst, wo sie von Beleuchtung und Effekten entsprechend in Szene gesetzt werden. Auch "Moonrise Kingdom" lässt dabei nicht den trockenen Humor vermissen, der sämtliche Mundwinkel sich zusammenziehen lässt - vom Ausbruchstunnel, der in ein Zelt geschnitten wird, bis zum Fahrrad, das in der Baumkrone steckt, knüpft Anderson in gewohnter Manier eine Seltsamkeit an die nächste. Zum Ende hin aber setzt er einen dramaturgischen Aufbau wie eine schützende Krone über sein Puzzle - ein bislang ungewohnter Schachzug Andersons, ein Schritt auch in die Konvention hinein, der an dieser Stelle aber gar nicht so unpassend erscheint.
:liquid7:

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste