Pacific Rim 1 + 2

Filme die viel kosten aber meistens nicht das halten, was der Trailer verspricht
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Pacific Rim 1 + 2

Beitrag von freeman » 22.07.2013, 08:47

Pacific Rim

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Originaltitel: Pacific Rim
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2013
Regie: Guillermo del Toro
Darsteller: Charlie Hunnam, Ron Perlman, Idris Elba, Burn Gorman, Charlie Day, Clifton Collins Jr., Heather Doerksen, Robert Maillet, Rinko Kikuchi, Max Martini, Diego Klattenhoff, Timothy Gibbs u.a.

Durch einen Dimensionsriss gelangen riesige Monstren in unsere Welt und gefährden den Fortbestand der Menschheit. Diese reagiert mit dem Bau gigantischer Roboter, die sich den Monstren in spektakulären Fights entgegenstellen. Optisch ungemein aufregendes Blockbusterkino!
:liquid8:

Zur "Pacific Rim" Kritik

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Pacific Rim: Uprising

Beitrag von StS » 22.07.2013, 08:59

McClanes pazifischer Rimjob :lol: :lol: :lol:

Pacific Rim: Uprising

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Originaltitel: Pacific Rim: Uprising
Herstellungsland: USA/China/Japan/Großbritannien
Erscheinungsjahr: 2018
Regie: Steven S. DeKnight
Darsteller: John Boyega, Scott Eastwood, Cailee Spaeny, Jing Tian, Max Zhang Jin, Adria Arjona, Charlie Day, Burn Gorman, Rinko Kikuchi, Shyrley Rodriguez, Dustin Clare u.a.

Bei der Fortsetzung „Pacific Rim: Uprising“ führte Steven S. DeKnight Regie, während Guillermo del Toro nur noch als Produzent auftritt. Das Sequel setzt zehn Jahre nach dem Erstling an und setzt größtenteils auf neue Hauptfiguren. Der Dimensionsriss ist geschlossen, doch eine neue Bedrohung wächst heran, gegen welche die Riesenroboter erneut als Beschützer der Menschheit in Erscheinung treten.

:liquid5:

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Beitrag von Wallnuss » 22.07.2013, 11:36

StS hat geschrieben:
22.07.2013, 08:59
freeman hat geschrieben:Optisch ungemein aufregendes Blockbusterkino!
Hab mich jetzt inzwischen dagegen entschieden, mir den im Kino anzusehen, nachdem ich gestern mal wieder ein kurzes "Making Of" im TV gesehen hab - denn da sahen mir die Action-Sequenzen erneut einfach zu sehr nach PC-Game aus. Ja, auf der großen Leinwand mit entsprechendem Sound dürfte er bestimmt recht cool wirken - aber dazu reizt er mich insgesamt einfach zu wenig. Deine Kritik liest sich gewohnt gut - meine Stimme werd ich dann irgendwann mal nach der BluRay-Sichtung nachreichen... :wink:
Imo wird aber grade das ein Film sein, der die große Leinwand nötig hat! Bin heute Abend mit dabei :)

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Beitrag von The Punisher » 22.07.2013, 15:07

Mich reizt der auch nicht, beim Trailer war mein erster gedanke Transformers Klon :lol:
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Beitrag von SFI » 22.07.2013, 17:59

Die ersten Trailer fand ich auch etwas fad, denke aber, dass es hier mal wieder seit langem eine Ausnahme von der Regel Blender Trailer gibt. Müder Trailer geiler Film. Die State of the Art FX muss ich aber selbst bewerten, im letzten Clip sah der Zoom auf den Roboterkopf am Strand eher nach miesem Matte Painting aus. :?
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Beitrag von Vince » 22.07.2013, 18:05

Mich reizen im Wesentlichen 3 Punkte:

- Del Toro und die Hoffnung, dass er auch einem Monsterroboterklopper etwas Besonderes verleihen kann
- Halbe Besatzung aus "Sons Of Anarchy"
- Dass Transformers höchstwahrscheinlich in Grund und Boden gestampft wird :twisted:

Werd den also im Kino sehen, fragt sich nur wann, ich warte noch etwas auf ne 2D-Fassung.

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Beitrag von SFI » 22.07.2013, 18:13

Bei uns läuft er um 11:30 in 2D! Müsste ich mir das Mittagessen dort warm machen! :lol:
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Beitrag von kami » 23.07.2013, 10:29

Meine Kurzeindrücke:

-3D funktioniert hervorragend für eine Nachkonvertierung, es gibt epische Einstellungen galore, dazu feine Licht- und Partikeleffekte, die zusätzlich für Räumlichkeit sorgen
-Story extrem platt, völlig überraschungsfrei, immerhin funktionell
-Charaktere sind mäßig interessante Schablonen, die von ihren Darstellern auch nicht unbedingt überwältigend verkörpert werden
-Effekte sind hervorragend, neben den TRANSFORMERS sicher Effektreferenz
-Action ist gut, del Toro inszeniert das Robogeprügel aber weniger spannend und spektakulär, als es ein Bay tun würde
-del Toros Handschrift fehlt fast völlig, PACIFIC RIM ist ein absolut glatter Hollywood-Blockbuster

Fazit: Wer das Konzept mag, wird bei PACIFIC RIM auf seine Kosten kommen, wer aber mehr als einen simplen Spektakelfilm erwartet, wird enttäuscht werden.

Knappe :liquid7:

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Beitrag von SFI » 23.07.2013, 11:15

Hab dann mal morgen zum Mittagessen reserviert, bin gespannt.
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Beitrag von freeman » 24.07.2013, 09:19

Falls jemanden interessiert, was Uwe Boll von dem Film hält: "Hirnlose Scheiße..." vom "...talentlosen Fettsack del Toro" :lol:

Wie gesagt, Uwe war gut drauf ;-)

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Beitrag von SFI » 24.07.2013, 16:18

Tja hab dann doch vorm Kino abgebrochen. Ungelogen 100 Kids hatten gerade Ferienanfang und stürmten aus der gegenüberliegende Schule in den Film. Da hab ich gepasst! :(
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Beitrag von MarS » 24.07.2013, 17:11

kami hat geschrieben:-del Toros Handschrift fehlt fast völlig, PACIFIC RIM ist ein absolut glatter Hollywood-Blockbuster
Schade! Ich finde aber auch, dass del Toro ein wenig überbewertet wird. So waren z.B. Hellboy 1 oder Pans Labyrinth nicht schlecht, nein sogar recht gut, aber die absoluten Überkracher waren es für mich nicht. Auch Mimic hat mir gefallen, dafür fehlte hier im Gegensatz zu den erstgenannten die besondere Note. Blade 2 und Hellboy 2 waren nur überdurchschnittlich. Damit habe ich lt. Wikipedia in Sachen Regie außer Pacific Rim nur Chronos und The Devils Backbone noch nicht gesehen. The Devils Backbone liegt schon eine Weile bei mir zuhause rum und klingt auch recht spannend. Da hoffe ich auf einen guten Film. Chronos scheint wiederum eher durchwachsen aufgenommen zu sein.

So gibt es zwar einige gute und eigentlich keine schlechten Filme von del Toro, richtige Highlights aber auch nicht wirklich. Außerdem ist er für mich prinzipiell näher am Mainstream dran als man es oberflächlich betrachtet meinen könnte.

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Beitrag von freeman » 25.07.2013, 08:51

SFI hat geschrieben:Tja hab dann doch vorm Kino abgebrochen. Ungelogen 100 Kids hatten gerade Ferienanfang und stürmten aus der gegenüberliegende Schule in den Film. Da hab ich gepasst! :(
Hättste als unser ewig junger Timo doch voll nei gepasst?

In diesem Sinne:
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Beitrag von SFI » 25.07.2013, 08:58

Wie kommst du darauf? Ich verabscheue die gesellschaftliche Eigenart das Kino für zwischenmenschliches Gefummel & Smalltalk, sowie Mittag & Abendessen zu missbrauchen, das hat mit meinem gefühlten Alter nichts zu tun. Bei der Anzahl grobmotoriger Gören wußte ich sofort worauf es hinaus läuft. Es sollte einen Kinoführerschein samt Punktekartei geben! :lol: Klappe zu, bei Krankheit Aufenthaltsverbot, kein Essen, kein Trinken mit Strohhalm, kein Reden, keine schnellen Bewegungen, Pissen nur mit Katheter.... :wink:
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Beitrag von freeman » 25.07.2013, 09:01

;-)

Jo, Gepinkel im Saal ohne Katheder stört mich auch!

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Beitrag von McClane » 31.07.2013, 00:12

Ich war vorhin drin... ein vorzüglicher Film. "Battle: L.A.", "Battleship" und "Transformers 3" hängt "Pacific Rim" klar ab. Natürlich ist del Toros B-Film-Hommage mit Standardcharakteren und Klischees aufbereitet, aber mit so viel Drive und Sinn für Dramaturgie, dass es gar nicht stört, weder die mit Akzent labernden Russen noch die stets höflichen Japaner und das Klischee vom US-Hero, der den Tag rettet... geschenkt. Aber del Toro holt aus diesen Figuren so viel mehr raus als so manch anderer künstlich Tiefe vorgaukelnder Blockbuster: Mich hat die Sinnfindung des Helden hier jedenfalls wesentlich mehr interessiert als beispielsweise die Holzhammerpsychologie von "The Wolverine". Anfangs fragte ich mich noch, ob der Film nicht etwas zu schnell einsteigt, doch die Szenen nach dem Prolog dienen ja als erweiterte Einführung, die nebenher nicht nur das Dilemma/Trauma des Helden etabliert, sondern gleich noch einen zünftigen Opener mitliefert. Actionmäßig ist hier und da ein unschöner Übersichtsverlust zu vermelden, meist ist das Mecha-vs.-Monster-Gekloppe aber ausgesprochen bildgewaltig und noch dazu phantasievoll in Szene gesetzt: Wechselnde Kampfarenen, Monster und Roboter halten bei Laune und der Hongkong-Fight ist sowie erste Sahne, sei es die Metamorphose des einen Monsters oder das Schiff als Keule, herrlich. Wobei ich kami zustimmen würde, dass Bay derartiges mit mehr Druck inszenieren kann.

Natürlich ist das nicht die Neuerfindung des Rades und gegen Ende scheint das Studio del Toro auch etwas dazwischen gefunkt zu haben: Bereits die Abschiedsszene Elbas und seines Co-Piloten deutet ja an, dass hier die Zeichen auf Opfer und Heldentod stehen - by the way: Auch diese Szene hat trotz der Standardcharaktere so viel Herz und Emotion, dass sich viele andere Filmemacher ein Beispiel daran nehmen können. Trotzdem können Hunnam und seine Co-Pilotin dann so mir nichts dir nichts trotz kaputtem Mech, ähhh, Jäger mit den Rettungskapseln abhauen - würde mich nicht wundern, wenn das mal anders geplant war. Außerdem hat der Showdown zwar Wucht, kommt aber nicht ganz an die Hongkong-Kloppe heran. Trotzdem: Dermaßen kurzweilig hat mich diesen Sommer kaum eine Big-Budget-Produktion unterhalten, bei so viel Gespür für Dramaturgie darf es dann auch gerne mal klischeehaft sein.

:liquid7:,5 bis knappe :liquid8:
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Beitrag von Taran-tino » 15.08.2013, 17:02

Hab den mir nun doch noch angeschaut und kann den Hype nicht ganz verstehen. Technisch ist das Teil 1a, dass 3D war so gut wie lange nicht, doch wieder mal war alles viel zu schnell geschnitten. Ich könnte jetzt nicht mehr sagen, wie sich die einzelnen Monster voneinander unterschieden haben, auch sieht man die nie in der Totalen. Der Anfang mit der Einleitung geht gut ab, dann kommt ne lange Zeit fast gar nix. Auch nervte der komische Humor, die beiden Wissenschaftler waren nicht zu ertragen. Zum Schluss rockt es denn noch mal gewaltig, womit er sich denn doch noch aus dem Mittelfeld abhebt.

:liquid6:

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Beitrag von freeman » 16.08.2013, 09:03

Schnell geschnitten? Findest du wirklich? Ich fand es ja geradezu beispielhaft, wie exzessiv Del Toro gerade in der Action mit Totalen gearbeitet hat? Kein Kameragewackel, nix ... gerade deshalb zündete das 3D ja auch so toll in der Action ... erstaunlich ...

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Beitrag von Taran-tino » 17.08.2013, 09:27

Ich fand man hat während der Kämpfe nie richtig mitbekommen wer oder was jetzt gerade wen wo trifft.

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Beitrag von freeman » 18.11.2013, 09:57

Wir verlosen einmal die Blu-ray zum Film!

"Pacific Rim" Gewinnspiel

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Beitrag von Vince » 23.11.2013, 09:23

Sorry, aber ist einfach so: Die komplette Transformers-Trilogie wird mit einem Handschlag in die Schranken verwiesen. Zwar ist Michael Bay weiterhin die Referenz, was detailverliebte Computereffekte bis in die Mikroebene hinein angeht, denn "Pacific Rim" wirkt in dieser Hinsicht teilweise etwas grobschlächtig; insbesondere die nicht ganz unwichtigen Wassereffekte gibt es in dieser Qualität auch schon in so mancher Zwischensequenz eines Videospiels, und die blau leuchtenden Innereien der Kaiju tragen auch eher dazu bei, dass man auf der Leinwand grelles Chaos erlebt anstatt penibel geplante Zertrümmerungssequenzen.

Worauf es aber ankommt, da schöpft Del Toro aus dem Vollen. Der Essenz eines klassischen Monsterfilms kommt er unglaublich nah, weil unnötiger Handlungsballast vermieden wird und sich der gesamte Film ausschließlich über seine Methodik definiert: Das zyklische Auftauchen der Monster, das Studieren dieser Monster und ihrer Angriffswellen, das Entwickeln und schlussendlich Umsetzen der Verteidigungsmethoden mit der Zutat X, dem "Drift", der militärisches Taktieren auf dem Schlachtfeld umweglos mit Zwischenmenschlichem verknüpft.

Hier arbeitet Del Toro strukturiert, mit Bedacht, sammelt seine Kräfte in einem ruhigeren Mittelteil, den er vor allem mit einer Traumsequenz belebt, die den märchenhaften Charakter vieler seiner Arbeiten ebenso verrät wie einige der Sets (China-Viertel!). Natürlich bewegt er sich immer auf sicherem Feld, wagt nie Neues, zeigt der Konkurrenz aber auch gerade dadurch, wo der Hammer hängt und beweist nebenbei sogar noch viel Herz und Verständnis für die Klassiker (allen voran natürlich die "Godzilla"-Variationen, in denen es gegen Roboter-Gegner anging). Der Humor (vorgetragen insbesondere durch die beiden Wissenschaftler sowie durch Ron Perlman) ist zwar schräg, jedoch nie so albern wie bei Bay. Und Hunnam ist in der Hauptrolle zwar blass wie ein Brie, aber irgendwie hat man das Gefühl, all die Blockbuster-typischen Schwächen unterstützten nur das Essenzielle, das Del Toro so konturenstark herausarbeitet.
:liquid7:

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Beitrag von SFI » 14.01.2014, 15:38

Ein überraschungsfreier Plot mit etwas zu grobmotoriger und spannungsfreier Roberaction trifft auf zwei unererträgliche Nerd Wissenschaftler samt weiteren Monotypen ohne wirkliches Profil ... leider habe ich den Abspann verpasst, der hätte es vielleicht noch gerissen. :lol:

:liquid5:
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Beitrag von MarS » 06.05.2014, 14:21

MarS hat geschrieben: So gibt es zwar einige gute und eigentlich keine schlechten Filme von del Toro, richtige Highlights aber auch nicht wirklich. Außerdem ist er für mich prinzipiell näher am Mainstream dran als man es oberflächlich betrachtet meinen könnte.
Nachdem ich erstaunt festgestellt habe, dass ich hier zu dem Thema etwas rumgeblubbert habe, merkte ich auch, dass ich den Film mit dem zitierten Auszug schon recht gut bewertet habe, obwohl ich den damals noch gar nicht gesehen hatte. Denn tatsächlich handelt es sich hier um einen guten Mainstream-Blockbuster. Geradlinig und ohne Innovationen, dafür mit sehr guten Effekten und dramaturgisch gut ausbalanciert. Ich muss auch gestehen, dass er mich ziemlich mitgerissen hat, da er das Level der Monsteraction wirklich sehr hoch hält. Tatsächlich schafft er es mit jeder neuen Auseinandersetzung mit den Riesenmonstern die vorherige wieder etwas zu toppen. Von daher hat der Film tatsächlich Spaß gemacht. Ich muss aber auch sagen, dass er die Transformer-Reihe in meinen Augen nicht wegputzt. Dafür fehlt ihm einfach die Coolness, da die Riesen doch etwas träge sind, die Monster nicht abwechlungsreich genug und zu blau leuchtend. Tatsächlich muss man auch sagen, dass gerade die erste Einblendung der Monster nach PC-Game aussah. Ansonsten sind die Effekte aber klasse.

:liquid7:

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Beitrag von StS » 06.05.2014, 14:34

Ist schon echt krass überbewertet hier, der Streifen.
Zumindest hat es SFI mit seinem Kommentar getroffen.

Schwache Charaktere, sich ständig wiederholende Action - und nicht nur daher eine halbe Stunde zu lang - öde Witzchen, teils echt miese Schauspieler ... nunja, zumindest sind die Effekte in Ordnung und haben ein bis zwei Szenen Laune gemacht (Stichwort: Tanker). Dafür gab es aber auch diverse echt doofe Momente und Ideen (z.B: Ron P. labert dummes Zeugs vorm Maul des vermeintlich toten Viechs oder die ganze Sache mit der Schutzmauer). Nicht ganz so mies wie "Hellboy 2" - aber durchaus (etwas) in diese Richtung tendierend...

knappe :liquid5:

Zum Glück gibt es jetzt ja aber "Godzilla" - da ist der hier noch schneller vergessen bzw. verdrängt...

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Beitrag von MarS » 06.05.2014, 15:21

Ui fatal. Deine Kritikpunkte sind aber tatsächlich alle berechtigt. Nur fand ich sie nicht so schwerwiegend wie du.

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