Assault on Wall Street

Der Action Film der 80er, der 90er und heute.
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Assault on Wall Street

Beitrag von freeman » 23.09.2013, 08:47

Assault on Wall Street

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Originaltitel: Bailout: The Age of Greed
Herstellungsland: Kanada
Erscheinungsjahr: 2012
Regie: Uwe Boll
Darsteller: Dominic Purcell, Erin Karpluk, Edward Furlong, John Heard, Keith David, Michael Paré, Lochlyn Munro, Tyron Leitso, Mike Dopud, Barclay Hope, Heather Feeney, Eric Roberts u.a.

Als die große Spekulationsblase platzt, verliert Jim Baxford seine gesamten Ersparnisse, seinen Job, seine Würde und obendrein seine schwer kranke Frau. Und als wäre das nicht genug, setzt ihm das Leben immer weiter zu, während jene, die für seine Lage mitverantwortlich sind, immer weiter Profit machen. Irgendwann sieht Jim nur noch einen Ausweg und er greift zur Waffe…
:liquid7:

Zur "Assault on Wall Street" Kritik

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Beitrag von StS » 23.09.2013, 09:37

Bin auf den auch mal gespannt - obgleich er sonst so ja nicht allzu gut wegkommt. Von zu zahm, belanglos und plakativ ist da die Rede (zumindest ersteres glaub ich im Angesicht der FSK-Freigabe einfach mal). Nichtsdestotrotz hört sich das von Dir geschriebene aber schonmal nach einem zumindest netten Filmchen an... :wink:

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Beitrag von freeman » 23.09.2013, 09:45

Ich hab vorhin über die IMDB Bewertung gestaunt. Soweit weg bin ich dann vom Durchschnitt net ;-) und plakativ ist er ganz klar, denn er funktioniert nach der üblichen Bollformel: ER hat einen Standpunkt und darauf richtet er den Film komplett aus. Grautöne gibt es da nicht. Aber ich finde halt, er macht das sehr effektiv und involvierend. Mehr zu seinen Ansichten dann hoffentlich am Freitag, wenn wir ihn mal zu Wort kommen lassen ;-)

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Beitrag von SFI » 28.09.2013, 17:02

Was ist denn plötzlich mit dem Uwe los? Wüßte man nicht um die Regie, würde man es nicht glauben, denn auf einmal ist das vormals auffällige Defizit der Darstellerführung wie weggeblasen. Generell ist der Dramapart wirklich gelungen und selbst wenn die Kausalitätsschleife des Protagonisten leicht überzeichnet ist, so traf sie in diesem Ausmaß vereinzelt sicher zu, so dass der Realitätsgrad dennoch hoch ist. Im Endeffekt macht Uwe vieles richtig und auch wenn die Art der Bankenregulierung fraglich ist, so bedient sie wenigstens die geheimen Wünsche vieler Betroffener nach einer effektiven Lösung. Gelungen auch der Actionpart, der nicht als blinde und kalte Rache comichaft ausufert, sondern den Protagonisten immer wieder zögern lässt. Der beste Uwe Film, der irgendwie gar nicht so ins Schema passt. :lol:

:liquid7: +
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Beitrag von freeman » 01.10.2013, 08:54

:26

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Beitrag von StS » 19.06.2014, 19:52

Uwe Boll´s „Assault on Wall Street“ – der seltsamerweise laut Vor- und Abspann des Films auf der deutschen BluRay-Veröffentlichung noch immer unter seinem ursprünglichen Titel „Bailout: Age of Greed” daherkommt – hätte (alles in allem) durchaus prima zufrieden stellen können, wenn sein Schöpfer es denn nicht ausgerechnet in der zweiten Verlaufshälfte doch noch überraschend stark „vermasselt“ hätte. Gesegnet mit einem umfangreichen wie achtbaren B-Movie-Ensemble – u.a. sind Dominic Purcell, Erin Karpluk, Edward Furlong, John Heard, Keith David, Michael Paré, Eric Roberts, Clint Howard, Michael Eklund, Lochlyn Munro und Natassia Malthe mit von der Partie – gelingt es Uwe im ersten Teil der Geschichte tatsächlich, in einem realitätsnahen, von Emotionen geprägten Szenario die beiden Hauptcharaktere relativ überzeugend darzustellen. Als es dann jedoch zum erwarteten Rachefeldzug gegen die „skrupellosen Bonzen“ des US-Finanzsektors kommt, versagt und enttäuscht Uwe (überraschenderweise) gleichermaßen: Die betreffenden Sequenzen entfalten sich nicht nur arg unglaubwürdig, sondern wurden vor allem absolut spannungsarm, kraftlos, steril und zahm in Szene gesetzt – einschließlich eines doofen Ausklangs. Auf diesem Wege funktioniert der Streifen weder als „kathartische Rachefantasie“ noch „Guilty-Pleasure-Zeitvertreib“ – von ernstzunehmender Gesellschaftskritik ganz zu schweigen. Bei all den Stamm- und Mittagstischparolen, welche das Werk sowohl aufgreift als auch kommuniziert, wäre eine wuchtig-ungezügelte Entwicklung Schrägstrich Herangehensweise á la „Rampage“ definitiv wünschenswerter, unterhaltsamer und besser gewesen. Schade um die eigentlich recht guten Ansätze…

abwärts tendierende :liquid5:

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