Odd Thomas

Ob Splatter, Trash oder was es sonst noch gibt ... all das findet hier seinen verdienten Platz
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Odd Thomas

Beitrag von McClane » 31.10.2013, 08:23

Odd Thomas

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Originaltitel: Odd Thomas
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2013
Regie: Stephen Sommers
Darsteller: Anton Yelchin, Willem Dafoe, Gugu Mbatha-Raw, Patton Oswalt, Addison Timlin, Leonor Varela, Melissa Ordway, Nico Tortorella, Shuler Hensley, Tina Borek u.a.

Auf Basis von Dean Koontz' Romanvorlage inszenierte Stephen Sommers diesen amüsanten Geisterthriller. Titelfigur Odd Thomas kann die Geister Verstorbener sehen, aber auch Bodachs genannte Unglücksboten. Als er bei seiner Arbeit als Koch eines Schnellrestaurants so viele Bodachs wie noch nie sieht, ahnt er, dass seiner Heimatstadt Picco Mundo Schlimmes bevorsteht.

:liquid8:

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Beitrag von SFI » 31.10.2013, 16:17

Sehr schön, nach gelungenem Trailer und Review freue ich mich darauf. :D
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Beitrag von freeman » 04.11.2013, 09:41

Absolut! Same Here!

In diesem Sinne:
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Beitrag von StS » 04.11.2013, 09:47

Bin ebenfalls gespannt. Da der ja nun doch schon bald hier rauskommt, habe ich erst einmal meine finnische Blu storniert. Klingt auf jeden Fall schonmal gut, was Du schreibst... :wink:

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Beitrag von John Woo » 05.11.2013, 08:23

Schönes Review. Freue mich auch auf den Film. :D

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Beitrag von McClane » 05.11.2013, 09:55

Danke, danke. Ich hoffe ich schüre die Erwartungen nicht zu sehr an, war halt ziemlich angetan inmitten des sonst eher mittelmäßigen FFF-Programms. Empfehlenswert ist er natürlich trotzdem, aber ich hatte halt keinen Oberkracher erwartet, was immer hilfreich vor der Sichtung ist.
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Beitrag von StS » 16.12.2013, 18:01

Basierend auf einem Roman aus der Feder von Dean Koontz, welchen Stephen Sommers („G.I. Joe: the Rise of Cobra“) adaptiert sowie im Folgenden dann auch mit einem Budget von rund 27 Millionen Dollar in Szene gesetzt hat, entpuppt sich „Odd Thomas“ (2013) als ein angenehm kurzweiliger Streifen, der letzten Endes jedoch (leider) ein gutes Stück weit hinter seinem evidenten Potential zurückbleibt. Im Ganzen wirkt der Film wie eine teure Pilot-Episode einer ambitionierten Fernsehserie – einschließlich eines „für weitere Abenteuer offenen“ Ausgangs. Angesichts der Streitigkeiten im Hintergrund der Produktion, welche u.a. dazu führten, dass das fertige Ergebnis (soliden Voraussetzungen zum Trotz) keinerlei Kinostart zugesprochen erhielt, denke ich allerdings nicht, dass es in nächster Zeit zu einer Fortsetzung kommen wird – vielleicht ja aber zu einem „TV-Reboot“ (á la „Buffy the Vampire Slayer“). An sich funktioniert die gebotene Kombination aus locker-humorvoller Coming-of-age-Geschichte und düsterem Fantasy-Mystery-Thriller (grob vergleichbar mit Peter Jackson´s „the Frighteners“) durchaus anständig – und das unabhängig einzelner Plot-Löcher, Vorhersehbarkeiten, verschiedener altbekannter Genre-Elemente, inhaltlicher Oberflächlichkeiten sowie dem einen oder anderen „unebenen Tempo-Übergang“. Auf überzeugend-sympathische Weise verkörpert Anton Yelchin die Titel-gebende Hauptfigur, welche mich doch ein wenig an seinen ähnlich gearteten Part im 2011er „Fright Night“-Remake erinnert hat, als seine Freundin steht ihm die irrsinnig hinreißende Addison Timlin zur Seite, Willem Dafoe bereichert die Reihen der Nebendarsteller und Arnold „the Mummy“ Vosloo ist in Gestalt eines köstlichen Cameos mit von der Partie, während Patton Oswald zum Glück nur minimale Screen-Time besitzt. Die eigentliche Umsetzung der Geschehnisse wartete mir indes mit einigen zu vordergründigen Kamera- und Editing-Sperenzien auf – u.a. hätte ich getrost auf so manchen Zeitlupen-Einsatz verzichten können – worüber hinaus auch noch zu viele künstlich ausschauende CGIs Verwendung fanden (etwa beim Zubereiten von Speisen oder einer finalen Explosion). Typisch Sommers halt. Wahrscheinlich wäre ein Regisseur wie Joe Dante die bessere Wahl gewesen. Den präsentierten Ausklang empfand ich übrigens (trotz seiner relativen Durchschaubarkeit) als erstaunlich ergiebig und bewegend – primär auf emotionaler Ebene. „Unterm Strich“ bleibt somit ein flotter, unterhaltsamer, gut besetzter Streifen – der allerdings inhaltlich wie inszenatorisch einen „etwas grob gearteten Eindruck“ heraufbeschwört bzw. hinterlässt…

:liquid5: - :liquid6:

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Beitrag von Vince » 02.01.2014, 13:23

Als ich vor ein, zwei Jahren den Koontz-Roman gelesen habe, nachdem ich ihn ohne größere Erwartungen von einem Grabbeltisch erstanden hatte, wurde ich mit einer kleinen, unscheinbaren Geschichte voller Wärme und Humor entlohnt, von der man aber niemals vermutet hätte, dass sie je verfilmt werden würde. Aber der einst so groß gestartete und langsam abgesunkene Stephen Sommers war wohl gerade in der richtigen Position, um diese intime Kleinstadtnovelle so adäquat verfilmen zu können. "Odd Thomas" ist auch im Filmformat nichts Großes oder Wichtiges, ein einfacher Unterhaltungsfilm in warmen Farben letztlich, mit guten, aber auch wie Plastik wirkenden Spezialeffekten und eben Anton Yelchin in der Hauptrolle, einem der wenigen aktuellen Jungdarsteller, denen man die Bescheidenheit noch abkauft.
Sommers jagt geradezu durch den Plot, als werde er von Zeitsprüngen gejagt; mitunter setzt er auch einfach logische Ereignisse als gegeben voraus, ohne sie noch groß auszuführen. Und doch wirkt der Film bei allem Tempo ungemein locker und behäbig, eine Wirkung, die vor allem von den Schauspielern und deren Vorgaben ausgeht. Yelchin erschafft ohnehin eine charmante, unaufdringliche Figur, die stets zwischen Selbstbewusstsein und Naivität schwankt, aber auch Willem Dafoe legt seinen Charakter erfrischend positivistisch an, indem er niemals eine Entscheidung Odds kritisch hinterfragt, sondern ihm grenzenloses Vertrauen zusichert - ein Charakterzug, der eigentlich gar nicht in der Anlage seines beruflichen Daseins liegt. Und dann ist da natürlich noch Addison Timlin, eine unglaubliche Charmebombe, so unverschämt lebensfroh, dass ihre Ausstrahlung den Bildschirm zu sprengen droht, was ihr einen großen Anteil an der Wirkung zuspricht, den der Film im Gesamten verströmt.
Eine besondere Erwähnung hat auch das Ende verdient: Ein nicht unbedingt augenöffnender Plottwist, aber ein ruhevoller, persönlicher Moment des Innehaltens nach einer ganzen Handlungskette von aufeinanderfolgenden Ereignissen, die von Minute 1 an mit jeder Faser ihres Daseins nach dem Frieden verlangten, der hier zur Geltung kommt. Zumindest kurzzeitig, bevor sich Odd möglicherweise ins nächste Abenteuer stürzt und der Bestimmung der Koontz'schen Romanreihe folgt.
:liquid7:

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Beitrag von SFI » 14.01.2014, 15:40

Anton Yelchin sollte sich zukünftig verstärkt auf solche Projekte konzentrieren anstatt sich von einem Reboot Regisseur weiterhin veralbern zu lassen. Indessen weiß der Film durchaus zu gefallen und auch wenn der Plot der Vorlage geschuldet ist, fand ich den Fokus im Nachhinein auf: nennen wir es: niedrigschwellige Fantasy mit Krimi Elementen, etwas schade, denn das Ganze hätte sich auch wunderbar für blanken Horror geeignet.

:liquid7: +
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Beitrag von freeman » 29.12.2017, 17:07

Heidewitzka... Seit 4 Jahren lag der nun auf meinem Pile of Shame und gestern war er dann "doch schon" fällig. :lol:

"Odd Thomas" ist einer dieser Filme, bei dem schon die wirklich fantastische Chemie zwischen den Hauptfiguren ausreicht, um sich topp unterhalten zu fühlen. Vor allem die Paarung Yelchin/Timlin ist schlichtweg eine Sensation. Die beiden sind mithin das knuffigste Paar auf der großen Leinwand seit Jahren, Jahrzehnten und mehr. In der Folge dominiert deren Liebesgeschichte den Film mehr als das Geblöcke um die große Katastrophe. Und was das für eine Liebesgeschichte ist. Locker leicht in dem einen Moment, warmherzig witzig im nächsten und heillos romantisch im Abgang. Wenn man dann noch bedenkt, dass der Verfasser der Vorlage eher im Horrorgenre daheim ist, verwundert das Funktionieren der Liebesgeschichte und die feinfühlige Zeichnung der Figuren nur noch mehr. Hinzu kommt eine absolut gelungene Inszenierung von Sommers, ein paar sehr feine, im Rahmen des Budgets höchst gelungene Special Effects, starke Nebendarsteller, ein drolliger Humor (etwa wenn Dafoe nicht "zum Schuss" kommt) und - ja - auch die Storyline rund um die Katastrophe hat mir gut gefallen, wenngleich jene in recht vorhersehbaren Bahnen verlief.
:liquid8:

In diesem Sinne:
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Beitrag von Vince » 29.12.2017, 19:49

4 Jahre Pile Of Shame... oh Mann. Wenn du noch bei Muttern wohnen würdest, hieße es bestimmt: Junge, keine neuen Blu-rays, bis der Pile Of Shame abgearbeitet ist!

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Beitrag von McClane » 30.12.2017, 08:17

4 Jahre sind doch nix... ich hab hier einige DVDs, die ich mal nach dem Motto "Für 2 Euro kannste den mal mitnehmen" eingesackt habe, aber wegen entsprechender Unlust auf den Film immer noch nicht geguckt habe und die dürften in ein, zwei Fällen bald die 10 Jahre auf dem Buckel haben.
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Beitrag von Vince » 31.12.2017, 10:02

Ok, hab auch wahrscheinlich ein paar Filme, die schon länger als 4 Jahre hier liegen, aber 10 ist schon krass. Seit 2007 liegt glaub ich nix mehr bei mir. Allerdings kann ich mir gut vorstellen, dass jetzt bereits Filme gekauft habe, die ich im Jahr 2027 noch nicht gesehen haben werde...

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Beitrag von freeman » 31.12.2017, 11:53

Ach, vier Jahre sind tatsächlich auch für mich nix. Ich hatte das aber mehr auf den Verlauf hier im Fred bezogen, wo ich nach dem Review im Formationsflug mit Timo darauf verwies, wie sehr ich mich auf den freue. Timo hatte ihn 3 Monate später geschaut... ich hab mich vier Jahre drauf gefreut :lol:

In diesem Sinne:
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Beitrag von Vince » 31.12.2017, 13:44

Das Forum ist eh voll von "Da bin ich gespannt drauf", gefolgt von Funkstille für die Ewigkeit. :lol:

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Beitrag von McClane » 01.01.2018, 08:35

Vince hat geschrieben:Ok, hab auch wahrscheinlich ein paar Filme, die schon länger als 4 Jahre hier liegen, aber 10 ist schon krass.
Kann sein, dass es auch etwas weniger sind, aber 7 Jahre haben zwei, drei DVDs schon auf dem Buckel. Kann mich aber auch nicht immer an die Kaufdaten erinnern.
Manchmal hat das auch Gründe. Hab mal in der Ramschkiste "Trancers 4" mitgenommen, wollte aber erst die 3 vorher sehen. Die ist mir jetzt in die Hände gefallen, da kann ich die beiden Filme mal in Angriff nehmen. :)
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Beitrag von freeman » 01.01.2018, 13:22

Vince hat geschrieben:Das Forum ist eh voll von "Da bin ich gespannt drauf", gefolgt von Funkstille für die Ewigkeit. :lol:
Bei mir ist die Ursache meist Ernüchterung :lol:

In diesem Sinne:
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