Walk the Line

Filme abseits des Actiongenres aber mit Actionhelden [irgendwie so in der Art]
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McClane
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Walk the Line

Beitrag von McClane » 13.02.2014, 10:02

Walk the Line

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Originaltitel: Walk the Line
Herstellungsland: USA/Deutschland
Erscheinungsjahr: 2005
Regie: James Mangold
Darsteller: Joaquin Phoenix, Reese Witherspoon, Ginnifer Goodwin, Robert Patrick, Dallas Roberts, Dan John Miller, Larry Bagby, Shelby Lynne, Tyler Hilton, Waylon Payne, Shooter Jennings. Sandra Ellis Lafferty u.a.

James Mangolds beschwingtes Biopic konzentriert sich auf den musikalischen Werdegang Johnny Cashs (Joaquin Phoenix) bis Ende der 1960er und stellt seine Liebe zu June Carter (Reese Witherspoon) in den Mittelpunkt. In einer Nebenrolle ist Robert Patrick als Cashs gestrenger Vater zu sehen.

:liquid8:

Hier geht's zur Kritik
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]

Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]

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Vince
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Beitrag von Vince » 13.02.2014, 17:35

Von Seite 5 meines Filmtagebuchs aus dem Jahr 2007 :lol: :
Ganz wie "Ray" und "Aviator" erneut eines dieser geradlinigen, vollkommen überschätzten Biopics, die sich in erster Linie über die schauspielerischen Qualitäten ihrer Stars definieren. Dabei schneidet Joaquin Phoenix gemessen an seinen Vorschusslorbeeren für seine Performance überraschend durchschnittlich ab - die gesanglichen Leistungen mal ausgenommen, blitzt Genialität bei ihm höchstens in zwei, drei Szenen auf, ansonsten hatte er in seiner "Gladiator"-Rolle jedoch die bessere Leistung abrufen können.
Und so schleicht sich Reese Witherspoon an die Spitze und ist letztendlich der heimliche Star eines Filmes, der unter dem Strich mal wieder pointenfrei vor sich hinplätschert und nichts weiter macht als einem berühmten Menschen ein Denkmal zu setzen. Man mag mir meine Vorbehalte gegenüber dem Genre an sich an der Nase ablesen können, aber andere haben ja schließlich auch Wege gefunden, der Filmbiographie ein starkes Werk zu entziehen - "Naked Lunch", "Capote" und wie sie alle heißen. "Walk the Line" ist nett, toll bebildert und teilweise hervorragend performt, aber das alleine ist rein gar nichts wert.
:liquid6:
Müsste ich aber nochmal neu sichten, ist seither nicht mehr geschehen. Ich glaube, der würde mir heute etwas besser gefallen, inzwischen habe ich auch einen anderen Zugang zu Cashs Musik.

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LivingDead
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Beitrag von LivingDead » 15.02.2014, 11:37

Den habe ich vor ziemlich langer Zeit auch mal gesehen, auf die Schnelle fand ich aber kein Tagebuch-Eintrag. Auf jeden Fall sehenswert und punktetechnisch lag ich da so bei 7 bis 8, müsste auf jeden Fall auch mal wieder gesichtet werden.
Mit freundlichem Gruß
LivingDead

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