The Legend of Hercules

Der Action Film der 80er, der 90er und heute.
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The Legend of Hercules

Beitrag von McClane » 30.04.2014, 16:07

The Legend of Hercules

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Originaltitel: The Legend of Hercules
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2014
Regie: Renny Harlin
Second-Unit-Regie: Isaac Florentine
Darsteller: Kellan Lutz, Scott Adkins, Gaia Weiss, Roxanne McKee, Liam Garrigan, Liam McIntyre, Rade Serbedzija, Johnathon Schaech, Luke Newberry, Jukka Hilden, Kenneth Cranham, Mariah Gale u.a.

Der erste von zwei aktuellen Filmen über den bärenstarken Halbgott kommt im Jahr 2014 von Renny Harlin. Unterstützt von Isaac Florentine als Second-Unit-Regisseur präsentiert er eine freie Adaption der Sage, in der Kellan Lutz als Held zum Gladiatoren wird, dessen größer Feind sein von Scott Adkins dargestellter Vater König Amphitryon ist.

:liquid3:

Hier geht's zur Kritik
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Beitrag von StS » 30.04.2014, 19:08

:lol: Keinerlei Überraschung also! Diverse Quellen sprechen ja sogar von einem Budget von 70 Millionen Dollar! Meine Frage von Anfang an: Wer außerhalb von Georgien gibt Renny denn heutzutage noch vergleichbare Summen in die Hand - zumal er keinen einzigen zugkräftigen Namen auf der Cast&Crew-Liste vorzuweisen vermag?!? Der Trailer hat ja schon ne deutliche Sprache gesprochen - die Reviews ebenfalls. Ich werde mir diesen "Sparta-cules" auf jeden Fall nicht im Kino ansehen - sondern daheim, wo er ja wohl eigentlich auch bloß hingehört. Danke für die Bestätigung, Nils.

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Beitrag von kami » 30.04.2014, 21:10

Ich sehe den etwas besser, aber nur, weil ich mich kaum gelangweilt habe. Die Kritikpunkte sind aber allesamt da, insgesamt fragt man sich, was die Produzenten geritten hat, nach dem CONAN-Flop nochmal Geld in so eine vorprogrammierte Gurke zu stecken.
Ach ja, und Isaac Florentines Mitwirkung merkt man nie, die Kampfszenen sind grobschlächtig und nur mäßig dynamisch.
:liquid4:

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Beitrag von StS » 01.05.2014, 08:37

kami hat geschrieben:Isaac Florentines Mitwirkung merkt man nie, die Kampfszenen sind grobschlächtig und nur mäßig dynamisch.
Ohne der Hilfe von Leuten wie Tim Man um sich herum ist der Isaac nunmal einfach nicht sonderlich gut - das zeigt sich bei ihm halt immer wieder. :wink:

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Beitrag von kami » 01.05.2014, 09:09

StS hat geschrieben: Ohne der Hilfe von Leuten wie Tim Man um sich herum ist der Isaac nunmal einfach nicht sonderlich gut - das zeigt sich bei ihm halt immer wieder. :wink:
Nö, das tut's eigentlich nicht, die Qualität der Fights in seinen Filmen ist ja unabhängig vom gerade verpflichteten Choreografen durchgängig gut, und in AMERICAN CYBORG hat er sich auch selber schon als sehr guter Kampfchoreograf bewiesen.

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Beitrag von StS » 01.05.2014, 10:09

kami hat geschrieben:
StS hat geschrieben: Ohne der Hilfe von Leuten wie Tim Man um sich herum ist der Isaac nunmal einfach nicht sonderlich gut - das zeigt sich bei ihm halt immer wieder. :wink:
Nö, das tut's eigentlich nicht, die Qualität der Fights in seinen Filmen ist ja unabhängig vom gerade verpflichteten Choreografen durchgängig gut, und in AMERICAN CYBORG hat er sich auch selber schon als sehr guter Kampfchoreograf bewiesen.
Die Qualität seiner Regieleistung in seinen Filmen ist aber nicht gerade beachtenswert, wenn es um Szenen geht, in denen mal nicht gefightet wird und er sich auf das entsprechende Team verlassen kann. Das ist mir gerade erst wieder bei "Ninja 2" deutlich bewusst geworden. Darauf wollte ich mit der Aussage hinaus.

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Beitrag von kami » 01.05.2014, 10:13

StS hat geschrieben: Die Qualität seiner Regieleistung in seinen Filmen ist aber nicht gerade beachtenswert, wenn es um Szenen geht, in denen mal nicht gefightet wird und er sich auf das entsprechende Team verlassen kann. Das ist mir gerade erst wieder bei "Ninja 2" deutlich bewusst geworden. Darauf wollte ich mit der Aussage hinaus.
Okay, da man sich seine Filme der Action wegen anschaut, stört das aber nicht groß. In LEGEND OF HERCULES gibt's zur bescheidenen Gesamtinszenierung aber nicht mal die knallige Action, die man sich von der Mitwirkung Florentines erhoffen könnte.

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Beitrag von StS » 01.05.2014, 10:22

kami hat geschrieben:
StS hat geschrieben: Die Qualität seiner Regieleistung in seinen Filmen ist aber nicht gerade beachtenswert, wenn es um Szenen geht, in denen mal nicht gefightet wird und er sich auf das entsprechende Team verlassen kann. Das ist mir gerade erst wieder bei "Ninja 2" deutlich bewusst geworden. Darauf wollte ich mit der Aussage hinaus.
Okay, da man sich seine Filme der Action wegen anschaut, stört das aber nicht groß. In LEGEND OF HERCULES gibt's zur bescheidenen Gesamtinszenierung aber nicht mal die knallige Action, die man sich von der Mitwirkung Florentines erhoffen könnte.
Schade. Wie gesagt: Auf Blu werd ich mir daheim dann auch mal einen Eindruck der Lage verschaffen - schließlich hab ich mir ja bislang so ziemlich jeden Streifen vom Renny angesehen...

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Beitrag von McClane » 01.05.2014, 13:32

StS hat geschrieben::lol: Keinerlei Überraschung also! Diverse Quellen sprechen ja sogar von einem Budget von 70 Millionen Dollar!
Hast recht, hab es korrigiert. Bei Wiki und Boxofficmojo spricht man auch von 70 Mille.

Unfassbar, dass der trotzdem so nach direct to video oder "Spartacus"-Fernsehen ausschaut. Da hatten Harlins "12 Rounds" und "The Covenant" mit deutlich weniger Budget mehr Kinolook. Eigentlich schade, hätte ihm ein Comeback gegönnt, aber "The Legend of Hercules" sieht so aus, als ob er sich nicht einmal richtig angestrengt hätte. Florentine leider auch nicht.
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Beitrag von StS » 01.05.2014, 13:41

McClane hat geschrieben:
StS hat geschrieben::lol: Keinerlei Überraschung also! Diverse Quellen sprechen ja sogar von einem Budget von 70 Millionen Dollar!
Hast recht, hab es korrigiert. Bei Wiki und Boxofficmojo spricht man auch von 70 Mille.
Unfassbar, dass der trotzdem so nach direct to video oder "Spartacus"-Fernsehen ausschaut. Da hatten Harlins "12 Rounds" und "The Covenant" mit deutlich weniger Budget mehr Kinolook. Eigentlich schade, hätte ihm ein Comeback gegönnt, aber "The Legend of Hercules" sieht so aus, als ob er sich nicht einmal richtig angestrengt hätte. Florentine leider auch nicht.
Gegönnt hätte ich es ihm auch. Aber seine letzten Projekte waren ja allesamt nicht mehr sonderlich gut. Jetzt kann er im Grunde nur noch darauf hoffen, dass sich Sly erbarmt und ihm doch noch den Regieposten bei einer weiteren "Expendables"-Fortsetzung zuschustert. Das würde seine Karriere zwar ebenfalls weder retten oder noch ihm einen Kritikererfolg bescheren - aber immerhin vielleicht mal wieder ein solides Boxoffice-Ergebnis...

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Beitrag von freeman » 02.05.2014, 22:43

Also mir hat vor allem die lange Kamerafahrt zu Beginn SEHR gefallen. Da dachte ich noch: "Warum jammern alle wegen dem Budget, ich seh es doch auf der Leinwand?". Mit der Zeit wurde es dann aber offensichtlicher. Mit jeder Minute, die mehr verstreicht, sieht Hercules tatsächlich wie eine jugendgerechte (er wirkt in einigen Szenen auch definitiv cut, vermutlich um das PG 13 zu halten) Spartacus-Folge aus. Was mir zu Beginn gefiel, war, dass man recht viele Setpieces zu sehen bekam. Blöd war nur, dass die Gründe für die Schauplatzwechsel nie so recht logisch wirkten. Eher wie: Hey, ein Sandalenfilm ohne Wüste? Das geht doch wirklich nicht! Auf in ein Wüstensetting! Zugutehalten muss man dem Film aber, dass Renny Harlin die Setpieces ganz nett in Szene setzt und schon derbe mit 3D-Effekten arbeitet, um ein Maximum an Tiefenwirkung herauszuschlagen. Dabei gelingen auch mal Einstellungen, bei denen man sich fragt, warum nicht schon jemand anderes auf diese Idee kam, so knallt da das 3D. Diesen Pluspunkten stehen wirklich ärmliche CGI Shoots entgegen. Leider.

Die Story generiert mit zunehmender Laufzeit auch immer mehr Fremdschämmomente und vor allem der Spartacus-Nachfolger als Herules Sidekick hat ja ein paar richtig üble Dialoge abbekommen. Die weiblichen Darsteller sind durch die Bank eine einzige Katastrophe und von Kellan Lutz sieht man eh nicht mehr als die fetten Muskelberge. Scott Adkins dagegen macht als Bäddie schon Laune und nimmt allen anderen Darstellern die Butter vom Brot. Ein echter Loler ist Jonathon Schaech als Perser oder was auch immer. Auch dank solcher Einlagen rutscht der Hercules Versuch immer weiter in Richtung Trash ab. Dazu kommt, dass der Film beständig - McClane deutet es bereits an - viel zu klein skaliert ist. Da ist von Heeren die Rede und zu sehen bekommt man maximal 40 Leute.

Immer wenn der Film ganz bewusst in die Trashrichtung kippt (Steine an der Kette, Blitzschlagschwert), läuft er imo richtig rund. Man wird prächtig amüsiert und lacht sich einen. Leider sind die ganzen "emotionalen" Momente echte Showstopper und lassen das Tempo mehr als einmal einbrechen. In Sachen Action kann ich aber nicht mit McClane und kami gleich ziehen. Mir haben die körperlichen Auseinandersetzungen gut gefallen. Ein wenig mehr Blutzoll wäre nett gewesen, aber ich fand so manche Swordplayeinlage von vor allem Scott Adkins richtig fett (so wie er hat zu der Zeit definitiv niemand das Schwert geführt) und auch die immer mal in Superslowmos endenden Keilereien hatten einiges zu bieten, wie ich fand.

Kurzum: Als Trasher wird der Film vermutlich deutlich häufiger im Player landen als das kommende The Rock Vehikel. Einfach weil der Film auf eine ziemlich abseitige Art und Weise schon ziemlich gut unterhält. Die Krone der Schöpfung allerdings sieht dann doch gaaaaaanz anders aus.
:liquid4:

In diesem Sinne:
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Beitrag von SFI » 03.05.2014, 17:13

Da ist von Heeren die Rede und zu sehen bekommt man maximal 40 Leute.
Fühlt man sich doch gleich an die tolle Überserie "GoT" erinnert. :lol:
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Beitrag von McClane » 04.05.2014, 14:07

SFI hat geschrieben:
Da ist von Heeren die Rede und zu sehen bekommt man maximal 40 Leute.
Fühlt man sich doch gleich an die tolle Überserie "GoT" erinnert. :lol:
Ne, "Game of Thrones" hat production values, "The Legend of Hercules" kaum.
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Beitrag von SFI » 12.09.2014, 19:36

Was hätte der Film für ein Fest werden können, wenn Harlin nur etwas mehr Laufzeit eingeplant hätte. :lol: Ja richtig gehört, denn so wirken die einzelnen Stationen arg gehetzt, Harlin rast mit seinem Helden förmlich zum Finale und der fehlende Blutzoll ist natürlich auch nicht das Gelbe vom Ei. Ansonsten fand ich das Ding ausgesprochen unterhaltsam, selbst die üblichen Bausteine der Autorengrundschule störten mich hier weit weniger als bei ähnlich gelagerten Streifen. Die Choreographie fand ich doch sehr ordentlich, sozusagen ein Spartacus light, aber dennoch nicht minder wuchtig.

:liquid7: +
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Beitrag von Vince » 31.12.2014, 14:00

Dies ist kein Film für Allergiker: Was da an Blütenpollen durch die Luft wirbelt und die Akteure umschmeichelt, da bekommt man schon vom reinen Zusehen Niesanfälle. Manchmal betten sich auch dicke Schneeflocken auf den Königshof nieder oder Nebelschwaden bepelzen den Boden bei einem heimlichen Treffen im Mondschein. Muskeln werden von vorteilhaftem Licht liebkost, Satin und dünne Stoffe streicheln weibliche Haut und verbergen immer gerade genug für eine niedrige Freigabe, ebenso, wie manch potenzielle Gewaltsequenz durch einen peinlich berührten Kameraschnitt umgangen wird.

Hübsche Deko ist also alles in Renny Harlins "300"- und "Spartacus"-Imitation. Mit offenbar mehr Budget als zuletzt gewohnt, gelingt es ihm tatsächlich, Zeitlupen, Beleuchtung und Ausstattung noch selbstzweckhafter in Szene zu setzen als die Vorlagen es bereits pflegten. Ein blütenweißes Gewand und Kellan Lutz' Gebiß ergeben eine unzertrennliche Einheit auf dem Weg an die Macht, den Harlin episodenweise mit Stolpersteinen zupflastert, die mit allerhand trashigen Effekten realisiert werden - begonnen bei einem Nemëischen Löwen, so bizarr computeranimiert, als sei ein verknautschtes Steiff-Tier zum Leben erweckt worden. Fortgeführt selbstredend mit Arenakämpfen, an denen natürlich auch Serien-Spartacus Liam McIntyre als Verbündeter Hercules' teilnehmen darf, bis hin zur endgültigen Herausforderung des Königs, den Scott Adkins als Einziger mit so etwas wie physischer Präsenz beschenkt, eine Disziplin, die ausgerechnet Lutz' Hercules verwehrt bleibt.

Reichlich doof ist das Ergebnis dann auch insbesondere in den Dialogsequenzen, wenn Zwischenmenschliches unbeholfen ergründet wird, unterhaltsam aber ohne Frage auch, wenn Hercules plötzlich Ketten mit Steinbrocken oder elektrisch aufgeladene Schwerter schwingt. Harlin inszeniert extrem temporeich, wobei Flüchtigkeitsfehler in Massen auftreten und er sich regelmäßig der Lächerlichkeit preisgibt in so ziemlich allen Disziplinen, die das Filmemachen so mit sich führt. Das Konkurrenzprodukt mit Dwayne Johnson in der Hauptrolle wird wohl fraglos in jeglicher Hinsicht professioneller umgesetzt sein, doch in bisheriger Unkenntnis des Films fragt man sich: Wird er auch nur annähernd so unterhaltsam sein?
:liquid4: ,5

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Beitrag von freeman » 31.12.2014, 14:03

Wird er auch nur annähernd so unterhaltsam sein?
Nope!

In diesem Sinne:
freeman, leidgeprüft ;-)
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Beitrag von Vince » 31.12.2014, 14:04

Werd trotzdem irgendwann mal reinschauen, hab mir sowas aber schon gedacht. ;)

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Beitrag von McClane » 31.12.2014, 16:27

Hör nicht auf den freeman, der Ratner-Hercules ist (vor allem in der ersten Hälfte) mindestens doppelt so unterhaltsam wie der Harlin-Langweiler. Hatte zwar eigentlich im Vorfeld aufs finnische Pferd gesetzt, musste mich dann aber korrigieren.
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Beitrag von freeman » 03.01.2015, 16:19

Hör nicht auf den McClane, der Ratner Hercules ist (vor allem in beiden Hälften) maximal halb so unterhaltsam wie der Harlin Heuler. Hatte vorher zwar auf das The Rock Pferd gesetzt, musste mich dann aber korrigieren.

In diesem Sinne:
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Beitrag von SFI » 04.01.2015, 07:37

Ich werde das nachher mal überprüfen, auch wenn es "The Rock" bei dem starken Harlin Streifen freilich sehr schwer haben wird, denn wer glaubt hier ernsthaft an eine 8/10? :lol:
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Beitrag von freeman » 07.01.2015, 09:38

Da ich das Ergebnis ja kenne: Bei den Hercules Filmen sind wir ja wirklich in trauter Zweisamkeit unterwegs :lol: ;-)

In diesem Sinne:
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Beitrag von Elkjaer-Larsen » 07.01.2015, 11:18

Also Renny findet seine Verfilmung eigentlich ziemlich geil. Hab mich da anstecken lassen und fand den sehr unterhaltsam. Wirkte halt klar cut (z.B. der Ausscheidungskampf gegen die zwei Wurzelpeter), aber die Problematik ist ja momentan eh wie eine Seuche zu betrachten.
:liquid6:

Die Konkurenz kommt bald dran.

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