Poseidon Rex

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freeman
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Poseidon Rex

Beitrag von freeman » 23.12.2014, 21:53

Poseidon Rex

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Originaltitel: Poseidon Rex
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2013
Regie: Mark L. Lester
Darsteller: Brian Krause, Anne McDaniels, Steven Helmkamp, Candice Nunes, Berne Velasquez, Gildon Roland, Pulu Lightburn, Remo, Phillip Coc, Serapio Chun u.a.

Schatzsucher Jackson Slate befreit bei einem seiner Abenteuer einen gigantischen Menschenfresser: Den Poseidon Rex, der Tyrannosaurus Rex der Meere. Der vernascht hernach einen Menschen nach dem anderen und Jackson Slate versucht natürlich, ihn zu stoppen. Trash von Mark L. Lester.
:liquid3:

Zur "Poseidon Rex" Kritik

In diesem Sinne:
freeman
Zuletzt geändert von freeman am 20.09.2016, 13:48, insgesamt 1-mal geändert.
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McClane
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Beitrag von McClane » 13.09.2016, 09:11

Wie freeman schon schrub: Immerhin geht Mark L. Lester nicht den Asylum-Weg und entschuldigt jede Unzulänglichkeit mit dem Verweis darauf, dass das alles eh gewollt-ironischer Trash ist. Macht das "Poseidon Rex" besser? Leider nicht wirklich. Da man immerhin darauf verzichtet, dass die Behörden den Helden nie glauben, spart man sich viel Herumgeiere und legt einen schlanken 80-Minüter hin, der aber nie so recht aus dem Quark kommt und seine Animationen schamlos bei "Jurassic Park" abkupfert (siehe die Dino-verfolgt-Auto-Szene oder manche Verknurpserei) - nur leider sehen die Effekte eher wie Drittsemesterübung eines VFX-Studenten aus als nach state of the art. Die Figuren sind nicht nur egal, der Held sogar nach einen ziemliches Arschloch, der seinen Mitstreitern gefährliche Gangsta verschweigt, die ihnen gefährlich werden könnten. Spannend wird es nie, da es zwischen klarer Fressmasse und dem Heldenpärchen nur zwei, drei Figuren gibt, bei denen halbwegs unklar ist, ob es sie erwischt.
Dafür wrft das Wüten des P-Rex jede Menge trashtypische Fragen auf: Wenn er ganze Boote versenkt, warum attackiert er sie nie von unten, sondern baut sich immer vor ihnen auf? Wie steht er im Wasser (Meister im Wassentreten, oder was)? Warum fährt die Küstenwache zwecks Militäralarmierung übers P-Rex-verseuchte Meer statt Telefon, Handy oder Funk zu benutzen? Warum ist das Inselstädtchen eine Geisterstadt, dessen Bewohner geflohen sind, wenn die Helden um die Ecke rennen, dann ist da aber noch ein prall gefülltes Café voller potentieller Opfer? Und warum schreien potentielle Opfer immer und bleiben wie versteinert stehen, wenn der P-Rex angreift, anstatt vom Boot zu springen?
Schlecht gemachte Ballerszenen mit CGI-Mündungsfeuer und die Knarren in alle Richtungen schwenkenden Leuten sorgen ebenfalls für null Amüsement, neben dem dokumentarischen Flugzeug-Stock-Footage meine ich die Außenaufnahmen auf der Militärbasis aus Lesters "The Base"-Filmen zu kennen. Immerhin: Die Unterwasserszenen sind schön und die Hauptdarstellerin ist nicht nur ansehnlich, sondern spielt auch etwas besser als der Rest der Blassbacken. Von gut oder kurzweilig ist "Poseidon Rex" trotzdem Welten entfernt.

:liquid2:
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Beitrag von Vince » 13.09.2016, 11:35

Ich hab jetzt bei dir schon öfter das Wort "schrub" gelesen. Wo kommt das her? Ist das so eine seltsame Art Kölner Mundart oder sowas wie ein anachronistischer Autoren-Meta-Gag?

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McClane
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Beitrag von McClane » 14.09.2016, 14:15

Letzteres... vermute mal, dass es altdeutsche Formen wie "frug" für "fragte" imitiert, ist aber ein als Spaß gedachtes Kunstwort.
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