Police Story I - III

Der Action Film der 80er, der 90er und heute.
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Vince
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Police Story I - III

Beitrag von Vince » 20.12.2005, 16:58

Police Story

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Originaltitel: Ging Chaat Goo Si
Herstellungsland: Hongkong
Erscheinungsjahr: 1985
Regie: Jackie Chan
Darsteller: Jackie Chan, Brigitte Lin, Maggie Cheung, Bill Tung, Chu Yuan, Charlie Cho Cha Lee, Ken Tong, Mars, Lam Gwok Hung, Lau Chi Wing, Gam Hing Yin, Wan Faat, Fung Hak On, Tai Bo, Wu Fung u.a.

Wenn es eine Bebilderung dessen gäbe, was Hollywood-Produzenten nachts in einem wunderschönen Traum träumten, nachdem sie Jackie Chan für ein Großprojekt unter Vertrag genommen hätten, dann wäre das “Police Story” - die idealistische, perfekte Variante dessen, was sich US-Geldgeber erhoffen, wenn sie in den kleinen Chinesen investieren - nur, dass dieser Idealtypus für Hollywood auf ewig unerreichbar bleiben wird. Eben ein von der Traumfabrik geträumter Traum.

Es ist Jackie Chans Film. Nichts ist es mehr als das, und genau dies macht ihn zum vielleicht besten Film seiner Karriere. “Police Story” ist als Reaktion zu verstehen auf die ersten Enttäuschungen, die Chan in US-Koproduktionen machen musste. “Auf dem Highway ist die Hölle los” samt Fortsetzung; “Die Große Keilerei”; schließlich dann “The Protector”. Nichts schien Jackie wirklich zufrieden zu stellen. Also ging er einmal mehr zurück nach Hongkong und erschuf sogleich eine neue Referenz in Sachen Action und ein noch fast unverbrauchtes Subgenre, dem wie so oft mal wieder zahlreiche Plagiate folgen sollten: das des Kung-Fu-Copfilms.

Engagiert war Jackie gleich in mehreren Rollen, nämlich als Regisseur, Schauspieler, Stuntkoordinator und Kampfchoreograph. Herzblut war ebenso im Spiel wie der unbedingte Wille, einen makellosen Film abzudrehen, um die Schmach aus Übersee vergessen zu machen. Und selten wurde die nicht nur geographische, sondern auch ideologische Entfernung zwischen Hongkong und den USA deutlicher. Für das ungeschulte Auge sind vielleicht nur marginale Unterschiede zu erkennen; hier wie dort kämpft sich Jackie Chan meist albernd durch eine abgedrehte und nicht zwingend glaubwürdige Geschichte, um mit grandiosen Stunts und umwerfender Akrobatik zu überzeugen. Doch in den USA war er nie mehr als ein Mittel, ein Spezialeffekt. In Hongkong ist er das selbst bestimmende Medium, eine alles beeinflussende Kraft. Der Unterschied zwischen Mittel und Medium erscheint so klein, dabei könnte er nicht größer sein.

Alleine die spektakuläre Eingangssequenz ist ein Zeugnis der Unverfälschtheit, derer sich “Police Story” insbesondere im Original rühmen darf. Schnitt und Kamera wirken oft roh, machen teilweise den Eindruck wie Puzzleteile, die nur mit Biegen und Brechen ineinander greifen - und stellen doch rückblickend eine virtuos inszenierte Verfolgungsjagd dar. Fragmente wurden bereits von mächtigen Filmschaffenden Hollywoods als Hommage verkleidet kopiert und beweisen mit ihrer Inkonsequenz nur einmal mehr, dass dieses Original nicht durch die Maschinerie des wichtigsten Movie-Outputs der Welt verbessert werden kann - Die Perfektion liegt hier in der Fehlbarkeit.
Gerade heute, zwanzig und mehr Jahre nach seiner Entstehung, sitzen wir, verwöhnt durch aalglatte Special Effects in absoluter Perfektion, staunend und dankend im Fernsehsessel und erleben mit, wie sich unter höchster Gefahr für die beteiligten Stuntmen zwei Autos einen steilen Berghang hinunterjagen, mitten durch eine brüchige Wohnsiedlung, deren Häuser ein Zeichen in Sachen Fragilität und Kollateralschaden setzen. Missbraucht als Sprungrampen oder Tunnel, wird die Spur der zerstörerischen Fahrzeuge an dem Schutt deutlich, der sich in der Panoramaperspektive zu einer fast harmonischen Spur zusammensetzt. Weitwinkel offenbaren überall flüchtende “Anwohner”, gespielt von Stuntmen, die ihren Beruf wahrlich verstehen und teilweise nur Millimeter entfernt von den anrasenden Autos zur Seite springen.
Mittendrin Nahaufnahmen der Polizisten im Einsatz, die sich in diesem Chaos ein Schussduell mit Flüchtigen liefern, nachdem eine Polizeibesprechung zuvor die Größe des Einsatzes unter Beweis gestellt hatte. Ein Greenhorn schwitzt, zittert am ganzen Leib, als sich auf seiner weißen Hose plötzlich ein dunkler Fleck ausbreitet. Roh, unverfälscht und so nah wie möglich am Geschehen.

Dabei ist dies nur ein rundes Drittel einer fast viertelstündigen Actioneinleitung, das damit beendet wird, wie Jackie mit seinem Auto am Ende des Hangs ausrollt und gegen die Straßenplanke knallt - ohne Schnitt steigt Jackie aus, rennt auf die Kamera zu und lässt keinen Zweifel daran, dass er, der Star es ist, der sich soeben einem nicht unbedingt ungefährlichen Stunt ausgesetzt hat.
Als wäre dies noch nicht genug, verfolgt Jackie nun zu Fuß einen fahrenden Bus, nimmt Abkürzungen über Stock und Stein, um ihn in einer Kurve per quergestelltem Auto und Kanone anzuhalten. Der Crash der Gangster durch die Fensterscheibe war dabei sogar nicht einmal so geplant; ursprünglich sollten sie auf das Auto vor ihnen fallen, doch die Bremsen des Busses griffen schneller als erwartet, so dass der tiefere Fall auf die Straße erfolgte.

Das ist jedoch nicht das einzige Gesicht von “Police Story”. Genau genommen handelt es sich mit um die ausgewogenste Mischung von Action, Situationskomik, Story, Charakterzeichnung, Slapstick und Thrill, die je in einem Chan-Film zu sehen war - wo bei die Action zugegeben etwas stärker (aber nicht zu stark) dosiert ist. Gleich im Anschluss finden wir das inzwischen altbewährte Zwei-Frauen-Konzept vor, wie es später unter anderem in Filmen wie “City Hunter”, “Rumble in the Bronx”, “Mission Adler” und “Mr. Nice Guy” wieder aufgegriffen wurde. Einige Szenen rund um Jackie und die Kronzeugin in seiner Wohnung erinnern stark an die Situation aus “Bad Boys”, womit sich Michael Bay womöglich als noch größerer “Police Story”-Fan entpuppt, als man ohnehin angenommen hatte. Zwischen der Wohnung der Kronzeugin und seiner eigenen entfaltet sich ein superbes Comedy-Katz-und-Maus-Spiel, bei dem die Chemie zwischen Jackie Chan und Brigitte Lin positiv getestet wird. Die Verschmelzung mit der Stuntchoreografie in Selinas (Lin) Wohnung bei dem Angriff des maskierten Killers hätte im filminternen Vergleich vielleicht noch etwas geschickter ausfallen können, doch das ist Erbsenzählerei in Anbetracht der Tatsache, dass die Stuntchoreografie - nicht zuletzt auch kurz darauf auf dem Parkplatz - ansonsten so ausgesprochen gelungen ist und, wann immer sie nicht greift, die herrlich zänkischen Wortspiele eingreifen. In der deutschen Übersetzung hat man sich leider doch stark dem “Police Academy”-Kult unterworfen, der gerade voll im Kommen war, indem man offenbar Chans Charakter mit Steve Guttenbergs Synchronstimme versah und ihn ständig Wörter umdrehen ließ - wahrscheinlich aus Assoziationsgründen (Police Academy > Police Story). Eine ganz spezielle Lonely-Entertainer-Szene wird Chan im Polizeibüro zuteil, wo er auf der verlassenen Polizeistation gleich vier oder fünf Telefonanrufe auf einmal annimmt und alles durcheinander bringt.

Selbst der Plot stellt diesen exquisit gestillten Primärbedürfnissen an einen Film dieser Marke kein Bein und verleiht dem Gesamtgeschehen eine leicht zu folgende Struktur mit einem hervorragenden Spannungsbogen, dem bis zum Ende niemals wirklich die Luft ausgeht. Litten viele Filme auch unter Chans Regie an Hängern und überflüssigen Szenenfolgen, so kann man dies nun schwerlich behaupten. Zwar wird die gesamtkonzeptuelle Genialität des Drehbuchs eines Steven E. de Souza natürlich nicht erreicht, doch “Police Story” bildet nichtsdestotrotz ungeschnitten ein rundes Konstruktum. Mitunter auch mit den Komödienaspekten des Films verbunden (Das Tonband im Gerichtssaal), werden Handlungsfragmente später wieder aufgegriffen und nur selten im autarken Zustand gelassen.

Das Finale zuletzt stellt selbst den erwartungsschürenden Beginn in den Schatten und sorgte während der Dreharbeiten dafür, dass das Projekt oft “Glass Story” genannt wurde. Der Showdown findet in einem Kaufhaus statt, wo dermaßen viel Glas zu Bruch geht, dass dieser Titel nicht ganz unberechtigt ist. Man verwendete Zuckerglas mit doppelter Stärke als für gewöhnlich üblich und muss nun sagen, dass dieser zusätzliche Aufwand und vor allem das zusätzliche Risiko für die Stuntmen sich gelohnt hat. Die Glasbrüche wirken enorm realistisch und verursachen das ein oder andere Zusammenzucken des Zuschauers, wenn Chan etwa aus der Behind-The-Glass-Perspektive selbiges mit seinem Gesicht durchbricht, oder wenn Chan seinen Gegner durch eine komplette Auslage zieht und im Rückenbereich eigentlich Dutzende von Splittern stecken müssten. Der unumstrittene Höhepunkt (Chan gleitet einen Pfahl hinunter in den tieferliegenden Stock und zersplittert dabei Dutzende von Glasscheiben) wird gleich dreifach hintereinander in Zeitlupe präsentiert. Spätestens in diesen Momenten wird auch die Kompromisslosigkeit deutlich, die auch den Charakteren anhaftet. Die Figur Kevin Chan ist ein netter Kerl, eben jener “Mr. Nice Guy”, der im gleichnamigen Film persifliert wurde, scheut sich aber auch nicht davor, Geiseln zu nehmen und notfalls auf Menschen zu schießen. Die Kompromisslosigkeit zeigt sich nun nicht unbedingt in Woo-artigen Shootouts mit möglichst plastischer Darstellung von Einschusswunden, sondern vielmehr darin, dass alles, was angepackt wird, auch gleich vollkommen konsequent bleibt.

Fazit: “Police Story” ist das, was die Ausflüge in die USA hätten sein sollen: Ehrlich, authentisch, furios, adrenalinfördernd, spannend, und nicht zuletzt: ein Jackie-Chan-Produkt. In einem ausgewogenen Mix der besten Elemente aus Chans Frühwerk bildet der Cop-Actioner von 1985 die Basis für alles, was Chan selbst und unzählige Nachahmer später noch auf die Beine stellen sollten. Die intelligente Verknüpfung von Chans ursprünglichem Kung Fu Comedy-Konzept mit dem Polizei- und Actionfilm begeistert auch heute noch und ist Pflichtlektüre für jeden Eastern-Interessierten - für Fans sowieso.
:liquid9:

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Police Story 2

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Originaltitel: Jing Cha Gu Shi Xu Ji
Herstellungsland: Hongkong
Erscheinungsjahr: 1988
Regie: Jackie Chan
Darsteller: Jackie Chan, John Cheung, Maggie Cheung, Michael Chow Man-Kin, Ken Lo, Bill Tung, Wu Ma, Lam Gwok Hung, Crystal Kwok, Chu Yuan, Angile Leung, Kenny Ho, Bill Tung, Mars, Kwan Shan u.a.

Dass es nicht bei einem Film bleiben würde, war in Anbetracht der Innovationen von Jackie Chans Geniestreich “Police Story” eigentlich klar. Am Ende hat sich aus diesem wegweisenden Brachialwerk die populärste und umfassendste Filmreihe entwickelt, an der Chan bislang teilgenommen hat - noch im Jahr 2004 wurde der jüngste Teil der Serie veröffentlicht.

Als Markenzeichen der “Police Story”-Reihe versteht sich in erster Linie die Kombination von der Körperakrobatik des Hauptdarstellers mit dem klassischen Polizeifilm nach einem beinahe westlichen Muster; die Gegner, ihr Verhalten und ihre Präsentation im Film erinnern bisweilen leicht an die Dirty Harry-Filme, und auch Jackies Charakter Kevin ist eine aufgeflockte, leicht ironisierende Variante von Dirty Harry - ein ehrbarer Mann mit Prinzipien, der, um diese einzuhalten, auch mal das Gesetz übertritt.
Im Original haben sich durch diese Kombination viele teils improvisatorische Qualitäten ergeben. Eines der qualitativen Hauptmerkmale war die unglaublich stimmige Verschmelzung der wichtigsten Elemente eines Jackie Chan-Films miteinander - man möchte fast sagen, in einer Mischung, die in ihrer Harmonie Hitchcocks Ansprüchen gerecht werden würde. Die Comedy, speziell in vielen von Chans klassischen Martial Arts-Filmen bis zum Exzess ausgereizt, wird hier angenehm dosiert, so dass niemals ein Overkill eintritt. Mag man Jackie Chan nur allzu gerne übertrieben kindlichen Humor vorwerfen, so wird dieses Argument hier erschwert.
Kombiniert wird der Humor mit der Basismischung, einem Wechselspiel aus spannungsreichem Thrill und höchst realistischer und dennoch bombastischer Action, die immer wieder mit Stunts und Martial Arts-Einlagen gewürzt wird. Wie geht das Sequel nun mit diesen Anforderungen in die zweite Runde?

Zunächst einmal handelt es sich wie schon beim ersten Teil erneut um ein Jackie Chan-Vehikel. Neben der Hauptrolle übernahm er wieder den Platz auf dem Regiestuhl und war vor allem diesmal für das Drehbuch verantwortlich. Für die Filmhandlung bedeutet dies nun folgendes: “Police Story 2" ist nicht einfach eine neue Episode mit einer eigenständigen Handlung, die nur den Hauptdarsteller und ein paar unterstützende Nebenfiguren mit dem Erstling gemein hat. Statt dessen bemühte sich Chan, das Originalskript von Edward Tang weiterzustricken und somit die Handlung des zweiten Teils mit derjenigen des ersten Teils fest zu verweben.

So stoßen wir wieder auf Gangsterboss Chee, den Detective Kevin (Chan) im ersten Teil hinter Gitter brachte. Nun ist er wieder auf freiem Fuß, weil ihm die Ärzte nur noch drei Monate geben und er den Rest seiner Zeit in Freiheit verbringen darf. Kaum aus dem Gefängnis entlassen, bedrängt er auch schon Kevin mit Morddrohungen.
Nicht zuletzt wegen seines gefährlichen Berufs gibt es auch noch ständig Probleme mit der Freundin May (Maggie Cheung), die sich nicht sicher ist, ob sie mit einem Polizisten von Kevins Schlag zusammenleben kann. So beschließt Kevin, seinen Job zu kündigen und mit May eine Zeit zu verreisen.
In letzter Sekunde kommt jedoch ein Notfall dazwischen. Seine alten Kollegen bitten Kevin um Hilfe - es gab eine Bombendrohung in einem Kaufhaus. Während Kevin mehr gezwungen als gewollt doch noch kurzfristig diesen letzten Job übernimmt, wird seine Freundin prompt entführt.

So weit also die Ausgangslage, die eine reich geschmückte, verworrene Handlung mit vielen Möglichkeiten zur möglichst weitreichenden Zerstörung bietet. So soll es dann in den folgenden 100 Minuten auch kommen.
Chan ist sichtbar bemüht, das Erfolgsrezept des Vorgängers Schritt für Schritt wieder aufzuarbeiten. Und das mag über weite Teile auch gelingen. So toppen die Actionsequenzen die des Originals im ersten Moment. Während die Action abgeht, denkt man sich innerlich, dass hier tatsächlich noch eins draufgelegt wurde. Das gilt speziell für die Fight-Sequenzen, deren Choreografie nochmals an Klasse dazugewonnen zu haben scheint, insbesondere, was die Szenen nachts im Park sowie die im Finale betreffen. Sämtliche Gegenstände, ob leicht, schwer, fest oder locker, werden scheinbar immer im richtigen Moment mit maximaler Effektivität eingesetzt und so einige wundervoll artistische und dynamische Sequenzen eingebracht. Im Finale mischen sich dann auch noch in extremem Maße Stunts ein, wenn sich die Gegner jeweils mit Schießpulver bewerfen und daraufhin Feuer fangen, oder wenn das komplette Industriegebäude mitsamt seiner Fallen und Gelegenheiten genutzt wird.

Rückblickend ergibt jedoch keine der (insgesamt natürlich dennoch hochklassigen) Actionszenen diesen Bildwert, den das Original mit der Hügelfahrt durch die Wohngegend oder der Demolierung des gläsernen Kaufhauses erreicht hatte (jene Szenen werden übrigens zu Beginn “Rocky”-like nochmals aufgefahren, um den Zuschauer daran zu erinnern, was er nun zu erwarten hat). Schlussendlich kommt es jedoch auf den momentbezogenen Unterhaltungswert an, und der ist bedingungslos in jeder Minute gegeben, offenkundig gar noch stärker als im Original, denn auch dieses Sequel fährt nach dem Motto “besser, schneller, größer” - und so ist der Action von “Police Story 2" der deutlich angehobene Aufwand anzusehen.

Der Plot entwickelt sich derweil angenehm flüssig weiter, erfreut an manchen Stellen mit zugegeben relativ leicht vorherzusagenden Wendungen und bietet immer wieder Gelegenheit für die Schlüsselaspekte, welche die Reihe zu dem machen, was sie ist. Über den Autoren Jackie Chan ist also kaum Negatives zu berichten - es hätte sicherlich alles noch etwas feiner werden können, aber im Rahmen des zu Erwartenden wird da grundsolide Arbeit geboten.
Was man nun ankreiden könnte, wäre eine fehlende Weiterentwicklung von Jackies Figur. Trotz fortfahrender Entwicklung der Beziehung zwischen ihr und Maggie Cheungs May bleibt Kevin für sich betrachtet auf einer Stelle. Das ist aber halb so wild, denn immerhin kann man dies auch positiv auslegen: Der Zuschauer bekommt die Figur, die er haben will. Im Deutschen ist er inzwischen übrigens mit seiner Standard-Prä-Hollywood-Synchronstimme ausgestattet, welche glücklicherweise das etwas nervige Verdrehen von Worten, wie im Original geschehen, merklich zurückgeschraubt hat.
Was den Humor und die Slapstick-Comedy betrifft, wurde diesmal gleich noch spärlicher dosiert, so dass einzelne Ausflüge in diesen Bereich, wie etwa Mays erneute Probleme mit ihrem Motorroller, den Betrachter erfreuen können, ohne dass dieser bereits von einem Comedy-Overkill erschlagen worden wäre. Einzig Jackies deutsche Synchronstimme verleiht dem Ganzen noch zusätzliche komödiantische Aspekte, die in der Originalversion so nicht zu finden sind. Später geht es gar an die Psyche, und hier macht sich wieder eine der Qualitäten der Reihe bemerkbar - blitzschnell kann die Stimmung umschlagen, so dass man nie vor der nächsten Szene gefeit ist. Das hält die Spannung aufrecht und vermag es, den Zuschauer bis zum Ende ohne Hänger bei der Stange zu halten.

“Police Story 2" ist also ein gelungenes und insofern typisches Sequel, als dass es ganz klar vom Potenzial des Originals zehrt, ohne einmal wirklich dessen Klasse zu erreichen. Dennoch: Was man hier zu sehen bekommt, hat unabhängig von diesem Umstand Hand und Fuß und kann ohne Einschränkung überzeugen. Explosionen, Stunts, Martial Arts in Perfektion, mit einem gut aufgelegten Jackie Chan, einer unterhaltsamen Storyfortführung und bedächtig angewandter Comedy lässt das Publikum fühlen, dass hier das Maximum herausgeholt wurde.
:liquid7: - :liquid8:

Splendid veröffentlichte im November 2005 ein hübsches Steelbook mit den ersten beiden Teilen der Reihe. Die DVD selbst ist okay, allerdings alles andere als eine Referenz: Kaum Bonusmaterial, verschmutztes (wenn auch in Sachen Bildschärfe akzeptables) Bild und ein nur streckenweise überzeugender 5.1-Ton sind zu erwarten.

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Police Story 3

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Originaltitel: Jing cha gu shi IIIChao ji jing cha
Herstellungsland: Hongkong
Erscheinungsjahr: 1992
Regie: Stanley Tong
Darsteller: Jackie Chan, Michelle Yeoh, Maggie Cheung, Kenneth Tsang, Yuen Wah, Bill Tung, Josephine Koo, Kelvin Wong Siu, Ken Lo,Philip Chan, Lo Lieh, Mars, Hon Yee Sang, Ailen Sit Chun Wai, Sam Wong u.a.

Unter frischer Leitung in neue Gewässer - unter diesem Motto steht “Police Story III”, das zweite Sequel aus Jackie Chans erfolgreicher Cop-Action-Franchise. Stanley Tong, der bis dahin eher als Actionchoreograph von sich reden machte, liefert hier seine zweite Regiearbeit ab, und es sollte nicht seine letzte Regentschaft über einen Chan-Film sein - noch 2005 folgte mit “The Myth” der bislang jüngste Streich.

Die Neukonzeption steht dem Ergebnis gut zu Gesicht; nicht nur, weil jede Filmreihe über kurz oder lang eine Erfrischung braucht. Auch Chans eingeschlagener Weg in “Police Story II” erforderte es langfristig, sich neu zu orientieren. Die große Stärke des zweiten Teils lag in der Weiterstrickung des Plots aus dem ersten Teil, jedoch litt die Inszenierung in Ansätzen schon an Abnutzungserscheinungen und zeigte typische Defizite eines Sequels. Die Action war noch bombastischer, noch größer als zuvor, doch was dabei fehlte, das war der Aha-Effekt des Originals. Und den bekommt man mit dem dritten Teil definitiv wieder geboten.

Als Restbestand der Filmreihe bleibt die Einleitung, die allerdings recht schnell abgehandelt wird, damit man sich auf den eigentlichen Plot konzentrieren kann. Hier treffen wir noch auf Jackies Freundin May (Maggie Cheung) und den Polizeikommissar Bill (Bill Tung), der seinen “Supercop” widerwillig in einen gefährlichen Undercovereinsatz schickt, weil der es unbedingt so will. Die Freundin wird zu diesem Zweck etwas auf den Arm genommen, weil sie es nicht erlauben würde, dass ihr Jackie in eine solch gefährliche Mission entlassen wird - so sagt man ihr, dass er einen Monat lang in eine Art “Urlaubseinsatz” geschickt wird. Das hat später noch Auswirkungen...

Die stetige Bezeichnung “Supercop” zu Beginn scheint mir dabei etwas ironisch angehaucht; wäre dem nicht so, müsste man dem Film einen gewissen Trashgehalt zuschreiben, denn Sätze wie “Besorgen Sie mir einen Supercop!” wirken mir doch arg unfreiwillig komisch, weswegen ich mal so frei bin, dies als gewollte Persiflage auf den absurden Actiongehalt der Filme und Jackies gekonnten Umgang damit auszulegen - tatsächlich kann man auf diesen Gedanken kommen, wenn Jackie später bei der Polizei von Hongkong über dieses “Supercop”-Image ausgefragt wird.

Dann jedoch werden alle Restbestände der “Police Story”-Reihe abgestreift, quasi ein Kapitel geschlossen, um ein neues zu beginnen - mit einer vollkommen eigenständigen Handlung. Der diesmalige Undercoverstatus der Hauptfigur erweist sich als Glücksgriff, denn schematisch bekommt man einen vollkommen anderen Police Story-Film zu Gesicht, während die Charakterzeichnung Jackies weiter unterstützt wird. So gilt es mehrmals, Opfer hinzunehmen, die ansonsten hätten gerettet werden können, um den Undercoverstatus aufrechtzuerhalten. Das entspricht dem Protagonisten, der in den ersten beiden Teilen schwere Geschütze aufgefahren und gar so manches Gesetz gebrochen hatte, um sein rechtschaffenes Ziel durchzusetzen. Allerdings ist zu erwähnen, dass Chans Figur (in der deutschen Fassung übrigens ebenfalls “Jackie Chan”) ähnlich wie heute ein Jack Bauer noch mehr düstere Seiten abbekommt, schlicht und ergreifend dadurch, was er in diesem Film durchlebt, wenngleich ihm nach wie vor Raum für Komödie geboten wird. Zur Entwicklung dieser Figur ist also eine gewisse Zweischneidigkeit anzumerken, die mit den von der Stimmung her grundverschiedenen vierten und fünften Teilen der Serie noch deutlicher gemacht wurde.

Ihm zur Seite steht mit Michelle Yeoh aber auch ein schlagfertiges Gegenstück. Zunächst als Instruktions- und Kontaktperson für die Vorbereitung, im Undercovereinsatz dann als seine Schwester, verteilt sie die komplette Laufzeit über mindestens ebenso effektiv Arschtritte wie Jackie selbst. Yeoh mimt keinen klassischen Buddy, sondern vielmehr eine sinnvolle Ergänzung im “förderlichen” Sinne, das heißt, ohne Jackie dazwischenzufunken - diesen Part übernimmt dann seine Maggie Cheung, die natürlich mitten in den verdeckten Einsatz platzt und Chaos anrichtet. Aus der Schauspielergarde herausgehoben werden muss neben dem wieder mal herrlichen Bill Tung (diesmal mit urkomischer Tarnkleidung) Jackies Kontaktperson Yuen Wah, der wie der Hauptdarsteller auf der Hongkong Opernschule ausgebildet wurde und mit “Panther” einen sehr markanten Charakter geschaffen hat, der den Gratwandel zwischen Verbrechen, Partner- bzw. Freundschaft und Verrat geradezu klassisch aufführt. Bemerkenswert fies ist derweil Kenneth Tsang als skrupelloser Gangsterboss.

Eine bemerkenswerte Eigenschaft von “Police Story III” ist der Umstand, dass actiontechnisch von Minute zu Minute angezogen wird, sozusagen chronologisch und parallel zur absinkenden Aufmerksamkeitsspanne des Zuschauers. Lebt der Beginn noch von der lockeren Klamotte mit vereinzelten Kampfeinlagen (im Ausbildungscenter), reihen sich schon bald langsam die einzelnen Actionsegmente aneinander, um fast unverhofft in einem gigantischen Finale zu münden - da wäre zunächst der Ausbruch, dann die explosive Auseinandersetzung in den Holzbehausungen des Drogenbosses, die Szenen im Hotel und schließlich ein Klimax, der den Actionfan zum Sabbern bringen wird und selbst die finale Szene aus “Mission: Impossible” unkreativ wirken lässt. Da werden einfach mal alle erdenklichen Fortbewegungsmittel - ein Zug, ein Motorrad und ein Hubschrauber - zur gleichen Zeit am gleichen Ort zusammengeführt und das sich daraus ergebende Schlachtfeld als Arena zum Herumturnen missbraucht. Die Schießerei am Rande des Dschungels war schon ein Leckerbissen, aber das setzt dem Ganzen die Krone auf. Und es ist nicht mal primäre die (trotzdem unermessliche) Explosionskraft, die hier das Actionherz so erfreut - es ist die Kreativität, das endliche Ausweichen vom klassischen Fabrik-Finale auf eine Ebene, die in ihrer Realisierung nur zu gut vorstellbar einen riesigen Aufwand zu verbuchen hat.

Etwas zu kurz kommen leider die Martial Arts-Fähigkeiten der Beteiligten. Zwar fehlen sie nicht ganz, doch ein Vergleich zu der Glassplitterschlacht aus “Police Story” ist hier nicht zu ziehen. Dabei zeigen sowohl Chan als auch vor allem Michelle Yeoh Ansätze ihres Könnens, dem man gerne noch länger zugesehen hätte. Yuen Wah, der in “Todesgrüsse aus Shanghai” immerhin als Bruce Lee-Ersatzmann engagiert wurde, bleibt gleich vollends auf seine schauspielerischen Fähigkeiten beschränkt.

Das soll jedoch nur ein kleiner Wermutstropfen in einem wahren Freudenfest sein. “Police Story III” beschreitet geschickt neues Story-Terrain und punktet mit kontinuierlichem Spannungsanstieg und einem furiosen Finale, das der Police Story-Reihe alle Ehre macht. Die Undercover-Konzeption gefällt und trägt ihren Teil dazu bei, dass Jackies Figur emotional weiterhin dekonstruiert wird. So sollten Sequels aussehen.
:liquid8:

Die DVD kommt ungeschnitten von Laser Paradise in überraschend ordentlicher Bildqualität und mit einem Pseudo-dts-Mix.

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Cinefreak meint:

Der Film Police Story aus dem Jahre 1985 gliedert sich eigentlich in gewisser Weise in drei Teile: Einstieg mit irren Autostunts, ein wenig Geballer und last but not least dem irren Busstunt. Zweiter Teil: Die Fake-Story mit dem Einbrecher, das Vertrauen erschleichen und das "Bad Boys" nicht unähnliche zwischen zwei Frauen-Spiel, das sehr unterhaltsam gemacht ist. Der dritte Teil ist der härteste und brutalste Teil - der Verrat und Jackies irrer Einzelgang, der in einem furiosen Kaufhaus-Fight seinen spektakulären Höhepunkt findet.

Erstmal, der Film ist irre unterhaltsam und hat wenige Längen, was bei HK-Filmen bei mir äußerst selten der Fall ist. Der Eröffnungs-Showdown (muss man hier so sagen ;) ) wird richtig schön zelebriert und dauert einige Minuten, zu Anfang gibt es eine Schießerei, dann folgt die irre Auto-Jagd durch die Baracken. In einer Einstellung sieht man sogar, wie identisch die Szene im Vergl. zu Michael Bays Finale zu "Bad Boys 2" wirkt, aber gut abgekupfert ist ja besser als schlecht in den Sand gesetzt, Michael . ;) Die Explosionen sind eher dezent - ok, der Film ist auch 25 Jahre alt - die Action macht aber durchweg Spaß. Als Dreingabe gibt es dann noch den waghalsigen Bus-Jagd-Stunt, der auch wieder schön ausgekostet wird.

Der nächste Teil ist der Teil, in dem die Action von Wortwitz und einer irren, an den ersten Bad Boys erinnernden (auch hier gebe ich Vince absolut recht) Eifersuchts- und Verwirrungsstory weicht. Hier und da gibt es etwas Action, aber nix Großes eigentlich. Trotzdem ist durch schräge skurrile Situationen und die eigentlich durchweg sympathischen Charaktere für reichlich Unterhaltung gesorgt.

Das Kaufhaus-Finale ist eine irre Stuntshow, die fast gänzlich ohne Knalleffekte auskommt, dafür sind die Stunts, in denen immer wieder Leute durch die Luft gewirbelt und durch Glas geschleudert werden, atemberaubend. Dass so etwas in Hollywood nicht möglich ist, lieber Vince, ist klar - in Hollywood gibt es denke ich mal ganz andere Sicherheitsvorkehrungen, und ich bin auch immer noch der Meinung, dass kein Stunt so toll ist, dass er ein Menschenleben kosten darf...
Wie dem auch sei, wie man einige der Kampfszenen im Showdown relativ unbeschadet überstehen konnte, ist mir fast ein Rätsel.


Fazit: Toller Film ohne viele Längen und mit Stunts, die knochenharte Arbeit gewesen sein müssen. Da kacken Seagal und Norris gegen ab, aber sowas von!

Ich gehe mit der Bewertung von Vince mit

:liquid9: - hochverdient
Zuletzt geändert von Vince am 08.10.2010, 20:54, insgesamt 10-mal geändert.

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Beitrag von freeman » 20.12.2005, 22:34

Sausstarkes Review, mein lieber Schollie! Das hat sich gelohnt ;-). Haste dir das Steelbook eigentlich geholt?

Was ich an Police Story so krass finde, ist, wie dieser Film mit zunehmender Laufzeit immer härter und brutaler wird. Wenn man den Showdown durchgestanden hat, sitzt man echt da und fragt sich, ob das wirklich der gleiche Film ist, der einem kurz zuvor noch verhalten zum Lachen animieren konnte. Für mich Chans bester Streifen!

In diesem Sinne:
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Beitrag von Vince » 20.12.2005, 22:45

freeman hat geschrieben:Sausstarkes Review, mein lieber Schollie! Das hat sich gelohnt ;-). Haste dir das Steelbook eigentlich geholt?
Jepp. Im Müller für 17,99€, das fand ich dann noch okay - ich musste ihn halt nach unserer Unterhaltung unbedingt besitzen. :wink:
Was ich an Police Story so krass finde, ist, wie dieser Film mit zunehmender Laufzeit immer härter und brutaler wird. Wenn man den Showdown durchgestanden hat, sitzt man echt da und fragt sich, ob das wirklich der gleiche Film ist, der einem kurz zuvor noch verhalten zum Lachen animieren konnte. Für mich Chans bester Streifen!
Das kann man eigentlich so unterschreiben - mir würde spontan auch kein besserer einfallen.

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Beitrag von freeman » 20.12.2005, 23:04

Es gibt noch einen mit einem derb rockenden Ende, bei dem ich aber nicht auf den Titel komme. Es ist auf jeden Fall aus der Serie mit Samo Hung (Winners und irgendwas, hattest du hier ja gerieviewt). Und der den ich meine, der endet auf ner Baustelle und da geht Jackie auch ab, wie selten zuvor und auch hier ist das Ende unverhältnismäßig hart im Vergleich zum Rest. Hard to die ist auch ein sehr nett harter Film vom Jackie, der Rest aus Hongkong ist meines Erachtens mit Vorsicht zu genießen.

In diesem Sinne:
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Beitrag von Vince » 20.12.2005, 23:10

Puh, weiß ich jetzt auch nicht. Von "Winners & Sinners" gibt es meines Wissens zwei direkte Sequels und noch ein paar ruind um die "Lucky Stars", die aber unter einem anderen Titel erschienen sind.

Hard to Die ist schon ein ganz ordentlicher Film. Tja, und der Rest... halt Geschmackssache. :wink: Ich werd aber auch demnächst einen Chan-Film reviewen, den ich abartig schlecht finde - wobei das auch seine erste Hauptrolle ist, und noch dazu wurde der Streifen total verschnibbelt, einfach Mucke aus anderen Filmen geklaut und Chan später durch ein Stuntdouble ersetzt. Also nicht wirklich für voll zu nehmen. :wink:

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Beitrag von freeman » 20.12.2005, 23:16

Aha, is das der mit den gebrochenen Händen, der derzeit auf der SFT drauf ist? Achja und wenn du gerade dabei bist, liefer doch mal eine Biografie und Filmografie inklusive Bild vom Jackie ;-)

In diesem Sinne:
freeman, war kein Befehl, nur eine Anregung ;-)
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Beitrag von Vince » 20.12.2005, 23:18

Genau der! Und was die Bio angeht, da bin ich zu faul. :wink: Karikatur okay, aber ne Bio schreiben find ich zu anstrengend. :D

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Beitrag von freeman » 20.12.2005, 23:19

Su bist ne faule Schwarte. Wie wärs mit ner Runde Sport im Golfbereich? ;-) JETZT!

In diesem Sinne:
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Beitrag von Vince » 20.12.2005, 23:20

OK. Virtueller Sport ist immer noch der beste Sport. :lol:

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Beitrag von Vince » 23.12.2005, 18:17

So, Teil 2 ist online.

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Beitrag von freeman » 23.12.2005, 18:47

Sehr geil, jetzt werd ich mir die beiden Teilen demnächst mal wieder zu Gemüte führen. Bin noch gar net dazu gekommen. Das größer höher weiter Prinzip hat er dann ja in der 3 zur Spitze getrieben, dagegen ist dann ja der neue Police Story direkt bodenständig ...War die drei nicht der Teil, wo er fast vor die Hunde gegangen wäre wegen einem Schädelbasisbruch? Ich denke da war was ...

In diesem Sinne:
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Beitrag von Vince » 23.12.2005, 18:57

Nope, das müsste "Der rechte Arm der Götter" gewesen sein.

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Beitrag von John Woo » 23.12.2005, 21:21

Vince hat geschrieben:Nope, das müsste "Der rechte Arm der Götter" gewesen sein.
Man, "Der rechte Arm der Götter" hab ich vor einiger Zeit mal im TV gesehen, war echt positiv überrascht von dem Film. Voll coole Action, dass es Jackie als Regisseur so drauf hat, hätt ich echt nicht gedacht. (Kenne übrigens nur 2 oder 3 Filme mit ihm.)

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Beitrag von Vince » 23.12.2005, 21:30

Wus? Unbedingt mehr von ihm gucken. Der recht Arm der Götter ist aber ja schonmal ein guter Anfang.
Aber DU solltest zumindest noch einen Film von ihm gucken: "Hand of Death". Da kickt er nämlich unter der Regie von John Woo. :wink:
Wird wahrscheinlich in den nächsten Wochen auch ein Review dazu geben.

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Beitrag von John Woo » 23.12.2005, 21:33

Naja, "Das Medaillon" hab ich auch gesehen, fand den relativ unterhaltsam, hat mich jetzt aber gar nicht umgehauen.

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Beitrag von Vince » 23.12.2005, 21:46

Entschuldige mal, da hast du dir aber auch einen der miesesten Jackie-Streifen überhaupt angesehen. :wink: Ich selbst hab ihn dabei noch gar nicht gesehen, aber zumindest wenn man dem Hörensagen nach geht, ist das ein Hollywood-Tiefpunkt gewesen.
Schau dir lieber mal einige von denen an: Drunken Master II, Rumble in the Bronx, Mr. Nice Guy, eben die Police Story-Filme (alle, inkl. "First Strike"), die Shanghai-Filme (die mit Owen Wilson), vielleicht noch den ersten Rush Hour. Damit wirst du mehr Spaß haben.

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Beitrag von freeman » 24.12.2005, 00:08

Hand of Death ist aber auch nen arg dämlicher Streifen, alleine die Kauleiste von Sammo Hung lädt immer wieder zum Polieren ein ;-). Das Medaillon geht insgesamt. Er ist auf einer ebene mit The Tuxedo ... sprich: Schwache Effekte, ein Jackie, der in seilen hängt und wirbelt und nen schöner Sidekick (Claire Forlani) der nicht kicken kann ... Julian Sands als Bäddie wird komplett verheizt! Kurz: Schwacher Film, aber für verregnete Nachmittage durchaus brauchbar!

In diesem Sinne:
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Beitrag von Vince » 13.01.2006, 20:04

"Police Story III" hab ich jetzt auch noch reineditiert. :)

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Beitrag von Samir » 06.05.2006, 09:57

so hab gestern die ersten beiden gesehen. waren beide gut, aber dennoch etwas entäuschend, naja müsste ich mir eventuell nochmal angucken, dieses ständige hin und her wechseln der vom o-ton und dt. Synchro gong derbe auf die Nerven. Aber das ende vom ersten war wirklichderbe geil mein lieber scholli, geil durchchoreographierte Kämpfe und das vom aller feinsten. Und am anfang das runterfahren mit den autos, wenn da der Michael Bay sich nicht ne scheibe abgeguckt hat für Bad Boys 2. Ich muss aber auch sagen das mir seine Blödeleien, jedenfalls in dem Film, etwas auf die nerven gingen. Oh ja und Maggie Cheung ist immer einen blick wert ;)

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Beitrag von Vince » 06.05.2006, 15:15

Nun ja, es freut mich ja schon, dass du als Action- bzw. Jackie-nicht-ganz so-sehr-Bevorzuger zumindest erkannt hast, wie hammermäßig das fulminante Finale ist und dass sich auch einige gefeierte US-Regisseure bei den Streifen bedient haben. :wink: Die Blödeleien sind ja sowieso ein ewiger Streitpunkt... ist halt Geschmackssache. Ich finde den Streifen durch und durch klasse. :wink:

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Beitrag von John Woo » 06.05.2006, 15:19

Jackie ist nur gut, wenn er versucht, ernst zu spielen. Und das war bisher nur in New Police Story.
Hoffentlich wird er desöfteren solche Filme machen und nicht sonstigen Blödelschund.

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Beitrag von Vince » 06.05.2006, 15:25

John Woo hat geschrieben:Jackie ist nur gut, wenn er versucht, ernst zu spielen. Und das war bisher nur in New Police Story.
Hoffentlich wird er desöfteren solche Filme machen und nicht sonstigen Blödelschund.
Ich sag's dir noch ein letztes Mal: Guck dir Hard to Die an. :wink:

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Beitrag von freeman » 06.05.2006, 15:31

Hat John doch eh net gehört ... der is doch taub auf dem Ohr ... :lol:

In diesem Sinne:
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Beitrag von John Woo » 06.05.2006, 15:34

Das hat mir noch nie jemand gesagt! :wink:

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Beitrag von Samir » 06.05.2006, 15:38

freeman hat geschrieben:Hat John doch eh net gehört ... der is doch taub auf dem Ohr ... :lol:

In diesem Sinne:
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tauben auf dem Ohr wäre angebrachter ;)

@ Vince: normalerweise hab ich auch nichts gegen seine Blödeleien, wenn sie in das Konzept des Films passen, was ich bei Police Story aber eher als kontraproduktiv nennen würde. Ich mein allein die Szene wo er in der Polizeistation ist, essen will und die Telefone klingeln. Slapstick vom Feinsten, bringt aber den Film kein Stück weiter. Ich erwähnte ja schon mal das Die Schlange im Schatten des Adlers mein lieblings Jackie ist und da passt diese übertrieben Slapstick imo perfekt zur Figur des Films

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