Pay Day + Payback aka The Debt Collector I+II

Der Action Film der 80er, der 90er und heute.
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Pay Day + Payback aka The Debt Collector I+II

Beitrag von freeman » 01.05.2018, 14:23

Pay Day

Bild

Originaltitel: The Debt Collector
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2018
Regie: Jesse V. Johnson
Darsteller: Scott Adkins, Michael Paré, Tony Todd, Vladimir Kulich, Louis Mandylor, Robert Rusler, David William No, Selina Lo, Nihan Gur, Marshal Hilton u.a.

French ist finanziell derart abgerissen, dass er bei einem Kredithai als Schuldeneintreiber anheuert. Der schickt ihn auf ein Probe-Wochenende mit seinem erfahrenen Mann Sue, der French zeigen soll, was es bedeutet, als Schuldeneintreiber zu arbeiten. Der von Scott Adkins gegebene French erhält in der Folge häufig die Gelegenheit, die Fäuste kreisen zu lassen.
:liquid7:

Zur Kritik von "Pay Day"

In diesem Sinne:
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The Debt Collector 2

Beitrag von McClane » 01.05.2018, 20:54

The Debt Collector 2

Bild

Originaltitel: Debt Collectors
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2020
Regie: Jesse V. Johnson
Darsteller: Scott Adkins, Louis Mandylor, Vladimir Kulich, Marina Sirtis, Ski Carr, Vernon Wells, Mayling Ng, Josef Cannon, Cuete Yeska u.a.

French und Sue sind zurück. Zwar muss „The Debt Collector 2“ das Ende des Vorgängers dafür etwas uminterpretieren, dafür sind Regisseur Jesse V. Johnson, die Darsteller Scott Adkins, Louis Mandylor und Vladimir Kulich sowie große Teile des Personals hinter der Kamera am Start. Erneut muss das schlagkräftige Duo unter Zeitdruck mehrere säumige Schuldner abklappern und legt sich mit der Unterwelt an.

:liquid5:

Hier geht's zur Kritik
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Beitrag von StS » 02.05.2018, 06:00

McClane hat geschrieben:
01.05.2018, 20:54
Och nö, 7/10 für den hier, ehrlich? Dem die gleiche Note zu geben wie "Savage Dog" oder dem wesentlich gewitzteren "Accident Man" ist ja eine regelrechte Beleidigung. Eine Art von Story kristallisiert sich ja erst zur Halbzeitmarke heraus und ist kaum der Rede wert, während die Action ja (bis auf den Anfangsfight) in erster Linie okayes Fratzengeballer der begrenzt spektakulären Sorte ist - da waren die Fights in "Savage Dog" bei ähnlich bodenständiger Herangehensweise deutlich besser choreographiert. Außerdem schwankt der Film zwischen einem Part, der mit seinen Frotzeleien und skurrilen Situationen eher an Tarantino(-Plagiate) erinnert, und einer Schlussphase, die sich an dramatische Männerfilme anlehnt: Der Profi, der ausnahmsweise mal das Richtige tun und nicht nur ans Geld denken will ("The Wild Bunch") oder der schwer verletzte, möglicherweise sterbende Kerl, der sich ins Auto setzt und davon fährt ("Drive"). So findet der Film zu keinem einheitlichen Stil und manche Episode der Nummernrevue ist etwas debil, etwa die Nummer (im wahrsten Sinne des Wortes) mit der Frau des säumigen Schuldners. Manche Figuren und Subplots könnte man bequem weglassen (etwa Parés Figur oder alles um Mandylors Lebensgefährtin). Was den Film am Leben hält, ist die Action, die immerhin sauber gemacht und zahlreich, aber nie herausragend ist, die gut aufgelegte Riege von Charakterfressen aus der zweiten bis dritten Reihe und einige nette Witze. Interessanterweise schien (rein vom Look her) hier mehr Geld locker gemacht worden zu sein als für den deutlich besser gescripteten und mit spektakulärer arbeitender Action gesegneten "Accident Man", was etwas schade ist - Adkins' Herzensprojekt hätte ich das Budget mehr gegönnt als diesem durchwachsenen Gangster-Comedy-Drama-Kloppe-Filmchen.

:liquid4:,5 bis knappe :liquid5:
McClane hat geschrieben:Och nö, 7/10 für den hier, ehrlich?
Déjà-vu :lol:

Der Trailer war schon nicht gerade prickelnd... der Regisseur ist es ja auch nicht.
"Accident Man" war wohl ne positive Ausnahme - aber da hat sein Kampf-Choreograph ja die guten Szenen abgeliefert, nicht der Jesse.

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Beitrag von McClane » 02.05.2018, 12:34

Ich mag den Jesse ja durchaus, gibt von ihm noch mehr gute Sachen als "Accident Man" - aber den hier kann ich echt nicht bejubeln.
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Beitrag von freeman » 02.05.2018, 17:09

StS hat geschrieben:
McClane hat geschrieben:Och nö, 7/10 für den hier, ehrlich?
Déjà-vu :lol:
Bla, bla, bla...

Mich langweilt das langsam ein wenig. Ich gebe wieder, wie ein Film auf mich gewirkt hat. Das heißt nicht, dass das für andere genauso gut funktionieren (oder eben nicht funktionieren) muss. Deshalb sind Kritiken ja was Subjektives. ICH zum Beispiel fand den Film kurzweiliger als den "Accident Man"! Wohingegen dieser mit besserer Action punktete. Ergo kann ich für MICH schon beleidigungsfrei ;-) eine gleiche Bewertung rechtfertigen. Und wer sich durch meine Kritiken zu Jesses Filmen klickert, wird sicherlich auch feststellen, dass mir dessen Filme einfach liegen. Bis auf den imo mittelschwer verunfallten "Charlie Valentine" gibt es da für MICH keine echten Ausfälle. Valentine hat von mir 4/10 bekommen, da kann ich für einen Film, der mich richtig gut unterhalten hat, nicht in McClanes Wertungsregionen agieren. Das wäre auch rein von der logischen Warte her gesehen für mich null konsistent.

In diesem Sinne:
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Beitrag von kami » 02.05.2018, 21:30

Finde den Debt Collector auch recht schnieke. Sieht prima aus, die Darsteller sind mit Gusto bei der Sache, wobei gerade Louis Mandylor richtig glänzt, die Dialoge amüsieren mit lakonischem Witz, und Action gibt es fast bis zum Anschlag. Allerdings ist sie nicht übermäßig spektakulär, was nach den fantastischen Accident Man-Fights schon etwas enttäuscht. Auch die Story ist nur rudimentär vorhanden, steht der Action aber zumindest nicht im Wege. Beinahe noch der größte Kritikpunkt ist der Shootout im Finale, der mit fetten Einschüssen verheißungsvoll beginnt, dann aber ziemlich auseinanderfällt dank extrem holpriger Montage und schlampiger Choreografie. Dennoch ein feiner, kleiner B-Actioner.
:liquid7:

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Beitrag von freeman » 15.05.2018, 16:54

Da is was vom Laster gefallen :lol: ;-)

Gewinnt eine Blu-ray von Pay Day

In diesem Sinne:
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Beitrag von C4rter » 07.06.2018, 21:18

Habe den Debt Collector auch gesichtet heute und finde ihn auch wieder (wie auch Accident Man) ganz gelungen. Der Look ist echt schnieke, die Sets, die Schauplätze, klasse. Adkins macht Spaß, Louis Mandylor als Partner ebenfalls cool. Das zu Beginn keine rechte Story erkennbar ist fand ich auch nicht schlimm, hat Spaß gemacht den beiden beim Tagewerk zuzuschauen.
Die Kuh-Flashbacks haben dann ja langsam eine Story angedeutet (und den Twist dann leider auch vor dem Twist verraten).

Das was dann am Ende an Story rauspurzelte war, naja, okayyyy.

Die beiden Ober-Badguys die da am Ende sich gegenseitig aufs Kreuz legen waren ja irgendwie nicht so richtig etabliert.

Die Analogie mit den Kühen, und dem Steak und so fand ich ganz nett gemacht aber gefühlt wäre der Film mit weniger Story besser gewesen.

Dann lieber so eine Art "Fake Doku" oder so. Und WTF war das für eine dämliche finale Schießerei? Wo die sich da 2 Meter gegenüberstehen und daneben schießen? Das war leider großer Mist. Hat den guten Beginn echt runtergezogen.
Accident Man war eine 8, der hier ist dann am Ende leider nur noch eine :liquid6:

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Beitrag von Sir Jay » 08.06.2018, 07:57

Ich habe festgestellt, dass ich bis auf Undisputed 2 und Expendables 2 noch keinen einzigen "richtigen" Scott Adkins Film gesehen habe.

Könnt ihr mir eine Top3 empfehlen, mit der ich meine Adkins Generallücke mal schließen kann

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Beitrag von StS » 08.06.2018, 09:39

Die "Undisputed" Flicks, "Universal Soldier: Day of Reckoning", "the Tournament" (Nebenrolle), "Ninja 1" und "Accident Man" kann man sich gut anschauen. Für Leute mit weniger Anspruch an die Filme an sich gibt aber sicher noch ein bis drei mehr, die genannt werden können... :wink:

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Beitrag von C4rter » 08.06.2018, 14:39

Ja für mich auch die Undisputed Filme ab Teil 2. Ninja 1. Special Forces (wobei ich nicht mehr weiß wie viel er da macht). Accident Man.
Aber eigentlich finde ich das er jeden Film aufwertet. Naja bis auf Doctor Strange vielleicht.

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Beitrag von McClane » 08.06.2018, 16:23

Würde Stefans Liste so unterschreiben, vielleicht noch um "Ninja 2" und "Special Forces" ergänzt. Wobei man für letzteren am besten Florentine-Fan ist.
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Beitrag von Sir Jay » 11.06.2018, 06:12

also ich hab für mich jetzt mal die Ninja Filme (wobei ja vor allem Teil 2 generell besser wegzukommen scheint), Accident Man und Savage Dog vorgemerkt 8-)

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Beitrag von kami » 11.06.2018, 06:40

Eine gute Freundin hat mich letztens aus heiterem Himmel nach Scott Adkins-Filmen angehauen, und überraschenderweise gefielen ihr die drei Undisputed-Teile deutlich besser als Debt Collector und Accident Man, die ich eher in ihrem Beuteschema verortet hatte, weil ohne Rotzbremse und Ostblockmief.

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Beitrag von freeman » 11.06.2018, 17:25

Special Forces (wobei ich nicht mehr weiß wie viel er da macht).
Eine Menge!!!

@ Jay: Undisputed 3 und 4 sollten aber auch dabei sein! Teil 4 ist imo eines der besten B-Movies der letzten Zeit, weil eben auch nicht nur gekickt wird. Bei Ninja definitiv die zwei.

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Beitrag von SFI » 12.06.2018, 05:08

Uncut auf deutsch gibts die Special Forces immer noch nicht?
Der Pfalzbote

"Fate: Protects fools, little children and ships named Enterprise."

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Beitrag von freeman » 12.06.2018, 18:11

Ich meine, mal was gelesen zu haben, dass da irgendwas geplant sei, aber bislang gibts da nur die Cut...

In diesem Sinne:
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Beitrag von Sir Jay » 13.06.2018, 08:35

gut, dann hab ich ja mal ein schönes starterpaket zusammengeschnürt, mit dem ich mal versuchen werde auch die freundin mit ins boot zu holen :lol:

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Re: Pay Day

Beitrag von McClane » 28.11.2020, 11:42

The Debt Collector 2

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Re: Pay Day + Payback

Beitrag von McClane » 04.12.2020, 13:00

Wieso hat ein Mod das Sequel im Threadtitel als "Payback" bezeichnet? So mag er ja in UK heißen, bei uns ist er "The Debt Collector 2".
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Re: Pay Day + Payback

Beitrag von freeman » 08.12.2020, 20:03

Is einfach kürzer und knackiger :lol: - Nein, ich muss sagen, dass es echt strange aussah, "Pay Day" und "The Debt Collector 2" im Titel zu haben. Da hat uns die deutsche Titelgebung einen Bärendienst erwiesen. Prinzipiell hängt da jetzt aber mein Leben net dran. Kann da auch Debt Collector 2 reinhämmern. Prinzipiell isses wichtig, dass die Kritik bei den Actionfreunden auf Debt Collector 2 läuft. Hier im Board ist alleine aufgrund der Dauer des Vorhandenseins des Titels zum ersten Teil jener der wichtigere. Der Zusatz wird nix bewirken. Also jetzt mal rein suchmaschinentechnisch gesehen. Ich habs jetzt mal so gedreht, dass ALLE Titel drin sind.. und die Verwirrung noch größer :lol:

In diesem Sinne:
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Re: Pay Day + Payback aka The Debt Collector I+II

Beitrag von McClane » 10.12.2020, 13:18

Das schrub ich ja auch, dass die deutsche Betitelung total Banane ist (im Double Feature heißen sie auch hier "The Debt Collector" I + II). Hätte man besser den O-Titel "Debt Collectors" gelassen. Aber vermutlich hatte keiner nach dem Ende von Teil 1 damit gerechnet, dass danach noch was kommt. :D
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Re: Pay Day + Payback aka The Debt Collector I+II

Beitrag von Nachtwaechter » 10.12.2020, 19:30

Aus dem Tagebuch....

The Debt Collector

Launiges Buddymovie im Schuldeneintreibermilieu, das vor allem in der ersten Hälfte mit hohem Maß an Prügelszenen bei Laune hält und durch das drehen in Seitenstraßen und Vorortgassen halbwegs geschickt vom sichtlich mangelnden Budget ablenkt. Wenn man amüsant-episodischen Beginn dann doch ein Geschichte erzählen will, gerät man ins Stocken. Dafür bekommen und Adkins und Mandylor ihre eigenen kleinen Charakterszenen die Jesse Johnson's Anspruch mehr zu liefern wie die Erfüllung der Tritt und Schlagquote unterstreichen. Nur das inszenieren von Schießereien wird im dank einem mangelnden Gefühl für Raum wohl auf ewig verschlossen bleiben. Das konsequente Ende drückt dann positiv auf die Stimmung.....

:liquid7:

The Debt Collecter 2

.... was dann in Teil 2 aber auch wieder egal ist. Und zwar so egal, das ich mich doch sehr über das Wiedersehen mit "French" und Lou" gefreut habe. Überhaupt ist der Film wohl eine kleine "Liebeserklärung" von Johnson an Mandylor der noch deutlich mehr zu tun bekommt. (Schauspielerisch wie auch körperlich!) und auch beweist das er zu mehr fähig ist, als man nach Jahren des Nebendarstellerdaseins glauben möchte. Seine gemeinsamen Szenen mit Adkins (der sich auch immer mehr steigern kann und mit gewonnener Erfahrung vor der Kamera punktet.) hatten dann doch ihre emotionalen Momente.(Handlung ist allerdings ähnlich spartanisch wie in Teil 1)
Die Action wurde in der Anzahl etwas runtergefahren, und da wieder Luke Fontain die Choreo beisteuerte bleiben die Schraubendrehereinlagen sowieso aus. Höhepunkt: Die "Sie Leben" - Gedächtnisszene in der Seitenstraße, in der sich die beiden wie weiland Piper und David minutenlang überall dahin geben wo es weh tut. (Sogar die Endschießerei funktioniert trotz ähnlicher Einschränkungen etwas besser!)
Eigentlich wollt ich die 6 zücken, aber, was soll der Geiz....

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