Once Upon A Time In... Hollywood

Filme abseits des Actiongenres aber mit Actionhelden [irgendwie so in der Art]
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Once Upon A Time In... Hollywood

Beitrag von Vince » 18.08.2019, 16:22

Once Upon A Time In... Hollywood

Bild

Originaltitel: Once Upon A Time In Hollywood
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2019
Regie: Quentin Tarantino
Darsteller: Leonardo DiCaprio, Brad Pitt, Margot Robbie, Al Pacino, Timothy Olyphant, Kurt Russell, Michael Madsen, Tim Roth, Michael Marsden, Dakota Fanning, Luke Perry, Margaret Qualley, Martin Kove, Damian Lewis, Emile Hirsch, Sydney Sweeney, Lorenza Izzo, Zoë Bell, Bruce Dern, Clifton Collins Jr., Nicholas Hammond, Harley Quinn Smith, Rumer Willis, Mikey Madison u.a.

Fakten und Fiktion vermischen sich in Quentin Tarantinos neuntem und angeblich vorletzten Film zu einer verzerrten Erinnerung. "Once Upon A Time... In Hollywood" ist ein zutiefst subjektiver Blick auf das Jahr 1969 mitsamt all seiner gesellschaftlichen Ereignisse, erzählt aus der Perspektive eines Vollblut-Cineasten.

Zur Kritik von "Once Upon A Time In... Hollywood"

:liquid8:

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Re: Once Upon A Time In... Hollywood

Beitrag von freeman » 21.08.2019, 20:19

Quentin Tarantino in der Resterampe... was es net alles gibt...

Steiler Film btw. ... demnächst noch mehr von McClane!

In diesem Sinne:
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Re: Once Upon A Time In... Hollywood

Beitrag von StS » 22.08.2019, 11:20

„Once Upon a Time in Hollywood“: Im Grunde ein typischer Tarantino-Streifen… mit einer tollen Besetzung, vielen lässigen Dialogen und pfiffig arrangierten Sequenzen, einem starken Soundtrack und einer stimmigen Atmosphäre… zugleich aber auch ein wenig ungewohnt für ihn, da des Öfteren geradezu „locker-leicht-oberflächlich-leer“ anmutend. Die Laufzeit vergeht wie im Flug… ohne Längen und stets unterhaltsam… mit diversen starken Momenten (unter ihnen ein Besuch im Kreise der Manson Family) sowie mit allerlei cineastischen Zitaten und Verweisen bestückt. Und dann der höchst brutale, perplexende finale Akt des Films: Auf der einen Seite ärgerlich, angrenzend anmaßend und pietätlos… auf der anderen aber wiederum prima zum Kontext des Werks passend sowie im Zuge dessen die Doppeldeutigkeit des Titels betonend.

gute :liquid7:

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Re: Once Upon A Time In... Hollywood

Beitrag von Vince » 22.08.2019, 17:34

Wieso eigentlich Resterampe? Muss das wegen Russell und Madsen nicht in Sonstiges?

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Re: Once Upon A Time In... Hollywood

Beitrag von freeman » 22.08.2019, 20:06

Umverschoben. Stimmt freilich brutalst.

Im Übrigen hat McClane seine Sicht der Dinge in Vinces Kritik hinterlegt.

Zur Kritik

In diesem Sinne:
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Re: Once Upon A Time In... Hollywood

Beitrag von McClane » 22.08.2019, 21:03

Genau. Sehe den durchaus ähnlich, finde es vor allem stark wie die Referenzen bei Tarantino (egal ob Richtung Kino der 1960er oder eigenes Werk) nicht einfach Popkultur-Trivial-Pursuit sind, sondern auch Bedeutung haben. Und der gewinnt beim Sackenlassen, ist bei in meiner Gunst in den letzten Tagen noch etwas gestiegen (wertungstechnisch: ein halber Punkt, aber Wertungen sind ja eh nur ne visuelle Hilfe beim Bewerten).

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Re: Once Upon A Time In... Hollywood

Beitrag von Vince » 22.08.2019, 21:41

Absolut, das ist nochmal so ein richtig schöner Grower, der sich nachts in dein Hirn fräst. Am nächsten Morgen freust du dich dann, dass es am Vorabend kein Fast Food gab, sondern was richtig Gutes.

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Re: Once Upon A Time In... Hollywood

Beitrag von StS » 23.08.2019, 07:53

McClane hat geschrieben:
22.08.2019, 21:03
Und der gewinnt beim Sackenlassen, ist bei in meiner Gunst in den letzten Tagen noch etwas gestiegen (wertungstechnisch: ein halber Punkt, aber Wertungen sind ja eh nur ne visuelle Hilfe beim Bewerten).
Jip, ging mir auch so... daher hatte ich meine Punktzahl ebenfalls minimal noch etwas nach oben gedipst :wink:

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Re: Once Upon A Time In... Hollywood

Beitrag von freeman » 27.08.2019, 19:56

Mir hat "Once upon a time... in Hollywood" ziemlich gut gefallen. Ein wenig Probleme hatte ich mit den ersten zwei Stunden. Zumindest teilweise. Manche Episode wirkt zu selbstverliebt. Manche versandet teils vollkommen unpointiert. Einige werden auch etwas blöd aufgelöst (Highlight dahingehend Pitts urstcooler Besuch der Movieranch, der die ganze Zeit vor Spannung nur so knarzte und auf einmal kommt die Bruce Dern Szenerie, die mich überhaupt nicht erreicht hat). Die Darsteller halten das ganze Konstrukt aber spielend zusammen und einige Einzelszenen sind einfach mal nur unbedingter Kult. Wenn die Kleine Di Caprio das Method Acting erklärt, ist man nur am Feiern. Auch wie Di Caprio dann die ganze Szene dreht und sich am Ende bejammern lässt - nur genial. Auch die Pitt-Mike-Moh-Szene. Einfach der Burner. Und das Finale. Ja, das Finale... Ein Traum. Aber irgendwie fragte man sich danach schon,
Spoiler
Show
Wie ein Roman Polanski diese Verdrehung der Tatsachen finden muss. Würde mich echt mal interessieren, was er zu diesem "Was wäre wenn Spielchen" gesagt hat. Denn prinzipiell ist das Ganze ja schon beinahe geschmacklos. Da fand ich die Ermordung Hitlers in Basterds definitiv gangbarer.
:liquid7:

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