Terminator: Dark Fate

Der Action Film der 80er, der 90er und heute.
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Terminator: Dark Fate

Beitrag von freeman » 06.11.2019, 19:49

Terminator: Dark Fate

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Originaltitel: Terminator: Dark Fate
Herstellungsland: USA, China, Ungarn
Erscheinungsjahr: 2019
Regie: Tim Miller
Produktion und Story: James Cameron u.a.
Darsteller: Mackenzie Davis, Arnold Schwarzenegger, Linda Hamilton, Brett Azar, Gabriel Luna, Natalia Reyes, Diego Boneta, Alicia Borrachero, Steven Cree, Tábata Cerezo, Björn Freiberg u.a.

Der neueste Eintrag ins Terminator-Universum setzt auf eine Story von James Cameron und präsentiert mit Arnold Schwarzenegger und Linda Hamilton gleich zwei Franchise-Ikonen. Das Ergebnis rumpelt ordentlich, hätte sich aber gerne ein wenig mehr trauen dürfen.
:liquid6:

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Re: Terminator: Dark Fate

Beitrag von freeman » 06.11.2019, 19:50

Bevor wer fragt: Wir haben zum Dörminädor gar keinen Sammelfred. Werd ich die Tage mal so überblicksmäßig anlegen.

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Re: Terminator: Dark Fate

Beitrag von Vince » 08.11.2019, 17:42

Dann warte ich noch mit dem Index-Verlinken.
Film habe ich tatsächlich nicht im Kino geschafft, obwohl ich mir den fest vorgenommen hatte. Jetzt läuft er glaub ich schon fast gar nicht mehr. Dann halt im Heimkino.

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Re: Terminator: Dark Fate

Beitrag von McClane » 08.11.2019, 19:46

In Köln läuft er noch, die Frage ist nur wie lange. "Rambo: Last Blood" werd ich aus diesen Gründen wohl nicht mehr im Kino schaffen, der läuft hier nirgendwo mehr dauerhaft; vielleicht ist ja irgendwann noch mal irgendwo ne verträumte Einzelvorstellung.
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Re: Terminator: Dark Fate

Beitrag von Kwai » 14.11.2019, 00:49

Dark Fate :roll:

Ich Spar mir mal eine Inhaltsangabe. Ist bei dem Film sowieso egal.

Spoiler - trotzdem einfach lesen. Der Film ist eh schlecht.

Der Film klaut aus anderen T-Filmen (z.B. Terminator 3 Truck Szene), gibt uns einen uncharismatischen, neuen, bösen Terminator, welcher in bestimmten Einstellungen einfach nur lächerlich aussieht und zerstört den 2ten Teil dadurch, dass der junge John Connor innerhalb der ersten 5 Minuten von einem neuen(gähn) Terminator getötet wird. Also was der T1000 über einen ganzen Film nicht geschafft hat, wird hier auf schäbigerweise innerhalb von 3 Min durchgezogen. Ähnlich war es bei Genisys, wo der furchteinflößende T800 und ein neuer T1000, ebenmal so platt gemacht wurden, was im nachhinein den ersten Film ins lächerliche zieht.
Die Story bleibt im Großen und Ganzen die gleiche. Nur das wir nun eine weibliche, blaße Version von John Connor sehen, ein weiblicher Cyborg (Salvation läßt grüßen) und Linda Hamilton als Sarah Connor, die nun einfach nur noch nervt und mit der Sarah aus Teil 1 und 2 nichts mehr zu tun hat.
Passend zum Zeitgeist, sind nun alle Heldinnen weiblich. Arnold taucht nach 1 Stunde auf und macht den Film leider nicht besser. Im Gegenteil: War man früher davon überzeugt, dass nur er den Terminator spielen und man deswegen nicht auf ihn verzichten kann, so wirkt er inzwischen nur noch fehl am Platz. Bis zu dem Zeitpunkt wo Arnold auftaucht, hatten wir es mit einem langweiligen Actioner zu tun. Als Arnie auftaucht (und man versucht hat paralellelen zum ersten treffen mit Sarah aus Teil 2 gestalterisch + score darzustellen) und dem Trio erzählt, dass er eine Familie aufgezogen hat nachdem er John tötete, kann der Zuschauer nur noch den Kopf schütteln. Was hat dieser "Terminator" noch mit dem aus dem ersten Teil zu tun?
Ein Terminator entwickelt also auf einmal ein Gewissen aus dem nichts? Bei T2 wurde es noch wenigstens damit erklärt, dass man an seinem CPU herumgedoktort hat.

Das beste am Film sind einige Actionszenen. Darunter der Showdown im Flugzeug. Teilweise das CGI. Zum Beispiel bei den Szenen in denen Sarah verjüngt wurde. Die Actionszenen an sich sind leider zu CGI-lastig.

Von der Atmosphäre her, hat dieser Streifen leider nichts mit Teil 1 und 2 gemeinsam. T3 bleibt bisher der beste dritte Teil von den Arnie-Filmen.
Ich weiß nichtmal ob Genisys oder Dark Fate schlechter ist.
Die Terminator-Reihe gehört eingestampft und der Riesenflop an den Kinokassen ist verdient.

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Re: Terminator: Dark Fate

Beitrag von SFI » 14.11.2019, 06:55

Da fragt man sich was die beiden (Miller/Cameron) eigentlich geraucht haben. :lol:
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Re: Terminator: Dark Fate

Beitrag von freeman » 14.11.2019, 20:00

Schöner Rant... glaube aber net, dass du Timo, den so schlecht sehen wirst.

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Re: Terminator: Dark Fate

Beitrag von SFI » 15.11.2019, 07:01

Wäre möglich, fand ja auch schon den Vorgänger dufte.
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Re: Terminator: Dark Fate

Beitrag von freeman » 19.11.2019, 19:47

Same here, aber da sind wir ja die einzigen :lol:

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Re: Terminator: Dark Fate

Beitrag von SFI » 20.11.2019, 06:50

Ein Sachse und ein Pfälzer sind immer die Gewinner und nie zu alt für den Scheiß. :lol:
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Re: Terminator: Dark Fate

Beitrag von kami » 20.11.2019, 08:10

Ich mochte den Vorgänger trotz Scheißnamens und unpassender Besetzung auch.

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Re: Terminator: Dark Fate

Beitrag von SFI » 18.04.2020, 14:27

Terminator - Dark Fate

Bevor Dark Fate in den Player wanderte, schauten wir Terminator 2, der heutzutage immer noch rund läuft. Die Blu-ray entlarvte allerdings ein paar schlechte CGI überdeutlich. Als der T-800 materialisiert und dabei die LKW Front kreisförmig einschneidet, erfasst man das erhitzte Metall als nachträglich aufgesetztes Glühen, welches dabei eher nach aufgeklebten Schnüren mit Leuchtfarbe anmutet. :lol: Für meinen Geschmack hätte es ja Dark Fate nicht benötigt, ich war zufrieden mit dem runden Abschluss in Rise of the Machines und der somit determinierten Zeitreise. Die Facette des Multiversums ist in Dark Fate dennoch eine tolle Ausgangslage, zu dumm nur, dass man einfach Teil 1 und 2 wiederholt und einfallslos eine neue Dystopie mit anderen Namen schafft. Hierbei merkt man auch die Folge des verschobenen Judgment Days im Detail. Während die Welt nun dutzende Marvel Comicverfilmungen zu Gesicht bekam, inspirierte das wohl auch das zukünftige Skynet Rip-Off, welcher einen "Venominator" schuf. Dessen Zweiteilung ist dabei noch das innovativste, denn die Physik orientiert sich natürlich eher an Fast & Furious mit all ihren absurden Hüpfeinlagen. Die Rückkehr von Sarah Connor ist indes famos, gerade wenn man vorher Teil 2 sichtete, fügt sich der Charakter perfekt in das neue Szenario ein. Auch Schwarzeneggers Hintergrundgeschichte ist gelungen und behandelt die in Teil 2 thematisierte Weiterentwicklung einer Maschine. Der Twist um die Gejadge ist indes keiner, da jener bereits zu Beginn durch das Personalpronomen verraten wird und die überraschte Visage für den Zuschauer nicht zieht. Die Action besitzt Druck, lässt aber in den vielen dunklen Finalkulissen auch Details vermissen. Musikalisch sieht es ebenfalls mau aus, warum das Terminator Thema dermaßen stiefmütterlich behandelt wurde, erschließt sich mir nicht. Dark Fate ist somit ein handwerklich guter Actionstreifen, garniert mit mutloser inhaltlicher Ideenlosigkeit.

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Re: Terminator: Dark Fate

Beitrag von Kwai » 01.05.2020, 00:12

Die Rückkehr von Sarah Connor ist indes famos, gerade wenn man vorher Teil 2 sichtete, fügt sich der Charakter perfekt in das neue Szenario ein.
Kann ich so überhaupt nicht unterschreiben. Famos war da gar nichts dran. Ich fand die Bazooka und das "I'll be back" aufgesetzt und ihre Rolle hat nichts mehr mit der gebrochenen, philosphierenden und starken Figur aus Teil 2 gemeinsam. Bei Teil 2 hat sie sich den T-1000, mit ner Shotgun und viel Aufwand, gerade so vom Leib gehalten und hier kommt sie als coole Socke einfach vorbei und schiesst den neuen Terminator einfach so über'n Haufen. Das macht den neuen Terminator weniger angsteinflößend und die Wichtigkeit ihrer Rolle wird durch die Anwesenheit des weiblichen Cyborgs heruntergeschraubt. Also in das neue Szenario fügt sich gar nichts vernünftig ein. Nicht nur Sarah nicht.
Auch Schwarzeneggers Hintergrundgeschichte ist gelungen und behandelt die in Teil 2 thematisierte Weiterentwicklung einer Maschine.
Auch das habe ich komplett anders gesehen. Nachdem man Teil 1 und 2 gesehen hat, kann ich nicht verstehen, wie man einen Terminator der von Gardinen redet als passend empfindet. Ein Terminator war eine Killermaschine. Punkt! Bei T2 hat man es damit entschuldigt, dass man sich an sein CPU vergangen hat. Abgesehen davon, dass Arnie zu alt für die Rolle ist, hat sie nun wirklich nichts mit dem Terminator aus 1 zu tun, der mal eben eine ganze Polizeistation über den Haufen schiesst. Alles wirkt so aufgesetzt und dafür, dass man es hier mit der offiziellen Fortsetzung von T2 zu tun hat ist der Ton ein ganz anderer. Die ganze Epik ist vollkommen verschwunden. Selbst der billigproduzierte erste Teil wirkt viel bedrohlicher.

Das man die selbe Geschichte wie die von T2 genommen hat und die männlichen durch weibliche Schauspieler ersetzt hat ist von der Intention her so durschaubar, dass es schon frech ist. Von der Geschichte her eine sichere Nummer und wieder ein "Frauen-an-die-Macht-Film". Zurecht hat sich das auf-Nummer-sicher-gehen bei den Einspielergebnissen gerächt.

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Re: Terminator: Dark Fate

Beitrag von SFI » 01.05.2020, 07:29

Ich fand die Weiterentwicklung von Sarah Connor dahingehend plausibel, weil durch ihren Verlust nicht nur die Rache in ihr keimte sondern durch ihren neuen Jagd-Background natürlich auch entsprechende Routin und Abgeklärtheit vorhanden ist. Sicher kann man darüber diskutieren, ob es den Charakter so gebraucht hätte, aber innerhalb der Erklärung und der Vorkommnisse fand ich das eben schlüssig.
Die ganze Epik ist vollkommen verschwunden. Selbst der billigproduzierte erste Teil wirkt viel bedrohlicher.
Absolut! Ist wie bei Aliens und diversen Sequels.
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Re: Terminator: Dark Fate

Beitrag von MarS » 10.08.2020, 13:26

Terminator: Dark Fate

Die Terminator-Reihe teilt das Schicksal vieler anderer Filmreihen. Am Anfang grandios, bahnbrechend, kultig. Aufbauend auf den Erfolgen der ersten Teile will/muss man weiter machen, hat aber keine Ideen mehr wie man die Geschichte sinnvoll weiter schreibt und vor allem wie man die aufgebaute Stimmung weiter transportieren kann. So eben auch hier. Inzwischen kann man klar sagen, dass nach Teil 3 hätte Schluss sein müssen, und der ist auch nur aus dem Grunde in Ordnung, weil er sich auf gelungene Weise selber persifliert. Bei allem was danach kam, ist deutlich der Krampf beim Versuch eine vernünftige Fortsetzungen zu kreieren zu spüren. War Terminator: Die Erlösung noch eine riesige Enttäuschung, ging Genisys wieder etwas in die richtige Richtung, strauchelte vor allem inhaltlich, war aber wenigstens unterhaltsam. Dark Fate macht aus meiner Sicht auch wieder mehr richtig als falsch und bietet durchaus einiges an Unterhaltung. 2 Mankos stören den Unterhaltungswert aber deutlich spürbar.

Als erstes kratzt man sich mehrfach am Kopf, warum eigentlich so ein Brimborium um den Anschluss an den 2. Teil gemacht wurde. Nun ja, eigentlich ist die Frage einfach zu beantworten: aus Marketing-Sicht war das ein Versuch das Franchise wieder zu beleben. Inhaltlich wurde praktisch nichts daraus gemacht. Eigentlich dient das drücken des Reset-Knopfes nur dazu, um einiges an Fanservice zu bieten und die bekannte Geschichte noch mal durchkauen zu können. Das was man inhaltlich nach dem Reset zu sehen bekommt ist banal, ausgekaut und liefert einige ordentliche Logiklöcher. Da hätte man nicht nur mehr heraus holen können, sondern auch müssen.

Die inhaltlichen Schwächen sind schon schade, was aber noch schwerer wiegt ist der Marvelfaktor, welcher inzwischen in viel zu vielen Filmen präsent ist. Je nach Film können übermenschliche Kräfte durchaus der Unterhaltung zuträglich sein, hier zerlegt es aber zu großen Teilen die Atmosphäre, welche eben die ersten beiden Teile ausgemacht hat. Was war denn das schon hypnotische an den Filmen?! Diese schweißtreibende Horror-Action-Atmosphäre, dieser nicht zu gewinnende Kampf Mensch gegen Maschine. Die Terminatoren hatten sich zudem noch wie Maschinen verhalten und sind primär unnachgiebig und unaufhaltsam folgend hinter den Flüchtenden her. Da hat es gereicht, dass sie nur schwer zerstörbar waren. Der neue Terminator ist hingegen nicht nur sehr agil, sondern besitzt auch außergewöhnliche Fähigkeiten. Um dem Entgegenwirken zu können stellt man eine menschliche Widersacherin mit einem modifiziertem Körper und ebenso erstaunlichen Fähigkeiten entgegen. Selbst Sarah Connor kommt mit solch ordentlichen Actionheldenqualitäten daher, dass Arnie Bauklötze staunen dürfte. Die Sache verkommt zur Superhelden-Posse. Aus diesem Grund hat mir das 4 gegen 1 Finale auch nicht so gefallen wie freeman. Vor allem raubt dieser Umstand dem Film seine notwendige Bedrohlichkeit und zeigt, dass die Filmemacher auch trotz reset nicht verstanden haben, was die Fans an den ersten Teilen so liebten. Das letzte mal als es mir so erging, war als ich Alien: Covenant sah und bestaunen durfte, wie sich 2 Androiden marvelwürdig gegenseitig verkloppten. Aber die Alien-Reihe durfte ja auch fast noch mehr leiden als die Terminator-Reihe.

Das man sich der Stärken der Reihe nicht so recht bewusst zu sein schien, merkt man übrigens auch daran, dass die Terminator bekannten Sprüche, welche die Filmwelt nachhaltig geprägt haben, ziemlich mau und unpointiert platziert waren.

Was den Film primär rettet ist neben der hohen Dynamik (was irgendwie schon wieder paradox ist, da diese auch Grund des Scheiterns ist) ganz klar Arnie. Ihn als Terminator zu sehen ist halt einfach eine Wonne. Mag es inhaltlich noch so unsinnig sein, der Fanservice funktioniert hier einfach wunderbar.

Unterhaltsam war Terminator: Dark Fate durchaus, er hat aber zu keiner Sekunde auch nur ansatzweise die Chance so haften zu bleiben wie die ersten beiden Teile, auch nicht wie Teil 3. Man kann ihn daher durchaus schauen, man sollte sich aber bewusst sein, dass dieser Film der Grund sein kann, dass das Terminator-Franchise zu Grabe getragen wird. Und das spürt man irgendwie beim Sehen. Das Franchise hat seine besten Tage hinter sich und Großes wird wohl leider nicht mehr zu erwarten sein.

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Re: Terminator: Dark Fate

Beitrag von Cinefreak » 10.08.2020, 17:55

ich hab mir die mal am Happy Friday - oder so ähnlich - für nen Ei bei amazon prime gekauft. Da ich jetzt extra dafür mein Abo reaktiviert habe, hoffe ich, dass es keine allzu große Gurke ist ;) mal schauen, wann ich mir den gönne, man hat ja ein paar TAge Zeit ;)
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Re: Terminator: Dark Fate

Beitrag von MarS » 10.08.2020, 17:59

Nee, eine Gurke ist es nicht. Nur wenn du die Sache zu ernst nimmst und zu viel erwartest, dann könnte die Enttäuschung groß sein. Das sollte aufgrund der vorherigen Teile (also ab Teil 3) aber eigentlich nicht passieren, da man dadurch weiß auf welchem Qualitätslevel die Filme inzwischen laufen. Ansehbar ist der auf jeden Fall.

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Re: Terminator: Dark Fate

Beitrag von freeman » 10.08.2020, 20:36

Jau, und du solltest keine Allergie gegen CGI haben... Oh... :lol: Das Ei war schlecht angelegt ;-)

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Re: Terminator: Dark Fate

Beitrag von Cinefreak » 11.08.2020, 09:20

freeman hat geschrieben:
10.08.2020, 20:36
Jau, und du solltest keine Allergie gegen CGI haben... Oh... :lol: Das Ei war schlecht angelegt ;-)

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Es kommt drauf an, wie es gemacht ist...ID 4 z. B. hatte auch einiges an CGI, aber der ist für die damalige Zeit einfach toll gemacht gewesen. Von daher lasse ich mich mal überraschen ;) :D
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