Starship Troopers I + II

Filme die viel kosten aber meistens nicht das halten, was der Trailer verspricht
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Samir
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Starship Troopers I + II

Beitrag von Samir » 09.03.2006, 11:47

Starship Troopers

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Originaltitel: Starship Troopers
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 1997
Regie: Paul Verhoeven
Darsteller: Casper Van Dien, Dina Meyer, Denise Richards, Jake Busey, Neil Patrick Harris, Clancy Brown, Michael Ironside u.a.


In einer fernen Zukunft werden die Menschen auf der Welt zwischen Zivilsten und Soldaten unterschieden, als Soldat gedient zu haben bringt einem gewisse Privilegien, Lizenz für Schwangerschaft, leichteren Zugang in akademische Institutionen oder in die Politik. Das alles interessiert den jungen Johnny Rico (Casper van Dien) nicht, seine Eltern sind reich, wodurch er sich diese gewissen Privilegien „leisten“ könnte. Trotzdem meldet er sich zur mobilen Infanterie, einzig und allein um seiner Freundin Carmen Ibanez (Denise Richards) zu imponieren, die ihrerseits Pilotin in der Armee werden will. Während seiner Soldatenausbildung wird die Erde von so genannten „Bugs“, Arachniden von einem weit entfernten Planeten Klendathu, mit einem Asteroiden angegriffen. Ricos Heimatstadt Buenos Aires wird dem Erdboden gleich gemacht. Auf Vergeltung aus, befiehlt die Führung der Welt die Mobilmachung der Armee um ein sofortige Invasion Klendathus durchzuführen. Die Menschen unterschätzen allerdings die Arachniden, man hält sie für stupide, nur auf tötung gedrillte Käfer, ein fataler und tödlicher Irrtum wie sich herausstellen wird …

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Paul Verhoeven inszeniert den Film nach einem Science-Fiction-Roman von Robert A. Heinlein, mit einer gewaltigen Portion Action und gespickt mit jeder menge Gesellschaftskritik. Er steht Verhoevens Vorgänger Filmen wie Robocop oder Total Recall in nichts nach. Dies betrifft selbstverständlich auch auf die exzessive Gewaltdarstellung, die sich über alle 3 Filme erstrecken. Das für sehr kontroverse Diskussionen im Vorfeld über den Film führte. Was aber bei Starship Troopers, zu keinem Zeitpunkt als Gewalt verherrlichend angesehen werden kann, Krieg wird schlicht und einfach von seiner hässlichen blutigen Seite gezeigt. Die Gewalt wirkt wie bei vielen anderen Antikriegsfilmen mehr abschreckend als verherrlichend.
Verhoeven gilt als ein unkonventioneller Mensch, im Umgang mit Gewalt- und Sexueller Darstellung, dies verdeutlichen all seine Filme, allen voran natürlich Basic Instinct der beide sparten voll ausfüllt. Man mag das provokant und pevers bezeichnen, man könnte es aber auch als seine unorthodoxe, europäische Art und weise bezeichnen mit diesen Themen umzugehen.

Der Anfang des Filmes befasst sich mit der Ausbildung der Rekruten zu Soldaten, vergleiche mit Kubricks Full metal Jacket, was die Boot Camp Szenen angeht ist erlaubt. Man wird in der mobilen Infanterie zum töten ausgebildet, dies passiert natürlich knallhart und unerbittlich.
Dies ist ein weiterer intelligenter Ansatz den der Film aufgreift, selbst in der fernen Zukunft hat sich an der unmenschlichen und sinnlosen Ausbildung zu einer „Tötungsmaschine“ nichts geändert, ganz im Gegenteil, wurde zu Vietnamzeiten nur verbal auf die Rekruten eingedroschen, wird hier auch körperliche Gewalt angewendet, wie z.B. wenn der Ausbilder Zim, dem Charakter von Jack Busey, Ace das Messer in die Hand rammt um zu verdeutlichen wozu, trotz alle technisch überlegenen Waffen, ein Messer notwendig ist. Diese Gewalttaten zur Ausbildung werden aber dadurch kaschiert, dass die Medizin weit fortgeschritten ist und so eine Verletzung wie die von Zim verursachten, leicht, schnell und effizient wieder geheilt werden können. Trotzdem bleibt das Szenario des Bootcamps grausam, aber genau wie bei Full metal Jacket, recht unterhaltsam.
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Verhoeven selbst sagt die Hauptaussage des Films sei, dass der Krieg aus uns allen Faschisten macht, was ihm auch sehr gut gelingt, vieles kommt einem vor wie zu Zeiten des Faschismus in Europa Mitte des 20 Jahrhunderts, dem 2 Weltkrieg. Allein schon die ganzen Propagandanachrichtensendungen des „Federal Networks“, die während des Films gezeigt werden („Would you like to know more“), vermitteln einem das Gefühl von Propagandafilmen während des 2 Weltkriegs und das nicht erst durch die Botschaften die durch diese Filme gesendet werden wie „Nur ein toter Bug, ist ein guter Bug“. Der Krieg wird in den Medien natürlich einseitig beschrieben, die Arachniden sind die Bösen und müssen vernichtet werden, dabei findet man später raus, dass die Menschen versucht haben den Planeten der Insekten zu bevölkern und diese sich damals nur dagegen gewährt haben, dies wird natürlich verschwiegen. Diese Nachrichtensendung sind dreh und Angelpunkt der Gesellschaftskritik in dem Film, einerseits werden offensichtlich Sachen im Bezug auf Gewalt zensiert, andererseits wird geworben für eine Live Übertragung einer Hinrichtung am Abend, diese lässt eine immer schneller Rechtssprechung voraus, den das Urteil dazu wurde am selbigen Morgen ausgesprochen. Ein offensichtlicher, natürlich etwas übertriebener, Seitenhieb gegen die USA. Diese Seitenhiebe gegen die USA, die heute durch den Irakkrieg genauso aktuell sind wie damals, überdauern gewollt den ganzen Film.
Wenn Raszcak sagt „… und Macht, dass ist Gewalt, die Autorität aus der alles andere folgt“ oder „Nackte Gewalt hat in der Geschichte mehr bewegt als alles andere“ greift die Aussage natürlich alle Supermächte an, die ihre Autoritätsstellung dadurch verteidigen das sie die stärkste Macht sind, jedoch ist diese Macht durch massive Gewaltanwendung gesichert bzw. verstärkt wurden. Dies hat die USA in ihrer Vergangenheit schon mehrmals bewiesen. Die Ausrottung der Indianer oder die Atombomben abwürfe über Hiroshima oder Nagasaki sind nur die offensichtlichsten beispiele. Aber auch die ehemalige Sowjet Union.
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Bild 3 zeigt Ricos Schulfreund Carl(Neil Patrick Harris), der immer mehr zu einem faschisten wird, seine Kleidung, vorallem später im Film(vergleich mit Bild von Dale Dye weiter unten) erinnern sehr stark an eine SS Uniform aus dem 2 Weltkrieg



Die Special Effekte sind alle durchgehend sehr gut gelungen, man ist sich zwar bewusst das vieles aus dem Computer kommt, jedoch kommt nie das Gefühl auf, das alles künstlich aussieht. Von den Computereffekten können sich selbst heutige Produktionen eine Scheibe abschneiden. Natürlich hatte Verhoeven ein gigantisches Budget, jedoch waren damals die technischen Möglichkeiten, den heutigen weit unterlegen. Zu recht bekam Starship Troopers dann auch eine Oscarnominierung für seine Effekte.

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Ein großer Pluspunkt ist auch der sehr gut passende Musikscore von Basil Poledouris (seinerseits Komponist der Scores von Jagd auf Roter Oktober oder Alarmstufe Rot 2), der es schafft das Thema des Films mit seinem Score voll zu unterstützen. Poledouris trifft einen gewissen patriotischen Ton mit seiner Musik, die den faschistischen und propagandistischen Ton des Films sehr gut wiederspiegelt und damit der Sozialkritik noch mehr tiefe verleiht.

Als militärischer Experte diente niemand geringeres als Captain Dale Dye, der für viele Filme wo militärische Beratung auftaucht zuständig war, seien es Der Soldat James Ryan oder Band of Brothers, oder auch als Darsteller in den Alarmstufe Rot filmen oder JFK. Mittlerweile schon eine Legende als militärischer Berater in Hollywood. Seine Beteiligung hat den ganzen Schlachtszenen einen realistischen Look gegeben.
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Captain Dale Dye in Action


Tja jetzt zum negativen. Es gibt nicht viel Negatives über den Film zu sagen, einzig die Besetzung ist negativ anzusprechen. Die durchgehend jungen Darsteller sind alles andere als überzeugend, Casper van Dien bleibt in seinen bescheidenen Möglichkeiten stecken. Denise Richards ist ja ne Augenweide, aber schauspielern kann sie nicht besonders gut. Dina Meyer macht ihre Sache ok und Jack Busey und Neil Patrick Harris bleiben auch im bescheidenen Rahmen des Möglichen. Einzig positiv raus zunehmen ist Michael Ironside, der macht eine sehr gute Figur. Ernst und voller Sarkasmus stellt er Ricos Schullehrer und späteren kommandierenden Vorgesetzten Rasczak dar und damit eine gewisse Vaterfigur.
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unterschied wie Tag und Nacht, links Casper Van Dien der in seinen begrenzten Möglichkeiten bleibt, rechts Michael Ironside, ein klasse Schauspieler

Kleinere Anekdote zum Film. Während der Duschszene in der die Schauspieler alle zusammen nackt sind (zeigt auch das in der Zukunft kein Sexismus und Geschlechtsneutralität herrscht), genierten sich die Schauspieler verständlichlicher weise, darum verlangten die Schauspieler das Verhoeven und Kameramann Vacano auch ausgezogen sein sollen. Welches sie auch taten.
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Ein Screen um auch freeman zufrieden zu stellen ;)

Der Film wird oft als hirnlose Gewaltorgie bezeichnet, dessen kann ich überhaupt nicht zustimmen. Der Film ist alles andere als Sinnlos, er ist viel mehr eine herrlich bitterböse Satire auf die heutige Supermacht Amerika, das Militär und den Medien, das auch die Sinnlosigkeit des Krieges selbst in der Zukunft darstellt


Fazit: Eine Science-Fiction Story vom feinsten, mit jeder menge Action und Satire gespickt. Wer sich nicht von der extremen Gewaltdarstellung abschrecken lässt, wird seinen Spaß haben.

:liquid9:


In Deutschland ist ein SE von Buena Vista erschienen, mit sehr guter Bild und Ton wiedergabe, natürlich uncut (JK/SPIO), etwaige polnische FSK 21 veröffentlichungen mal außen vor gelassen ;) Die erste Auflage der SE hatte ein Tonbug, dieser wurde in den weiteren Auflagen behoben, zu erkennen sind die korrekten Auflagen durch ein "Geprüfte Qualität" Siegel auf der Rückseite. Achja und ein gut gemeinter Rat, Finger weg von RTL und RTL 2 Ausstrahlungen.
Zuletzt geändert von Samir am 09.03.2006, 17:23, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von StS » 09.03.2006, 12:11

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Originaltitel: Starship Troopers 2: Hero of the Federation
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2004
Regie: Phil Tippett
Darsteller: Richard Burgi, Colleen Porch, Bill Brown, Ed Quinn, Ed Lauter, Kelly Carlson, Sandrine Holt, …


Sechs Jahre nach Paul Verhoevens „Starship Troopers“ haben die Köpfe bei Tristar Pictures nun endlich eine Fortsetzung jener herrlich satirischen Sci-Fi-Schlachtplatte produziert (die „Wartezeit“ der Fans versuchte man ja (mehr oder minder erfolgreich) mit der animierten Serie „Roughnecks: The Starship Troopers Chronicles“ zu überbrücken), doch von Beginn an wurde „Hero of the Federation“ speziell für den Videothekenmarkt konzipiert – eine Entscheidung, die mich nicht sonderlich verwundert hat, schließlich lief der erste Teil zwar einigermaßen erfolgreich, doch das Verhältnis zwischen seinem Einspielergebnis und den hohen Produktionskosten sah nicht ganz so überzeugend aus…

Um das finanzielle Risiko zu minimieren, bewilligte man daher ein Budget von nur rund 6 Millionen Dollar (weniger als ein Zehntel des ersten Teils), verzichtete auf bekannte Namen bei Cast & Crew und glich die Story an die zur Verfügung stehenden Mittel an, weshalb der Zuschauer auf kostenintensive Effektorgien verzichten muss – um diese wenigstens in Teilen trotzdem zeigen zu können, griff man auf „Stock Footage“ des Originals zurück und verlegte jene F/X-Shots kurzerhand in eine nächtliche Umgebung.

Um es gleich vorweg zu nehmen: „Starship Troopers 2“ ist kein sonderlich guter Film geworden. Zwar bietet er streckenweise recht passable B-Film-Unterhaltung und besitzt auch seine Momente, doch gerade der unweigerliche Vergleich mit seinem Vorgänger lässt das Werk noch schlechter erscheinen und schlussendlich gar scheitern – ein Schicksal, welches mit anderen kostengünstigen „Direct-to-Video“-Sequels bekannter Erfolge geteilt wird (wie etwa „Cruel Intentions 2“ oder „American Psycho 2“).

Man hat jedoch offensichtlich versucht, eine filmische Totgeburt zu verhindern: Angesichts des knappen Budgets und der eingeschränkten Drehzeit von nur 26 Tagen, verlegte Drehbuchautor Ed Neumeier (der immerhin schon das Skript des Originals schrieb) die Handlung in eine abgeschiedene Location, welche von den Bugs belagert wird (also das “Rio Bravo“-/“Assault on Pre.13“-/“Ghosts of Mars“-Thema), so dass man keine großen Schlachten konzipieren musste. Zusätzlich sollte nun alles in der Nacht spielen und man erfand eine neue Art von Bug, die nur in bestimmten Situationen zutage tritt (Stichwort: „the Hidden“/„Body Snatchers“).

Den Regiestuhl besetzte man mit Phil Tippett – zwar ein Neuling auf diesem Gebiet, aber immerhin Oscar-Preisträger für seine „Jurassic Park“-Effekte. Auch er hatte bereits am Original mitgewirkt, so dass er das Fachwissen besaß, was im Rahmen des Budgets überhaupt möglich ist – ein weiterer Pluspunkt, denn er versucht gar nicht erst, gigantische Schlachten mit Hilfe der begrenzten Mittel darzustellen, sondern nutzt relativ unauffällig am Rande „Stock Footage“ und konzentriert sich statt dessen auf die neue Bugart, deren Endergebnis sich durchaus sehen lassen kann.

Die Story richtet ihren Fokus auf eine Einheit von Föderationssoldaten unter dem Kommando von Gen.Shepherd (Genreveteran Ed Lauter aus „Cujo“ oder „Extreme Justice“), deren Rest sich nach herben Verlusten in einem verlassenen Außenposten verschanzt und vorort auf nur einen einzigen Überlebenden trifft, welcher zudem seinen Vorgesetzten wegen falscher Entscheidungen getötet hat – Cpt.Dax (Richard Burgi, TV´s „the Sentinel“). Während die Bugs nun in den Komplex einzudringen versuchen, scheinen nach und nach etliche Soldaten von einer seltsamen Macht befallen zu werden, welche sie zu beeinflussen sowie direkt mit den Bugs draußen in Verbindung zu stehen scheint…

Okay, die Story ist wirklich so arm an Innovationen, wie sie klingt, und tatsächlich gibt es außer einigen blutigen Härten und einer freizügigen Nebendarstellerin keine nennenswerten Überraschungen – allerdings sieht man dem Film so das geringe Budget immerhin nicht unbedingt an (wie gesagt: man muss sich anfangs schon von einem Vergleich mit dem ersten Teil verabschieden, sonst hat man ohnehin verloren). Da man jedoch von einem großen „Epos“ zu einem kleinen Rahmen übergegangen ist, wirkt das gesamte Werk von seiner Struktur her eher wie eine Folge der „S.T.Chronicles“, nicht wie eine direkte Fortsetzung.

Was kann man positiv erwähnen? Das Konzept geht angesichts der Voraussetzungen durchaus in Ordnung, man hat nicht an blutigen Einstellungen gespart, kurzzeitig gibt es Momente mit einer gewissen düsteren Atmosphäre, die elektrische Umgebungssicherung des Außenpostens ist ein guter (und nett umgesetzter) Einfall, die neue Bugart hat man passabel durchdacht und darüber hinaus zufriedenstellend animiert.

Aber nun zu den negativen Aspekten, die klar überwiegen: Die schauspielerischen Leistungen sind mäßig (Burgi/Lauter) bis schlecht (ziemlich der gesamte Rest), es gibt fast gar keine richtige Charakterzeichnung, Blitze und Nebel bei Außenaufnahmen nerven und die Waffen der Soldaten sind einfach nur lächerlich („Strobelight“-Gewehre?!). Wegen des episodenhaften Charakters der Handlung hat man zudem fast völlig auf die ironischen Propaganda-Clips verzichtet – nur am Anfang und Ende bekommt man einige zu sehen, und diese sind dazu noch arg platt sowie witzlos geraten. Der beste Einfall ist trotz allem noch der Schluss: Wenn Cpt.Dax posthum als „Held der Föderation“ gefeiert wird, lässt das für einen Moment den ironischen Biss des Originals durchschimmern, denn jener Titel symbolisiert alles, was Dax eigentlich an seiner kommandierenden Institution verabscheute…

Fazit: „Starship Troopers 2“ ist nur im Vergleich zum Original eine totale Katastrophe – für sich allein betrachtet geht er knapp als gerade noch erträglicher B-Film-Trash durch … insgesamt allerdings trotzdem nur maximal:

:liquid3:

In Deutschland ist der Film von „Columbia TriStar Home Entertainment“ veröffentlicht worden: Uncut (SPIO/JK), in guter Bild- und Tonqualität sowie mit einem netten Bonusmaterial-Umfang.

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Beitrag von Joker6686 » 09.03.2006, 17:33

@ Samir

Sehr sehr geiles Review.Respekt.Stimme dir in so ziemlich allen Punkten zu :)

Was ich auch so klasse an dem Film finde,ist die Tatsache,dass die ganze Welt amerikanisiert wurde,da die Hauptdarsteller aus Buenos Aires stammen,jedoch eindeutig amerikanischer Herkunft sind.Dies lässt den Schluss zu,dass die ganze Welt in der Zukunft von der Weltpolizei Amerika regiert und kontrolliert wird.


@ StS

Auch ein richtig cooles Review :)
Jedoch würd ich ihm 4-5/10 geben,da er einfach trashig ist :lol:

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Beitrag von Samir » 09.03.2006, 17:35

Joker6686 hat geschrieben:Was ich auch so klasse an dem Film finde,ist die Tatsache,dass die ganze Welt amerikanisiert wurde,da die Hauptdarsteller aus Buenos Aires stammen,jedoch eindeutig amerikanischer Herkunft sind.Dies lässt den Schluss zu,dass die ganze Welt in der Zukunft von der Weltpolizei Amerika regiert und kontrolliert wird.
und nicht nur das auch das Hauptkommando dieser Pseudo UN ist in Genf, ist aber auch ganz klar amerikanisiert

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Beitrag von Joker6686 » 09.03.2006, 17:40

Ich bin sowieso der Meinung,dass Starship Troopers einer der ganz großen Filme ist,die so stark und so gut Kritik am Militarismus üben.

Wusstest du,dass die deutsche Sprachfassung gegenüber der englischen verändert wurde?

In der englischen Fassung sowie im Buch spricht man von Soldaten als Bürgern und Zivilisten.In der deutschen Fassung wurde dieser Vergleich weggelassen.
Da gibt es nur Soldaten und Zivilisten und nicht wie ursprünglich Bürger und Zivilisten.
Man muss also um vollwertiges Mitglied der Gesellschaft sein,gedient haben oder Geld besitzen.
Habe das Buch gelesen und es hat mich noch mehr begeistert als der Film und das ist schon schwer :D

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Beitrag von Samir » 09.03.2006, 17:42

Hab auch die O-Ton Fassung mehrfach gesehen und wusste das. Aber das Buch hab ich noch nicht gelesen. Muss ich aber aufjedenfall mal nachholen

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Beitrag von Vince » 09.03.2006, 17:48

Also Samir, ich muss dir sagen, ich bin mehr als angetan. Hätte ich nicht erwartet, dass du dich so ausführlich mit der Satire im Film befasst. Tolles Review!

StS' natürlich auch, aber das kannte ich auch schon länger. :wink:

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Beitrag von StS » 09.03.2006, 17:50

Vince hat geschrieben:StS' natürlich auch, aber das kannte ich auch schon länger. :wink:
Jip, danke. Es bot sich halt ne Gelegenheit, dass Ding mal wieder aus der Versenkung hervorzuholen... :wink:

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Beitrag von Samir » 09.03.2006, 18:14

StS hat geschrieben:
Vince hat geschrieben:StS' natürlich auch, aber das kannte ich auch schon länger. :wink:
Jip, danke. Es bot sich halt ne Gelegenheit, dass Ding mal wieder aus der Versenkung hervorzuholen... :wink:
und wem habt ihr das zu verdanken? Nein nicht mir, den deppen die den Film bei den ofdb.de Reviews schlecht gemacht haben, dat hat mich angepisst, dass die nicht mal über 2 Ecken denken können oder Satire erkennen wenn sie einem ins gesicht schlägt, dies hat mich zu nem Review verleitet, verdammtes ofdb

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Re: Starship Troopers I + II

Beitrag von Porter » 09.03.2006, 18:31

Samir hat geschrieben:Der Film wird oft als hirnlose Gewaltorgie bezeichnet, dessen kann ich überhaupt nicht zustimmen. Der Film ist alles andere als Sinnlos, er ist viel mehr eine herrlich bitterböse Satire auf die heutige Supermacht Amerika, das Militär und den Medien, das auch die Sinnlosigkeit des Krieges selbst in der Zukunft darstellt
Stimme dir voll zu, der Streifen ist eine absolut geniale Satire und für mich einfach nur Kult :!: :D
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Beitrag von kaiserfranz » 09.03.2006, 20:02

Gute Arbeit, Samir! Dein Erstling ist wahrlich geglückt. :)

Hab den Film bestimmt seit 5 Jahren nicht mehr gesehen, find aber auch den von dir erwähnten Seitenhieb auf die Militärmacht USA sehr gelungen. Guter Film mit hyperscharfen Hauptdarstellerinen (Dina Meyer und Denise Richards)! :D

Gruss
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Beitrag von John Woo » 09.03.2006, 20:05

Super Reviews, ich glaub DEN werd ich mir doch mal reinziehen, weil der schon eher in meine Richtung geht als Total Recall...

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Beitrag von Samir » 09.03.2006, 20:38

John Woo hat geschrieben:Super Reviews, ich glaub DEN werd ich mir doch mal reinziehen, weil der schon eher in meine Richtung geht als Total Recall...
Na wart ab wenn ich mal bock bekomm auf ein Toral Recall Review. ;)

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Beitrag von kaiserfranz » 09.03.2006, 22:08

Hab glatt vergessen, dem StS seine Revíew (das ist mal ne Formulierung :lol:) zu loben. Aber der weiß ja schon, dass er es kann. :wink:

Gruss
kaiserfranz
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Beitrag von StS » 09.03.2006, 22:11

Danke, danke! Ist aber schon etwas älter. :D

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Beitrag von djoli » 10.03.2006, 01:31

John Woo hat geschrieben:Super Reviews, ich glaub DEN werd ich mir doch mal reinziehen, weil der schon eher in meine Richtung geht als Total Recall...
Alter! :roll:
Du kennst ja gar nichts! Total Recall nicht, Starship Troopers, die LW Filme nicht und die Alien Filme auch nicht.
Bildungslücken ohne Ende! Als nächstes sagst du mir du kennst Robocop nicht. *kopfschüttel*
Vielleicht war das Pulver feucht...
Oder du bist einfach nur scheiße!

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Beitrag von MysteryBobisCREEPY » 10.03.2006, 02:18

Super Reviews euchs Beiden. Glückwünsch Samir zur Nr. 1 :D

Für Teil 1 zück ich mit freuden :liquid10:

Teil 2 hab ich seinerzeit nach ca. 15 Min. ausgemacht :roll:
Wollt Ihr 'nen Ritt auf meinem Discostick?
Putzt euch die Zähne mit 'ner bottle of shit
Nein Mann ich will noch nicht gehen
Ich will weiter auf dich schiffen
Solang bis du erkennst
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Beitrag von freeman » 10.03.2006, 03:02

Wus @ Bob? Der wird doch erst zum Ende hin gut!!?? Und vor allem, nach 15 Minuten ausschalten, da haste doch gar net die Superische aus Nip Tuck blank ziehen sehen!!! Nachholen, sofort!!! ;-)

@ Samir: Warum hattest du dich nochmal wegen Reviews so memmig gehabt? Das ist doch ein richtig geniales Ding geworden! Also absolut kein Grund dich zu zieren, mehr davon! Wirklich cool!

@ StS: LOL, dein Review war damals neben den anderen in der OFDB ein Grund, warum ich mir den net vollpreisig gekauft habe. Als er auf 10 Euronen runter war hab ich dann alllerdings zugeschlagen und es nie bereut. Klar, die Anfangszenen, die rocken sollen, sind aus der 1 geklaut, aber was dann in der Basis abgeht ist schon ordentlich geworden und hat ja auch nen netten Kniff an Bord ...

Wegen den Darstellern im ersten Teil meinte Paul Verhoeven in einem Interview mit der Space View mal ganz trocken, dass es ziemlich schwer war mit den Kleiderständern zu arbeiten, da sie seinen Film viel zu ernst genommen hätten ... und ich denke sogar, das hat dem Film gut getan, dass das Gros des Castes dumm wie Bohnenstroh war ...

In diesem Sinne:
freeman
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Beitrag von StS » 10.03.2006, 09:04

@ freeman: Hab den damals auch für nen 10er in der Thek gekauft - steht noch immer in meinem Regal neben dem Vorgänger. Wie ich in der Kritik ja auch geschrieben habe, finde ich den in manchen Bereichen ebenfals durchaus anngehmbar, aber letztendlich handelt es sich doch um einen unterdurchschnittlichen Film sowie eine noch schwächere Fortsetzung. Allein diese blöden Waffen gingen mir die ganze Zeit auf die Nerven. Vielleicht schau ich mir den am WoE einfach nochmal an... :wink:

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Beitrag von Samir » 10.03.2006, 12:57

freeman hat geschrieben: @ Samir: Warum hattest du dich nochmal wegen Reviews so memmig gehabt? Das ist doch ein richtig geniales Ding geworden! Also absolut kein Grund dich zu zieren, mehr davon! Wirklich cool!
liegt wohl daran das ich ein extrem fauler mensch bin und ich nicht viel von freiwilliger Arbeit halte ;)

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Beitrag von freeman » 10.03.2006, 15:08

Ich denke mal, mit Dhoom platzt da heute der Knoten und du wirst Reviewsüchtig ;-)

In diesem Sinne:
freeman
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Beitrag von Samir » 10.03.2006, 15:15

freeman hat geschrieben:Ich denke mal, mit Dhoom platzt da heute der Knoten und du wirst Reviewsüchtig ;-)
wohl eher weniger ;)

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Beitrag von kaiserfranz » 11.03.2006, 21:14

djoli007 hat geschrieben:
John Woo hat geschrieben:Super Reviews, ich glaub DEN werd ich mir doch mal reinziehen, weil der schon eher in meine Richtung geht als Total Recall...
Alter! :roll:
Du kennst ja gar nichts! Total Recall nicht, Starship Troopers, die LW Filme nicht und die Alien Filme auch nicht.
Bildungslücken ohne Ende! Als nächstes sagst du mir du kennst Robocop nicht. *kopfschüttel*
Laut der FSK sind die Filme für ihn ja auch noch nix. :lol: Ähm, mal so nebenbei: ich habe Robocop auch noch nie gesehen. :oops:

Gruss
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Beitrag von Samir » 11.03.2006, 21:22

kaiserfranz hat geschrieben:Laut der FSK sind die Filme für ihn ja auch noch nix. :lol: Ähm, mal so nebenbei: ich habe Robocop auch noch nie gesehen. :oops:
das ist keine grund die nicht gesehen zu haben, beide liefen auch cut im TV, oh gott kam das gerade aus meinem munde ;)
kaiserfranz hat geschrieben: Ähm, mal so nebenbei: ich habe Robocop auch noch nie gesehen. :oops:


ab in die ecke und schämen und das so schnell wie möglich nachholen ;)

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