24 - Season 1, 2 & 5

Filme abseits des Actiongenres aber mit Actionhelden [irgendwie so in der Art]
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Samir
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24 - Season 1, 2 & 5

Beitrag von Samir » 11.05.2006, 20:02

24 Season 1

Originaltitel: 24 Season 1
Produktionsjahr: 2001
Regie: Stephen Hopkins, Jon Cassar u.a
Darsteller: Kiefer Sutherland, Leslie Hope, Sarah Clarke, Elisha Cuthbert,
Dennis Haysbert, Penny Johnson Jerald, Mia Kirshner,Carlos Bernard, Dennis Hopper, Lou Diamond Phillips u.a.

eventueller Spoileralarm

2003 brachte RTL 2 die Serie „24“ nach Deutschland, Wochen vor dem Start bombardierte RTL 2 die Zuschauer förmlich mit Ankündigungen, Vorschauen ala „Mein Name ist Jack Bauer und das wird der längste Tag meines Lebens“ und was weiß ich nicht was allem noch. Nach ner Zeit extrem Nerviger Aufwand, jedoch machte er auch Neugierig was daran so gut sein soll das man das eigene Programm, mit einer bis dahin kaum da gewesenen Werbekampagne. Man kam ins Grübeln Viel Rauch um nichts? Ganz klares Nein! Den „24“ schlug ein wie eine Bombe ein und das zu recht. Ich habe selten so was extrem spannendes und nervenaufreibendes Gesehen wie diese 24 Stunden im Leben des Jack Bauers. Und RTL 2 hatte mit 24 das TV Highlight des Jahres 2003.

Basierend auf dem originellen Konzept eine Serie in Echtzeit zu machen kreierten die Macher der Serie, Joel Surnow und Robert Cochran, die Geschichte um den CTU (Counter Terrorist Unit) Agenten Jack Bauer (Kiefer Sutherland), der 24 Stunden Zeit hat um den ersten afroamerikanischen Präsidentschaftskandidaten und Senator David Palmer (Dennis Haysbert) vor einem Attentat auf sein Leben zu retten. Um ihn daran zu hindern Kidnappen die Attentäter Bauers Frau Teri (Leslie Hope) und seine Tochter Kim (Elisha Cuthbert). Um sie zu retten muss Bauer auf eigene Faust handeln. Man fragt sich jetzt wie man 1080 Minuten damit vollkriegen kann, ganz einfach mit Subplots, Wendungen, Verrat und jede menge Überraschungen. Schon zum Anfang erfährt Jack Bauer dass jemand aus der CIA, ja vielleicht sogar einer seiner Kollegen an dem Attentat beteiligt ist. Jack Bauer kann niemandem vertrauen, das ist schon ein klasse Ansatz um mit dem Zuschauer zu spielen, den dadurch wird jeder schiefe Blick von Jacks Mitarbeitern zweideutig, gleich zu beginn fallen dem Zuschauer 2 Kollegen Jacks ins Zwielicht des Zuschauers. George Mason (Xander Berkeley) und Tony Almeida, machen direkt Bauer das Leben schwer, sind sie Maulwürfe. Einzig Nina Myers (Sarah Clarke) vertraut Jack Bauer, mit der er eine Affäre hatte während er von seiner Frau getrennt war. Aber auch Senator Palmer wird ein eigener Plot gewidmet (naja man muss halt 24 Stunden voll füllen). Er kommt nach L.A am Tag vor den Vorwahlen, da erfährt er von einem dunklen Punkt in der Vergangenheit die mit seinem Sohn Keith zu tun hat. Nach dem seine Schwester Nicole 3 Jahre zuvor vergewaltigt wurde, hat Keith den Peiniger Nicoles zu rede gestellt dabei kam es zu einem tödlichen Unfall des Vergewaltigers. Die Sache wurde vertuscht, sogar vor David Palmer, eine Sache folgt der anderen. Palmer dem Integrität und Wahrheit heilig sind, muss damit klar kommen seinen Sohn eventuell ins Gefängnis bringen zu können, doch um die Wahrheit zu verschweigen wird Palmer von seinen Geldgebern erpresst. Kann Palmer die Sache regeln. Während sich die Geschichte fortsetzt, kommen immer neue Hintergründe ans Tageslicht, die den Attentatsversuch in ein neues Licht bringt.

Wie gesagt ein geniales Konzept, an dem sich die erste Season auch sehr nah hielt, was den folgenden Seasons teilweise abgekommen ist. Kleinigkeiten wie tägliche Gewohnheiten ala Essen, Trinken usw. werden gezeigt. Doch eine Sache muss ich revidieren, die Serie läuft keine ganzen 24 Stunden. Es sind 24 Folgen a circa 40 Minuten mit den Werbeunterbrechungen wären das dann 1 Stunde die Folge. Die Werbeunterbrechungen werden immer durch eine Tickende Uhr angezeigt, die die momentane Uhrzeit anzeigt und die Uhrzeit in der die Serie wieder einsteigt. Das ticken dieser Uhr wird auch durch eine art Herzpochen begleitet, zusammengestellt in Splitscreen Sequenzen.

Jack Bauer und 24 waren einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Nachdem 11. September, brauchten die Menschen in den Staaten wohl jemanden wie Jack Bauer der es mit den Terroristen aufnimmt, daher wird sich wohl auch der riesen erfolg herleiten

24 bedeutet für Kiefer Sutherland das Comeback des Jahres. In den 80ern als einer der jungen Wilden Hollywoods gefeiert, hatte früh erfolge mit Filmen wie Stand by my und The Lost Boys, doch schon in den 90ern ging der Sohn von Hollywoodlegende Donald Sutherland unter. Mit Misserfolgen und zweitklassigen B-Movies wie Ground Control, ging sein Stern am Filmhimmel den Bach runter. Gleichzeitig wurde sein Privatleben in der Öffentlichkeit breitgetreten, die Verlobung mit Julia Roberts die nicht lange hielt, Drogenkonsum und Alkoholexszesse waren die Themen die mit dem Namen Kiefer Sutherland verbunden wurde. Doch 2002 ging er einen wagemutigen Schritt ein und nahm das Angebot an die Rolle des Jack Bauers in der Serie 24 zu spielen. Ein wagemutiger Schritt weil er sich in der Stufe nach hinten bewegte in dem er eine Serienhelden spielte. Doch dies erwies sich als eine seine besten Entscheidungen. Den Kiefer Sutherland verkörpert Jack Bauer mit eine ungeheueren Perfektion, dass man sich niemanden sonst in der Rolle vorstellen kann. Was Arnold Schwarzenegger für Terminator ist wurde Kiefer Sutherland für 24. Unverwechselbar und unersetzbar. Die beste Entscheidung die auch die Macher und Produzenten (u.a auch Brian Grazer und Ron Howard) gemacht haben. Wie gesagt feierte Kiefer ein enormes Comeback und wurde danach wieder für Hollywood interessant. In Filmen wie Nicht Auflegen oder Taking Lives meldete er sich wieder zurück. Doch er weiß dass er das 24 und Jack Bauer zu verdanken hat. Mittlerweile 5 Seasons abgedreht und für weitere 3 Seasons spielt er den gebrochenen Helden der kein Muskelbepackter Superheld ist sondern eher ein zerbrechlicher Mensch der das tut was er am besten kann und das mit der nötigen härte. Für seine Rolle in der ersten Season wurde er auch mehr als verdient mit einem Golden Globe als bester Schauspieler in einer Fernsehserie Drama ausgezeichnet.

Der Rest der Besetzung wurde auch prima gecastet. Für die Rolle des Senator David Palmer wurde Dennis Haysbert engagiert. Ich muss zu geben ich hab ihn vorher nie bemerkt, aber im nachhinein stellt sich heraus das er doch einiges mehr auf dem Kasten hat. In der Rolle des Senators und zukünftigen Präsidenten Amerikas lebt er auf, eine Rolle wie auf ihn zugeschnitten, die er auch so verkörpert. Wie schon gesagt hat er doch einige Filme im peto wo er mir vorher nie aufgefallen ist, aber im nach hinein umso mehr. Dazu zählen Filme wie Absolute Power, Die Indianer von Cleveland und vor allem Heat. Zuletzt spielt er auch in Jarhead. Elisha Cuthbert spielt Jack Bauers Tochter Kim, durch Disney Produktionen ins Filmgeschäft eingestiegen, wurde 24 auch für sein ein Karriere Sprungbett. Durch Teeniekomödien wie The Girl next door oder Old School und einem Gastauftritt in Tatsächlich Liebe etabliert, spielte sie zuletzt in der Dark Castle Produktion House of Wax an der Seite von Paris Hilton. Naja eine großartige Schauspielerin ist die nicht wirklich aber nett anzusehen und nerven tut sie nur zum Schluss etwas. Bauers Frau Teri (Leslie Hope) ist wohl der einzige Haar in der Schauspieler Suppe. Mir persönlich ging sie auf die Nerven. Für die Rolle der Nina Myers wurde in letzter Sekunde erst Sarah Clarke eingestellt ursprünglich war Reiko Aylesworth die in den folge Seasons Michelle Dessler darstellte für die Rolle geplant, doch daraus wurde nichts, kurz vor Drehbeginn wurde Sarah Clarke eingestellt, das war so kurzfristig, das man keine Kleidung für sie hatte und das was sie in der Serie trägt ihre eigenen Kleider sind. Sie macht ihren Job klasse. In weiteren Rollen gibt es jede menge bekannter Gesichter aus TV und Kino. Als bäddis sind auch einige bekannte Gesichter zu sehen. Michael Massee ist Ira Gaines der Hauptbösewicht in der ersten hälfte, der sich mit Jack Bauers Familie und damit ihm anlegt. Michael Massee hat eine traurige Filmvergangenheit. Er war es der in den Unfalltot Brandon Lees in The Crow beteiligt, in dem er die fälschlicherweise Scharf geladene Waffe auf ihn abfeuerte.
Die Hintermänner der Jack Bauers längsten Tag in seinem Leben verursachten sind die Drazens gespielt u.a von Schauspiellegende Dennis Hooper (Speed, Apocalypse Now oder Easy Rider) und Zeljko Ivanek (Hannibal, Black Hawk Down). Weitere Darsteller Vicellous Reon Shannon (Hurricane), Penny Johnson Jerald (Gaststar jeder menger Serien wie Emergency Room, Columbo oder auch Akte X), B- Actionmovie Held Lou Diamond Phillips, Jude Ciccolella der zuletzt in Sin City und Million Dollar Baby zusehen war, Mia Kirshner oder auch Glenn Morshower der den Secret Service Agenten Aaron Pierce darstellt der selbst noch in der 5. Season seiner doch eher kleinen Rolle leben einhaucht. Zusammen mit Zeljko Ivanek schwebte er über Mogadischu um einen Black Hawk Down auszurufen, ansonsten ein oft gesehenes Gesicht in Nebenrollen in Filmen wie Pearl Harbor, Godzilla oder auch Air Force one.

Wie ich ja schon erwähnte, ist 24 so ein Nervenkitzel wie kaum eine andere Serie. Überraschungen und twists, berauschen den Zuschauer in die Welt von Jack Bauer und infizieren einen. 24 wurde ein riesen Erfolg und erfreut sich einer riesigen Fangemeinde. Doch bei so vielen twists, Überraschungen bleibt des Öfteren die Logik stecken, vor allem am ende mit Nina Myers ist wenn man sich im Nachhinein überlegt einiges unlogisch. Die Kontinuität wird auch des Öfteren gebrochen, jedoch sind mir die Logiklöcher auch erst beim 4x oder so gucken aufgefallen. Beim ersten Mal gucken bleibt einem eigentlich keine Zeit sich über so was Gedanken zu machen. Wenn man aber dem Film etwas Negatives anschreiben will kann man da anfangen. Ich tu es nicht den ich bin total infiziert von der Serie und blicke über die hinweg.

Was ist in 24 noch unersetzbarer als Kiefer Sutherland? Die Erfindung des Handys, man stelle sich mal vor Jack Bauer müsste jedes mal rechts ran fahren, Münzen rauskrammen um Nina aus ner Telefonzelle anzurufen. Ganz klar ist das, dass Serien Konzept mit der modernen Telekommunikation zusammen hängt. Vor 10-15 Jahren hätte 24 nicht realisiert werden können, den jedes Mal wenn der Held informationen bräuchte würde das die Geschichte ins Stocken geraten, So wird das Handy gezückt und wenn Bauer von A nach B fährt wird normalerweise langweilige fahrt, mit Telefonaten abgewickelt. Tja wenn man sich die Staffeln mal ansieht hat sich das Konzept der aufklappbaren Handys am meißten durchgesetzt, warum auch immer.

Nicht nur bei Fans und TV Guckern erfolgreich, sondern auch bei den Kritikern und die Preise und Nominierungen prasseln auf sie runter. Allein die erste Season hat 10 Emmy Nominierungen wovon man 2 gewonnen hat und 2 Golden Globe Nominierungen u.a als beste TV Serie, die andere Nominierung bekam Kiefer Sutherland und gewann den Globe auch. Das sind nur die beiden Höhepunkte, den die Award liste ist lang.


Fazit: Die beste Actionserie ever made. Kiefer Sutherland brilliert als Jack Bauer in einem packenden und innovativem Serienkonzept.

:liquid10:

Die DVD von Fox gab es schon für ganz wenig Geld, bietet jedoch mittelmäßige Bild und Tonqualität, aber Hauptsache die geilste Actionserie gibt es überhaupt

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24 - Season 2

Beitrag von Samir » 11.05.2006, 20:02

Cinefreak gibt den Jack Bauer

24 – Season 2

- Vorsicht, Spoiler!!!!!! -


„Mein Name ist Jack Bauer – und das ist der längste Tag meines Lebens!“ - War schon Tag 1 ein schwarzer Tag für den Antiterrorexperten, so ist Tag 2 noch um einiges düsterer, bedrohlicher und heftiger – und das beileibe nicht nur für ihn!

Traumatisiert vom Tode seiner Frau, ist aus Jack Bauer ein gebrochener Mann geworden. Vom Agentendasein will er nichts mehr wissen, seine Tochter hat sich von ihm distanziert, von der Außenwelt hat der Mann sich abgeschottet. Da erfährt er von Präsident David Palmer, dass das Unvorstellbare geschehen ist – Terroristen sollen eine Atombombe ins Land geschmuggelt haben, und die Uhr tickt...

„Die räumen dieses Mal richtig auf“, höre ich noch die Worte meines Bekannten in den Ohren, der mir die Serie damals empfahl. Das knallharte, trostlose Ende der ersten Staffel hat die Richtung vorgegeben, und die zweite Staffel legt noch zwei Schippen drauf. So ist sie zum Teil unglaublich intensiv und hinterlässt den Zuschauer mit einem gnadenlosen Wechselbad aus Ungläubigkeit in Anbetracht der Skrupellosigkeit einiger Taten (wobei für mich die Opferung von Paula die härteste Aktion war, selbst wenn sie aus Sicht von Mason notwendig gewesen ist), Traurigkeit und unglaublicher Spannung.

„24“ ist anders – man kann drauf gefasst sein, wenn man gerade einen Charakter der Echtzeitserie ins Herz geschlossen hat, dass diese Person bereits von den Schreibern zum Tode verdammt wurde. Und genau das macht es aus – hier explodieren die Bomben wirklich, hier werden aus politischen oder taktischen Gründen gleich Dutzende von Menschen geopfert, natürlich nur, weil es letztlich die einzig richtige Lösung zu sein scheint. Über gelgentliche Ungereimtheiten sieht man als Zuschauer gerne hinweg, das ganze ist einfach zu fesselnd, selbst wenn einige Handlungsstränge (ähnlich wie auch bei „Tag 1“) für meinen Geschmack gerade in einer Zweitsichtung zu sehr langgezogen wirken, was das Tempo beeinträchtigt. Andererseits ist es eine Echtzeitserie, und es wäre vermutlich noch um einiges langweiliger, die Helden beim Pinkeln oder Essen zu beobachten... ;)

Auch sollte man nicht denken, dass einem die Action hier nur so um die Ohren fliegt. Die Actionszenen sind kurz und knackig, aber es gibt auch mal zwei, drei Folgen, in denen es eigentlich keine wirkliche Action gibt.

Besonders interessant und berührend fand ich – neben dem Anschlag auf die CTU und der unglaublichen Dreistigkeit, mit der ein Mitarbeiter des Präsidenten das Schicksal der Antiterrorexperten besiegelt hat – zum Beispiel die Performance von George Mason nach seiner Verstrahlung und die Worte, die er zu Jack im Flugzeug gesagt hat. Mutig auch von den Machern, den zunächst unsympathischen Vorgesetzten, der z. B. eiskalt Paula zum Tode verurteilt hat, selbst als menschlicheren, gebrocheneren Mann zu zeigen. - Ob man sein Schicksal als eine Art Strafe für sein Davonschleichen bzw. für den Tod Paulas sehen mag, sei einem selbst überlassen, auf jeden Fall macht gerade seine Figur eine enorme Wendung dadurch durch.

Leicht übertrieben ist für mich dagegen die Geschichte um seine Tochter Kim geraten. Soviel Pech an einem Tag kann ein normales Mädchen doch gar nicht haben, da wurde eindeutig ein wenig zu sehr an der Spannungsschraube gedreht – was nicht heißt, dass es unspannend wäre zu sehen, an welche Psychos die Kleine jetzt wieder geraten ist. ;)

Bei all der Spannung und Dramatik, gibt es auch ein paar wirklich schöne Szenen. Die Annäherung von Tony und Michelle (für mich zwei der absoluten Sympathie-Charaktere der Serie) rührt und ist ein schöner Ausgleich für die extrem hoch dosierte Dramatik.

Nicht vergessen zu erwähnen, möchte ich auf jeden Fall, dass die Staffel sehr politisch geraten ist und für meinen Geschmack auch viel Kritik am System der Regierung mitschwingt. Mutig, die Verschwörungen nicht nur zwischen den normalen Akteuren der CTU auszufechten, sondern die Verantwortlichen immer wieder auch in den Reihen des Präsidenten zu plazieren.

Nun zu der von mir bemängelten Unglaubwürdigkeit innerhalb der Staffel...
Da wäre für mich zunächst die Tatsache, dass es zwar einigermaßen plausibel ist, dass Jack sich auf eine Zusammenarbeit mit Nina einlässt; dass er aber ohne jeden ersichtlichen Grund sie die Magazine verwalten lässt, obwohl er das problemlos auch selbst hätte tun können, wirkt extrem danach, dass man es einfach irgendwie so hindrehen musste, dass Jack in ihre Gewalt gerät – gerade hier ist oft zu bemerken, dass da Szenen so hingedreht wirkten, dass man einfach ein dramatisches Ende hat zum Ende einer Episode.
Überwältigt wird sie dann für meinen Geschmack etwas zu leicht, eine fiese gemeine Terroristin stelle ich mir doch etwas cleverer vor. ;)

Gut hat mir Michelles Ausbruch in den letzten Folgen gefallen – es ist einfach realistisch, nach so viel Stress und Trauer zusammenzubrechen. Auch das Auftauchen von Chappelle in der CTU sowie die Verschwörungen im Präsidentenhaus sorgen immer wieder für Spannung und ordentlich Chaos. Interessante Gaststars wie z. b. Tobin Bell (ja, den JIGSAW-Killer aus den SAW-Filmen) oder B-Actionstar Jeffrey Wincott runden die Staffel wunderbar ab.

:liquid8: so etwa, für Erstsichter natürlich genial

Cinefreak aka Michael H.

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Samir
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Beitrag von Samir » 11.05.2006, 20:03

Season 3

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Beitrag von Samir » 11.05.2006, 20:03

Season 4

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Beitrag von Samir » 11.05.2006, 20:03

Hannibal meint:

24 Season 5

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Originaltitel: 24
Herstellungsland: USA
Regie: Jon Cassar u.a.
Darsteller: Kiefer Sutherland, Kim Raver, James, Morrison, Dennis Haysbert, William Devane, Peter Weller, Elisha Cuthbert, Carlos Bernhard, Reiko Aylesworth u.a.

Film:

Die Review beinhaltet keine Spoiler!

Nachdem die 4. Staffeln der Erfolgsserie „24“ mit leichten Abnutzungserscheinungen zu kämpfen hatte, bot sie wenigstens ein Ende, dass Großes erwarten ließ. Alle waren sich sicher, dass in der nächsten Staffel alles anders werden würde…
Samir hat geschrieben:Das Ende war auch genial gemacht, da fragt man sich wie es in Season 5 weitergeht, aber eins ist klar es wird nicht so wie bis jetzt sein.
Vince hat geschrieben:Zuletzt verspricht der Ausgang für die fünfte Staffel eine noch stärker abweichende Ausgangskonstellation und viel frischen Wind. Ich bin sehr gespannt.
Der 5. längste Tag im Leben von Ex-Federal Agent Jack Bauer startet mit gleich mehreren dramatischen Ereignissen. Konsequent wie eh und je wird dem Zuschauer gleich zu Beginn der 5. Staffel klar gemacht, dass sie anders sein wird, radikaler, brutaler, konsequenter! Nach dem erfrischenden Ende der 4. Staffel schwebt der untergetauchte Jack nun in Gefahr und angesichts der grausamen Ereignisse will er rauskriegen, wer und was dahinter steckt und so findet er sich überraschend schnell wieder in den Räumlichkeiten der CTU ein und alles nimmt seinen gewohnten Lauf. Die gezeigten Ereignisse sind selbstverständlich mal wieder nur die Spitze des Eisberges, es gibt Maulwürfe, es gibt Kompetenzgerangel und Unmengen an verschiedenen Bösewichtern…

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Die Begeisterung über die soeben zum Abschluss gebrachte 5. Staffel von „24“ hält sich bei mir offenbar in Grenzen, dabei bot das Ende von Season 4 soviel Potenzial. Was hätte man aus der Ausgangssituation machen können? Ein komplett neues Szenario wäre möglich gewesen, zeigte doch Staffel 4 schon recht deutliche Abnutzungserscheinungen. Die Drehbuchautoren ignorierten aber die Hand, die sie sich sozusagen selbst gereicht hatten. Geradezu ärgerlich plump wirft man diesen Trumpf über Bord und beginnt das aus den 4 Vorgängerstaffeln bekannte Prozedere wieder von vorne aufzurollen, als hätte es nie die 18 Monate Pause gegeben, über die uns ein Schriftzug nach dem Intro informiert.
So macht die 5. Staffel zunächst mal alles falsch, was sie falsch machen kann. Nach einem guten Einstieg folgen bis zur Staffelhalbzeit unerwartet viele Durchschnittsfolgen, wobei man auf die Definition einer „24“-Durchschnittsfolge vielleicht näher eingehen sollte, denn sowohl der Cast, als auch die Produktion an sich geben sich zu keiner Zeit die Blöße. Angesichts dieser konstant hohen Qualität steigt und fällt „24“ mit der Geschichte. In der ersten Staffelhälfte dümpelt diese in derart vielen dutzendfach gesehenen Situationen herum, dass selbst oder vor allen den Fans die Lust am Weiterschauen vergeht. Kopfschüttelnd darf man mit erleben, wie zum x-ten mal ein vermeintlicher Maulwurf die Abläufe in der CTU manipuliert, wie neues Personal von der Division oder anderen Organisationen durch Kompetenzgerangel die Arbeit der CTU erschwert, oder wie Jack hinter einem Verdächtigen nach dem anderen hinterherjagt und sich nach dessen zufälligen Tod wieder an die nächste Spur klammert. Betrachtet man das grobe Storygerüst beschränkt sich Jack’s Arbeit nur noch auf eine simple Suchen & Finde-Mission in ständiger Wiederholungsschleife. Darüber können auch nicht mehr diverse Überraschungen hinwegtäuschen, die sich fast alle schon im Vorhinein erahnen lassen. Lediglich eine Enthüllung funktioniert so, wie sie es soll und sorgt dafür, dass ein Großteil der 2. Hälfte einiges an Auftrieb gewinnt.

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Äußerst ungewöhnlich für die Serie ist auch der beinahe schon abfällige Umgang mit Todesszenen bekannterer Charaktere. In der 5. Staffel wird viel gestorben, aber es kratzt den Zuschauer nicht mehr, wenn liebgewonnene Charaktere das Zeitliche segnen. Im Gegensatz zu den fantastisch intensiven Todesszenen von George Mason (Season 2) oder Ryan Chapelle (Season 3) wird einem hier eine Sterbesequenz nach der anderen um die Ohren gehauen, ohne auch nur ansatzweise auf die emotionale Komponente einzugehen. So haben wichtige Nebendarsteller kurz vor ihrem Abgang emotional für den Zuschauer keinen anderen Stellenwert, als ein x-beliebiger Bad Guy, der als Kanonenfutter für Jack dient. Dies gilt sogar für eine Opferungsszene, die so gut wie gar nicht mitreißen kann. Auch wenn Jack Selbstjustiz anwendet, lässt das völlig kalt. Regelrecht exekutiert werden Personen, die z.B. jemanden getötet haben, wozu man als Zuschauer aber keine Verbindung herstellen kann. Es besteht keine Möglichkeit sich in diesen Situationen in Jack’s Perspektive einzufühlen, wie das bspw. bei Nina Meyers der Fall war, wo man über eine Laufzeit von beinahe 3 Staffeln regelrechten Hass aufbauen konnte. In Staffel 5 wird die Selbstjustiz ohne jede Regung sowohl bei Jack, als auch beim Zuschauer auf den Bildschirm gebracht, wodurch die Exekutionen moralisch mehr als fraglich sind. Szenen, auf die in den Vorgängerstaffeln über mehrere Folgen oder gar Staffeln hingearbeitet wurde, werden hier quasi wie am Fließband verbraten, ohne jemals die faszinierende Intensität von einst zu erreichen. In diesen Momenten scheint es fast so, als hätten die Macher das Filme-machen verlernt.
Nach einer tollen Spannungsspitze zur Staffelhalbzeit fällt das Story-Konstrukt zunächst wieder vollkommen in sich zusammen, um sich nach einigen Folgen dann wieder zu fangen und dank des großen Twists wieder das Niveau zu erreichen, was man von „24“ bisher gewöhnt war. So geht’s ab Folge 15 konstant bergauf. Auch hier verzichtet man nicht auf bereits bekannte Szenarien, aber der Zuschauer hat nun ein festes Ziel vor Augen, in welches er emotional eingegliedert ist. Vorbei sind die immer gleichen stupiden Abläufe in Jack’s Arbeit, die Bedrohung für ihn und für ganz Amerika scheint größer denn je zu sein. Auch erzählerisch wirken die verschiedenen Ebenen mit ihren unterschiedlichen Charakteren plötzlich stimmig, alles scheint nun auf ein perfekt funktionierendes Finale hinauszulaufen. Durch die regelrecht spürbare Bedrohung kann man ab hier auch über kleinere Kritikpunkte und Logiklöcher hinwegsehen und sich auf einen unglaublich spannenden Showdown freuen. Die finale Folge der 5. Staffel ist enorm spannend, äußerst abwechslungsreich und bietet mehrere Überraschungen. Hier schafft man wie schon in einigen anderen Folgen der 2. Staffelhälfte die Emotionen endlich noch mal so hochkochen zu lassen, wie in den alten Tagen. Regelrecht zähnefletschend verfolgt man als Zuschauer das Geschehen, würde am liebsten eingreifen und das Happy End erscheint ferner denn je. Die letzten Minuten von Season 5 haben es dann wieder in sich und präsentieren dem angespannten Zuschauer den wohl größten Cliffhanger in der Geschichte von „24“…und wenn der Abschluss der Vorgängerstaffel Hoffnung auf Innovation & Veränderung machte, dann dürfte das nach diesem Finale eigentlich unmöglich zu umgehen sein. Wer das bis zur DVD-Veröffentlichung von Season 6 glauben will, schaut sich bitte nicht den Trailer zum 6. Tag an…

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Die Produktionsqualität der Serie ist nach wie vor grandios und die 5. Staffel setzt in diesem Punkt wieder neue Maßstäbe. Die Explosion eines Gas-Verteiler-Werkes zaubert bildschirmgroße Feuerbälle auf den Bildschirm, Auto-Crashs wirken dynamischer und kraftvoller denn je. Der Großteil der Actionszenen übertrifft alles, was es zur Zeit im Bereich der TV-Serien zu Sehen gibt. Wie beinahe in jeder „24“-Staffel gibt es auch diesmal wieder einen CGI-Aussetzer, der gerade aufgrund der hohen Produktionsqualität ein wenig negativ ins Auge fällt, zumal man die Szene mit nur ein wenig digitalem Feinschliff noch aus der regelrecht trashigen Optik hätte befreien können.
Kiefer Sutherland liefert mal wieder eine gewohnt gute Leistung in seiner Paraderolle ab. Er scheint den Jack Bauer mittlerweile im Schlaf zu beherrschen, so wirkt sein Schauspiel zu keinem Zeitpunkt unecht oder aufgesetzt, eher schon vielleicht einen Tick zu perfekt und dadurch ein bisschen uninspiriert. Die Geschichte lässt ihm diesmal leider so gut wie gar keinen Freiraum für bewegende Szenen, so dass er sein übliches Programm routiniert abspult und kaum mehr schauspielerische Akzente setzen kann.
Wie immer stimmt auch der Rest des Casts. James Morrison überzeugt als neuer Leiter der CTU und darf in seiner Rolle endlich aus dem Bild des stets kritischen CTU-Chefs ausbrechen. Mary Lynn Rajskub hat sich als Chloe O’Brian mittlerweile mitten ins Herz des Zuschauers gespielt und lockert das ernste Geschehen immer wieder mit angenehm sarkastischen Bemerkungen auf. Hervorheben sollte man an dieser Stelle auch Gregory Itzin, der den leicht seltsamen Presidenten Charles Logan klasse und in jeder Lebenslage überzeugend spielt. Auch Glenn Morshower als Aaron Pierce und Jude Ciccolella als Mike Novick sind wieder mit von der Partie und machen ihre Sache gewohnt gut. Verschenkt wirkt „Herr der Ringe“-Hobbit Sean Astin, welcher eher ein Störfaktor als eine Bereicherung ist. Übrigens taucht auch wieder Elisha Cuthbert als Kim Bauer auf, diesmal sogar ganz ohne nervenden Erzählstrang.
Auf der Seite der Bad Guys setzt vor allem „Robocop“ Peter Weller Akzente. Er schafft es einen beeindruckend emotionslosen und eiskalten Gegenpol zum Über-Agenten Bauer zu kreieren.
Auch bei der Inszenierung kann man der hochwertigen Serie nichts ankreiden. Gewohnt routiniert wird das Geschehen in der CTU eingefangen, mit hektischer Handkamera geht’s in die Actionszenen, wobei man sich hier nun auch schon mal Perspektiven vom Format großer Actionfilme zutraut, was den Look der Serie spektakulärer und abwechslungsreicher erscheinen lässt, ohne die typischen Stilmittel aufzugeben. Der Großraum L.A. wird erneut mit dezentem Farbfiltereinsatz mit einem leicht warmen Orange-Ton auf den heimischen Fernseher gebracht, während in den CTU-Szenen kältere Grau- und Blautöne dominieren.
Musikalisch drückt erneut ein druckvoller Orchester und elektronisch unterstützter Trommel-Soundtrack das Geschehen nach vorn.

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„24“ scheint ein sinkendes Schiff zu sein. Das Wasser dringt nur langsam ein und es wird sicher noch eine Weile dauern, bis dieser Dampfer unter der Wasseroberfläche verschwunden ist, aber es scheint dennoch unaufhaltsam bergab zu gehen. Größtes Problem ist, dass den Autoren nichts neues einzufallen scheint bzw. sie sich nichts neues einfallen lassen dürfen, um auf Nummer sicher zu gehen. So verliert die Serie ihre Unberechenbarkeit, ihre Überraschungen, ihre Schocks und letztendlich auch ihre Spannung, denn irgendwann verliert man als Zuschauer bei den immer gleichen auftauchenden Problemen das Interesse. Das letzte Drittel der 5. Staffel schafft es mit einem ganz vernünftigem Twist das Ruder noch mal ein wenig herumzureißen und so ist man nach dem Ende doch halbwegs versöhnt…aber „24“ hat seine Kracherwirkung verloren und sie wird sie weiter verlieren, wenn die Autoren sich nicht schnellstmöglich Gedanken machen, wie sie das Konzept noch mal auffrischen oder gar revolutionieren können. Innovation muss her bevor es zu spät ist und für im Sumpf der Mittelmäßigkeit zu versinken ist die Serie eigentlich zu gut…

Als Querschnitt aller Folgen komme ich auf eine Wertung von 79,16% was dann doch noch einer guten Wertung entspricht…mal sehen, wie es weitergeht…
:liquid8:

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Beitrag von SFI » 11.05.2006, 20:10

Da hast du dir aber was vorgenommen, Respekt!

Anbei noch Links zu "24" Reviews von Hannibal, da machen wir hier einen schönen Sammelfred draus.

SEASON 1

SEASON 2

SEASON 3

SEASON 4

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Beitrag von Joker6686 » 11.05.2006, 20:16

@ Samir

Geiles Review!

Ich liebe 24 einfach! Wenn eine neue Staffel von Jack Bauer eintrifft,dann kann man mich eigentlich die nächsten 24 Stunden vergessen,da wird dann höchstens mal was gegessen und getrunken,jedoch bin sonst kaum zu sehen!

Hab bisher die ersten 4 Staffeln gesehen und bin gerade um ehrlich zu sein nicht auf dem Laufenden,ob es die 5te schon auf DVD gibt also in den USA.Aber die wird bestimmt genauso der Hammer.
Viele Leute sagen,dass die Seasons immer abgenommen haben an Gehalt usw.Ich find absolut nicht,mich zieht jede Staffel in ihren Bann und ich bin echt dadurch einer der größten Kiefer Sutherland Fans geworden.Einfach ein ganz großer Schauspieler.Vorallem wenn die Serie etwas düsterer wird,dann zeigt der Mann was er auf dem Kasten hat.Einfach Genial.


:liquid10:

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Beitrag von Samir » 11.05.2006, 20:19

Joker6686 hat geschrieben:@ Samir

Geiles Review!
danke
Joker6686 hat geschrieben: Ich liebe 24 einfach! Wenn eine neue Staffel von Jack Bauer eintrifft,dann kann man mich eigentlich die nächsten 24 Stunden vergessen,da wird dann höchstens mal was gegessen und getrunken,jedoch bin sonst kaum zu sehen!
geht mir ähnlich
Joker6686 hat geschrieben: Hab bisher die ersten 4 Staffeln gesehen und bin gerade um ehrlich zu sein nicht auf dem Laufenden,ob es die 5te schon auf DVD gibt also in den USA.Aber die wird bestimmt genauso der Hammer.
Nein übernächste Woche Montag laufen die letzten beiden Folgen im TV, danach wird wohl die Staffel irgendwann rauskommen. Aber ich muss sagen bis lang die entäuschendste Staffel, aber trotzdem immer noch gut

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Beitrag von SFI » 11.05.2006, 20:21

Gibts Infos wieviel weitere Staffeln noch geplant sind? Für mich ist bisher Staffel 2 die Beste!

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Beitrag von Samir » 11.05.2006, 20:23

also Kiefer hat letztens für 3 weitere Staffeln unterzeichnet und der Kinofilm ist auch in planung.

Ja die Season 2 wär für mich auch die beste würd man nen Directors Cut rausbringen in dem die komplette Kimstory rausgeschnitten ist. ;)

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Beitrag von Joker6686 » 11.05.2006, 20:25

Mhhh also das würd mich auch interessieren!


Vorsicht ganz winzige Spoiler


Die 2te war wirklich richtig geil,da gab es einen geilen Einsatz durch die CTU Spezialeinheit :shock: Aber in der 4ten gibt es auch so eine geile Actionsequenz mit den Hubschraubern und den Soldaten die den Senator befreien.Das hat nur gerockt!Find die 3te aber irgendwie auch richtig cool.Die erste war ja noch die actionärmste Staffel,meiner Meinung nach.Was mir aufgefallen ist,mit jeder Staffel werden die Macher kompromissloser,also die Folterszenen,Tötungen usw.Gibt schon ein paar krasse Stellen.

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Beitrag von Samir » 11.05.2006, 20:28

Joker6686 hat geschrieben: Die 2te war wirklich richtig geil,da gab es einen geilen Einsatz durch die CTU Spezialeinheit :shock: Aber in der 4ten gibt es auch so eine geile Actionsequenz mit den Hubschraubern und den Soldaten die den Senator befreien.Das hat nur gerockt!Find die 3te aber irgendwie auch richtig cool.Die erste war ja noch die actionärmste Staffel,meiner Meinung nach.Was mir aufgefallen ist,mit jeder Staffel werden die Macher kompromissloser,also die Folterszenen,Tötungen usw.Gibt schon ein paar krasse Stellen.
Jo die Szene hat im 4ten gerockt. Im 3ten war ja die Szene am ende wo die Saunders geschnappt haben geil. Mit dem Jet, da dacht ich auch mein Lieber Scholli für ne TV Produktion aller erste Sahne

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Beitrag von SFI » 11.05.2006, 20:45

joh Kim suckt aber nur die Frisur in Staffel 3 imo! Jack im Flugzeug war schon ne sehr emotionale Szene!

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Beitrag von Samir » 11.05.2006, 22:50

Was ich ja derbe Geil finde (das hab ich jetzt im Review vergessen) sind die Konfrotationsszenen zwischen Protagonisten. Z.b in Season 1 wenn Palmer zum ersten mal auf Jack trifft, da fliegen so richtig die funken wenn sich diese beiden klasse Darsteller gegenüberstehen, klingt vielleicht ein wenig komisch, das ist aber mein Lieblinsmoment in season 1, das selbe in Season 2 wenn Jack auf Nina trifft

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Beitrag von Vince » 12.05.2006, 23:25

Schön gemacht Samir. Mit der Werbung ist ganz richtig, an die Attacke kann ich mich noch erinnern. Die hat mir nämlich zu Beginn total die Lust auf die Serie verdorben, so dass ich erst auf DVD zugeschlagen habe: wegen des anhaltenden Hypes und weil die Season 1 inzwischen nur noch 30€ kostete. Dann aber war ich ziemlich verblüfft. Es brauchte ungefähr 4 oder 5 Folgen, dann hatte mich auch das Fieber gepackt.

Was ich auch sehr klasse an dieser Serie finde, ist nicht nur das Echtzeitkonzept, sondern vielmehr das Konzept, mehrere Gesellschaftsebenen zu verknüpfen, wie es auch schon bei "Traffic" der Fall gewesen ist - von der Familie hin zu den "Bauern" auf dem Schachfeld, also den Handelnden (deswegen ja wohl auch der Name "Bauer") bis zu den Entscheidungsträgern auf der höchsten politischen Ebene (Präsident). Wie die Zusammenhänge hergestellt werden, ist ganz große Klasse und ein Stück weit auch parallel zu unserer Globalisierungsgesellschaft zu verstehen, in der die Welt ja immer weiter zusammenwächst und die obersten politischen Entscheidungsträger immer wichtiger werden. Aus diesem Grund hat auch die "Traffic"-Miniserie so gut funktioniert, die ja in Kooperation mit den 24-Machern entstanden ist.

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Beitrag von kaiserfranz » 24.05.2006, 09:05

Hab die Review ja jetzt erst bemerkt. Geiles Teil! :)

"24" ist und bleibt die beste Serie im Drama Sektor. Nichts fesselt mich so wie die Einsätze von Jack Bauer. Auch wenn sich manches in den Staffeln wiederholt, verzeihe ich der Serie wirklich alles, weil sie einfach wie ne Droge wirkt. :wink: Mehr davon!

Gruss
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Beitrag von nerös » 23.07.2006, 21:07

24 ist mit das spannenste, was das Fernsehen je zu bieten hatte. Die Fernsehausstrahlungen gingen an mir vorbei, da mir bis zu 3 Werbeunterbrechungen und Gewaltschnitte das Sehvergnügen versauten.

Also hab ich auf die DVD-Box gewartet. und innerhalb von 2 Tagen hab ich alle 24 Folgen durchgesehen. Man kann einfach nicht mit dem gucken aufhören, da jede Folge mit einem Cliffhanger endet und man wissen möchte, wie es weitergeht. Hinzu kommen für Fernsehverhältnisse wahnwitzige Actionszenen, die auch so manchen Big Budget Kinofilm aufwerten würden.

Zudem ist Kiefer Sutherland ne coole Sau. Er spielt in dieser Serie die Rolle seines Lebens.

In Kenntnis der Staffeln 1-4 fällt die erste imho ein bischen ab. DenHöhepunkt bildet für mich die zweite Staffel, die an Spannung seinesgleichen sucht. Auch die dritte Staffel ist besser als die erste. Gegen die vierte kommt der Beginn jedoch locker an.

Was "Akte X" (nebenbei gesagt meine absolute Lieblingsserie) für die Neunziger war, ist "24" für das erste Jahrzehnt des neuen Jahrtausends. Wenn alle Serien von dem Kaliber wären, wie "24" und "Akte X", dann bräuchte man keine Filme mehr.

Dafür gibts von mir :liquid10: Pinkte (für das Gesamtkonzept)
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Beitrag von kami » 24.07.2006, 13:32

Ich bin ehrlich gesagt nicht so begeistert von 24, ich halte das Echtzeitkonzept für eine seltendämliche Idee, weil man dann eben genau das gezeigt bekommt, was ich nicht unbedingt sehen möchte, Actionhelden beim Essen und trinken, who cares? Formale Umsetzung und Action sind für eine TV-Serie natürlich klasse, aber es war ja auch ein Kinoregisseur an Bord.

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Beitrag von Agent Orange » 24.07.2006, 17:50

kami hat geschrieben:ich halte das Echtzeitkonzept für eine seltendämliche Idee, weil man dann eben genau das gezeigt bekommt, was ich nicht unbedingt sehen möchte, Actionhelden beim Essen und trinken
Öhm, du hast aber 24 schon mal gesehen, oder?
Eine fette Frau kam heute in den Schuhladen...

-die war so fett dass 2 kleinere Frauen in einer Umlaufbahn um sie kreisten

-und fragt nach etwas, das sie im Wald tragen kann. Spaßeshalber sagt ich, sie soll ein Schild tragen auf dem steht Nicht schießen! Von vorn seh ich aus wie ein Mensch!

-und wollte etwas für Weihnachten. Ich hab ihr gesagt, sie soll auf Händen laufen, sich einen Weihnachtsstern in den Arsch schieben und als hässlichste Tanne der Welt gehen. Und sie hat den Nerv, sich zu beschweren nur weil sie so Fett ist !

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Beitrag von nerös » 24.07.2006, 18:34

kami hat geschrieben:Ich bin ehrlich gesagt nicht so begeistert von 24, ich halte das Echtzeitkonzept für eine seltendämliche Idee, weil man dann eben genau das gezeigt bekommt, was ich nicht unbedingt sehen möchte, Actionhelden beim Essen und trinken, who cares? Formale Umsetzung und Action sind für eine TV-Serie natürlich klasse, aber es war ja auch ein Kinoregisseur an Bord.
Ich kann mich spontan an nur eine einzige Szene in 24 Season 1 erinnern, wo Jack Bauer so ein Fertigmenü in sich hinein schaufelt. Das war ne Sache von einer, höchstens 2 Minuten. Bei 1080 Minuten ist das ein verschwindend geringer Anteil :wink:

Ich mach dir nen Vorschlag, kauf dir die erste Box auf DVD (gibts ja zur Zeit zu nem günstigen Kurs) und ich verspreche dir, du wirst nicht mehr aufhören können.

Vor allem die Schießerei in der Mitte der Staffel auf dem Grundstück der Badguys gehört mit zu den besten Actionszenen, die je fürs Fernsehen gedreht wurden.
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Beitrag von Vince » 24.07.2006, 19:14

Genau. Um da mal ein ewiges Mißverständis aus der Welt zu schaffen: Es gibt mehrere Handlungsstränge. Die Akteure essen, trinken und gehen aufs Klo, wenn die Kamera gerade beim jeweils anderen Handlungsstrang ist. Was man sieht, ist erstens von Belang und zweitens spannend, beides manchmal sogar etwas zu viel. Deshalb ist das wirklich der letzte Vorwurf, den man der Serie machen kann... diese Art von Kritik würde eher zu Big Brother passen.

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Beitrag von kami » 25.07.2006, 13:59

Da aber die eigentliche Geschichte auch in einem besseren Kinofilm erzählt werden könnte, nerven mich eben die parallelen Handlungsstränge etwas, da sie doch bloß dafür da sind, die Handlung aufzuplustern. Hab, btw, bloß die ersten 13 Folgen gesehen, danach hatte ich dann keinen Bock mehr. Bin aber generell kein riesiger Serienfan (außer FRIENDS), lass mich aber immer wieder von den flashigen Trailern der Sender ködern.
Und wie schon erwähnt, die Action ist wirklich nicht übel.

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Beitrag von Vince » 25.07.2006, 14:07

Na, es ist halt eine Echtzeitserie, ist doch klar, dass genau das ein Problem ist, das wirklich nicht immer optimal gelöst wird (siehe Kim-Handlungsstrang in Season 2). Wenn man das aber bedenkt, wird da verdammt gute Arbeit geleistet. Es gilt, 24 Stunden (abzüglich Werbung) mit Handlung zu füllen, die vor allem spannend sein soll. Dafür ist das Ergebnis teilweise schon sensationell.

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