the Detonator

Der Action Film der 80er, der 90er und heute.
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the Detonator

Beitrag von StS » 30.05.2006, 18:17

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Originaltitel: the Detonator
Herstellungsland: USA / Rumänien
Erscheinungsjahr: 2006
Regie: Po-Chih Leong
Darsteller: Wesley Snipes, Silvia Colloca, Warren Derosa, Florian Ghimpu, William Hope, Matthew Leitch, …


„the Detonator“ ist die neuste filmische Postkarte von Wesley Snipes aus dem osteuropäischen „DTV“-Ödland, welche sich (von der Qualität her) nahezu lückenlos in die Gesellschaft seiner letzten Lebenszeichen (“Unstoppable“/“7 Seconds“/“the Marksman“) einreiht. Anspruchslosere Action- bzw B-Film-Fans werden hier sicherlich erneut einigermaßen auf ihre Kosten kommen, doch letztendlich handelt es sich bloß um ein weiteres Equivalent zu einer 5-Minuten-Tütensuppe: Zwar variieren die Verpackungen und Zutaten immerzu (geringfügig), das Endergebnis schmeckt allerdings meist fade, belanglos und gleich, der Hunger nach Unterhaltung wird bestenfalls kurzfristig gestillt. Die „Cast&Crew“-Ingredienzen sind auch in diesem Fall bekannt und rufen keinesfalls Begeisterungsstürme hervor: Regie führt Po-Chih Leong, dem vor vielen Jahren mal „the Wisdom of Crocodiles“ gelang, kürzlich aber erst die Steven Seagal Katastrophe „Out of Reach“ verbrach. Fürs Skript zeichnet sich Martin Wheeler verantwortlich, der schon „7 Seconds“ und „Black Dawn“ auf dem Kerbholz hat, Produzent ist mal wieder Andrew Stevens, dessen Resümee (von einigen Ausnahmen mal abgesehen) nicht gerade für ihn spricht. Ferner hält Rumänien erneut als Schauplatz und Drehort her, weshalb man von der ersten Sekunde an genau weiß, welche Fahrzeugtypen Verwendung finden, mit welchen Akzenten die Bösewichte sprechen sowie was für Hinterhöfe, Nebenstraßen und Gebäude zu sehen sein werden.

Dieses Mal spielt Wesley den „Homeland Security“-Beamten Sonni Griffith (Ex-“Army Ranger“, Ex-“CIA“…blah, blah, blah), der für sein impulsives Verhalten bekannt ist und zudem an einem (leichten) Trauma aufgrund einer aus dem Ruder geratenen Operation leidet (gähn!). Aktuell arbeitet er undercover in Bukarest innerhalb eines Waffenhändler-Rings. Der entscheidende Deal soll gerade in den Katakomben unterhalb eines Fußballstadions stattfinden, da fliegt seine Tarnung auf – dementsprechend kommt es zu einer Schießerei, nach welcher nahezu alle Gangster tot am Boden liegen und er von der örtlichen Polizei aufs Revier geschleppt wird. Dort erhält er Besuch von seinem alten „CIA“-Kumpel Shepard (William Hope), der ihn rausboxt sowie daraufhin umgehend im nächsten Flieger gen Heimat sitzen sehen will – und wo er schon mal auf dem Weg in die „US of A“ ist, soll er dabei auf die Mordverdächtige Nadia (Silvia Colloca) aufpassen und sie überführen, damit man ihr in den Staaten den Prozess machen kann. Widerwillig lässt sich Sonni darauf ein und macht sich auf zum Safehouse, das bei seinem Eintreffen (natürlich) prompt von Gangstern überrannt wird, die Nadia unbedingt kidnappen wollen. Mit vollem Waffen- und Körpereinsatz kann unser Held das (selbstverständlich) verhindern, flieht mit der Frau und hält sich folgend eine Weile versteckt, in der er sich ihre Geschichte anhört und zu dem Schluss kommt, dass es sich bei ihren Verfolgern (zufällig) um genau jene Waffendealer handelt, die im Zentrum seines Falles standen. Eine Reihe von Schusswechsel und Versteckspielchen später, zwischen denen sich die beiden (ratet mal!) allmählich näher kommen, gelingt es ihnen tatsächlich, zu der (für den Zuschauer spätestens seit Minute 10 klar ersichtlichen) Erkenntnis zu kommen, dass sie es aller Wahrscheinlichkeit mit einem Verräter innerhalb der eigenen Reihen (sprich: der „CIA“) zutun haben…

Der Aufbau und Inhalt von „the Detonator“ ist dermaßen öde und ausgelutscht, dass einem selbst angesichts der drei bis vier guten Actionszenen irgendwann die Lust am Weiterschauen vergeht sowie die „Fast Forward“-Taste immer verlockender erscheint. Alles ist konsequent vorhersehbar und bietet keinerlei Innovationen. Die Geschichte hat man in ihrer Art schon hunderte Male vorgesetzt bekommen, was so weit geht, dass die Zeugin/Verdächtige an einem Punkt von ihrem „Beschützer“ in einem Hotel mit Handschellen an ein Heizungsrohr gefesselt wird – ja, so originell ist das alles. Die Sache ist die, dass man immerzu weiß, was als nächstes geschieht – dass das Geschäft am Anfang schief läuft, dass die beiden (auf den ersten Blick getrennten) Fälle miteinander in Verbindung stehen, wer der abtrünnige Agent ist und so weiter und so fort. Neben den (leider) üblichen Elementen wie kurze, unnötige Flashbacks, schlechte Dialogzeilen (“Rule No.1: Don´t get caught! Rule No.2: Don´t fail!“), Anschlussfehler, vollkommen sinnfreie Sequenzen (wenn die Bösen einen „Missions-Versager“ im Garten der Villa ihres Chefs auf dem Rasen erschießen, warum seine Leiche im Anschluss noch in den Pool werfen?! Man muss ihn doch eh rausfischen und woanders entsorgen…) und diverse Plot-Löcher, durch die man einen Jumbo fliegen könnte, gibt es noch etliche andere Negativpunkte: Beispielsweise darf Wesley von Zeit zu Zeit pseudo-tiefsinnige, unfreiwillig komische Weisheiten aus dem Off verkünden (wie “In this business you´re the keeper of the flame. But pretty soon the flame burns itself out – and you´re left with nothing but ashes.“…oder…“They say that when you die, your life flashes before your eyes. My life flashes before me every day – I´ve died a thousand deaths.“) und das Happy-End ist die unglaubliche Krönung aller zuvor präsentierten Klischees.

Eine Sache ist aber besonders nervig, was vielleicht zum Teil einfach an der Zeit (Sommer 2006) liegt: Das Thema „Fußball“ stellt einen zentralen Faktor dar. Die entscheidenden Ereignisse finden während zwei Spielen statt, dem Ober-Villain gehört ein Team, überall in den Straßen laufen Kinder und geschminkte Fans mit Fahnen herum, im TV läuft der Sport ebenfalls ständig – beim Überfall auf das Safehouse stolpert ein Angreifer gar über einen Ball und verrät somit die Aktion! Die Art, wie man das ständig ins Bild gerückt hat, erinnerte mich an den Werbe-Overkill derzeitig im TV vor der WM. Schlimm! Zumal die Einbindung ins Geschehen absolut grob vorgenommen wurde. Dass das auch angenehm sowie „im Fluss mit dem Story-Fortgang“ möglich ist, hat „51st State“ schließlich bewiesen, doch hier wird der Showdown immer wieder ruckartig von Szenen auf dem Feld unterbrochen, den Chef-Bösewicht zeigt man nach seinen Taten gewöhnlich beim Ballspiel mit seinem Sohn (etc). Abgesehen davon ist es lustig zu erkennen, wie wenig Ahnung der Skriptschreiber eigentlich von der Materie besessen hat, denn es handelt sich augenscheinlich um eine Art rumänische Liga, wobei allerdings stolz verkündet wird, dass der Siegerclub der Saison im Anschluss an der Weltmeisterschaft (!) teilnehmen darf, welche zudem in den USA stattfinden wird…?!? Egal, denn selbst unabhängig dessen hat der Film mehr als genügend Fehler und Probleme.

Anfangs bietet sich dem Zuschauer tatsächlich (zumindest für ein paar Minuten) die Hoffnung, dass Wesley eventuell bei der Realisierung dieses Projekts motiviert war, denn seine Darstellung eines schwulen Waffenhändlers lässt ein Funke Spielfreude aufblitzen … von da an übernimmt jedoch der Autopilot die Führung bis hin zu einem Punkt, an dem man schon von Schlafwandeln sprechen kann – ein Zustand, der nur im Rahmen der Actionszenen verlassen wird, in denen Snipes einige nette Moves zum Besten gibt, welche Erinnerungen an bessere Tage seiner Karriere wecken. Ihm zur Seite steht Silvia Colloca (“Van Helsing“/“Casomai“), welche zwar nicht sonderlich talentiert ist, dafür aber mit ihrem attraktiven Äußeren dem (männlichen) Auge schmeichelt. Ihre körperbewusste Kleidung betont ihre Reize ansprechend, vermittelt allerdings irgendwie einen billigen Eindruck. Ferner wird ihre Figur an zwei Stellen mit Celtic- bzw Ethno-Klängen unterlegt eingeführt, was überhaupt nicht stimmig erscheint (nicht nur in Anbetracht ihrer Klamottenwahl). Beide Leads harmonieren ziemlich gut miteinander, einige gemeinsame Dispute erzeugen ein auflockerndes Lächeln. William Hope (“xXx“/“Submerged“) spult seine gewohnte Routine-Rolle ab, alle anderen Beteiligten sind letzten Endes blass, gesichtslos, austauschbar.

Was den Film vor der vollkommenen Belanglosigkeit rettet, sind die wirklich gut inszenierten Action-Momente. Die Shootouts entfalten sich wenig zimperlich (blutige Einschüsse und Austrittswunden), die Kampfszenen sind kurz, aber prägnant, eine Autoverfolgungsjagd durch die Innenstadt erzeugt Kurzweil und endet mit einer ansehnlichen Explosion in einer Unterführung, welche besonders cool wirkt, da man dank des aufgewirbelten Staubs den entstandenen Luftsog deutlich erkennen kann. Eine Szene in einem Motel ist ebenfalls sehr gelungen, in der auf die Zündung einer Sprengfalle etliche brennende Menschen sowie eine harte Schießerei folgen. Das Highlight ist jedoch zweifelsohne der Sturz einer Person von einem Vordach im ersten Stock, wobei jene während des Fallens hart mit dem Kopf auf einem Van aufschlägt, was einen beim Zuschauen unweigerlich zusammenzucken lässt und so sicher nicht geplant war (ursprünglich sollte der arme Stuntman wohl komplett neben dem Fahrzeug landen). Die ansehnliche Kameraarbeit hat das Geschehen wirksam eingefangen, das Regisseur Po-Chih Leong solide arrangierte – qualitativ liegen (in positiver Hinsicht) beinahe Welten zwischen diesem Werk und seinem stümperhaften „Out of Reach“. Leider vergehen zwischen diesen drei bis vier starken Sequenzen viele, viele Minuten, welche die Geduld des Betrachters mit belanglosen Gesprächen arg strapaziert. Schade, dass das Skript derart eintönig und mies ausgefallen ist, denn mit der vorhandenen Cast und Crew hätte man durchaus eine Menge erreichen können…

Fazit: Fans anspruchsloser B-Filme bietet „the Detonator“ wohlmöglich genügend Unterhaltungswert, um rund 95 Minuten ihres Lebens dafür zu opfern – wer sich hingegen von der Kenntnis eines schwachen, unoriginellen Drehbuchs, gelangweilten Darstellern sowie einer Menge Leerlauf zwischen den Action-Momenten abgeschreckt fühlt, sollte sich diesen Rumänien-Ausflug einer ehemaligen Genre-Größe besser ersparen und ggf. lieber auf hochwertigere artverwandte Ware (a la „the Mechanik“) ausweichen…

:liquid4:

In den USA ist der Film inzwischen von "Sony Pictures" auf DVD (RC1) veröffentlicht worden.
Sowohl die Bild- als auch Tonqualität ist überzeugend, Extras sind leider nicht vorhanden.

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Beitrag von freeman » 31.05.2006, 00:05

Hm, da werfen wir mal den John Woo Mode an und addieren 2 Pünktchen und schon klingt das ganze doch ganz anschaubar ;-). Werde es aber wie bei Wesleys letzten Scheiben (7 Sekunden, Marksman, Unstoppable) halten und auf die Gebrauchtversionen aus der Theke zurückgreifen. Danke fürs feine Review Stefan ...

In diesem Sinne:
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Beitrag von StS » 31.05.2006, 00:38

freeman hat geschrieben:Danke fürs feine Review Stefan ...
Bitte, bitte - immer wieder gern! :D
Und zu der Sache mit "gebraucht aus der Thek": Echt, gib auf keinen Fall den vollen Sony-Preis für diesen Film aus... :wink:

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Beitrag von freeman » 31.05.2006, 00:46

Da die da ja sicher genauso auf die Kacke hauen würden, wie bei den anderen 3 Streifen, wirds eh nur ne reine FilmDVD und da gibts eh nie 17.99 ;-)

Nochmal so zur Einordnung. Wo siehsten du den innerhalb der letzten drei Produktionen? Unstoppable dürfte ja besser sein, aber der Rest? Sind Marksman und Seven Seconds besser oder schlechter?

In diesem Sinne:
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Beitrag von StS » 31.05.2006, 00:51

Hmm...gegeben hab ich:

Markman 4/10
Detonator 4/10
Unstoppable 4/10
7 Seconds 4/10

Würde ich diese noch in eine Reihenfolge packen müssen, etwa auf die Frage "Welchen würdest Du morgen zum Videoabend mitbringen?", würd ich sagen:

7 Seconds
Detonator / Unstoppable
Marksman

:wink:

...ist schwierig...eigentlich wäre folgende Variante am treffendsten:

7 Seconds / Detonator / Unstoppable
Marksman

Ja, ist keine große Hilfe, ich weiß, aber die sind echt in meinen Augen so ziemlich auf einer Höhe... :?

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Beitrag von freeman » 31.05.2006, 01:00

Hm, ok ... ;-)

In diesem Sinne:
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Beitrag von John Woo » 22.06.2006, 20:56

freeman hat geschrieben:Hm, da werfen wir mal den John Woo Mode an
Hab ich da meinen Namen gelesen? :wink:

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Beitrag von kami » 05.07.2006, 22:11

Heute kam die Thailand-DVD des Filmes rein, gleich angeschaut und für verzichtbar befunden, von Snipes-Comeback keine Spur.
Die Story ist wie von STS schon kritisiert zum Sterben langweilig, unübersichtlich erzählt und nicht mal im Ansatz involvierend. Rumänien geht mir als Handlungsort genauso auf den Sack wie die ganzen blöden Ostblock-Büttel mit ihrem beschissenen Akzent.
Davon abgesehen ist die Inszenierung von HongKong-Import Po Chi Leung recht gediegen (das war sie aber bei dessen Seagal-Langweiler OUT OF REACH auch schon), die Action ist sogar ziemlich spektakulär und blutig. Nur die Verfolgungsjagden erreichen nicht das Niveau derer von 7 SECONDS oder alter PM-Werke, sind aber okay.
Die Hauptdarsteller agieren angemessen, Snipes wirkt engagierter als in MARKSMAN, seine Off-Komentare sind aber nervig und erinnern mit ihrer Vulgär-Rumphilosophiererei an Albert Pyun.
Die Musik ist professionell gemacht, passt aber nicht immer hunderprozentig.

Alles in allem ein Film auf dem Niveau von OUT OF REACH, MARKSMAN oder BLACK DAWN, alle haben für ihre völlig uninteressante Geschichte viel zu wenig Action.
:liquid4:

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Beitrag von John Woo » 13.07.2006, 22:25

Werde mir den Film trotzdem mal ansehen.

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Beitrag von StS » 13.07.2006, 22:29

John Woo hat geschrieben:Werde mir den Film trotzdem mal ansehen.
Und wie ich Dich kenne wirst Du die Gurke sicher mögen... :wink:

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Beitrag von John Woo » 13.07.2006, 22:30

StS hat geschrieben:
John Woo hat geschrieben:Werde mir den Film trotzdem mal ansehen.
Und wie ich Dich kenne wirst Du die Gurke sicher mögen... :wink:
Guck erst mal Shadow Man dann reden wir weiter. :wink:

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Beitrag von StS » 13.07.2006, 23:06

John Woo hat geschrieben:
StS hat geschrieben:
John Woo hat geschrieben:Werde mir den Film trotzdem mal ansehen.
Und wie ich Dich kenne wirst Du die Gurke sicher mögen... :wink:
Guck erst mal Shadow Man dann reden wir weiter. :wink:
Nach dem Trailer und den ganzen miesen Kritiken steht der eher am Ende meiner langen Liste... :wink:

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Beitrag von John Woo » 14.07.2006, 18:15

StS hat geschrieben:
John Woo hat geschrieben:
StS hat geschrieben:
John Woo hat geschrieben:Werde mir den Film trotzdem mal ansehen.
Und wie ich Dich kenne wirst Du die Gurke sicher mögen... :wink:
Guck erst mal Shadow Man dann reden wir weiter. :wink:
Nach dem Trailer und den ganzen miesen Kritiken steht der eher am Ende meiner langen Liste... :wink:
Es ist halt ein B-Movie und das sieht man dem Film nun mal an. Aber mal abgesehen von der Helikopter-Szene ist der trotzdem recht passabel. Und auch wenns nur daran liegt dass der Steven coole Fights macht.

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Beitrag von -FilmMaker- » 14.07.2006, 19:25

ich versteh einfach net, wie der gute WESLEY in diese B-MOVIE Sparte rutschen konnte

der hat doch bis BLADE 3 richtig gute Filmchen fürs KINO gemacht

aber jetzt kommt nur noch so ein ROTZ

i don't understand

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Beitrag von StS » 14.07.2006, 19:59

Vor "Blade 3" ging es auch schon lange abwärts mit ihm... :wink:

Gast

Beitrag von Gast » 09.09.2006, 16:39

Sick.

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Beitrag von Joker6686 » 09.09.2006, 17:54

Mhh DVD is vorgestern oder so eingetrudelt werd mir den heute oder morgen mal geben...aber Marksman fand ich eigentlich ziemlich geil...vielleicht gefällt mir der dann ja auch ganz gut

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Beitrag von John Woo » 09.09.2006, 20:55

Hab mir den schon vorgestern angesehen und finde den eigentlich ganz unterhaltsam.
Die Story ist leider wirklich allzu 08/15 geraten und ein bisschen Humor hätte dem Film wahrlich gutgetan. Dennoch: Die Action ist für ein B-Movie wirklich sehr gut gemacht und auch zufriedenstellen verteilt.
Daher:
:liquid6:

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Beitrag von The Punisher » 10.09.2006, 09:15

Ich hab gestern den Trailer gesehen und fand den schon zum einschlafen
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Negan: "Wo willst du denn hin? Ich dachte du willst meine Hilfe"Judith: "Ja aber nur bei Mathe"
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Beitrag von freeman » 26.09.2006, 00:25

StS hat geschrieben:Und zu der Sache mit "gebraucht aus der Thek": Echt, gib auf keinen Fall den vollen Sony-Preis für diesen Film aus... :wink:
Done!!! ;-)

Fand den Film ganz witzig. Imo der beste aus der DTV Reihe vom Snipes, weil die Action, wie du so schön erwähnt hast, wirklich mehr als solide und recht saftig geraten ist. Dann auch nicht allzu schnell vorbei ist usw. Hätte mir mehr Gekicke vom Wesley gewünscht ...

Die Story war für die Tonne, definitiv aber Snipes wirkte wenigstens halbwegs motiviert und hatte mit der Colloca eine echt nette Sidekickerin ;-). Und die Formel geht letztendlich sogar auf:
:liquid4: von StS + 2 macht :liquid6: von mir ;-)
wobei allerdings stolz verkündet wird, dass der Siegerclub der Saison im Anschluss an der Weltmeisterschaft (!) teilnehmen darf, welche zudem in den USA stattfinden wird…?!?
Das wurde in der deutschen übrigens glattgebügelt. Das klingt jetzt immer so, als würden die bei einer Art Talentwettbewerb mitmachen, wo sich ausländische Clubs gegenseitig beharken. So ne Art Championsleague nur halt Weltweit ... also so hab ich das dann verstanden, wobei mir das auch ziemlich am Arsch vorbei ging ;-) War halt das typische Dünnbrettgelaber ...

Die deutsche DVD is imo aber net viel wert. Ab und zu meint man durch eine Milchscheibe das Geschehen zu betrachten. War schon bei Second in Command offensichtlich, dass Sony nicht so viel Wert auf Kontraste und Farbsättigung zu legen scheint ...

In diesem Sinne:
freeman
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Beitrag von StS » 26.09.2006, 09:07

freeman hat geschrieben:Und die Formel geht letztendlich sogar auf:
:liquid4: von StS + 2 macht :liquid6: von mir ;-)
:26
:D

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Beitrag von Joker6686 » 26.09.2006, 12:22

Tolles Review.

Bekommt von mir 7/10 :)

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Beitrag von Unrated » 20.02.2007, 17:12

Schließe mich an: Story ausm Standarddrehbücherfach. Dann noch Schlafwagendialoge. Dazu dann ein übles Klischeeende und ein grober Schnitzer: Fenster zu, Cabriodach oben. Wes fährt los, Dach unten. Lachhaft.
Wesley darf am Anfang seine Kunst demonstrieren, 1...EIN Kick ansonsten Sparflamme und Waffeneinsatz noch und nöcher.
Zum Glück gibt's nur 2 Off-Comments. Man hat wohl gemerkt das die Selbstgespräche nix bringen.
Das Budget muss aber doch einigermaßen vorhanden gewesen sein. Man denke nur an den Hummer und die Vernichtung des Hotels incl. weiterer Fahrzeuge.
Was mir ziemlich aufn Sack ging: Die Fahrtsequenzen, sind alle wohl im Studio entstanden. Muss man mal den Fahrer einblenden oder irgend einen was erzählen lassen das sieht man doch. Wem fällt so was ein?
Die Fußballsequenzen nervten enorm, aber das wurden ja auch gegen Ende eingestellt, jedenfalls die in meinen Augen blöden Stellen. Die Szene mit dem Ball im Safehaus war dann eher belustigend, wäre das dann noch ein z.B. von Nike Ball gewesen wo man übergross die Marke erkennen hätte können. Die Szenen zwischendurch sahen wirklich wie rumänische Liga aus. Und die Fanfarben würde ich als Steaua Bukarest erkennen. Nur 50000 Fans fasst kein Stadion von denen. Und das mit der "Meisterschaft" in den USA würd ich sogar als Seitenhieb sehen. Siehe WM94, die haben damals nichts gerissen und selbst heute schaffen es die Amis nicht unseren Klinsi an Land zu ziehen! Fußballerisch schnarchen die auch noch sonst wo rum...
Dass die sogenannte Schlusswendung "Wer ist der Denunziant?" lang ersichtlich war, liegt wohl an William Hope. Seit Submerged ist der bei mir nur noch inner Schublade abgelegt! Der rennt doch nur mit seinem Skepsisblick durch die Gegend und zeigt damit jeden, das er irgendwas im Schilde führt.
Die FSK hatte einen guten Tag. Also ne 16er Freigabe war das nicht. Brennende Menschen, gesuppt wurd auch zuhauf. Und dann werden da noch Fußballfans übern Haufen geschossen.
Was auch auffällt: Deutsche Fabrikate werden wohl gerne in Rumänien gefahren. Ford und Mercedes an jeder Straßenecke.
Aber wie schreit die DVD-Coverrückseite: "Betrug ist Teil des Spiels"
Dass mir der Film nicht gefallen, merkt man, denn ich hab kein einziges Bild beizusteuern… DOCH

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:liquid3:
Übrigens der 1. Wesley DTV den ich gesehen hab. Und der schnell vergessen wird. Die restlichen Filme werd ich mir wahrscheinlich auch noch geben... somewhere somehow!

btw: Ihr habt in Snipes seiner Bio einen Film namens Razor's Edge angegeben... wenn ich mir die Produktionsfirmen und der imdb anschaue/nachschaue, hieß The Detonator mal Razor's Edge! Aber besser als Harvester... gell?
"...wir sind ne traurige bande von Microsoft-Junkies die nur noch am Netz hängen und uns selbst verarschen..." - The Forsaken
"Man muß ihn einfach irgendwie lieb haben: Einsdreiundneunzich groß, einszwanzich breit, er hört sich an wie 'ne Tonbandaufnahme von 1929 und hat ein Gesicht wie Steinbeißer aus der "Unendlichen Geschichte"." - Thorsten Hanisch im Review zu Submerged auf DasManifest.com

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Beitrag von John Woo » 20.02.2007, 18:18

Der Typ rechts ist doch der gleiche Heini aus Flight of Fury.

Ansonsten muss ich sagen: Habe den Film letztens mit Kumpels angeschaut, aber muss meine Bewertung auf :liquid4: reduzieren. Im Grunde ein belangloses, langweiliges B-Movie mit einer Story, die ja nur gähnig ist. Gut am Film ist nur die Verfolgungsjagd in der Mitte!

Muss allerdings ehrlich zugeben, dass ich den Film vermutlich höher bewerten würde, wenn der Steven mitmachen würde. Also so wie der freeman dass bei Dacascos macht, nur nicht ganz so schlimm. :lol:

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Beitrag von John_Clark » 02.03.2008, 01:17

THE DETONATOR

Mit "The Detonator" kam vor der Fussball-WM in 'Schland ein weiterer Snipes-Film made in Eastern Europe direkt in die DVD-Regale unserer Videotheken.

Inhalt:
Undercover C.I.A.-Agent Sonni Griffith reist alleine nach Polen, um einen Waffenhändler zu entlarven und den Verkauf einer Atomwaffe zu verhindern. Als der Gangster seine wahre Identität erfährt, landet Griffith im Gefängnis, wird jedoch durch Intervention der C.I.A. schnell wieder freigelassen und soll nun die attraktive Russin Nadia in die Vereinigten Staaten begleiten. Griffith findet bald heraus, dass die eigenwillige Dame vom selben Waffenhändler verfolgt wird, den er vernichten wollte. Dieser skrupellose Kriminelle ist zu allem bereit, um von Nadia die Informationen zu bekommen, die er benötigt, denn sie hat die 30 Millionen Dollar versteckt, mit denen er sich die Atombombe kaufen will. Als ein Leck bei der C.I.A. den Aufenthaltsort und die Decknamen von Griffith und Nadia durchsickern lässt, beginnt für die beiden ein tödlicher Kampf, um sich selbst und die Welt zu retten...

Eins vorneweg: Dieser Streifen ist gar nicht mal so schlecht. Die Story wirkt auch hier wieder unispiriert-überkonstruiert, Rumänien kennen wir nun auch langsam zu genüge, ebenso farblose Nebendarsteller, die mit dem typisch-osteuropäischem Akzent ihre englischen Sätzchen aufsagen.

Wesley Snipes ist der Höhepunkt des Films - der einzige wirkliche Höhepunkt. Snipes wirkt sehr engagiert und man merkt, dass er Spass an der Rolle hatte. Ebenso erwähnenswert ist William Hope, mittlerweile fester Bestandteil diverser B-Movies, der jedoch auch einiges an Kinofilm-Erfahrung auf seinem Konto hat, und eigentlich stets solide Arbeit abliefert. Der Rest des Casts war für rumänische Verhältnisse akzeptabel.

Speziell zu erwähnen ist, dass der Bösewicht der Inhaber eines rumänischen Fussball-Klubs darstellt. Bilder aus vollen Stadien sind zu sehen - es scheinen Aufnahmen vom Verein Steaua Bukarest zu sein. Nur das Saisonziel des Vereins, die Weltmeisterschaft in den USA, scheint mir ein wenig abwegig zu sein...

Fazit: "The Detonator" ist ein typisches B-Movie von der Stange, jedoch rasant in Szene gesetzt und mit einem sehr gut aufgelegten Wesley Snipes. Grossartige Storybögen sollte man jedoch nicht erwarten.

:liquid6:

Quelle: http://dompathug.blogspot.com/2008/03/detonator.html

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