Der zuletzt gesehene Serien-Thread

Denkt selbst darüber nach, man muss Euch ja schließlich nicht alles vorkauen.
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gelini71
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Re: Der zuletzt gesehene Serien-Thread

Beitrag von gelini71 » 21.05.2020, 15:19

Dann hätte man das aber in der Beschreibung kommunizieren können und nicht erst wenn die Folge bereits läuft, Kundenfreundlichkeit sieht imo anders aus denn hätte ich es vorher gewußt hätte ich noch gewartet mit dem anschauen.
Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note

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Re: Der zuletzt gesehene Serien-Thread

Beitrag von LivingDead » 21.05.2020, 23:02

Ich meine, bei einigen Serien gibt es bei Netflix Hinweise darauf, dass noch nicht alle Folgen synchronisiert sein könnten. Ob es jetzt speziell bei dieser Serie so einen Hinweis gibt, weiß ich allerdings nicht.
Mit freundlichem Gruß
LivingDead

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Re: Der zuletzt gesehene Serien-Thread

Beitrag von gelini71 » 22.05.2020, 06:17

Bei "Hollywood" Beispielsweise steht dran das es keine Syncro gibt, ist ja auch OK aber das wie es bei "White Lines" gelaufen ist fand ich es einfach Scheiße.
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Re: Der zuletzt gesehene Serien-Thread

Beitrag von The Punisher » 22.05.2020, 16:23

LOL du beschwerst dich wirklich das die letzten 3 Folgen OmU laufen wo die hälfte der Synchronisierten Version eh Spanisch mit UT ist? Das störte mich eher als die letzten 3 Folgen auf Englisch sehen zu müssen.
Bild

Negan: "Wo willst du denn hin? Ich dachte du willst meine Hilfe"Judith: "Ja aber nur bei Mathe"
Negan: "Warum nur bei Mathe?" Judith: "Weil es den Zahlen egal ist ob du ein guter oder böser Mensch bist"

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Re: Der zuletzt gesehene Serien-Thread

Beitrag von gelini71 » 23.05.2020, 13:02

Ich hasse UTs generell und sowieso
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Re: Der zuletzt gesehene Serien-Thread

Beitrag von gelini71 » 25.05.2020, 05:46

Future Man - Staffel 3

Bild

Besser als Staffel 2 ist auch die letzte Staffel so unglaublich doof das man Zahnweh davon bekommt und man im Laufe der Spielzeit bemerkt das sich so langsam die Gehirnzellen verabschieden :lol:. Kein Gag ist zu blöd um ihn nicht zu benutzen, gegen Ende hin wird es dann leider etwas zu abgedreht. Alles in allem ein ganz netter, runder Abschluß - als Spielfilm wäre der Plot aber sicherlich besser gewesen wie als Serie...
:liquid6:
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Re: Der zuletzt gesehene Serien-Thread

Beitrag von freeman » 25.05.2020, 20:37

Narcos, oder wie eine anfangs geniale Serie einfach komplett durchscheitert

Narcos
Was habe ich Staffel 1 gefeiert. Klar, es war Netflix-Dreck, aber guter :wink: Erinnerte mich sehr an die zuvor gesehene Chernobyl-Serie in ihrem Mix aus dokumentarisch wirkenden Szenarios und entsprechend distanzierter Erzählweise mit extrem hohem Tempo und einer irren Faktendichte. Ich war drin. Habe Wagner Moura einen Schrein gebaut und bei den Gewalteskalationen mit der Zunge geschnalzt. Von der energetischen Inszenierung ganz zu schweigen. Genial.

Narcos Staffel 2
In Staffel zwei dann die Ernüchterung: Wie bitte? Ihr rast in Staffel 1 durch circa 15 Jahre im Schweinsgalopp und verursacht bei dem Zuschauer fast schon Schnappatmung, weil der Angst hat, was zu verpassen, aber die neuesten 10 Folgen (genauso viele wie in Staffel 1) sollen nur noch 1,5 Jahre bebildern? Irgendwie schwante mir da schon Böses. Moura rettet viel. Aber diverse Streckungen des Stoffes bekam ich schon früh massiv zu spüren. Der Furor aus Staffel 1 war zwar weg, aber irgendwie hab ich mich doch noch durchgehangelt. Am Ende blieb viel Ernüchterung.

Narcos Staffel 3
Natürlich, weil Staffel zwei ja schon eindrücklich zeigte, dass wenig Stoff auf viele Folgen verteilt nicht funktioniert, rudert Netflix nicht etwa zurück. Nein... wieso auch... man reduziert die Erzählzeit stattdessen auf ein halbes Jahr. LOL. Nach vier Folgen hab ich nur noch gespult, um das Ende mitzubekommen. Bei dem offensichtlichen Türaufgestoße in Richtung Mexiko habe ich nur mit den Augen gerollt. Der Lack war ab. Die geniale Serie zur letzten Arschkrampe verkommen. Uninspiriert, langweilig, zumindest hier und da gut gespielt.

Narcos: Mexico
Nach zwei Folgen kam das Aus... Jedweder Rest kann mir gestohlen bleiben.

In diesem Sinne:
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Re: Der zuletzt gesehene Serien-Thread

Beitrag von StS » 27.05.2020, 08:47

gelini71 hat geschrieben:
20.05.2020, 06:37
White Lines - Staffel 1

Bild

"Haus des Geldes" Erfinder Alex Pina darf für Netflix viel Geld ausgeben und eine weitere Serie an den Start bringen...die sich in Ihrer Machart extrem an eben jener Hitserie anlehnt. Man springt auch hier munter zwischen den Zeitebenen hin und her, Vorblenden und Rückblenden wechseln sich stetig ab und zudem muß man jede Menge UTs lesen (Anfangs dachte ich sogar ich hätte falsche Einstellungen im Setting). Die Geschichte ist zwar ganz unterhaltsam in Szene gesetzt, aber teilweise auch extrem soapig (die reiche Bonzenfamilie könnte glatt aus einer Südamerikanischen Telenovela stammen). Positiv sind die tollen Landschaftsaufnahmen (Ibiza sah noch nie so toll aus, das Tourismusamt dankt schon mal im vorraus) und auch bei der Musik gibt es den echten Clubstoff und kein Kommerzgedöns für die Massen. Alles in allem ganz nett.
Nicht nett ist allerdings das Netflix nur die ersten 7 Folgen mit Deutscher Syncro liefert, die letzten 3 muß man sich OmU anschauen und seitdem hasse ich O-Ton mit UTs noch mehr - das ist kein Spaß, das ist Megaanstrengend.
:liquid7:
Solide unterhaltsame, ansprechend bebilderte "NSFW-Soap-Opera" voller Charaktere, die in ihren Leben irgendwie nichts auf die Reihe bekommen und diese Gegebenheit (quasi in Wechselwirkung mit dem "Whodunit?"-Aufhänger der Serie) stetig über die Staffellänge verteilt aufarbeiten. Ibiza wird schick ins rechte Licht gerückt - allerdings scheint es (der Serie nach) fast nur Drogen-Konsumenten auf der Insel zu geben. Die (olle) Clubmusik wird nicht zu vordergründig eingesetzt bzw. eingespielt, an die vielen Untertitel gewöhnt man sich durchaus zügig (geübte O-Ton-Gucker sind da klar im Vorteil), die Darsteller machen ihre Sache ordentlich und die Inszenierung (ebenso wie der punktuelle Humor) passt. Nuno Lopes als Boxer gefiel mir persönlich am besten. Leider ließ mich die Hauptfigur immer wieder mit den Augen rollen, ist der "Soap-Drama-Anteil" schon verdammt hoch und ist die ganze Sache alles in allem schon ziemlich oberflächlich geraten. Das an sich nicht uninteressante Konzept wurde einfach weder straff noch interessant genug ausgeschöpft bzw. ausgelotet. Gelungene Momente gibt es dennoch einige - wie eine Orgien-Szene, die mit der stimmungsvoll-ruhigen Cover-Version von Radiohead´s “Creep” unterlegt wurde, welche der "the Social Network"-Trailer damals bekannt gemacht hatte...

:liquid5:

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Re: Der zuletzt gesehene Serien-Thread

Beitrag von gelini71 » 27.05.2020, 15:58

Im Grunde haben wir die gleiche Meinung nur die Endwertung ist anders :lol:
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Re: Der zuletzt gesehene Serien-Thread

Beitrag von Montana » 29.05.2020, 23:25

freeman hat geschrieben:
25.05.2020, 20:37
Narcos, oder wie eine anfangs geniale Serie einfach komplett durchscheitert

Narcos
Was habe ich Staffel 1 gefeiert. Klar, es war Netflix-Dreck, aber guter :wink: Erinnerte mich sehr an die zuvor gesehene Chernobyl-Serie in ihrem Mix aus dokumentarisch wirkenden Szenarios und entsprechend distanzierter Erzählweise mit extrem hohem Tempo und einer irren Faktendichte. Ich war drin. Habe Wagner Moura einen Schrein gebaut und bei den Gewalteskalationen mit der Zunge geschnalzt. Von der energetischen Inszenierung ganz zu schweigen. Genial.

Narcos Staffel 2
In Staffel zwei dann die Ernüchterung: Wie bitte? Ihr rast in Staffel 1 durch circa 15 Jahre im Schweinsgalopp und verursacht bei dem Zuschauer fast schon Schnappatmung, weil der Angst hat, was zu verpassen, aber die neuesten 10 Folgen (genauso viele wie in Staffel 1) sollen nur noch 1,5 Jahre bebildern? Irgendwie schwante mir da schon Böses. Moura rettet viel. Aber diverse Streckungen des Stoffes bekam ich schon früh massiv zu spüren. Der Furor aus Staffel 1 war zwar weg, aber irgendwie hab ich mich doch noch durchgehangelt. Am Ende blieb viel Ernüchterung.

Narcos Staffel 3
Natürlich, weil Staffel zwei ja schon eindrücklich zeigte, dass wenig Stoff auf viele Folgen verteilt nicht funktioniert, rudert Netflix nicht etwa zurück. Nein... wieso auch... man reduziert die Erzählzeit stattdessen auf ein halbes Jahr. LOL. Nach vier Folgen hab ich nur noch gespult, um das Ende mitzubekommen. Bei dem offensichtlichen Türaufgestoße in Richtung Mexiko habe ich nur mit den Augen gerollt. Der Lack war ab. Die geniale Serie zur letzten Arschkrampe verkommen. Uninspiriert, langweilig, zumindest hier und da gut gespielt.

Narcos: Mexico
Nach zwei Folgen kam das Aus... Jedweder Rest kann mir gestohlen bleiben.

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Narcos hätte grundsätzlich geniale aussichten für mich gehapt. Leider liess sie mich in der ersten (halben) Staffel durch ihre Zeitsprünge und den halb Dokumentarischen Stil extrem kalt. Habe die Übung dann abgebrochen xD

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