Glimmer Man

Der Action Film der 80er, der 90er und heute.
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nerös
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Glimmer Man

Beitrag von nerös » 22.07.2006, 20:12

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Originaltitel: The Glimmer Man
Regie: John Gray
Darsteller: Steven Seagal, Keenen Ivory Wayans, Bob Gunton, Brian Cox, etc.

Steven Seagal ist ja abonniert auf die Rolle des ehemaligen Agenten irgend einer Geheimorganisation, für die er streng geheime Aufträge erledigt hat. Auf Grund dieser Tatsache und der Unkenntnis seiner Gegner über seine Vergangenheit, wird er meistens übelst unterschätzt. So geschehen in „Alarmstufe: Rot“, „Auf brennendem Eis“ oder auch in „Glimmer Man“.

Dieser Streifen gilt gemein hin als Wendepunkt in Seagals Karriere, da es nach Aussagen vieler Fans der letzte wirklich gelungene Streifen (Exit Wounds mal ausgeklammert) des Aikido-Meisters war, auch wenn er hier schon seinen Glauben noch penetranter zur Schau stellt, als in „Auf brennendem Eis“ und er den Film augenscheinlich nicht mehr allein tragen kann. Darüber hinaus war er an den Kinokassen nicht unbedingt erfolgreich. Aber der Reihe nach...

Jim Cambell (Keenen Ivory Wayans – Mister Cool) ist Detective bei der Polizei von LA und hinter einem Mörder her, der seine Opfer auf religiöse Weise kreuzigt. Und da er dieses paarweise tut, wird er auch der „Ehepaarkiller“ genannt. Für diesen Fall bekommt er einen neuen Partner zur Seite gestellt, den zwielichtigen Cop Jack Cole (Seagal). Zusammen machen sie sich an die Arbeit. Nach dem typischen Erfahrungsaustausch zweier neuer Partner (man vergleiche mal mit Lethal Weapon 1) machen sich die beiden an die Arbeit, denn der Täter hat wieder zugeschlagen. Recht schnell wird zumindest Cole klar, dass die letzten Morde nicht vom „Ehepaarkiller“ verübt wurden, sondern von einem Profi.

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Cole und Campbell im Einsatz

Als dann schließlich auch noch Coles Exfrau und ihr Mann umgebracht werden, wird es für Cole eine persönliche Angelegenheit. Trotzdem ist er lange Zeit der Einzige, der glaubt, dass mehr hinter der Sache steckt, als ein irrer Killer.

Und ehe sich unsere beiden Cops versehen, landen sie direkt in der Schusslinie von Russenmafia, einem korrupten Großindustriellen und einem ehemaligen Vorgesetzten von Cole, die gemeinsam Waffen aus den Ostblockstaaten in die USA schmuggeln. Dieses Trio Infernale hat sich die Morde des Ehepaarkillers zum Vorbild genommen, um jegliche Mitwisser zu eliminieren und diese Morde dem Ehepaarkiller anzuhängen. Doch dank Superhirn Cole geht diese Rechnung nicht auf.

In einem alten Appartementhaus werden dann schließlich die bösen Buben gegeneinander ausgespielt...

Glimmer Man ist ein guter Film. Dieses kurze und prägnante Fazit kann man nach Sichtung des Films durchaus ziehen. Er ist witzig, spannend, actionreich und hat für einen Seagal-Streifen eine komplexe und gut durchdachte Story.

Besonders hervorheben möchte ich die Wortduelle zwischen Seagal und Wayans. Die Gags zünden zu 98 %. Ich war einer der Wenigen, der diesen Streifen im Kino bewundern durfte (mein einziger Seagal auf der großen Leinwand) und der gut gefüllte Saal hat bei einigen Szenen richtig herzhaft gelacht. Vor allem die „Schwarz-Russisch-Szene“ und die Szene in der Pathologie („Sie ist Russin.“ „Ja genau, sie ist Sternzeichen Wassermann und mag Countrymusic.“) bleiben in Erinnerung.

Daher verstehe ich auch nicht, warum Glimmer Man keinen durchschlagenden Erfolg verbuchen konnte.

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Det. Cambell nach erledigter Arbeit

Lag es an Seagals Buddhismus-Trip? Oder war die Zeit der einsamen Actionhelden einfach vorbei? Fragen über Fragen, die aber nicht weiter belasten sollten, denn der Film macht Spaß. Denn neben dem Humor kommt auch die Action nicht zu kurz. Hierbei verwundert vor allem die FSK 16-Freigabe, denn vom Härtegrad kann „Glimmer Man“ ohne weiteres mit „Hard To Kill“ mithalten und diesen meiner Meinung nach sogar übertrumpfen. Wenn ich da an die wirklich brutale Szene denke, wo Seagal die beiden Russen im Auto mit der Pistole zu Brei prügelt....

Darüber hinaus sind die Fight-Szenen, von denen es 3 längere gibt sehr hart und in Anbetracht eines schlanken Seagals auch glaubhaft. Unnachahmlich sein Stil in der Restaurant-Szene oder wie er einen ganzen Schwung Russen erst mit seiner Kreditkarte traktiert (!!) und dann mit Kicks und seinen typischen Handkantenschlägen zu Leibe rückt. Auch das Finale gegen John M. Jackson (JAG) überzeugt auf ganzer Linie, auch wenn Jackson, ähnlich wie Tommy Lee Jones in „Alarmstufe: Rot“ kein würdiger Gegner für den Großmeister ist. Ferner fällt auf, dass Herr Seagal an diesem Film seinen Spaß hatte, denn in sehr vielen Szenen lächelt er sogar!

Auch Keenen Ivory Wayans spielt seinen Part sehr routiniert. Immer einen lockeren Spruch auf den Lippen ohne dabei ins Lächerliche abzudriften (ich frag mich immer noch, was ihn bei „Scary Movie“, den größten Schrottfilm auf Erden geritten hat) trägt er den Film durchaus mit und läuft nie Gefahr, neben Seagal unterzugehen.

Der Support-Cast hat mit Bob Gunton (Die Verurteilten) und Brian Cox (Troja, Corruptor) auch gehobenes Niveau.

Fazit: Glimmer Man ist der wirklich letzte gute Film des Meisters und weiß durch Härte, Witz, guter Story und passable Schauspieler zu überzeugen. Vom gewöhnungsbedürftigen Outfit Seagals sollte man sich nicht abschrecken lassen, denn er bietet hier sonst eine solide Leistung. Hier wird hart gekämpft, blutig erschossen und auch so einiges in die Luft gejagt, dass es eine wahre Freude ist. Abzüge gibt’s für eine interessante aber nur als Staffage herhaltende Killer-Geschichte und den Seagalschen Buddhismus-Trip.

Es bleiben also passable :liquid8: Punkte.

Die DVD von Warner ist ungeschnitten und hat eine gute Qualität. Leider gibt’s nichts an Bonusmaterial.


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John_Clark glimmert:

Auf den Spuren vom Thriller "Seven" soll angeblich Steven Seagals 1996er Action-Vehikel "The Glimmer Man" wandeln.

Inhalt:
John Cole: Früher erledigte er als Ein-Mann-Killerkommando die Drecksarbeit für den US-Geheimdienst, man nannte ihn Glimmer Man. Jetzt ist er als Cop einem brutalen Serienkiller auf der Spur. Als man seine Ex-Frau tötet, wird Cole selbst zum Tatverdächtigen - und muss feststellen, dass er es mit mächtigen Drahtziehern im Hintergrund zu tun hat. Auf grausame Weise wird Cole von seiner Vergangenheit eingeholt.

Als erstes, einen Actionfilm mit einem Psychothriller wie "Seven" zu vergleichen, ist für mich ein Unding. Keine Diskussion. "Glimmer Man" fackelt nicht lange mit der Story rum. Schon in der ersten Szene trifft Seagal seinen neuen Partner, gespielt von Keenen Ivory Wayans (später dann Regisseur von Scary Movie - zusammen mit seinen Brüdern auch bekannt als "Wayans Brothers") und sogleich werden die üblichen Buddymovie-Stränge gezogen. Die beiden Kollegen passen nicht zueinander - Seagals Figur Jack Cole - ein ultragläubiger Buddhist - und Jim Campbell - ein lockerer cooler Typ, der mit one-linern nur so um sich wirft. Und trotz dieser Differenzen sieht der Zuschauer schon bei Szene zwei oder drei, dass das Team Cole/Campbell sich perfekt ergänzt. Klar, typische Buddy-Movie-Essenz, die zwar lange nicht so gut rüberkommt wie bei den Lethal Weapon-Filmen, jedoch trotzdem Spass macht.

Trotzdem geht Campbell schnell zu seinem Captain um zu melden, wie seltsam sein neuer Partner doch ist. Passt nicht ganz zu den vorherigen Buddy-Szenen. Als jedoch Jack Cole verdächtigt wird der brutale Serienmörder zu sein und eigentlich alle Hinweise auf ihn deuten, lässt sich der gute Detektive Campbell schnell wieder von Cole zum Partner stempeln lassen. Also, im Drehbuch hats schon so seine Macken drin...

Andererseits hat Seagal hier ein paar grosse Szenen. Allein schon der Moment, in der er mit der Russenmafia aufräumt, machte Laune (obwohl erste Anzeichen des jetzt aktuellen ultra-schnell-cuts and fast-forwards hier schon ein wenig Einzug gefunden haben) - ebenso Seagals Besuch im Restaurant, wo er auf seine alten CIA-"Freunde" trifft. Zudem ist "The Glimmer Man" wohl Seagals grösste Filmbekenntnis zum Buddhismus.

"The Glimmer Man" funktioniert als Buddy-Action-Kracher sehr gut, haben wir also bisher festgestellt. Was jedoch fehlt - ein richtig mieser harter Bösewicht. Klar, es gibt einen Serienkiller (oder sogar zwei...), aber hätte da nicht ein Gegner kreiert werden können, der auch mehr Screen-Time bekommt und dementsprechend bedrohlicher und gefährlicher dasteht, als Serienkiller Donald (John M. Jackson - bekannt aus JAG) und seine zwei Helfershelfer/Auftraggeber (Brian Cox, Bob Gunton). Ach ja, die hübsche Nikki Cox (bekannt aus Las Vegas) hat eine kleine Mini-Rolle.

Fazit: "The Glimmer Man" ist ein guter Seagal-Streifen, der dem hier 45jährigen Helden nochmals die Möglichkeit gibt, sich so richtig auzutoben. Leider ist "The Glimmer Man" mehr oder weniger der letzte seiner Art - der ein Jahr darauf folgende Seagalfilm "Fire Down Below" gehört zwar immer noch zu seinen besseren. Jedoch wurde der Härtegrad schon dort recht heruntergefahren. Und sein 1998er-Werk "The Patriot" kommt beinahe total ohne Gewalt aus, von ein paar Schüssen und einem Stück Glas in Fleisch abgesehen. "The Glimmer Man" war ein würdiger Abschluss einer richtig schön-blutigen Seagal-Time.
:liquid8:
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Beitrag von MysteryBobisCREEPY » 22.07.2006, 21:09

Fein fein, der fehlt mir noch in meiner Sammlung.. so wie hunderte anderer Filme... :roll: :wink:
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Beitrag von SFI » 22.07.2006, 22:36

sehr geil, die Wertung sehe ich genauso!
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Beitrag von freeman » 23.07.2006, 00:13

*zack* --> Fausteinschlag in Seagals Fresse:
War das alles? Weil wenn dem so ist, werde ich dich jetzt leider töten müssen...

Einer der Rulersprüche des Filmes. Sehe den genauso stark wie du und imo isses wirklich so ziemlich der letzte wirklich "große" Seagal ... ohne irgendwelche Joel Silver Gnadenbrote usw.

Review rockt auch ordentlich!

In diesem Sinne:
freeman
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Beitrag von nerös » 23.07.2006, 11:49

freeman hat geschrieben:*zack* --> Fausteinschlag in Seagals Fresse:
War das alles? Weil wenn dem so ist, werde ich dich jetzt leider töten müssen...

Einer der Rulersprüche des Filmes. Sehe den genauso stark wie du und imo isses wirklich so ziemlich der letzte wirklich "große" Seagal ... ohne irgendwelche Joel Silver Gnadenbrote usw.

Review rockt auch ordentlich!

In diesem Sinne:
freeman
Der Film, der ihn imho in den C-Sumpf hat abdriften lassen, war ganz klar "The Patriot" von diesem heuler hat er sich nicht wieder erholt.

Das kurze Zwischenhoch mit "Exit Wounds" hat auch leider nichts gebracht. Auch wenn Produktionen wie "Mercenary Of Justice" oder "Submerged" ganz passabel sind, einen Streifen wie Glimmer Man wird er wohl nicht mehr abliefern :cry:
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Beitrag von kami » 24.07.2006, 13:51

nerös hat geschrieben: Der Film, der ihn imho in den C-Sumpf hat abdriften lassen, war ganz klar "The Patriot" von diesem heuler hat er sich nicht wieder erholt.

Das kurze Zwischenhoch mit "Exit Wounds" hat auch leider nichts gebracht. Auch wenn Produktionen wie "Mercenary Of Justice" oder "Submerged" ganz passabel sind, einen Streifen wie Glimmer Man wird er wohl nicht mehr abliefern :cry:
Ja, weil er mittlerweile ein fetter Rentner ist.#Ansonsten, nette Rezi, btw, mir gefällt THE PATRIOT, und ein C-Movie ist das ganz sicher nicht, budget-technisch war der noch klar im-A-Bereich.

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Beitrag von nerös » 24.07.2006, 18:25

kami hat geschrieben:
nerös hat geschrieben: Der Film, der ihn imho in den C-Sumpf hat abdriften lassen, war ganz klar "The Patriot" von diesem heuler hat er sich nicht wieder erholt.

Das kurze Zwischenhoch mit "Exit Wounds" hat auch leider nichts gebracht. Auch wenn Produktionen wie "Mercenary Of Justice" oder "Submerged" ganz passabel sind, einen Streifen wie Glimmer Man wird er wohl nicht mehr abliefern :cry:
Ja, weil er mittlerweile ein fetter Rentner ist.#Ansonsten, nette Rezi, btw, mir gefällt THE PATRIOT, und ein C-Movie ist das ganz sicher nicht, budget-technisch war der noch klar im-A-Bereich.
Ich meinte auch weniger "The Patriot", weil budgettechnisch war der wirklich im gehobenen Bereich (35 Mio $ lt. imdb). Dieser Film hat seinen Abstieg besiegelt. Danach wollte ihn keiner mehr sehen, zumindest nicht im Kino.

Ist aber auch egal, weil früher oder später werde ich seine Filmographie auf DVD vervollständigen (scheiß Komplettierungswahn)
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Beitrag von wolfman » 24.07.2006, 18:50

Ich hab den glaube ich noch nie gesehen! :? Egal, gleich mal bei Amazon bestellt, und um es mal mit den Worten des Hausherren zu sagen: "Wehe der rockt net!" :wink:

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Beitrag von John Woo » 01.08.2006, 15:14

wolfman hat geschrieben:I"Wehe der rockt net!" :wink:
Der rockt!
Schönes Review und btw. einer meiner Lieblings-Seagalknaller. Das Buddha-Zeugs fand ich überhaupt nicht störend, sondern ziemlich ironisch. :wink:
Auch 8/10!

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Beitrag von John Woo » 01.08.2007, 13:57

wolfman hat geschrieben:Ich hab den glaube ich noch nie gesehen! :? Egal, gleich mal bei Amazon bestellt, und um es mal mit den Worten des Hausherren zu sagen: "Wehe der rockt net!" :wink:
Hast du dir den eigentlich mal angesehen?

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Beitrag von wolfman » 01.08.2007, 18:43

Yo. Hat gerockt! 8-)

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Beitrag von kami » 02.08.2007, 17:14

BTW, richtig geil ist Trevor Rabins Titelmusik zum Film, die rockt wirklich, vor allem in Kombination mit den vorbeiscrollenden Locations.

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Beitrag von John_Clark » 05.09.2008, 00:21

THE GLIMMER MAN

Umgetopft ...

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Beitrag von McClane » 05.09.2008, 08:55

Cooles Buddymovie, vor allem die Drohung den Gerichtsmediziner mit dem Wörterbuch zu erschlagen ist megakultig. Schön düster, angenehm spannend, dafür merkt man der Action halt an, dass in der Post Production etwas rumgepfuscht wurde. Auch schade, dass Seagal im Endkampf mit einer einzigen Blocktechnik quasi alle Attacken des Gegners abwehrt, aber sonst sind die Kampfszenen echt schick (vor allem der Kampf in der brennenden Wohnung - ein Traum), aber etwas hat ja auch J.J. Perry dran mitgearbeitet.

Gute :liquid7:
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Beitrag von C4rter » 29.09.2009, 20:59

Es war mal wieder an der Zeit für einen Seagal-Film. Die meisten seiner aktuellen Werke habe ich ja gemieden, aber auch ein paar wenige seiner älteren, besseren Sachen kenne ich noch nicht. Dazu gehörte u.a. "The Glimmer Man".
Man bekommt hier einen soliden 90s Actioner geboten mit dem allzu typischen Story-Konstrukt. Man hangelt sich also durch die Story um einen Serien-Killer und der russische Mafia, schlittert immer wieder in, durchweg wirklich gute Action-Szenen und das ganze wird garniert mit coolen Sprüchen und einigen Buddy-Movie Szenen zwischen Seagal und Wayans. Soweit so bekannt aber gut.
Viel auszusetzen gibt es hier auch nicht. Die Story ist größtenteils zwar eher lahm und Seagals Schauspiel ist wie so oft einfach mies. Dazu fing er hier schon an diese seltsamen weiten Mäntel zu tragen um seinen fülligen Körper zu verbergen. Trotzdem sind die Fight-Szenen mit ihm aber noch recht stimmig. Keenen Ivory Wayans gefiel mir hier ebenfalls ganz gut, auch wenn er nicht an die gelungene Performance seines Bruders Damon Wayans in "Last Boy Scout" rankommt. Für einen FSK:16 Film gibts es oben drauf noch erfreulich deftige Shootouts.
Insgesamt ein gelunges Werk der 90er. Für Action-Fans definitiv zu empfehlen.

:liquid7:

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Beitrag von SFI » 06.05.2016, 15:39

... Finally, asked by someone if it would be possible to kill someone with a credit card, The Master observed that it would be “One million percent possible, if the credit card has been modified“.
Quelle: reddit.com

:lol:
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Beitrag von John_Clark » 03.06.2016, 16:32

Stephen Tobolowsky, der in Glimmer Man einen Serienkiller spielt, über die Zusammenarbeit mit Steven Seagal :lol:

https://www.youtube.com/watch?v=5cUNU8GkMso

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Beitrag von McClane » 28.11.2016, 15:18

Am Freitag mal wieder gesehen, meinem Kommentar zum Film von 2008 hab ich eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.

Dafür zwei andere Sachen:

1) Hab zum ersten Mal drauf geachtet, dass Johnny Strong mitspielt, da sah der ja noch krass jungenhaft aus. In den fünf Jahren bis "Black Hawk Down" hat er sich IMO mehr verändert als in den neuen Jahren zwischen BHD und "Sinners and Saints".

2) Anscheinend waren Stevens Hoppla-ich-bin-der-Größte-und-mache-was-ich-will-Arbeitsmoral schon damals da. Bei der Szene, als Cole und Campbell durchs Fenster knallen und Cole sagt "Are you happy to see me or is this your gun? Get off of me" ist das im O-Ton anscheinend nachsynchronisiert worden. Hatte er keinen Bock das einzusprechen?

Geil ist auch diese Anekdote vom Set:

"According to Keenen Ivory Wayans, one time during production, after waiting for a long time for Seagal to finally show up on the set (He was known for not caring for the time when filming was to start and would always show up very late), Seagal appeared with some script and said how it was the greatest script he ever read in his entire life. When Wayans asked him who wrote it, Seagal responded by saying; "I did.""
Quelle: http://www.imdb.com/title/tt0116421/trivia?ref_=tt_ql_2
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Beitrag von freeman » 01.12.2016, 13:18

Wer sonst? :lol:

In diesem Sinne:
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Re: Glimmer Man

Beitrag von Actionfilmfan » 10.01.2020, 13:37

Da verwundert schon die Freigabe. Es gibt einige harte Szenen darunter das Aufschlitzen mit den Karten, wie Jack die Russen im Auto mit der Pistole verprügelt, der Tod von Donald Cunningham am Schluss. Die Morde was man nie sieht dafür die Leichen und das erinnert ja ein wenig an Sieben.
Gerade weil Seagal auch in der 90er Probleme mit der BPjM hatte wundert es mit das die FSK den Film ab 16 freigegeben hat.

Ich kenne die deutschen Version und da wird Seagal von Thomas Wolff gesprochen, da Kurt Goldstein schon tot war und Ekkehardt Belle wurde noch nicht gefragt ob er ihn da spricht.

Jack ist schon auch irgendwie nicht gerade sympathisch auch im Restaurant wo er gleich dann den Stuntmänner reihenweise was bricht, und durch die Kulissen fliegen lässt. Jim kämpfte ja in seiner brennenden Wohnung gegen den Killer der war komplett maskiert und ich denke das war einer der vielen Stuntmänner.

:liquid7: Punkte aus den 90er einer von Seagals besten Filmen.

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Re: Glimmer Man

Beitrag von SFI » 10.01.2020, 15:20

Wenn das wirklich alles ist was du kannst, dann werde ich dich jetzt töten! YES! :cool: Hätte auch mal wieder Lust auf die Nummer.
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