Stone Cold - Kalt Wie Stein

Der Action Film der 80er, der 90er und heute.
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Stone Cold - Kalt Wie Stein

Beitrag von Cyborg Cop » 11.11.2006, 23:09

Stone Cold – Kalt wie Stein

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Originaltitel: Stone Cold
Produktionsjahr: 1991
Herstellungsland: USA
Regie: Craig R. Baxley
Darsteller: Brian Bosworth, Lance Henriksen, Arabella Holzbog, William Forsythe u.a.

Inhalt: Der knallharte Cop Joe Huff (Brian Bosworth), bester Polizist des Staates Alabama, wird undercover in eine Hardcore-Rockergang (die Bruderschaft) eingeschleust, die jede Mege schlimme Sachen macht (Drogenhandel, Schutzgelderpressung, auch einige Morde gehen schon auf ihr Konto). Es stellt sich heraus, dass die Rocker aber anscheinend noch etwas Größeres planen. Joe Huff bekommt den Auftrag, Beweismaterial gegen die Rocker, besonders ihren Anführer Chains Cooper (Lance Henriksen) zu sammeln und weiteres Unheil abzuwenden.

Tja, vielleicht könnt ihr anhand der kurzen Inhaltsangabe schon erahnen, mit welcher Art Film wir es hier zu tun haben. Stone Cold ist zwar 1991 ins Kino gekommen, wirkt aber wie ein Nachklang der 80er. Hier wird nur das Nötigste gesagt und umso mehr gehandelt. Das macht schon die Eingangs-Sequenz klar. Drei schmierige Typen überfallen einen Supermarkt. Unser Held (Brian Bosworth), mal wieder vom Dienst suspendiert (wie könnte es anders sein), kommt in den Laden, will in aller Ruhe nur etwas einkaufen, aber…damn, er kommt nicht dazu. Er setzt die Typen mit List und Tücke außer Gefecht. Als dann seine Vorgesetzten eintreffen, stellen sie die üblichen Fragen, was er denn schon wieder angestellt habe, in was er verwickelt sei. Bosworth kommentiert das nur mit einem One-Liner: „Ihr solltet hier mal saubermachen“ (so was in der Art).

Diese Art, den Helden des Films dem Zuschauer mittels einer solchen Opening-Sequenz nahe zu bringen, findet man bei Actionfilmen recht häufig, es seien nur mal „City Cobra“ und „City Hai“ als Beispiele angeführt.

Nach dieser Szene beginnen die Anfangscredits zu laufen und damit wird die Haupthandlung eingeleitet. Noch während die Credits laufen, bekommt man einen Vorgeschmack, wie es bei der „Bruderschaft“ zugeht. Schwere Motorräder sind zu sehen (mit Sicherheit Harleys, was sonst), zu dröhnendem Hardrock/Metal werden die Rocker bei lebensverachtenden/lebensgefährlichen Spielen gezeigt.

Ich könnte den ganzen Film so kommentieren, würde aber sicher etwas zu sehr ausufern. Stone Cold ist einfach ein gradliniger und schnörkelloser Actionfilm, der seine Grundidee konsequent durchzieht, in Szene gesetzt von Craig R. Baxley, dessen Filmographie nicht sehr umfangreich ist, der aber mit „Action Jackson“ bereits einen richtigen Kracher abgeliefert hatte.

Gedacht war der Film damals wohl, um Brian Bosworth als neuen Actionstar aufzubauen, was dummerweise nicht geklappt hat. Bosworth ereilte ein ähnliches Schicksal, wie seine Kollegen Thomas Ian Griffith und Jeff Speakman, die sich nach ihrem Kinodebüt mit B-Filmen zufrieden geben mussten. Stone Cold lief zwar damals im Kino, heute allerdings würden solche Filme es nicht mehr ins Kino schaffen. Das berührt jetzt einen interessanten Nebenaspekt solcher Filme, ich will das hier allerdings nicht weiter ausführen, kann dann ggf. im Thema diskutiert werden.

Zur Story ist zunächst mal zu sagen, dass allein schon die Grundidee, nämlich einen Cop in eine Verbrecherorganisation undercover einzuschleusen, für Spannung sorgt. Funktioniert bei mir jedenfalls immer wieder, weil immer die Frage im Raum steht: Wird der Gesetzestreue seinen Auftrag erfüllen können und zuende bringen oder wird er auffliegen? Diese Konstellation erzeugt eigentlich, wenn sie von einem versierten Regisseur in Szene gesetzt wird, auch immer eine berdohliche Atmosphäre, eine Atmosphäre der ständigen Gespanntheit und Angespanntheit. Wenn dann noch eine gute Portion Action dazu kommt, kann eigentlich nicht mehr viel schief gehen. So ist dies bei „Stone Cold“ auch weitgehend gelungen.

Mit Charakterzeichnung und glaubwürdiger oder tiefgründiger Story hat man sich gar nicht erst aufgehalten. Diese Dinge ergeben sich einfach aus dem Film heraus. Die Dialoge und Oneliner sind mindestens ebenso knackig, wie die Action. Inszenatorisch ist der Film in keinster Weise innovativ, sondern sehr routiniert und konventionell, auch ein wenig reißerisch, wie man es von vielen Cannon-Produktionen kennt. Das trägt allerdings auch sehr zum hohen Spaßpotential des Films bei. Eigentlich dienen die Dialoge nur dazu, die Story voranzubringen.

Schauspielleistungen bewegen sich im genreüblichen Rahmen, Brian Bosworth trägt eine blonde Vokuhila…prolliger geht’s schon nicht mehr. Lance Henriksen und die anderen Rocker spielen herrlich böse.

Bis auf den Showdown gibt’s eigentlich gar nicht so übermäßig viel Action, das macht aber nichts, da dem Film, wie oben bereits gesagt, eine sehr bedrohliche Atmosphäre innewohnt und nicht zuletzt der ganze Film vor Klischees trieft, dass man oft nur noch lachen kann. Hervorzuheben wäre eine rasant gefilmte und klasse geschnittene Verfolgungsjagd mit Motorrädern, ein Kampf zweier Muskelpakete (als sich Brian Bosworth in der Bruderschaft hocharbeitet), ansonsten einige kleinere Rangeleien und Gewalttaten (mal eine Explosion, mal ein Autocrash mit anschließender Klopperei u.ä.)

Zum Showdown: Ich will da gar nicht auf Einzelheiten eingehen. Ich kann nur sagen: Actionfreunde, seht und staunt! Nur soviel noch: Wem der Rest des Films zuwenig Action bot, was ich durchaus verstehen kann, der wird beim Showdown voll auf seine Kosten kommen, da bin ich mir sicher. Ein würdiger Abschluß dieses Films.

Nun habe ich ja noch nichts Negatives über den Film geschrieben. Warum bekommt der Film also nicht die Höchstwertung? Vor allem muß man feststellen (und das sieht man dem Film imho auch deutlich an), dass auch hier das Budget dem Film seine Grenzen aufzeigt. Es fehlt einfach die Opulenz eines Stirb Langsam, eines Terminator 2 oder Matrix. Negativ ist mir außerdem aufgefallen, dass Brian Bosworth etwas ZU überlegen und ziemlich arrogant daherkommt. Er gewinnt das Vertrauen der Rocker etwas ZU schnell, aber das sind nur kleine Makel eines ansonsten einwandfreien Actionfilms.

Fazit: Typischer Fun-Action-Film der besseren Sorte. DVD rein, Hirn aus und Spaß haben. :D

:liquid8:


Mit DVDs des Films sieht es leider nicht gut aus. In den USA ist der momentan gar nicht auf DVD zu haben. Die deutsche DVD, die lange Zeit OOP war, ist jetzt wieder verstärkt zu haben, da Laser Paradise wohl nachgepresst hat. Toll ist die DVD allerdings nicht. Den fehlenden O-Ton kann man vielleicht noch verschmerzen, viel nerviger ist das Vollbild. Man merkt ständig, dass rechts und links Bildinformationen fehlen. War für mich besonders ärgerlich, da ich den Film damals im Kino gesehen habe. Wer den Film mit deutscher Synchro sehen möchte, für den gibt es momentan keine Alternative. Immerhin ist die deutsche FSK-18-Fassung ungeschnitten und daher dann doch wieder bedingt zu empfehlen.

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Beitrag von Samir » 11.11.2006, 23:28

nice Review. Film selber kenn ich nicht, hab aber immer ziemlich gutes über den gehört. Nu ja vielleicht mal im TV

schön das du die Namen velinkt hast, hast aber den Lance vergessen ;)

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Beitrag von Cyborg Cop » 11.11.2006, 23:33

Danke, hab Henriksen auch eben noch verlinkt.

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Beitrag von freeman » 12.11.2006, 01:06

Jawoll ... der Bosworth endlich mal wieder. Ich kann zu dem Film nur sagen, dass der wirklich ordentlich Spaß macht und ich den seinerzeit (war noch nen kleiner Bub) den so steil fand, dass ich mir das Buch zum Film gekauft habe. Und plötzlich war ich enttäuscht, denn was die in dem Buch in den Showdown veranstalten ist grandios hoch 2! Der Showdown geht ja im Film schon ordentlich ab, aber in dem Buch ist das Finale in dem Gerichtsgebäude so vollgepackt mit einer unglaublichen Einlage nach der anderen, dass man aus dem Staunen nicht mehr herauskommt. Leider habe ich keinen Scanner, sonst hätte ich einfach mal die paar Seiten hier reingestellt. Vielleicht finde ich ja mal ne praktikable Lösung ...

Fettes Review by the Way! Was mir noch einfallen würde, wäre, dass Michael Douglas als Produzent hinter dem Film stand - genau wie hinter dem fast gleichzeitig entstandenen Double Impact - und leider nach den zwei Überkrachern auf einmal aufgehört hat, in dieser Sparte weiter zu machen. Echt schade, imo ...

In diesem Sinne:
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Beitrag von Samir » 12.11.2006, 01:27

freeman hat geschrieben:
Fettes Review by the Way! Was mir noch einfallen würde, wäre, dass Michael Douglas als Produzent hinter dem Film stand - genau wie hinter dem fast gleichzeitig entstandenen Double Impact - und leider nach den zwei Überkrachern auf einmal aufgehört hat, in dieser Sparte weiter zu machen. Echt schade, imo ...
hatte er nicht auch Face/Off produziert?

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Beitrag von freeman » 12.11.2006, 01:33

Jo, und dann war eben Schicht. Also in dieser stark actionorientierten Hinsicht ... warum auch immer, denn eigentlich liefen die doch alle verhältnismäßig gut ...
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Beitrag von StS » 12.11.2006, 10:10

Feine Kritik, mit der Wertung stimme ich ebenfalls überein! :D

War genau im richtigen Alter damals, um den Film voll genießen zukönnen - und in diesem Fall hat sich das bis heute nicht geändert. Jetzt fehlt nur noch ne anständige DVD!

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Beitrag von wolfman » 12.11.2006, 12:59

StS hat geschrieben:War genau im richtigen Alter damals, um den Film voll genießen zukönnen - und in diesem Fall hat sich das bis heute nicht geändert.
Ah, langsam kommt etwas Licht ins Dunkel! Durch deine Unsterblichkeit ergeben deine Avatare, die immer den Todeswunsch gemein haben, endlich Sinn! 8-) :wink:

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Beitrag von Cyborg Cop » 12.11.2006, 14:24

Vielleicht noch zwei Kuriositäten aus meinem persönlichen Umfeld:

Als ich meinen FTB-Kommentar im manifest-Forum verfaßt hatte, meinte dann jemand als Kommentar: Ja wir haben uns den Film damals auch mal angesehen. Seither ist er für uns der Inbegriff des pädagogisch wertvollen Films. :lol: Fand ich zu geil.

In einem Interview mit der Filmillustrierten anläßlich des Kinostarts wurde Brian Bosworth gefragt: "Sind sie der Actionstar der 90er?". Er nur: "Ja sicher bin ich das". Er kamm auch in dem Interview (war nur kurz) recht arrogant rüber, hat sich abfällig über Schwarzenegger, van Damme und Stallone geäußert usw.

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Beitrag von Joker6686 » 12.11.2006, 15:29

Tolles Review zu einem Film den ich zu meiner Schande noch nicht gesehen habe...ja das soll es auch geben ;) DVD ist aber geordert und wird demnächst geguckt!

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Beitrag von MysteryBobisCREEPY » 12.11.2006, 22:11

Nette Unterhaltung. :liquid7:

Schönes Review :D
Wollt Ihr 'nen Ritt auf meinem Discostick?
Putzt euch die Zähne mit 'ner bottle of shit
Nein Mann ich will noch nicht gehen
Ich will weiter auf dich schiffen
Solang bis du erkennst
Dass meine Pisse keine Fanta ist :D
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Beitrag von freeman » 13.11.2006, 00:52

Cyborg Cop hat geschrieben:In einem Interview mit der Filmillustrierten anläßlich des Kinostarts wurde Brian Bosworth gefragt: "Sind sie der Actionstar der 90er?". Er nur: "Ja sicher bin ich das". Er kamm auch in dem Interview (war nur kurz) recht arrogant rüber, hat sich abfällig über Schwarzenegger, van Damme und Stallone geäußert usw.
Ich denke mal, da schwang noch vioel Selbstvertrauen aus Footballzeiten mit ... da musste man ja auch große Reden schwingen und sich eben gut verkaufen ... heute könnte er in einem ähnlichen Interview ja behaupten, er wäre besser als Seagal oder Dean Cain oder so LOL

In diesem Sinne:
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Re: Stone Cold - Kalt Wie Stein

Beitrag von StS » 26.06.2007, 19:22

Cyborg Cop hat geschrieben:Mit DVDs des Films sieht es leider nicht gut aus. In den USA ist der momentan gar nicht auf DVD zu haben. Die deutsche DVD, die lange Zeit OOP war, ist jetzt wieder verstärkt zu haben, da Laser Paradise wohl nachgepresst hat. Toll ist die DVD allerdings nicht. Den fehlenden O-Ton kann man vielleicht noch verschmerzen, viel nerviger ist das Vollbild. Man merkt ständig, dass rechts und links Bildinformationen fehlen. War für mich besonders ärgerlich, da ich den Film damals im Kino gesehen habe. Wer den Film mit deutscher Synchro sehen möchte, für den gibt es momentan keine Alternative. Immerhin ist die deutsche FSK-18-Fassung ungeschnitten und daher dann doch wieder bedingt zu empfehlen.
Juhu ... es ist soweit, denn es gibt nun:

Stone Cold - Kalt wie Stein ... Laser Paradise/Planet Laser (Widescreen Edition)
Die DVD ist äusserlich fast identisch mit der bisherigen DVD von Laser Paradise. Auf der Coverrückseite ist allerdings das Widescreenformat, und der englische Ton vermerkt. (Beides fehlte bei den alten DVD's)

Die Bildqualität ist sehr gut, und zudem anamorph codiert.

PS. Coverangabe auf der Rückseite ist falsch: Statt 1,85:1, ist das Bildformat 1,78:1 !!!
http://www.ofdb.de/view.php?page=fassun ... vid=209839

Börse Hannover ... Samstag ... wird gekauft!
:D

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Beitrag von TonyTorpedo » 26.06.2007, 19:54

Haben damals zum Kinostart die UCI Bochum mit der kompletten Clique instandbesetzt. Nach ausführlichem Gespräch mit dem Geschäftsführer gabs das Bier sogar in den grössten verfügbaren Popcorneimern incl. Strohhalme. :lol:

Uns hat der Film einen Heidenspass gemacht dem Rest im Kino glaub nicht so. :roll:

Lance Henriksen spitze wie "fast" immer und aus Brian Bosworth ist wohl zu recht nichts Grosses geworden. Aber für den Streifen geb ich auch ne 8/10 einfach weil er cool ist und die 90er Actiontechnisch mit eingeleitet hat. 8-)

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Beitrag von Cyborg Cop » 26.06.2007, 20:19

Fürs Protokoll: Eine US-DVD gibts mittlerweile auch. Bei Axelmusic z.B. noch nicht mal 10€. Aber ich denke, mit der Neuauflage von LP kann man auch zufrieden sein.

@ StS: Berichte dann mal, ob die neue DVD wirklich so gut ist.

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Beitrag von StS » 26.06.2007, 20:23

Cyborg Cop hat geschrieben:@ StS: Berichte dann mal, ob die neue DVD wirklich so gut ist.
Okay, mach ich! :wink:

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Beitrag von mullen » 26.06.2007, 21:20

Cyborg Cop hat geschrieben:Fürs Protokoll: Eine US-DVD gibts mittlerweile auch. Bei Axelmusic z.B. noch nicht mal 10€. Aber ich denke, mit der Neuauflage von LP kann man auch zufrieden sein.

@ StS: Berichte dann mal, ob die neue DVD wirklich so gut ist.
hab die DVD hier liegen, auf was besseres brauchen wir echt nicht warten die ist schon sehr gut geworden, sogar diesmal mit O-Ton. Die Unterschiede zur Vollbildscheibe sind wirklich gigantisch und endlich hat es LP mal hinbekommen, was gutes zu veröffentlichen. Hab meine auf der letzten Börse in Leverkusen für 6€ mitgenommen, sogar noch 4€ billiger als die 4:3 Fassung :D

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Beitrag von freeman » 27.06.2007, 19:21

Oh, da werde ich wohl meine alte LP Scheibe durch die neue LP Scheibe ersetzen. Hätte auch nie gedacht, sowas irgendwann mal zu behaupten :lol:

In diesem Sinne:
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Beitrag von John Woo » 27.06.2007, 19:27

freeman hat geschrieben:Leider habe ich keinen Scanner, sonst hätte ich einfach mal die paar Seiten hier reingestellt. Vielleicht finde ich ja mal ne praktikable Lösung ...
Abschreiben. :P :wink:

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Beitrag von Kruger » 13.02.2011, 21:03

Der Film ist wirklich geil, nur mit der Action-Karriere von Bosworth hat's nicht so ganz geklappt ;)

:liquid8:

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Beitrag von C4rter » 13.02.2011, 22:29

Uraltes Review vom 18.03.2007:

Von einem Kumpel vor einiger Zeit als cooler Motorrad Action Film empfohlen hab ich den damals sofort geguckt. Ich fand ihn auch sofort ganz gut. Allerdings, die Bildqualität war nicht so gut damals. War ne Laser Paradise DVD, mit Vollbild. Auf der letzten DVD Börse sah ich den dann mal wieder liegen, guck ihn mir an und lese auf der Rückseite "Widescreen". Da nehme ich den doch mal mit hab ich mir gedacht. Und tatsächlich, es ist eine Neuauflage mit Widescreen Bild (super Qualli), gutem 5.1 Ton und sogar dem englischen O-Ton. Geniale Laser Paradise Veröffentlichung.
Aber genug zur DVD. Der Film an sich machte so nochmal mehr Spaß. Lance Henriksen als Anführer einer Motorrad Gang, mit Hakenkreuz Flaggen und SS Runen ist schon ziemlich cool. Forsythe ist auch ein cooler Bösewicht und aus Bosworth hätte ein guter Action Darsteller werden können. Allerdings, nicht mehr Anfang der 90er. Der hätte früher kommen müssen.
Der Film hat ein paar coole Schießereien, vorwiegend am Ende. Dazu Motorrad Action Szenen, viele Explosionen sowie ein paar coole Sprüche. Außerdem eine gute Kulisse. Dieses Gang-Leben und dergleichen kommt cool rüber. Auch der Score ist Stimmig und unterstreicht den Film gut in bestimmten Szenen. Guter Actioner der mit Spaß bei der Sache ist und ruhig etwas länger hätte gehen können.

:liquid8:

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Beitrag von McClane » 15.02.2011, 09:02

Kein besonders intelligenter Film, aber schon ein ziemliches B-Actionbrett, dass dank entsprechendem Budget fast schon wie ein A-Liga-Film aussieht - was auch nicht zuletzt an den zahlreichen Leuten aus Hollywoods zweiter Reihe (Henriksen, Forsythe) liegt. Geiler Metalsoundtrack, herrlich klischeehafte Bikerfiguren und derbe Action, die zwar erst gegen Ende aufdreht, dafür aber so richtig: Der Showdown im Gerichtsgebäude rockt ganz fett. Dank diverser Oneliner, charismatischer (wenn auch etwas klischeehafter) Charaktere und eines grandiosen Lance Henriksen in der Fieslingsrolle ein rundum zufriedenstellendes B-Spektakel.

:liquid8:
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]

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Beitrag von Cinefreak » 15.02.2011, 09:07

Der Showdown rockt wirklich, allerdings ist die Story derart lahm und machohaft aufgezogen, dass der Film als Gesamtes leider nur schwer zu ertragen ist...schade drum irgendwie :wink:
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