Ghost Rider + Ghost Rider: Spirit of Vengeance

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Ghost Rider + Ghost Rider: Spirit of Vengeance

Beitrag von freeman » 25.02.2007, 23:52

Ghost Rider

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Originaltitel: Ghost Rider
Herstellungsland: USA
Produktionsjahr: 2007
Regie: Mark Steven Johnson
Darsteller: Nicolas Cage, Peter Fonda, Wes Bentley, Eva Mendes, Sam Elliott u.a.

Johnny Blaze führt eigentlich ein zufriedenes Leben: Sein Vater und er sind mit ihrer feurigen Motorradstuntshow die große Attraktion eines Jahrmarktes und in Roxanne glaubt Johnny seine große Liebe gefunden zu haben. Mitten in dieses Idyll hinein platzt die Nachricht von der Krebskrankheit seines Vaters. Da kommt es Johnny nur gelegen, als plötzlich ein Mann vor ihm steht und ihm anbietet, seinen Vater zu heilen. Der marginale teuflische Gegenwert: Johnnys Seele. Johnny willigt ein und sein Vater gesundet unversehens. Allerdings stirbt er noch am selben Tag seiner Genesung bei einem Motorradstunt. Johnny zerbricht an diesen Ereignissen, verlässt Roxanne und zieht fortan auf der Suche nach dem ultimativen Kick mit seiner eigenen Motorradstuntshow rastlos durchs Land. Dabei übersteht er auch die haarsträubendsten Crashs, hat er doch einen prominenten Schutzengel: Mephistopheles, seines Zeichens Besitzer von Johnnys Seele, wacht über ihn und führt ihn eines schönen Tages seiner Bestimmung zu: Mephistopheles Sohn, der Dämon Blackheart, macht nämlich gerade ordentlich Ärger und soll von Johnny eingebremst werden. Dazu verwandelt Mephistopheles Johnny in den Rider. Ein Kopfgeldjäger des Teufels. Ein normaler Mann des Tages, doch des Nächtens verwandelt er sich in ein feuriges Skelett, das auf seinem Chopper durch die Lande pattrouliert und aus der Hölle entflohene Dämonen wieder zurückführt oder die Erfüllung einmal geschlossener Verträge zwischen Teufel und Menschen einfordert. Hinter einem dieser Verträge, der einst zwischen einer ganzen Stadt und dem Teufel geschlossen wurde, ist Blackheart her ...

Fragt sich im Grunde genommen nur: Warum? Und diese Frage zieht sich wie ein roter Faden durch den ganzen Film. Warum braucht der Sohn des Teufels irgendwelche Seelen, um gegen seinen Vater zu kämpfen? Warum kämpft er gegen seinen Vater? Welchen Sinn hat sein Aufbegehren gegen die Hölle? Seltsamerweise liefert der Film dafür keine Erklärungen, nicht einmal ansatzweise. Ghost Rider konzentriert sich voll und ganz auf seine Faustische Grundstory und damit vollkommen auf den Rider und Johnny Blaze. Alles andere fällt halt einfach irgendwo hinten runter. Lustigerweise funktioniert das Ganze dennoch ganz ordentlich, weil man irgendwie automatisch in den "Es ist ja nur ne Comicverfilmung und es wird wohl um das Wohl der Welt und irgendwelche God's Army ähnlichen Verstrickungen gehen." Modus verfällt und sich so irgendwie einen eigenen Film zusammenbastelt. Darum nun ein Hohelied auf den Film und seine fantasieanregenden Eigenschaften zu singen, wäre allerdings etwas hoch gegriffen. Man sucht als Zuschauer eben wirklich nur Erklärungen für das, was da auf der Leinwand abgeht. So funktioniert die Story des Kampfes von Ghost Rider gegen Blackheart so gut wie gar nicht. Dafür funktioniert alles, was mit dem Ridermythos zu tun hat und natürlich auf der Comic Reihe Ghost Rider basiert. Dies war zunächst eine Serie um einen Rider in satanischen Diensten in Form eines Wild West Comics, der in den 40er Jahren seinen Höhepunkt hatte, irgendwann aber ad acta gelegt wurde. Dieser Urversion erweist man mit dem ziemlich netten Plot um den Caretaker Referenz, konzentriert sich dann aber voll auf die Neuauflage der Ghost Rider Geschichten, die um 1973 neu erschienen und in der der Cowboyrider durch den Motorradfahrer Johnny Blaze ersetzt wurde. Dessen Werdegang vom Motorradfahrer zum Rider können wir nun en detail verfolgen und genau dieser Storypart funktioniert sehr gut, da er mit viel Humor und Selbstironie aufgebrochen wird, was den wirklich arg abstrusen Storyunterbau hervorragend abfedert. Mit wirklich großen Comicverfilmungen a la Spiderman und Co. hat dieser Streifen aber absolut nichts gemein.

Ghost Rider funktioniert eher wie ein abgedrehter kleiner Bruder der aktuellen Comicverfilmungen, die dank Spidey, den X-Men, Hulk usw. vor allem auch dramatischere und tiefenpsychologische Einschläge erhielten. Ghost Rider versteht sich dagegen als reine Spaßbombe. Den Figuren gehen Charakterentwicklungen vollkommen ab, ihre Charakterzeichnung beschränkt sich auf: "sieht geil aus, ist böse, ist gut, macht mal Witze" und auch die Dialoge haben mit "Mit großer Macht kommt große Verantwortung" nichts am Hut. Das Motto lautet:

Let's Ride ...

Und immer wenn dieses Motto erklingt, brennt die Leinwand. Denn in genau diesen Momenten darf der Rider wirken und seine Auftritte verleihen dem Film Momente puren Wahnsinns! Hubschrauber werden mit Ketten geangelt und mit einem "Du gehst mir auf den Sack" wie beim Hammerwerfen "weggeworfen", der Rider fährt ein Hochhaus hoch und wieder runter, er wird von riesigen Lastkraftwagen zermalmt, zerstört nur durch Hindurchfahren ganze Straßenzüge und hat eigentlich immer einen ziemlich heißen Spruch auf den nicht mehr vorhandenen Lippen. Ghost Rider ist in den "Ghost Rider Szenen" wirklich exaltiertes Actionkino der extrem überdrehten Sorte, das riesigen Spaß macht und eben einem echten Höllenritt auf einer dicken Maschine gleichkommt. Diese Einlagen deklassieren dann recht schnell den Rest des Filmes zu bloßem filmstreckenden Material, bei dem man sich recht schnell zu wünschen beginnt, der Rider möge doch wieder seinen Chopper starten. Das liegt auch und vor allem an den Darstellern und ihren eher schwachen Leistungen. Nicolas Cage schneidet dabei noch am Besten ab, fährt aber absolut auf Standgas! Er liefert ein Best Of seiner exaltiertesten Gesten und ein kleines Remake seiner Rolle in Wild at Heart, wo er als Elvis Fan genau dieselben Posen lancierte, die er in Ghost Rider im Minutentakt auffährt! Abseits dieser Cagetypischen Einlagen merkt man seltsamerweise nicht viel davon, dass er ein riesiger Ghost Rider Fan sein soll. Vielleicht war er ja frustriert, dass in den eigentlichen Rockerszenen von ihm nicht mehr viel zu sehen ist, denn dem Skelettschädel Nicolas Cages mimisches Repertoir zugestehen zu wollen, wäre ein wenig arg übertrieben, verfügt ein Schädel doch über keine Mimik ... also außer Unterkiefer hoch und runter ;-). Unter seiner teilweise wirklich gelangweilten, ein wenig septischen Darstellungsweise haben einige Handlungsszenen sehr zu leiden. Von Eva Mendes, die Roxanne spielt, durfte man im Vorfeld lesen, dass sie mit einer Fettdiät ihre Moppen und ihren verlängerten Rücken aufplustern wollte. Das ist ihr vortrefflich gelungen. Leider haben ihre bis zum Bauchnabel geöffneten Ausschnitte deutlich mehr Ausdruckskraft als die schöne Eva, die sich in keiner Sekunde beim Schauspielern erwischen lässt. Hatte sicher Angst, sie könnte durch die damit verbundenen Anstrengungen wieder Gewicht verlieren. Peter Fonda als Mephistopheles war hundertprozentig nur wegen dem Gehaltsscheck an Bord! Was hätte der Film mit einem überdrehten Teufel a la Peter Stormare in Constantine rocken können, zumal ein solcher Teufel viel besser in Ghost Rider gepasst hätte. Leider spielt Fonda den Teufel, als sei der der leibhaftige Tod ... keine Regung im Gesicht, kein Anheben der Stimme ... Nichts! Als Blackheart erleben wir den heimlichen Star aus American Beauty. Wes Bentley ist für mich der Inbegriff des düster faszinierenden Schauspieltyps, der alleine mit seinen dunklen Augen und den prägnanten, dichten Brauen immer einen Hauch des Geheimnisvollen und Unberechenbaren transportieren kann. Hier wird er als Dämon komplett verheizt. Er taucht auf, reißt One Liner und verschwindet. Seine Beweggründe werden - wie bereits erwähnt - nicht hinterfragt, seine Beziehung zu Mephistopheles bleibt vollkommen unklar und seine Untertanen rocken um einiges mehr als er. Auch hier muss man konstatieren, dass ein Bad Ass vom Format eines Bullseye in Daredevil viel mehr hätte reißen können. Doch die gesamte Anlage von Blackheart bleibt viel zu passiv. Schade. Der immer verlässliche Sam Elliot kann dafür als Caretaker punkten und liefert eine sympathische Performance ab.

Die eigentliche Hauptrolle aber spielt die Action und die dabei aufgefahrenen Effekte. Wer sich noch mit Grausen an die Ultraviolet "Violet fährt ein Hochhaus hoch" Szene erinnert, der bekommt hier eine von der Konzeption her vollkommen identische Szene geboten, die allerdings technisch perfekt daherkommt und absolut grandios funktioniert. Auch die restlichen Actionszenen wurden auf den Punkt getrickst und sind Eye Candy vom Feinsten! Leider fällt der Showdown im Vergleich zu der vorher gebotenen Action extrem ab! Im Vorfeld des Showdowns wurden alle Actionszenen immer überdrehter und bombastischer, doch der Showdown selber entpuppt sich dagegen als langweiliger und uninspirierter Sturm im Wasserglas - quasi als Fehlzündung! Regisseur Mark Steven Johnson schwenkt hier nämlich vollkommen auf einen Effektoverkill um, der dem Streifen nicht wirklich steht. Klar waren alle Einlagen vorher auch schon mit Effekten überladen, aber da fügte es sich besser in den Film ein und passte eben zu den transportierten Bildern. Im Showdown wuselt, morpht und partikelt man sich zu Tode und es werden Erinnerungen an den Showdown in Mumie II wach. Und obwohl die Leinwand im Showdown vor Details zu bersten droht, kann einen das Geschehen selbst überhaupt nicht mehr begeistern. Im Rest des Filmes überwiegt effekttechnisch ein absolut positiver Gesamteindruck. Allerdings muss man ganz klar feststellen, dass der Totenschädeleffekt mit den Flammen drumherum zwar eine richtige coole Idee ist und eigentlich auch sehr gut funktioniert, aber genau dieses Markenzeichen des Riders rückt seine Auftritte doch extrem in die Trashecke. Zudem konterkariert der extrem helle Schädel die dunklen Klamotten des Riders, wodurch unangenehm viel Aufmerksamkeit auf den Schädel gelenkt wird, was beim Betrachter irgendwie immer in einem dicken Schmunzler kulminiert. Absolut genial sind die Effekte um das genial designte Bike vom Rider und die Gegenstände, die in den Händen vom Rider dank seiner Fähigkeiten transformiert werden und einen ganz eigenen Look bekommen. Auch die Bösewichter um Blackheart, die die Elemente Sand, Wasser und Wind verkörpern, rocken extrem, werden aber leider wenig gewinnbringend in den Film eingebracht. Vor allem sind die Fights zwischen Rider und Bäddies immer viel zu schnell vorüber, was dem Film einiges an Potential raubt.

Optisch hat Mark Steven Johnson Ghost Rider an seine erste Comicverfilmung Daredevil angepasst. Der Rider ist zwar weniger düster, schwelgt aber auch nicht wirklich in Lichtermeeren und kann optisch eigentlich nur als sehr effektiv und über weite Strecken sogar recht edel bezeichnet werden. Insbesondere in den Effektszenen beweist Johnson enorm viel Gespür für die richtigen Perspektiven und Einstellungen und leistet das Seine zum Gelingen des CGI Feuerwerkes. Akustisch bekommt man leider ein etwas seltsames Gebräu auf die Ohren. Christopher Young überzuckert die ohnehin recht lahmen Handlungsszenen mit seltsam unpassender Kitschmusik, die man so auch schon in irgendwelchen Liebesschmonzetten gehört hat und die überhaupt nicht zum leicht schrägen Grundton des Filmes passen wollen. In den Actionszenen wird der Komponist dann zwar deutlich besser, wirklich packen können seine Themen allerdings nicht. Und warum man vollkommen auf prägnante Songs der härteren Gangart zur Untermalung der Action verzichtete, will sich auch nicht so recht erschließen. Ein wenig Disturbed und Co. hätten hier vermutlich Wunder bewirken können.

Was bleibt ist ein überkandideltes Stück Big Budget Actiontrash, dem durch Selbstironie und feinen Humor zumindest ein Grundstock an Seele eingehaucht wird. Die Action des Streifens verfügt über eine hohe Drehzahl und hat für den geneigten Zuschauer einiges an solidem optischen Blendwerk im Gepäck. Leider bleibt die Geschichte abseits vom Werdegang des Riders seltsam seelenlos und lässt so manche Szene zwischen den Actioneinlagen recht gestreckt und belanglos wirken. Dennoch kann man Ghost Rider schon aufgrund der herrlich abseitigen Einlagen vom Rider keinen Knüppel in die Räder schmeißen, viele andere Comicverfilmungen bieten allerdings einen deutlich besseren "Ride".
:liquid6:

In diesem Sinne:
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Ghost Rider: Spirit of Vengeance

Beitrag von John Woo » 26.02.2007, 00:16

freeman tritt aufs Gas:

Ghost Rider: Spirit of Vengeance

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Originaltitel: Ghost Rider: Spirit of Vengeance
Herstellungsland: USA / Vereinigte Arabische Emirate
Erscheinungsjahr: 2012
Regie: Mark Neveldine/Brian Taylor
Darsteller: Nicolas Cage, Idris Elba, Violante Placido, Ciarán Hinds, Christopher Lambert, Johnny Whitworth, Fergus Riordan, Alin Panc, Sorin Tofan u.a.

Die “Crank” Macher Neveldine/Taylor drücken der Comicfigur “Ghost Rider” so richtig ihren Stempel auf und lassen Nicolas Cage als dämonischen Rider von der Kette. Der sorgt für ein paar herrlich wahnsinnige Momente, täuscht aber nicht darüber hinweg, dass Handlung, Dialoge und manch Darsteller höllisch schlecht daherkommen.

Zum Review


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Beitrag von StS » 26.02.2007, 06:53

John Woo hat geschrieben:Mal wieder feines Review und BOAH... in der Bewertung liegen wir genau gleich auf, hab dem auch 6 Punkte gegeben. :wink: :lol:
Danke für die Info, Freeman - insgesamt deckt sich Deine Kritik weitestgehend mit der allgemeinen Meinung zu dem Film. :wink:

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Beitrag von Vince » 26.02.2007, 15:52

Review rockt, besonders die Ergründung der schauspielerischen Grenzen eines Totenschädels. :wink:
Film ist dann wirklich so ähnlich, wie ich mir das vorgestellt habe. Na ja, besser als nix...

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Beitrag von freeman » 26.02.2007, 16:13

Vince hat geschrieben:Film ist dann wirklich so ähnlich, wie ich mir das vorgestellt habe. Na ja, besser als nix...
Wenn ich den verorten müsste, würde ich sagen: Das ist ein typischer Streifen, der von allen irgendwie durchschnittlich aufgenommen wird, im Endeffekt aber häufiger im Player landen wird, als so mancher "Ach so toller Überkracher" ... Ich zum Beispiel könnte ihn direkt wieder angucken ... Is echt komisch ...

In diesem Sinne:
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Beitrag von Vince » 26.02.2007, 16:23

freeman hat geschrieben: Wenn ich den verorten müsste, würde ich sagen: Das ist ein typischer Streifen, der von allen irgendwie durchschnittlich aufgenommen wird, im Endeffekt aber häufiger im Player landen wird, als so mancher "Ach so toller Überkracher" ... Ich zum Beispiel könnte ihn direkt wieder angucken ... Is echt komisch ...
Ganz genau die Sorte! Was meinst du, wie oft ich schon Daredevil im Player hatte...

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Beitrag von MysteryBobisCREEPY » 28.02.2007, 11:56

Hab mir ja gedacht, das Dir freeman, der Film besser gefällt ;)

Schmuckes Review..... vielleicht gebe ich dem Film ja in nem FSK 16 Dir Cut noch ne Chance :lol:
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Beitrag von freeman » 01.03.2007, 01:18

MysteryBobisCREEPY hat geschrieben:Schmuckes Review..... vielleicht gebe ich dem Film ja in nem FSK 16 Dir Cut noch ne Chance :lol:
Aus der jetzigen Fassung heraus wäre das doch aber kaum möglich ... Gibt ja keinen einzigen Kill, den man ausbauen könnte. Man könnte Cage länger das Gesicht vom Kopp schmelzen lassen. Das sah sehr geil aus und imo schon ein wenig too much für ne 12er Freigabe ...

In diesem Sinne:
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Beitrag von MysteryBobisCREEPY » 01.03.2007, 15:51

Hättten die nen KJ Horrorfilm drauss gemacht, währe Ghost Rider IMO besser geworden. Wie schon an andere Stelle gesagt, stelle man sich mal Blade als FSK 12 Film vor, würde IMo auch nicht funtionieren und das selbe gilt halt IMo auch für den Rider, der ja auch ein creepy, violent Antiheld ist ;)
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Beitrag von Andy Lau » 08.03.2007, 19:12

Setze hier einfach mal das ein, was ich im Film/Kino Forum schon geschrieben habe, da es ja irgendwie auch hier hin gehört. :wink:

:liquid5:
Nee , das war nix . Die 5 Punkte gibt´s für Cage , der trotz allem immer noch ne verdammt charismatische und coole Sau ist, für die teilweise gelungenen Effekte , für die Sexy Ausstrahlung der Mendez (obwohl sie nicht einen Ticken Talent hat) und die grenzdebilen Sprüche ( "Du gehst mir auf den Sack !" :lol: )
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Beitrag von wolfman » 02.09.2007, 14:11

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Ghost Rider - Extended Version
(USA 2007)

Um seinen Vater von einem schweren Krebsleiden zu erlösen geht der junge Johnny Blaze einen Pakt mit dem Teufel ein. Dieser verspricht im Gegenzug für Johnnys Seele dessen Vater zu heilen. Gesagt getan, doch leider das Kleingedruckte nicht gelesen. Jahre später – Johnny Johnny (Nicolas Cage) ist mittlerweile ein gefragter Motorrad-Akrobat – fordert der Teufel seine Gegenleistung ein. Johnny soll des Teufels Sohn stoppen, der eine Hölle auf Erden schaffen will. Er wird zum Kopfgeldjäger des Satans, er wird zum Ghost Rider.

Regisseur Mark Steven Johnson ist scheinbar der Mann für die düstereren Marvel-Verfilmungen! Doch gelingt ihm dies im Falle von Ghost Rider nicht ganz so gut wie im Director's Cut von Daredevil. Ghost Rider bleibt aber dennoch eine unterhaltsame und kurzweilige Comicadaption. Und hey, wer wollte nicht schon immer mal ein brennendes Skelett auf einem Motorrad sehen! :-)

:liquid6:

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Beitrag von Vince » 16.09.2007, 20:26

So, hier kann ich nun wirkich nix neues mehr erzählen und möchte mich freemans Kritik in so gut wie jedem Satz anschließen - das ist eigentlich eine ziemlich klare, relativ unstreitbare Sache. Und ja, es ist dieser typische "naja, net sooo doll aber den werd ich bestimmt immer und immer wieder gucken"-Film geworden. Schon jetzt hab ich irgendwie ne Sucht entwickelt, mir durchweg den brennenden Schädel und die ganzen Feuerspuren anzugucken.

:liquid6:

Ich muss aber sagen, ich glaub so nen Prequel über den Western-Ghost Rider würde mir vom Look her wahrscheinlich noch mehr zusagen.

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Beitrag von SAB » 25.10.2007, 11:22

Vince hat geschrieben: Ganz genau die Sorte! Was meinst du, wie oft ich schon Daredevil im Player hatte...
Der DC von Daredevil ist aber auch mal saustark! Ich finde den auch sowas von cool!
"Die Eulen sind nicht, was sie scheinen!" Riese aus Twin Peaks

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Beitrag von jack warrior » 25.10.2007, 12:52

oh die review seh ich ja jetzt erst. wertung seh ich genauso... wobei ich finde cage und elliot reisen eh die sache raus. cages elvis kopie rockt wie bolle und elliot is eh klasse. klar die kämpfe sind zu schnell rum, es wirkt als wäre nichts eine bedrohung für den rider. aber was solls irgendwie kommt doch geiles feeling dabei auf, vorallem als elliot und cage seite an seite reiten yeah "ghostriders in the sky " :)
wäre aber sich mehr drin gewesen.

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Beitrag von MysteryBobisCREEPY » 25.10.2007, 19:57

SAB hat geschrieben:
Vince hat geschrieben: Ganz genau die Sorte! Was meinst du, wie oft ich schon Daredevil im Player hatte...
Der DC von Daredevil ist aber auch mal saustark! Ich finde den auch sowas von cool!
DITO!
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Beitrag von Ed Hunter » 01.06.2008, 22:32

Gerade auf Premiere gesehen.

Als der damals im Kino lief, hab ich ihn leider verpasst, aber meine Erwartungen waren gigantisch gewesen. Allein die Vorstellung des genialen Nic Cage als Feuerdämon aufm Motorrad, danach ein flotter Trailer...und gleichzeitig die Ernüchterung. 1. PG-13. Gut, war zu erwarten gewesen, dennoch hätte "Ghost Rider" mit R sicher noch um Welten mehr gerockt. 2. Ausgerechnet Mark Steven Johnson auf dem Regiestuhl, der bereits den imho furchtbar lahmen "Daredevil" in den Sand gesetzt hatte (den hier so vielgelobten DC kenn ich nicht.) Da wollte man wohl mit aller Macht einen meiner Most-Wanted-Filme ruinieren...doch: Es kam anders. "Ghost Rider" ist ein saugeiles Vergnügen! :D

Beginnen wir mit den Negativaspekten: Die unlogische Story ist Müll und die Badguys imo allesamt blass und lahm, nicht nur Peter Fonda, sondern auch der Elemente-Anhang dieses uncharismatischen Milchbubi-Badasses...Des Weiteren hätte natürlich ein bisschen mehr Blut und Gewalt ned geschadet ;-), aber der Film wirkt zumindest nie auf niedrige Freigabe getrimmt, sondern passt so, wie er ist.
Die Trickeffekte sind abgesehen vom Kopf des Riders sauchic und erreichen ihren Höhepunkt im vom freeman kritisierten Finale, dessen CGI-Dämonen-Overkill ich höllisch stylish fand, die Action rockt, Cage ist sowieso genial, die Figur des Riders unheimlich cool und kultig, die Sprüche rocken ("Du gehst mir auf den Sack!" :mrgreen:) und der Soundtrack setzt dem ganzen die Krone auf: Zur Untermalung der Motorrad-Stuntsequenzen Ozzy Osbournes "Crazy Train" und ZZ Tops "Tush" aufzufahren, hat dem Film bei mir schonmal gigantische Sympathiepunkte gebracht und die "Ghost Riders in The Sky"-Coverversion ist ja mal der absolute Wahnsinn! Wenn Motorrad-Rider und berittener Cowboy-Rider zu ner perfekt homogenen Mischung aus Heavy Metal und Westernscore durch die Wüste pflügen, ist das einfach nur irre! :D 8-) Darüber hinaus findet die Kamera oftmals sehr edle und geile Landschaftsperspektiven.
Überhaupt macht vor allem das Westernelement einen großen Pluspunkt des Streifens aus und sorgt für die atmosphärischsten Momente des Films. Ernst nehmen kann man das ganze freilich zu keiner Sekunde, und vermutlich wäre "Ghost Rider" mit mehr Ernst, Härte und Düsternis statt nur trashigem Popcorn-Krawall noch einen Zacken besser geworden, aber für derart spaßiges Popcorn-Entertainment zücke ich dennoch knallhart:

:liquid8:,5
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Beitrag von Montana » 01.06.2008, 22:43

Da bleibt mir nur zu sagen:
Ich bin geschockt :shock:

(aber von dir war ja so eine unausgegorene kritik zu erwarten :wink: :wink: :wink: ) :lol:

Ich spure da eher auf den anderen Wertungen 8-)
:liquid6: trift es imo ganz gut :D
Zuletzt geändert von Montana am 01.06.2008, 22:44, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von John Woo » 01.06.2008, 22:43

Montana hat geschrieben:Da bleibt mir nur zu sagen:
Ich bin geschockt :shock:

(aber von dir war ja so eine unausgegorene kritik zu erwarten :wink: :wink: :wink: ) :lol:
LOL, das hatte ich auch gedacht. :lol: :wink:

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Beitrag von Ed Hunter » 02.06.2008, 21:59

Einen wichtigen Faktor für meine Wertungen stellt nunmal der Unterhaltungswert eines Films dar...und der war bei "Ghost Rider" sensationell. ;-)
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Beitrag von Vince » 02.06.2008, 22:17

Sensationeller Unterhaltungswert? Ghost Rider?

Ed, du bleibst mir auch weiterhin ein Rätsel. ;)

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Beitrag von EatenAlive » 02.06.2008, 22:23

Jo mir auch..dicke vögelnde Mexikaner in Arthouse-Filmen macht er fertig und sowas bekommt 8.5 Punkte. :lol: :wink:
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Beitrag von McClane » 03.06.2008, 08:40

Hab den damals sogar im Kino gesehen, war für mich einer der okayen Comicfilme... kein Vergleich zu "Blade" oder "X-Men", aber besser als "Fantastic Four" oder "Elektra". Hat schon ein paar coole Szenen, die Figur des Ghost Rider an sich ist ganz interessant und der Auftritt von Sam Elliot macht was her, wenngleich er wohl seit Jahren nur noch in dieser Form von Rolle zu sehen ist und es wohl auch noch in diversen Jahren sein wird. Teilweise ist das Ding natürlich ziemlicher Kappes, aber dafür laut, flott und mit etwas Ironie.

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Beitrag von freeman » 15.03.2012, 08:39

Review zu Ghost Rider: Spirit of Vengeance ist im Board angekommen ;-)

Siehe oben oder Hier

In diesem Sinne:
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