Tropic Thunder

Filme abseits des Actiongenres mit Actionhelden (irgendwie so in der Art).
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Ed Hunter
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Tropic Thunder

Beitrag von Ed Hunter » 21.09.2008, 00:25

Tropic Thunder

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Originaltitel: Tropic Thunder
Herstellungsland: USA
Produktionsjahr: 2008
Regie: Ben Stiller
Darsteller: Ben Stiller, Jack Black, Robert Downjey Jr., Steve Coogan, Tom Cruise, Matthew McConaughey, Anthony Ruivivar, Nick Nolte

Als Produzent, Autor, Regisseur und Hauptdarsteller in Personalunion nimmt US-Comedykönig Ben Stiller in seinem neuesten Streich „Tropic Thunder“ das Genre des Vietnamkriegsdramas sowie nebenbei ganz Hollywood aufs Korn. Trotz zahlreicher Gaststars, chicer Schauwerte und einiger netter Parodien wird der Streifen den Erwartungen jedoch leider nicht ganz gerecht.

Actionstar Tugg Speedman (Ben Stiller) braucht dringend einen Karriererettungsanker, nachdem seine ambitionierte Drama-Exkursion „Simple Jack“ genauso floppte wie der sechste Teil der einstmals erfolgreichen Endzeit-Franchise „Scorcher“ und sieht seine Comebackchance im Big-Budget-Kriegskrawall „Tropic Thunder“. An der Seite des Fäkalkomödien-Stars Jeff Portnoy (Jack Black) und des von den Kritikern umjubelten Method Acting – Künstlers Kirk Lazarus (Robert Downey, Jr.) ballert er sich unter der Ägide des heillos überforderten Regiedebütanten Damien Cockburn (Steve Coogan) durch den Dschungel von Vietnam. Als die drei jedoch während der Dreharbeiten ins Kreuzfeuer realer Drogengangster geraten, wähnen sie sich noch immer im Film…

Wie im letzten Jahr Robert Rodriguez und Quentin Tarantino ihr „Grindhouse“-Projekt mit sensationellen Faketrailern zusätzlich aufwerteten, so greift auch Ben Stiller für „Tropic Thunder“ auf diesen Kniff zurück, drehte aber keine vom Hauptfilm losgelösten Faux-Appetizer, sondern nutzt die Praktik, um dem Zuschauer Ausschnitte der bisherigen Filmografie der Helden zu präsentieren: Wir sehen Ben Stiller in „Hard Boiled“scher Kanone/Baby-Pose für „Scorcher 6“ in einer düsteren Endzeitlandschaft stehen, Jack Black Eddie Murphysche „Familie Klumps“-Verwandlungskünste in einer überdrehten Furzcomedy-Rallye persiflieren und Robert Downey Jr. als schwulen Mönch durch stilvoll arrangierte Bildkompositionen eines Wannabe-Kunstfilms streifen. So famos „Tropic Thunder“ mit diesem innovativen Intro der Einstieg gelingt, so überzeugend gerät auch noch der Auftakt des eigentlichen Films: Regisseur Stiller brennt eine stylishe Actionorgie der Extraklasse ab, deren von coolem Slow-Motion-Einsatz, übertriebener Härte und gigantischem Pyrozauber dominierter Dschungelkrawall die beliebten Charakteristika des Genres herrlich übersteigert, Helikopter in Zeitlupe zu Rockmusik über den vietnamesischen Dschungel donnern, Helden heldenhaft sterben und Soldaten akrobatisch um sich schießen lässt sowie bluttriefend die legendäre Cover-Szene des Oliver-Stone-Meisterwerks „Platoon“ parodiert. So perfekt „Tropic Thunder“ der Einstieg als formidables Mischverhältnis gelungener Komik, derb splatternder over-the-top-Kompromisslosigkeit und spektakulären Krawalls gelingt, so rapide sinkt die Qualität des Geschehens bedauerlicherweise mit Beginn der eigentlichen Handlung.

Die Turbulenzen am Set, Anspielungen auf die chaotische Produktionsgeschichte des Genre-Überklassikers „Apocalypse Now“ sowie satirische Rundumschläge auf die Hollywood-Mechanismen halten anfangs noch sehr gut bei Laune, angekommen im Dschungel und konfrontiert mit realen Drogengangstern verliert „Tropic Thunder“ jedoch in allen Belangen an Qualität: Rasante Action bleibt von nun an weitgehend aus und kann auch im Showdown dem furiosen Auftakt nicht mehr ansatzweise das Wasser reichen, Gags sind zunehmend rarer gesät, teils allzu lächerlich aufgezogen („Simple Jack“-Episode im Dschungelcamp) und das Geschehen insgesamt von zu vielen Längen und zu wenigen Highlights dominiert. Letztere finden sich vor allem im Bezug auf den gutgelaunt aufspielenden Cast, denn neben den gewohnt souveränen Comedyroutiniers Stiller und Black legen sich vor allem ein als operativ pigmentierter Method Actor glänzender Robert Downjey Jr., ein als fetter, kahlköpfiger Studioboss wütender Tom Cruise inklusive abstruser Tanzeinlagen sowie am herrlichsten von allen Nick Nolte als bedeutungsschwanger vom Krieg referierender Vietnamveteran mächtig ins Zeug. Weitere Prominenz in Nebenrollen und Cameos ist unter anderem mit Matthew McConaughey, Jon Voight und Steve Coogan an Bord.

Leider retten jedoch auch die passabelsten Darsteller eine so unglaubwürdige wie schwach entwickelte und gagarme Story nur bedingt, ein Trumpf, auf den „Tropic Thunder“ sich verlassen kann, ist aber zumindest sein Soundtrack: Dominiert von diverse Subgenres abdeckenden Rockklängen (unter anderem darf sich Robert Downjey Jr. nach „Air America“ einmal mehr zum tollen „Run Through The Jungle“ durch den Urwald schlagen), aber auch in recht gelungene HipHop/Rap-Gefilde exkursierend überzeugt die Musikuntermalung stets auf ganzer Linie.

Fazit: Ben Stillers Kriegsfilmsatire „Tropic Thunder“ startet als fulminantes Feuerwerk, um im weiteren Verlauf leider zum eher lauen Lüftchen zu degenerieren. Einige bombastische Actionszenen, einen tollen Soundtrack, gut gelaunte Darsteller sowie dem einen oder anderen Lacher und nette Parodien kann der Streifen auf der Habenseite verbuchen, die schwach entwickelte, längliche Story in Verbindung mit eher enttäuschender Gagdichte drückt das Werk jedoch in den oberen Durchschnitt hinab. Passables Entertainment, aus dem aber mehr hätte werden können.
:liquid6:

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freeman thundert:

Tropic Thunder … so heißt ein Buch, das von den Erlebnissen von fünf GIs in Vietnam berichtet. Nur vier dieser fünf GIs sollten aus Nam zurückkehren, drei schrieben ein Buch darüber und eines wurde dann von Hollywood aufgekauft, um daraus ein Mahnmal gegen den Krieg zu schustern. Die Besetzung des filmischen Denkmals geriet sehr eindrucksvoll. Da ist der abgehalfterte Sylvester Stallone Klon Tugg Speedman, dessen Actionfilmkarriere nur noch dahinsiecht. Dann der Furzkomödienstar Jeff Portnoy, der, einem Eddie Murphy gleich, alle Rollen seiner Filme gleich selbst spielt und den niemand mehr ernst nimmt. Und dann ist da noch Kirk Lazarus, das Oscargeadelte Method Acting Genie, den niemand mehr lieben könnte, als er sich selbst. Mit einigen anderen Nebendarstellern und einem britischen Regisseur, der hier sein Regiedebüt abliefern soll, zieht man in den Dschungel, um das brillante Tropic Thunder Buch zu verfilmen. Doch schon fünf Tage nach Drehbeginn liegt man einen Monat hinter dem Drehplan und der Regisseur ist mit den divenhaften Hauptdarstellern komplett überfordert. Ein neuer Ansatz muss her ...

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Und dieser ähnelt dem Blair Witch Project Ansatz. Der Regisseur lässt seine Stars irgendwo im Dschungel absetzen und sie sollen fortan alle im Method Acting Verfahren auf die Geschehnisse reagieren. Dumm nur, dass in genau diesem Teil von Gottes weitem Rund ein paar militärisch angehauchte Drogendealer ihr Unwesen treiben und zunächst den Regisseur wegsprengen, um kurz darauf die Darsteller unter Beschuss zu nehmen. Doch diese erweisen sich als zäher als vermutet ... was unter anderem auch ein Pandabär zu spüren bekommt ...

Tropic Thunder bedient sich ausgiebig des Film im Film Ansatzes und erweist sich als bitterböser Rundumschlag gegen alles und jeden in der Traumfabrik Hollywood. Egozentrische Stars, unfähige Regisseure, planlose Crewmitglieder, arschkriechende Agenten, explodierende Budgets, unfähige Academymitglieder, bescheuerte Studioangestellte und geldgeile, intrigante Bosse in den höchsten Etagen Hollywoods, nichts und niemand ist in Ben Stillers Regiearbeit sicher – dies gilt unisono für das Zwerchfell des Zuschauers, der in den letzten Jahren wohl kaum soviel zu lachen bekommen haben dürfte, wie in dieser kaputten Hommage an Filme wie Apocalypse Now, Rambo (NATÜRLICH vor allem die II!!!) und Platoon. Zwar hat der Film auch einige echte Probleme, etwa, dass er gegen Ende zu dem wird, was er vorher ganz trefflich parodierte und sich dabei zu sehr in Richtung Krawallaction orientiert, die auch ein wenig die Witze erdrückt, im Großen und Ganzen funktioniert das Gebräu aber hervorragend, vor allem da zwei Joker des Filmes vortrefflich stechen.

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Da wären zum einen die drei grenzgenialen Auftritte von Tom Cruise, der als Studiochef einen genialen Monolog nach dem anderen abfeuert und mit Kraftausdrücken um sich schmeißt, als würde er derartige Ausbrüche bei seinen Scientologyreden üben. Wenn er dann auch noch beginnt, im Fatsuit zu Hip Hop Tönen durch seine Büros zu tanzen, liegt man lachend am Boden und beginnt per hysterischer Schnappatmung um Luft zu ringen. Alleine schon, wenn er einem lösegeldfordernden Bösewicht am Telefon empfiehlt, sich einen Schritt von dem Telefon zu entfernen, weil dieser sich dann vollkommen ungehindert selbst ins Knie figgen könne, knallt das so brachial rein, wie kaum ein anderer Gag der letzten großen Hollywoodkomödien. Das gleiche gilt eigentlich für alle Auftritte von Robert Downey Jr.. Denn wie bereits in seiner letzten Regiearbeit Zoolander tritt Ben Stiller zugunsten eines Co Stars vollkommen uneitel in den Hintergrund und überlässt jenem die besten Gags. In Zoolander kam diese Rolle einem gigantischen Owen Wilson als Haensel zu, in Tropic Thunder ist es Robert Downey Jr. als Method Actor Kirk, der sich für eine Rolle schon einmal einer Pigmentierungsoperation unterzieht und mit seinen Ghettoslangphrasen „echte Schwarze“ zur Weißglut treibt. Wann immer Downey im Bild ist und seine aufgespritzten Lippen aufmacht, ist allerhöchstes Amüsement angesagt und purzeln die Pointen in unglaublicher Anzahl und Dichte. Grandios.

Da steht Ben Stiller – wie gerade erwähnt – ein wenig zurück und hat bei weitem nicht so viele gelungene Szenen, punktet aber ebenfalls immer wieder mit ein paar aberwitzigen Sprüchen und Reaktionen auf seine Umgebung. Dagegen kommen zwei Komiker in Tropic Thunder gar nicht zum Zuge. Der in seiner englischen Heimat immer wieder gefeierte Steve Coogan als Regisseur hat seinen besten Auftritt bezeichnenderweise dann, wenn er verreckt und Jack Black kommt NIE im Film an. Seine Furzwitze sind einfach nur traurig, seine hysterischen Entzugserscheinungen peinlich und sein Showdownauftritt nur in Unterhosen passt nicht einmal ansatzweise zum bisherigen Niveau des Streifens. Ob Ben Stiller eine offene Rechnung mit Black zu begleichen hatte, oder Black bestimmte Drehbücher vor seiner Zusage nicht mehr liest ... man vermag es nicht zu sagen. Dagegen schlägt sich der Rest vom Cast – auch und vor allem der vollkommen neben sich stehende Nick Nolte – recht wacker und ist der Kinderdarsteller, der die Drogenmilitärs anführt, eine echte Offenbarung.

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Was erstaunt, ist die technische Umsetzung des Filmes, der über ein ordentliches Produktionsvolumen verfügt haben dürfte. Hier setzt es technisch erstklassige Bilder. Seien es riesige Explosionen, coole CGI Shoots, fette Dschungelbilder und ziemlich druckvolle, teils erstaunlich brutale Action, hier hat Ben Stiller seine Hausaufgaben gemacht und überzeugt Tropic Thunder auf ganzer Linie. Auch der Score ist herrlich druckvoll geraten und hat mit einem gemeinen Komödienscore in seiner Brachialität so gar nichts gemein.

Was bleibt ist eine wirklich witzige Film im Film Komödie, die über ihre gesamte Laufzeit hinweg glänzend zu unterhalten weiß und überraschend hochtourig und actionreich daherkommt. Der Humor schwankt zwischen hochgradig intelligent und toll beobachtet sowie extrem tiefergelegt und niveaulos hin und her und bedient damit mühelos jedwede Form von Humorverständnis. Gegen Ende nimmt sich Tropic Thunder dann selbst ein wenig zu ernst, die Simple Jack Einlagen von Ben Stiller sind einfach nur megadämlich und nicht alle Darsteller des auf den Papier exzellenten Castes bekommen die notwendigen Entfaltungsmöglichkeiten. Dass es dabei sogar ein Komödienschwergewicht wie Jack Black getroffen hat, stimmt sehr nachdenklich. Die großen Gewinner der Mission Tropic Thunder heißen aber Robert Downey Jr. und Tom Cruise.
:liquid7:

In diesem Sinne:
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Beitrag von Hannibal » 21.09.2008, 01:06

Top-Review, Ed, Respekt! Find's allerdings sehr schade, dass der nicht der Kracher zu sein scheint, den die Trailer vermuten ließen. Werd mir wahrscheinlich dennoch selbst ein Bild machen, aber die Vorfreude ist jetzt schonmal dezent gedämpft...aber vielleicht bringen niedrigere Erwartungen ja was ;-)

Läuft der bei uns eigentlich uncut? Der Red-Band-Trailer sah ja mal äußerst deftig aus...

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Beitrag von SFI » 21.09.2008, 08:17

Ja wirklich schade, da hätte ich zumindest mal eine 8/10 erhofft!
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Beitrag von StS » 21.09.2008, 09:06

Finde es auch schade, dass der eher albern und nicht so der Hit sein soll. Der Trailer war schon cool - und Tom Cruise reizt mich natürlich ungemein, denn der soll ja ein richtig klasse Auftritt hinlegen - aber Jack Black negiert vieles halt gleich wieder. Daheim werd ich ihm aber auf jeden Fall ne Chance geben... :wink:

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Beitrag von Ed Hunter » 21.09.2008, 11:55

Hannibal hat geschrieben:Läuft der bei uns eigentlich uncut? Der Red-Band-Trailer sah ja mal äußerst deftig aus...
Ist uncut und teils echt erstaunlich heftig.

Allgemein kommt der Film ja ziemlich gut weg, sowohl in ofdb als auch z.B. CINEMA, wir waren allerdings zu viert im Kino und uns alle über eine absolute Durchschnittswertung einig. :?
"Tropic Thunder" hat durchaus die guten Momente, die der Trailer verspricht, aber er hat sie leider bei weitem nicht flächendeckend genug...
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Beitrag von jack warrior » 21.09.2008, 12:14

ich unterschreibe mal so die wertung von ed... ja fängt gut an fetzt auch. dann versucht stiller mittendrin einen auf marlon brando im gefangenlager zu machen (the horror the horror)... und auch so querverweise doch irgendwie ist gegen ende die luft halt raus.

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Beitrag von Hannibal » 21.09.2008, 14:29

StS hat geschrieben:aber Jack Black negiert vieles halt gleich wieder.
Ja, irgendwie entwickelt der sich zu nem richtigen Fluch. Der Mann schafft es die coolste Idee in albernen Schwachsinn zu transformieren...

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Beitrag von The Punisher » 21.09.2008, 14:43

Hannibal hat geschrieben:
StS hat geschrieben:aber Jack Black negiert vieles halt gleich wieder.
Ja, irgendwie entwickelt der sich zu nem richtigen Fluch. Der Mann schafft es die coolste Idee in albernen Schwachsinn zu transformieren...
Ich mochte den noch nie, bei dem ist es wie mit Adam Sandler alles wo der mit wirkt wird mieß :wink:
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Beitrag von John Woo » 21.09.2008, 14:48

The Punisher hat geschrieben: Ich mochte den noch nie, bei dem ist es wie mit Adam Sandler alles wo der mit wirkt wird mieß :wink:
Ich sehe das so mit Jim Carrey. :wink: Jack Black find ich auch nicht so pralle aber es gibt schlimmeres.

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Beitrag von Advanced » 21.09.2008, 15:54

Ich hatte meinen Spaß! Und Tom Cruise wohl die Rolle seines Lebens.

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Beitrag von Sir Jay » 21.09.2008, 16:23

den würd ich auch gern sehen, wegen diesem vielversprechenden Anfang...und dann...mal gucken :lol:

shit, platoon und apokalypse now hab ich noch nicht gesehen ô.ò

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Beitrag von The Punisher » 21.09.2008, 16:26

Sir Jay hat geschrieben: shit, platoon und apokalypse now hab ich noch nicht gesehen ô.ò
Bei Apocalypse Now haste nicht viel verpasst, langweilig ohne ende. Platoon hab ich ausgelassen um nicht genauso enttäuscht zu werden wie bei Apocalypse :lol:
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Beitrag von Ed Hunter » 21.09.2008, 17:24

Beides absolute Meisterwerke imo, wobei ich bei "Apocalypse Now" nicht die Redux-Version empfehlen würde, denn die einzigen Passagen, wo mich der Film tierisch gelangweilt hat, fehlen ja in der Ursprungsfassung. 8-)

Jack Black sehe ich in der Regel sehr gerne ("School of Rock" und "Tenacious D" sind genial :) ), in "Tropic Thunder" hat er aber nicht wirklich positiv herausgeragt, allerdings auch nicht gestört.
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Beitrag von freeman » 22.09.2008, 08:51

Ich pack mein Review morgen oder so drunter. War mit einem Kumpel drin und wir haben recht häufig unterm Stuhl gelegen ... Wobei die Flut an Gags imo bei einer ersten Sichtung gar nicht faßbar ist ... unglaublich, was die da für eine Gagdichte lancieren und Tom Cruise ist Gott in dem Film ...

In diesme Sinne:
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Beitrag von freeman » 23.09.2008, 14:11

Sodale, mal mein Review eingepflegt ... wenn sich Imageshack mal entschließt, wieder zu funzen, hats da auch Bilder ;-)

In diesem Sinne:
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Beitrag von McClane » 25.09.2008, 08:51

Ich war gestern in der OV, hab mich echt köstlich amüsiert. Gab zwar ein paar Flachwitze, die nicht ganz so gelungen waren und einiges hat sich wiederholt (z.B. die x-te Parodie auf pathetische Filmmonologe), aber ansonsten schweinelustig. Vor allem in den Szenen mit Tom Cruise hat es mich immer zerlegt (die Tanzszenen sind ja wohl mal der Hammer), Robert Downey Jr. ist eh groß - und die Fake-Trailer echte Burner. Zudem überraschend aufwändige Action und so unsatirisch wie er teilweise beschrieben wird, fand ich ihn auch nicht. Klar, ist ein Mischung aus Satire, Klamauk und Actionkomödie, aber es waren durchaus treffende Seitenhiebe dabei.

:liquid7: bis :liquid7:,5
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Beitrag von freeman » 25.09.2008, 08:55

Das stimmt, die Faketrailer waren nur geil ... Und in Teil 5 wird alles anders, denn jetzt ist Eiszeit LOL oder die schwülstige Pfaffenkram ... so Dornenvögel auf Brokeback Mountain ... wie gesagt, ich bin echt der Meinung das man Tropic Thunder erst bei 2. oder 3. Sichtung so richtig erfasst hat ... alleine was da in den Faketrailern an Gags abgefeuert wird, ist einfach mal nur krass ...

In diesem Sinne:
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Beitrag von Hannibal » 01.10.2008, 00:07

Der Film ist die definitiv gelungenste Komödie des Jahres (bisher)! „Hot Fuzz“ auf Amerikanisch und im Kriegsfilm-Milieu. Ein unüberschaubares Meer an genialen Anspielungen auf Filme, Filmbusiness, Klatschpresse....geradezu unmöglich, dass alles beim ersten Durchgang zu erfassen. Der immer wieder eingestreute Klamauk-Humor stört zwar ein wenig, lässt sich aber angesichts der umwerfenden sonstigen Gag-Dichte verschmerzen. Robert Downey Jr. Ist mittlerweile bei mir zum Halbgott aufgestiegen, denn was er hier abfeiert ist bar jeder Beschreibung. Genial ironisches Schauspiel, Dialog-Passagen, die absolutes Kult-Potenzial haben (allein der Oscar & Behinderten-Dialog mit Ben Stiller). Ben Stiller hat auch einige Brüllerszenen, aber Downey Jr. Stiehlt ganz klar allen die Show. Jack Black kackt ab wie sonstwas, ist ein mal mehr ein absolut unausstehliches, unpassendes Nervenbündel...den sollte man so langsam mal hochkant aus Hollywood raus kicken! Nick Nolte rockt, doch Tom Cruise macht Nebenrollen-technisch hier alles ohne Rücksicht platt. Auch von ihm eine absolut denkwürdige selbstironische Performance......dazu die Fake-Trailer (der Kloster-Trailer rult alles weg) und die gigantische Action...hier gibt’s mehr Leinwand-füllende Feuerball-Panoramen als in „Rambo 2“ und es fügt sich absolut harmonisch in den Film ein. Dazu ein runder Schluss....wäre das Klamauk-Element & Jack Black nicht, wäre es nah am Volltreffer...
:liquid8:,5

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Beitrag von freeman » 01.10.2008, 08:58

Geil @ Hanni, dass er dir gefallen hat. Jack Black hat imo EINE geniale Szene. Und zwar jene, wo der Laster explodiert, der Rauch wegzieht und Jack Black auf dem Boden liegt in der Stellung, in der er in seinem Fake Trailer seine Furzgags abgeschossen hat. Da hab ich echt fast schon hysterisch gegackert, weil das vollkommen unerwartet kam. Ansonsten glaube ich nach wie vor, dass Ben Stiller irgendwie sauer auf Black gewesen sein muss ... Anders kann ich mir diese Katastrophe und diesen Totalausfall net erklären ...

In diesem Sinne:
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Beitrag von Hannibal » 01.10.2008, 10:43

freeman hat geschrieben:Anders kann ich mir diese Katastrophe und diesen Totalausfall net erklären ...
Guck dir halt die anderen Filme an..."Kings of Rock", "Be kind rewind"...ja selbst "School of Rock", wo Black im Prinzip der einzige ist, der mit albernem Overacting nervt (es sich aber natürlich in Grenzen hält)...

Imo liegt das an dem Black selber...das ist seine Art zu spielen...

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Beitrag von Vince » 01.10.2008, 10:45

Hannibal hat geschrieben: Imo liegt das an dem Black selber...das ist seine Art zu spielen...
Ist halt Geschmackssache... ich find ihn okay, kann aber absolut nachvollziehen, wenn man ihn nicht ausstehen kann.

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Beitrag von MysteryBobisCREEPY » 04.10.2008, 10:05

Bin ein wenig enttäuscht, Film leidet IMO an der Komödienkrankheit, das heißt, das so gut wie alle guten Szenen schon in den Trailern verbraten wurden. Desweiteren macht die Synchro wohl auch viel kaputt.
Der Film hat schon so seine Momente, aber auch viel Langeweile.

:liquid6:
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Beitrag von The Punisher » 30.11.2008, 20:00

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Beitrag von MysteryBobisCREEPY » 03.12.2008, 17:45

Das freut doch das Herz des DVD Sammlers :lol:
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Beitrag von The Punisher » 03.12.2008, 19:49

Und das Herz des Blu-Ray Sammlers 8-)
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Beitrag von MysteryBobisCREEPY » 03.12.2008, 22:10

Pah! :P

naja mal sehen.. 2009 ;)
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Beitrag von freeman » 04.12.2008, 08:42

So vom Hocker hauen mich die Änderungen eh net ...

Kinofassung vs. unrated

In diesem Sinne:
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