Blue Tornado - Männer wie Stahl

Der Actionfilm der 80er, der 90er und heute.
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Ed Hunter
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Blue Tornado - Männer wie Stahl

Beitrag von Ed Hunter » 12.10.2008, 23:30

Blue Tornado - Männer wie Stahl

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Originaltitel: Blue Tornado
Produktionsjahr: 1991
Herstellungsland: Italien
Regie: Antonio Bido
Darsteller: Dirk Benedict, Ted McGinley, Patsy Kensit, David Warner, Christopher Ahrens, Tony Allen

Den durch den martialisch-plakativen deutschen Subtitle „Männer wie Stahl“ geschürten Erwartungen wird der 1991er Italo-Fliegerfilm „Blue Tornado“ nicht einmal ansatzweise gerecht – als Sci-Fi-Variante des US-Kults „Top Gun“ fehlt es dem Streifen von einem guten Skript bis zu spektakulärer Action hinten und vorne an Qualitäten jedweder Facon.

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Es topgunned gewaltig...

Als zwei Testpiloten der Luftwaffe über einem Gebirge in ein einen Sturm geheimnisvoller Lichter geraten, verschwindet einer der beiden samt Maschine spurlos. Alex Long (Dirk Benedict) schafft es zurück auf den Boden und versucht, dem mysteriösen Geheimnis auf den Grund zu gehen. Während er an eine extraterrestrische Macht glaubt und den Tod seines Flügelmanns nicht auf reiner Wahrscheinlichkeitsbasis akzeptieren will, bringt ihn ein Untersuchungsausschuss, der von Alex’ Alientheorie wenig begeistert ist, selbst als potentiellen Schuldigen ins Spiel – notgedrungen muss er der Sache auf eigene Faust auf den Grund gehen…

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Der Gute gibt uns die Zahl der Actionszenen an...

Originell ist das Konzept einer Begegnung der dritten Art über den Wolken ohnehin nicht, „Blue Tornado“ vermag ihm aber nicht auch nur den Hauch von Attraktivität einzuverleiben: In der Tat verdient die Fähigkeit sowohl seitens Skriptautoren als auch Regie, eine bewährte Storyformel derartig langweilig und höhepunktslos umzusetzen, schon beinahe Bewunderung: Von der ersten bis zur letzten Minute ist hier absolut nichts los. Jegliches Potential, Spannung aufzubauen, wird verschenkt, Action ist abgesehen von zwei Alibi-Explosionen komplett Mangelware und das allerschlimmste: Die Autoren sahen sich nicht bemüßigt, aus ihrer Prämisse irgendein Moment der Bedrohung zu entwickeln: Wer angesichts der Alien-Thematik die Gefahr einer extraterrestrischen Invasion oder zumindest kämpferische Auseinandersetzungen mit den UFO-Erscheinungen erwartet, sieht sich stattdessen mit einem unglaublich faden Nichts konfrontiert: In aller Gemächlichkeit forscht man nach den mysteriösen Lichtern, steigt am Ende auf einen Berg und entschwindet in ein völlig beknacktes Happy End – ohne Gefahr kein Thrill, ohne Feind keine Action, ohne ein auch nur halbwegs brauchbares Skript keine Unterhaltung.

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Diese Herren glauben nicht an Aliens.

Die Nachforschungen unseres Helden verlaufen lahm und frei jedweder Höhepunkte, der obligatorische Lovestory-Subplot wird in rekordverdächtiger Kürze und Lieblosigkeit dazugeklatscht und der Cast bekleckert sich ebenfalls nicht mit Ruhm, obgleich Dirk Benedict seine dank dem 70er-TV-Kult „Kampfstern Galactica“ erprobte Pilotenrolle in akzeptablem Schlafwandel-Modus absolviert.

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Ein Alien? Nö...

Dass hin und wieder ein Jet im Sonnenaufgang startet, sich einige dynamische Kamerabewegnungen in die Flugszenen verirren und der Score einige lichte Momente hat, rettet in dieser öden Schlaftablette dann auch nur noch wenig.

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Sensationelle Schauwerte...

Fazit: „Blue Tornado“ ist ein sagenhaft langweiliger, unorigineller Italo-Fliegerfilm auf ausgetretenen „Top Gun“-Pfaden, dessen Science-Fiction-Elemente aufgrund ihrer Ideenlosigkeit genauso wenig überzeugen wie die völlig missratene Umsetzung auf Storyebene: Frei jedweder Höhepunkte, Actionszenen oder Spannungsmomente dümpelt der Streifen als beispielhaft Highlight-lose Einschlafhilfe dahin. Öde!

:liquid3:

Es existiert eine wohl ungeschnittene deutsche VHS von VPS Video.
All we are is dust in the wind.
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