Ticker

Der Action Film der 80er, der 90er und heute.
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Ticker

Beitrag von freeman » 26.09.2005, 23:04

Ticker

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Diese Kritik wurde uns freundlicherweise von StS zur Verfügung gestellt ...

Originaltitel: Ticker
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2001
Regie: Albert Pyun
Darsteller: Steven Seagal, Tom Sizemore, Dennis Hopper, Jaime Pressly, Joe Spano, Chili

Auf dem Papier muss das Projekt „Ticker“ wohl recht gut ausgesehen haben – schließlich waren alle Zutaten (zumindest für einen unterhaltsamen Actionfilm) gegeben:

Mit Tom Sizemore („Saving Private Ryan“ / „Bringing out the Dead“ / „Black Hawk Down“) konnte ein prominenter Hollywood-Star für die Hauptrolle verpflichtet werden, der neben erfolgreichen Großproduktionen in seiner Filmographie zudem noch mit einem hervorragenden Ruf als Schauspieler aufwarten konnte.
Seinen Gegenspieler sollte Altstar Dennis Hopper („Apocalypse Now“ / „Blue Velvet“ / „Speed“) darstellen, für die dritte Hauptrolle engagierte man (Ex-) Action-Ikone Steven Seagal („Under Siege“ / „Exit Wounds“).
Weitere Rollen wurden zusätzlich mit bekannten Gesichtern des B-Films (wie Jaime „Torque“ Pressly, Peter „Pulp Fiction“ Greene, Norbert „Nemesis“ Weisser, Kevin „Con Air“ Gage, Michael „Mean Guns“ Halsey oder Ice-T aus „Surviving the Game“) sowie angesagten Vertretern der Musikszene (wie Nas oder Chilli (ein Teil von „TLC“)) besetzt.
Die Story kam genretypisch daher, versprach aber zumindest viel Action – hauptsächlich in Form von spektakulären Explosionen…

Doch die Produzenten begingen zwei gravierende Fehler, welche das Projekt schlussendlich zum Scheitern verurteilten:
1.) Sie verpflichteten Albert Pyun für die Regie. Zwar hat Pyun mit „Nemesis“ bewiesen, dass er Actionszenen effektiv gestalten kann, oder mit „Blast“ und „Postmortem“, dass er sich wenigstens als Routinier eignet, doch die wenigen „annehmbaren“ Filme seiner langen Karriere (neben den erwähnten Beispielen auch noch „Mean Guns“, „Cyborg“ oder „Adrenalin – Fear the Rush“) sind in der deutlichen Unterzahl und eigentlich nur in B- oder Trash-Film-Kreisen beliebt.
2.) Wahrscheinlich aus Budgetgründen entschied man sich, die vornehmlich aus Explosionen bestehenden Actionszenen nicht selbst zu inszenieren, sondern auf „Stock Footage“ zurück zu greifen. Wenigstens hat man eher unbekannteres Material in den Film eingefügt, so dass man nicht noch Einstellungen aus Big-Budget-Genre-Highlights wieder erkennen muss, doch dieses hineineditieren wurde so schlampig vorgenommen, dass es von Irritationen und Anschlussfehlern nur so wimmelt. Wenn ein Apartmenthaus gesprengt wird, man aber ein explodierendes Motel zu Gesicht bekommt, ist die Schmerzgrenze deutlich überschritten – und es gibt viele solcher Fehler, beispielsweise Einstellungen mit verschiedenen Hubschraubertypen in einem Verlauf oder völlig unpassende Hintergründe (wie weite Parkflächen bei einer Detonation, die eigentlich am Industriehafen stattfindet)…

Die Geschichte ist schnell erzählt und eigentlich nicht der Rede wert: Terrorist Swan (Hopper) bedroht die Stadt mit Bombenanschlägen, Cop Nettles (Sizemore), dessen Partner (Nas) Swan „natürlich“ auf dem Gewissen hat, begibt sich auf die Jagd und erhält dabei Unterstützung vom Bombenexperten Glass (Seagal)…

Man muss schon sagen: Der Film offenbart viele hoffnungsvolle Ansätze und vermag keinen einzigen zu nutzen. Größtes Manko bleibt die stümperhafte Verwendung des „geborgten“ Materials, doch auch die restlichen Szenen werden durch Pyuns Regieunvermögen ruiniert – die Kampfszenen von Seagal sind mies geschnitten und werden wohl von einem Körperdouble bestritten, die Dialoge sind fast lachhaft, alles ist irgendwie steril und nicht sehr aufregend inszeniert. Ich habe noch nie gesehen, dass die Entschärfung einer Bombe während eines Showdowns je langweiliger und unspektakulärer dargestellt wurde. Technischer Overkill (im negativen Sinne) ist jedoch die Blue-Screen-Autofahrt von Hopper und Jaime Pressly – unnötiger und unrealistischer kann man eine solch „einfache“ Szene nun wirklich nicht abliefern!

Tom Sizemore tat sich während der Dreharbeiten wohl auch selbst leid – derart lustlos und gelangweilt wirkt er jedenfalls. Hopper spult seine Standard-Bösewicht-Routine ab und Seagal darf mal wieder fernöstliche Weisheiten von sich geben (wenigstens er hatte Spaß, was sich bei seinem zusätzlichen „Cameo“ als Musiker in einer Bar bestätigen lässt).

Fazit: „Ticker“ ist trotz der guten Besetzung aus Gründen der stümperhaften Inszenierung wohl nur ganz hart gesottenen und anspruchslosen B-Film-Fans zu empfehlen – es gibt zwar viel Action, doch Albert Pyuns Regie und der schlechte Einsatz von „Stock Footage“ vermiesen selbst die. Man sollte sich aber klar darüber sein, dass es noch deutlich schlimmere Werke (gerade von Pyun höchstpersönlich) gibt …
:liquid3:

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John_Clark tickt aus:

Steven Seagal war drei Jahre lang komplett weg von der Mattscheibe/Leinwand. Im Jahr 2000 wurde dann Ticker gedreht, welcher 2001 den Weg in die DVD-Regale der Welt fand.

Inhalt:
Der Terrorist Swan bedroht mit Bombenanschlägen die Stadt. In einem dramatischen Wettlauf mit der Zeit versucht Detective Nettles, Swan das Handwerk zu legen - zusammen mit Frank Glass, einem renommierten Sprengstoffexperten. Als Swan einen ganzen Häuserblock in die Luft jagt, kommt nicht nur das gesamte Team von Glass ums Leben - Glass muß auch erkennen, dass Swan über Waffen verfügt, die noch gefährlicher sind als bislang angenommen. Wird Swans nächste Wahnsinnstat die Zündung einer Atombombe sein?

"Death is just a tick away" - wohl eher "Sleep is just a nap away"...

Seagals eigentliches Comeback nach "The Patriot" von 1998 darf eigentlich getrost ignoriert werden, gehört ihm nicht die Hauptrolle. Diesen ehrenvollen Part darf Tom Sizemore spielen. Terrorist Swan wird von Dennis "ich-bin-alt-und-brauche-das-Geld" Hopper gespielt, der sich wohl für keinen Dreck mehr zu schade ist. Und in einer kleinen Nebenrolle ist Hip-Hop "Star" Nas zu sehen. Seagal selbst spielt Frank Glass, einen Sprengstoffexperten, der vorallem durch ständiges Rumsitzen definiert wird.

Der Film beginnt schwach - Angriff einiges Terroristen auf eine Villa. Dieser Angriff passt zudem überhaupt nicht zum Rest des Films - was wohl darauf zurückzuführen ist, dass Regisseur Albert Pyun einfach Szenen aus einigen seiner anderen "grossartigen" Filmen verwendete. Als würde man versuchen ein Puzzle mit teilen verschiedener Puzzles zu vervollständigen...

Albert Pyun ist wahrlich kein Meister der Regie. Jedoch ist "Ticker" eine Frechheit. Die Story plätschert so vor sich hin und die Charaktere wirken Platt wie eine zerquetschte Traube. Auch die Motivation der Herren Sizemore, Hopper und Seagal scheint nicht gerade die höchste gewesen zu sein.

Auf Ungereimtheiten möchte ich gar nicht näher eingehen - es macht einfach keinen Sinn dieses Chaos zu entwirren zu versuchen. Funny Moments gibts trotzdem. Zum einen als Seagal mit Sizemore in einer Bar sitzt - man beachte den Sänger der Band - Seagal mit falschem Bart und Verkleidung. Ebenso unfreiwillig Witzig ist, dass wohl jeder Akteur in diesem Film einen schwarzen Mantel trägt. Faktor overcoolness... oder so... Aber wenn das die positiven Punkte sein sollen....

Wer zudem seagalsche Fights erwartet, wird brutal enttäuscht werden. Seagal killt zwar gefühlsmässig etwa 1000 Terroristen, die alle im Super Mario-Mode hinter irgendwelchen Boxen hervorspringen - jedoch ausser ein paar rumfliegender Hände und vieeel Schatten, bekommt man von Herr Seagal nix zu sehen. Ganz ganz mies.

Fazit: Traurig, aber dies ist nicht Mr. Seagals schlechtestes Werk. "Ticker" ist unfreiwillig komisch, was das ganze noch einigermassen unterhaltsam macht. Dies ist zum Beispiel "The Foreigner: Black Dawn" nicht gelungen. Grottige Regie-Leistung, ein Drehbuch, welches keinen Sinn macht, Szenen aus anderen Pyun-Filmen, Szenen wurden stellenweise sogar verdoppelt - sprich eine Szene von Seagal zu Beginn wurde gegen Ende nochmals gezeigt - nee, so nicht.
:liquid3:

Die deutsche DVD von Highlight ist mit einer FSK 16 ancat duchgegangen, wobei hier jeder Schnitt eine angenehme Wohltat gewesen wäre. Naja, auf die FSK is halt auch kein Verlass mehr.
Zuletzt geändert von freeman am 15.09.2008, 08:54, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von John Woo » 19.01.2006, 19:12

Die Story hört sich eigentlich ziemlich cool an - und die Darstellerriege auch. Schade, dass der falsche Regisseur offenbar alles kaputtmacht...

Ich wollte Hopper (dessen Darstellung des Bösewichtes in Speed einfach nur genial ist) endlich mal wieder als Bösewicht in einem einigermassen ansprechenden Actionfilm sehen...gibts denn da nichts mehr???

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Beitrag von freeman » 19.01.2006, 19:33

Jo, Ticker ist ein wahrer Stinker ...

Zum Hopper als Bäddie in nem Actionhammer: Waterworld!!!

In diesem Sinne:
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Beitrag von Vince » 19.01.2006, 19:34

Doch, schon... in "Waterworld" ist er nen hundsgemeiner Mistkerl. :wink:

EDIT: Da ist der freemansack mir wieder zuvorgekommen. :wink:

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Beitrag von John Woo » 19.01.2006, 19:39

Naja...Zukunftsfilme...da hab ich eigentlich ne Allergie gegen...

Aber wer ein interessantes Review vorlegt das mich umstimmen könnte... :wink:

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Beitrag von freeman » 19.01.2006, 19:49

Ich kann nur ein Review zumn Soundtrack anbieten, der rockt schonmal die Hölle ... und der Film ist ein gigantisches Mad Max 2 Remake, nur halt mit Wasser statt mit Wüstensand! Gigantischer Film von vorne bis hinten.

In diesem Sinne:
freeman, tooo fast fürn Vince
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Beitrag von John Woo » 19.01.2006, 20:41

In "Boiling Point" hat Hopper neben Snipes doch auch mitgemacht? Ich hab aber keine Ahnung ob er dort auch der Böse ist. Wie ist der Film eigentlich so?

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Beitrag von Carlito » 19.01.2006, 22:29

der Film is richtig derb, derbst lächerlich! :lol:
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Beitrag von Hannibal » 19.01.2006, 22:41

Carlito hat geschrieben:der Film is richtig derb, derbst lächerlich! :lol:
Aber hallo, grotten-grotten-grotten schlecht. Dagegen sind selbst Out for a kill & Belly of the beast Meisterwerke!

MFG
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Beitrag von Vince » 19.01.2006, 22:44

Dieser Albert Pyun muss ja auch ein Super-Grotten-Regisseur sein... übrigens @ StS, guck mal in Pyuns Filmografie nach, ich glaub da ist noch irgendwo ein Film, den du in der ofdb gereviewt hast und der hier noch net online ist. :wink:

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Beitrag von StS » 20.01.2006, 00:39

Vince hat geschrieben:Dieser Albert Pyun muss ja auch ein Super-Grotten-Regisseur sein... übrigens @ StS, guck mal in Pyuns Filmografie nach, ich glaub da ist noch irgendwo ein Film, den du in der ofdb gereviewt hast und der hier noch net online ist. :wink:
Jip, ich weiß. Wollte mal was über seine gesamte "Ghetto-Triologie" schreiebn, doch nach dem ersten hab ich aufgehört, da ich mich in Sachen "Forumlierung von Verärgerung" nur ständig widerholt hätte. Die "Wrecking Crew"-Kritik werd ich noch überarbeiten und dann einstellen - es gibt noch etliche Reviews von mir, die hier reinpassen... :wink:

Pyun ist übrigens ein klassischer Trash-Papst! :D

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Beitrag von John Woo » 20.01.2006, 18:29

Vince hat geschrieben:Dieser Albert Pyun muss ja auch ein Super-Grotten-Regisseur sein... übrigens @ StS, guck mal in Pyuns Filmografie nach, ich glaub da ist noch irgendwo ein Film, den du in der ofdb gereviewt hast und der hier noch net online ist. :wink:
Ich hatte heute auch irgend n Film von dem "tollen" Regisseur in der Hand. Irgendwas mit Race oder Highway oder so ähnlich. Zumindest klang der Titel eigentlich ganz nett.

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Beitrag von SFI » 21.01.2006, 09:32

Von Albert Pyun rockt imo nur Cyborg und auch nur wegen dem Kickertyp im Film, ansonsten nur für Trash Fans

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Beitrag von StS » 21.01.2006, 10:09

Ach, der Al hat schon ein Auge für Optik (war ja Kurosawa-Kameramann).

Wirklich spaßig sind: Nemesis, Cyborg, Mean Guns, Adrenalin, Cyborg Warriors

Für Kicker-Fans: Heetseeker und die Kickboxer-Fortsetzung (3?)

Ansonsten: Trash pur von ihm! :wink:

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Beitrag von John Woo » 28.02.2006, 15:21

Albert muss ja ein genialer Regisseur sein, hat offenbar den besten Film aller Zeiten gemacht!:

http://www.imdb.com/title/tt0404225/

:lol: :lol: :lol:

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Beitrag von deBohli » 28.02.2006, 15:22

John Woo hat geschrieben:Albert muss ja ein genialer Regisseur sein, hat offenbar den besten Film aller Zeiten gemacht!:

http://www.imdb.com/title/tt0404225/

:lol: :lol: :lol:
So geil :lol: Das ist wieder mal typisch imdb..
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Beitrag von John_Clark » 15.09.2008, 00:28


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Beitrag von McClane » 15.09.2008, 09:10

John_Clark hat geschrieben:"Death is just a tick away" - wohl eher "Sleep is just a nap away"...
Gute Umschreibung... ich musste das wahnwitzig spannende Bombenentschärf-Finale damals gleich zweimal gucken, da ich beim ersten Mal weggeknackt bin. Ansonsten wäre da noch die klischeehafte Geschichte aus der Mülltonne, die brav jedes erdenkliche Klischee abhakt, sau-unmotivierte Schauspieler, Albert Pyun in schlechter Form und jede Menge "Such das Stock Footage". Als Test des filmischen Wissens (Bereich Nu Image) ansehbar, ansonsten komplett grottig, mit einem minimalen Eigenanteil selbstgedrehter Action.

:liquid2:
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]

Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]

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Beitrag von kami » 15.09.2008, 10:26

Ich hab den Soundtrack noch in positiver Erinnerung. Der Rest ist wirklich langweiliger Mist, selbst wenn man die Stock-Footage außer aucht lässt.

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Beitrag von StS » 15.09.2008, 11:27

Hab mal spontan in meinem neuen Seagal-Buch das Kapitel zu dem Streifen überflogen - ist ganz nett: z.B. wurde er in 12 Tagen gedreht, Seagal hatte wohl 6 Drehtage, Hopper 1 (!). Seagal und Sizemore haben so gut wie keine Szene gemeinsam abgewickelt, Hopper und Pressly gar keine (weshalb (u.a.) auch die Szene im Wagen so merkwürdig ausschaut). Einige von Segals Dialogzeilen hat er frei heraus improvisiert, einige Einstellungen wurden mit Doubles gedreht etc. :lol:

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Beitrag von kami » 15.09.2008, 14:00

StS hat geschrieben:Hab mal spontan in meinem neuen Seagal-Buch das Kapitel zu dem Streifen überflogen - ist ganz nett: z.B. wurde er in 12 Tagen gedreht, Seagal hatte wohl 6 Drehtage, Hopper 1 (!). Seagal und Sizemore haben so gut wie keine Szene gemeinsam abgewickelt, Hopper und Pressly gar keine (weshalb (u.a.) auch die Szene im Wagen so merkwürdig ausschaut). Einige von Segals Dialogzeilen hat er frei heraus improvisiert, einige Einstellungen wurden mit Doubles gedreht etc. :lol:
Hab mir das Buch am WE auch bestellt und bin schon auf sehr darauf gespannt. Was ist denn der aktuellste im Buch besprochene Film?

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Beitrag von StS » 15.09.2008, 15:37

"Pistol Whipped" - ist aus dem Mai 2008, das Buch.

Zusätzlich wird auch auf seine Alben und gar Power-Drink-Werbespots eingegangen*.

Erwarte nur nicht zuuuu viel von dem Buch - ist aber auf jeden Fall unterhaltsam und nett geschrieben.

* steht auch am Anfang des Buches: "Some portions of this book were written under the influence of Steven Seagal´s Lightning Bolt Engery Drink (Cherry Charge flavor)." :wink:

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Beitrag von StS » 22.03.2010, 10:38

Da die Frage nach dem Budget immer mal wieder aufkommt - hier noch einige Infos von Pyun himself dazu: ;)

... a strong cast package - and they ate up $6.2 million of the film’s $7 million budget. Bank charges, bond fees, etc ate up another $300,000. so there was only around $500,000 BTL to shoot a fully union shoot in 11 days in Los Angeles.

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Beitrag von C4rter » 22.03.2010, 11:39

StS hat geschrieben:... a strong cast package - and they ate up $6.2 million of the film’s $7 million budget. Bank charges, bond fees, etc ate up another $300,000. so there was only around $500,000 BTL to shoot a fully union shoot in 11 days in Los Angeles.
:lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
Kann man ja froh sein, dass er das Teil nicht mit Handpuppen drehen musste

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Beitrag von StS » 22.03.2010, 13:21


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