[CD] The Fall of Troy - Manipulator

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Frances TM
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[CD] The Fall of Troy - Manipulator

Beitrag von Frances TM » 05.06.2007, 15:49

The Fall of Troy - Manipulator
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Technische Daten
Label: Equal Vision
Laufzeit: 47:30 Min.
Anzahl der Tracks: 12
Extras: 4 Track Live-CD
Verpackung: Jewel Case im Pappschuber

Tracklist
01. Cut Down All The Trees And Name The Streets After Them - 2:37
02. The Dark Trail - 4:30
03. Quarter Past - 4:51
04. Problem!? - 1:56
05. Semi-Fiction - 4:25
06. Oh! The Casino!? - 2:17
07. Sledgehammer - 6:01
08. Seattlantis - 4:01
09. Ex-Creations - 3:09
10. Shhh!!! If You're Quiet, I'll Show You a Dinosaur - 2:44
11. Caught Up - 2:30
12. Man a Plan a Canal Panama - 8:20

Kritik
Nach vier Alben (die ersten beiden unter dem Namen "Thirty Years War") und einer EP, wurde Anfang Mai das neue Monster der US-Amerikaner um Mastermind Thomas Erak über den großen Teich zu uns hinübergespült. Das Bemerkenswerte: Alle drei Trojaner sind gerade mal Anfang 20. Aber da Quantiät noch nie etwas über Qualität gesagt hat, wollen wir und die Musik anhören: "Mhmm….aha….. Was? Die sollen so jung sein?! Das glaub ich dir nicht. Wie können die denn ihre Instrumente schon so gut beherrschen?.... Der Vater vom Gitarristen war Sessionmusiker bei den Eagles? Ja, aber das erklärt noch gar nichts. Und außerdem klingt das eher als ob die vom Metal beeinflusst sind, und von Prog-Rock, Rush oder so. Wie 'ne Mischung aus The Mars Volta und den Blood Brothers. Nur noch abgedrehter und gleichzeitig melodischer … wie bei Rush halt." So, oder so ähnlich kann man die Musik von The Fall of Troy wirklich beschreiben. Schublade auf – Progressive Hardcore Metal rein – Schublade zu. Und das von der ersten Sekunde des selbstbetitelten Debüts an. Die erste war gleichzeitig die Härteste, weil Ungeschliffenste. Es folgten die famose "Ghostship-EP" und ein zweites Album namens "Doppelgänger". Dieses klingt leider (aus heutiger Sicht noch mehr) nach einem Update des Erstlings, nicht nur weil man vier Lieder von "The Fall of Troy" neu einspielte (Grund: Unzufriedenheit mit der Produktion). Im direkten Vergleich hatte "Doppelgänger" zu wenig Neues zu bieten. Mosh-Parts, Breaks, Chaos, Screamo-Singo… alles schon in der Form dagewesen. Nichtsdestotrotz eine süchtigmachende Platte. Außerdem der erste Kontakt für die meisten Europäer mit The Fall of Troy.

Nun, zwei Jahre später, ist der Manipulator da. Es kann verzeichnet werden: Fortschritt auf der ganzen Linie. Der Chaosfaktor wurde reduziert. Die Songs sind durchweg strukturierter und versierter ohne eingängier zu wirken. Zehn Durchläufe, mindestens, sind nötig um sich in dem Wust an Soundeskapaden zurecht zu finden – gefühlt werden mehr geboten als zwölf Lieder. Fortschritt ebenso in den Skills der Musiker. Thomas Erak hat noch nie so gut gegniedelt (und gesungen). Der unangefochtene Alleinunterhalter ist er aber nicht mehr. Vor allem Schlagzeuger Andrew Forsman hat viel dazugelernt. Er knüppelt nicht mehr wie ein Parkinsonkranker, sondern hält sich oft angenehm zurück, was den Liedern gut tut. Außerdem war die Double Bass längst überfällig.
[EDIT: ich hab das letzte album "Doppelgänger" nochmal aufmerksam gehört und festgestellt, dass der drummer da auch schon bei manchen liedern double bass spielt, aber sooo in den hintergrund gemischt... unfassbar lol]
Zu den Texten sei nur soviel gesagt, dass Tom Erak nicht mehr alles mit kruden Metaphern verklausulieren muss. Die textlich anscheinend zusammenhängenden "Quarter Past" und "Oh! The Casino!?" sind ersten Liebes-/Leideslieder der Band überhaupt. Sonst geht es, passend zur Musik, makaberer zur Sache. Offensichtlich Anspielungen auf Bücher wie "Der Herr der Ringe" oder "House of Leaves" gibt es hingegen keine mehr. Man wird eben erwachsen…
Der Sound wird indessen zum ersten Mal der Instrumentierung wirklich gerecht, voller ist er geworden, hat aber dafür etwas an Härte eingebüßt. Nach ein paar Durchläufen erkennt man dies jedoch als logischen Schritt an. Einmal weil die Platte abwechslungsreich wie nie ist und zum anderen weil die Knüppel-Passagen besser zur Geltung kommen. "Sledgehammer" und "Ex-Creations" seien hierbei besonders hervorgehoben. Beide sind so genial böse, dass Metal-Bands wie Iron Maiden oder Manowar sich daneben vorkommen müssten wie irgendein zusammengecasterer Pop-Act.
Dann gibt es diese neue, ungewohnte Seite an The Fall of Troy. Gleich die ersten drei Lieder wollen den Hörer mit ihrer scheinbaren Einfachkeit in die Irre führen. So kommt "Quarter Past" mit Bluesrhythmus und ungewohnter Popstruktur daher. "Semi-Fiction" kratzt nach je zwei Strophen und Refrains mit einem The-Mars-Volta-ähnlichem Gitarrenorgasmus noch die Kurve. "Oh! The Casino!?" klingt in den Strophen – und zum Glück nur da – schon sehr nach Weezer (sozusagen die Antithese von komplexer Musik…). Doch dies ist neben dem seltsam blutleeren Opener der einzig wirkliche Kritikpunkt an der Platte. Was man von dem Akustikausflug "Caught Up" halten mag, sei jedem selbst überlassen. Progressiv ist das aber allemal.

Die Glanzlichter geben sich gleichwohl sowas von die Klinke in die Hand, dass man schon gar nicht mehr glauben will wie jung die eigentlich sind. Bestimmte Lieder herauszugreifen bringt wenig, da fast alle mit den gleichen Zutaten ausgeschmückt sind: vertrackter Rhythmus, Breaks, Gitarrengefrickel und natürlich die herrlichen Melodiebögen. "A Man a Plan a Canal Panama" treibt den Wahnsinn in seinen acht Minuten auf die Spitze und ist deshalb der vielleicht beste TFOT-Song.

Kurz gesagt, mit "Manipulator" erweisen die drei Jungspunde ihren alten Veröffentlichungen keinen Gefallen. Ganz schön alt sehen diese nun aus… Und das neue Album ist schon für 2008 angekündigt. Schlagen können The Fall of Troy nur sich selbst.

:liquid9:

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Re: The Fall of Troy - Manipulator

Beitrag von Hannibal » 05.06.2007, 17:24

Frances TM hat geschrieben: Beide sind so genial böse, dass Metal-Bands wie Iron Maiden oder Manowar sich daneben vorkommen müssten wie irgendein zusammengecasterer Pop-Act.
Bis auf diesen Satz finde ich die Kritik ganz hervorragend, v.a. für einen Erstling (war es überhaupt ein Erstling?) XD Aber gerade der Spruch macht einen abgefuckten trueen Heavy Metaller wie mich ;-) extremst neugierig. Musste mir wohl mal ausleihen...;-)

MFG
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Beitrag von Frances TM » 05.06.2007, 17:36

Hm, das mit dem Erstling kam wohl nicht so ganz rüber^^' ne, ist das dritte Album. und danke fürs feedback ;)

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Beitrag von EatenAlive » 05.06.2007, 17:43

Schönes Review. Das Album würde bei mir so ne 7-7,5 bekommen. Die Meister des Post Hardcores sind eh immer noch At the drive in mit ihrem 2000 Werk "Relationship of Command". Leider haben sie sich ja dann Aufgrund des komerziellen Erfolges relativ schnell aufgelöst. Aber der Seitenhieb auf die Heavy Metal sparte ist ja böse. :lol: Wobei Manowar meiner Meinung nach eh ne Schande für die Hevy Metal Sparte sind, spätestens seit ihrem unsäglichen neusten Werk "Gods Of War", das verboten gehört. :wink:
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Beitrag von freeman » 05.06.2007, 21:45

Also zur Zeit brummt ja kaum ein Bereich mehr, als dieser hier. Himmel Herr Gott Sack Zement. Und dann ploppt hier einfach mal so nen Neuer rein und liefert ein sehr feines Review (zu einer mir vollkommen unbekannten Combo) hier nei. Sehr geil! Und herzlich willkommen! Auf einiges mehr an Reviews und Wortmeldungen!

In diesem Sinne:
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Beitrag von Vince » 05.06.2007, 22:45

Kann mich meinen Kollegen nur anschließen - dass das erste Posting von jemandem gleich ein Review ist, und dann noch so ein feines, hab ich auch noch nicht erlebt. Alle Achtung. Außerdem bin ich ganz stolz, dass der Bereich hier so burnt. Geile Sache.

Das Album kenn ich leider nicht, mir ist nur vor kurzem bei cdstarts das Cover aufgefallen. Hört sich aber nicht schlecht an.

EDIT: Was ich noch fragen wollte: Steht dein Nick für den Mars Volta-Zweitling "Frances the Mute"? Wenn ja: Review her! :wink:

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Beitrag von Carcass77 » 06.06.2007, 19:34

Jepp, sehr gute Kritik, wenn auch vermutlich die Band nichts für mich sein wird.
EatenAlive hat geschrieben:Wobei Manowar meiner Meinung nach eh ne Schande für die Hevy Metal Sparte sind, spätestens seit ihrem unsäglichen neusten Werk "Gods Of War", das verboten gehört. :wink:
Das ist sowas von grottenschlecht, es gibt aber wohl eine Hand voll Leuten, denen das wirklich gefällt. :wink:
Ich habe mich letztens mal wieder durch die gesamte Manowar-Diskographie gehört (bis einschl. meines persönlichen Lieblings "Triumph of steel". Man kann von ihrem dämlichen Image halten, was man will, aber die ersten 7 Scheiben sind musikalisch top...

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Beitrag von Frances TM » 06.06.2007, 19:39

EatenAlive hat geschrieben:Die Meister des Post Hardcores sind eh immer noch At the drive in mit ihrem 2000 Werk "Relationship of Command".
die teilen sich den thron mit Refused und ihrem Meisterwerk "The Shape of Punk to Come" ;)
freeman hat geschrieben:Und dann ploppt hier einfach mal so nen Neuer rein und liefert ein sehr feines Review
danke, aber nicht minderer dank gebührt Hannibal, der mich zu der sache mehr oder weniger "genötigt" hat ;)
Vince hat geschrieben:EDIT: Was ich noch fragen wollte: Steht dein Nick für den Mars Volta-Zweitling "Frances the Mute"? Wenn ja: Review her! ;)
tut er. imo sind The Mars Volta die beste band der welt (die nicht aus berlin kommt). eine review ist da wohl ehrensache, irgendwann^^

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Beitrag von jack warrior » 06.06.2007, 19:39

nette review aber vermutlich nicht meine musik. na mal irgendwann anchecken. apropos manowar und maiden: da kommt denk ich mal irgendwann auch noch mal die eine oder andere review von mir *g

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Beitrag von Vince » 06.06.2007, 20:05

Frances TM hat geschrieben: tut er. imo sind The Mars Volta die beste band der welt (die nicht aus berlin kommt). eine review ist da wohl ehrensache, irgendwann^^
Ob sie die beste Band der Welt sind, lasse ich mal offen, aber vermutlich sind sie die interessanteste Band der Welt. So viel schillernde Fläche geht ja eigentlich gar nicht... Leider ging es imo Album für Album ein bisschen abwärts, aber unter dem Strich mag ich die Band ausgesprochen gerne. Und das ist wirklich seltsam, denn ich bin musikalisch eher unaufgeschlossen und in deren Musik ist ja wirklich ALLES drin. Metal, Funk, Emo, Salsa, Jazz, Hardcore, Pop, Prog... Aber die Struktur ihrer Songs ist einfach fantastisch. Ich habe mal was ausprobiert: Wenn man ein Album in den Media Player im Computer legt und mit dem Balken immer wieder an eine andere Stelle zippt, hört sich das ja bei normalen Bands unhörbar an. Bei Mars Volta ist das nur geil, wie ein zusammenhängender Song. :lol:
Ich muss allerdings die Historie von denen noch aufrollen, also At the Drive In und auch die andere Band "Sparta" ist noch anzutesten... na ja, zurück zum Fall of Troy. :wink:

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Beitrag von EatenAlive » 06.06.2007, 20:07

Carcass77 hat geschrieben: Das ist sowas von grottenschlecht, es gibt aber wohl eine Hand voll Leuten, denen das wirklich gefällt. :wink:
Ich habe mich letztens mal wieder durch die gesamte Manowar-Diskographie gehört (bis einschl. meines persönlichen Lieblings "Triumph of steel". Man kann von ihrem dämlichen Image halten, was man will, aber die ersten 7 Scheiben sind musikalisch top...
Jo also bis zur "Triumph of Steel" sind das alles gute Alben, auch wenns nicht meine Musik ist. Aber alles was danach kam ist für den Abfall und die "Gods of War" ist die Krönung des Ganzen, das sagt selbst ein Freund von mir der sie immer Verteidigt hat. Das eine ziemlich geniale "Rock Hard" Interview sagt ja schon alles.

http://www.iphpbb.com/foren-archiv/8/47 ... 9-243.html

Hier mal ein Link für alle die es nicht kennen.
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Beitrag von Frances TM » 07.06.2007, 11:54

Vince hat geschrieben: Leider ging es imo Album für Album ein bisschen abwärts, aber unter dem Strich mag ich die Band ausgesprochen gerne.
Ihr erstes Album gilt ja auch gemeinhin als das beste. Was ich aber irgendwie nicht nachvollziehen kann. Das zweite war TMV at its best. Die "Gitarrengeplänkel" machten viel mehr Sinn und wie genial ist die Idee, den Anfang und das Ende gleich zu gestalten? 8-) "deloused..." hat durchweg super Lieder, "Frances The Mute" ist aber das bessere Gesamtkunstwerk. Das letzte, dritte Album hatte vllt einen etwas merkwürdigen Gitarrensound im vgl. zu den Vorgängern, aber vom Gesang her find ich es echt noch am besten.
Vince hat geschrieben: Ich muss allerdings die Historie von denen noch aufrollen, also At the Drive In und auch die andere Band "Sparta" ist noch anzutesten... na ja, zurück zum Fall of Troy. :wink:
Es ist echt kaum zu glauben, dass aus einer genialen Band zwei nicht weniger schlechte hervorgegangen sind. Selbst aus den Yardbirds sind "nur" Led Zeppelin hervorgegangen :D
zu Sparta empfehle ich die "Threes". Ist ihre facettenreichste.

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Beitrag von Vince » 06.06.2008, 23:36

Also zu viel will ich noch nicht sagen, die Platte ist erst einmal durch und hat mir schon längst bewiesen, dass ich sie noch gefühlte 100 Mal hören muss, um sie einschätzen zu können. Bisher höre ich aber eine für ihr Genre des Post Hardcore (mit dem ich eigentlich nur in Ansätzen was anzufangen weiß) sicherlich mehr als gelungenes Album, das mir gerade in seiner absoluten Durchgeknalltheit (und dennoch technischen Versiertheit) sehr gut gefällt, streckenweise aber auch sehr enervierend ist.
Ansonsten, die Platte ist "nur" 48 Minuten lang, fühlt sich aber an wie 100 Minuten, und das ist gar nicht mal negativ gemeint. Das ist halt so, weil in einem einzelnen Song Ideen für ein ganzes Album verbraten werden. Mein Favorit ist bisher "Sledgehammer" und den bösen Maiden/Manowar-Poserspruch aus deinem Review möchte ich unbedingt unterstreichen. ;)

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Beitrag von Frances TM » 07.06.2008, 16:36

Danke, danke... wenigstens ein paar Formulierungen sind mir damals dann wohl doch gelungen. Den ganzen Scheiß nochmal durchzulesen würde sicherlich darin enden, dass ich alles ändern wollen würde, also lass ich es lieber. Mittlerweile hör ich von denen die Alben eigentlich gar nicht mehr, nur noch einzelne Lieder. Da ist wirklich ziemlich viel Füllmaterial auf den Silberlingen und irgendwann ist man sich doch zu fein, ein Lied zu Ende laufen zu lassen, weil es ja sein könnte, dass es mal durchstartet. Ist mir beim Fall Trojas jedenfalls noch nicht passiert. Das Potential ein absolutes Überalbum rauszuhauen schreib ich den Jungs allerdings mehr zu als den meisten anderen Bands. Das nächste Album kommt aber wohl nicht vor nächstem Jahr und wird auch nicht das auf den hammermäßigen Demoversionen der "Ghostship-EP"-basierende "Phantom on the Horizon" sein. So siehts jedenfalls im Moment aus.[/i]

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