Bei „the Devil’s Light“ (Originaltitel: „Prey for the Devil“) handelt es sich um einen von dem deutschen Regisseur Daniel Stamm in Bulgarien gedrehten amerikanischen Horror-Streifen aus dem Jahr 2022, der sich hauptsächlich innerhalb der Gemäuer einer Exorzisten-Schule/-Akademie abspielt, in welcher männlicher „Exorzisten-Nachwuchs“ ausgebildet wird – während Frauen in der katholischen Kirche bekanntlich ja keine höheren Ämter bekleiden dürfen. Eine junge, engagierte Nonne/Schwester (Jacqueline Byers) will sich damit jedoch nicht zufrieden geben – zumal in ihrer unschönen Vergangenheit der „Schlüssel“ zur Bewältigung eines aktuellen Besessenheits-Falles liegt…
Handwerklich ordentlich in Szene gesetzt, hat mich der für weniger als 10 Millionen Dollar produzierte Film (der weltweit immerhin rund $44.658.929,- in den Kinos einzuspielen vermochte) durchaus solide unterhalten können. Eine moderne Herangehensweise an die Thematik (u.a. mit Hightech und psychologischen Gutachten) in einem eher unverbrauchten Setting trifft hier auf Generationen-alte Traditionen und hinlänglich bekannte Genre-Elemente (wie geisterhafte Fratzen, flackernde Lichter sowie die Wände hoch huschende Gestalten) – wobei nie wirklich „neue Wege“ eingeschlagen werden, vieles oberflächlich verbleibt und sich etwaige Spannung und Atmosphäre ebenfalls in Grenzen halten…
Stamm zitiert sich sogar selbst – lässt einzelne Personen zwei markante Posen aus seinem Hit „the Last Exorcism“ einnehmen – präsentiert die entscheidenden „Horror-Sequenzen“ aber durchweg ordentlich und kann auch mit einzelnen gelungenen inhaltlichen und inszenatorischen Einfällen/Momenten aufwarten (so z.B. gefiel mir eine Sache „mit Haaren“, eine andere mit einem Ventilator sowie eine weitere hinten in einem Krankenwagen jeweils prima). Byers mochte ich als Lead – und das nicht nur weil sie eine echt hübsche Nonne ist – während alle übrigen eher blass und „underwritten“ verbleiben. In Nebenparts sind übrigens u.a. Colin Salmon, Virginia Madsen und Ben Cross mit von der Partie…
Kurzum: „the Devil’s Light“ ist einigermaßen brauchbare „Genre-Standard-Kost“, die man sich bei Lust/Interesse zumindest 1x ansehen kann – zumal es zig wesentlich schlechtere Streifen dieser Sorte gibt…
knappe 