Filmtagebuch: TomHorn

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TomHorn
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Beitrag von TomHorn » 16.05.2010, 09:07

Gamer Joah, der war scheiße. Zugegeben, das Game-Feeling bei der Slayers-Sache wurde ganz gut rübergebracht, aber ansonsten versagt der Film in allen Belangen. Die aufgebaute Welt der näheren Zukunft ist nicht in sich stimmig, sie wird nicht ordentlich eingeführt oder näher beleuchtet, nichts wird begründet. Wie z.B. sollen sich Junkies & Arbeitslose, die die Hauptklientel stellen sollen, das Equipment/Gebühren für die Games leisten können, wo doch solche Leute augenscheinlich auch noch die Spielfiguren stellen? Wie kann Castle mit seinem billigen Plan die staatlichen Regulierungsbehörden umschiffen, mit denen Microsoft in der Gegenwart so viele Probleme hat? I.A. stellt sich die Frage, wie diese Gesellschaft überhaupt aufgebaut ist, welchen Regeln sie unterliegt...
Man möchte sich mit laufender Laufzeit immer öfter & härter den Kopf gegen die Wand schlagen, vor allem da dafür genügend Zeit vorhanden ist, denn um stringentes Storytelling & Spannungsaufbau wird hier gepflegt geschissen. Man sieht, was die Leutchens auf dem Schirm machen, kann meistens erahnen, warum, aber das wie bleibt einem der Film bis zum Ende schuldig. Man hat sich wahrscheinlich gedacht, dass diese Art des Anti-Films cool ist, solange man die Zuschauer nach Videospiel-Manier nur von Level zu Level jagt, nur dass das eigentlich wenig Sinn macht, da man ja nicht aktiv spielt, sondern als Zuschauer zur Passivität verdammt ist & so macht sich die große Langeweile breit. Ein Schuss in den Ofen...
:liquid4:
"Du bist vielleicht groß, dafür bin ich aber klein!" (Duffy Duck aka Duck Dodgers)
The Expendables-Countdown

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