Indiana Jones: Jäger des verlorenen Schatzes
Der Film ist von der Story und vom Ablauf her wohl der Rundeste der Indy Serie. Bei dem verfolgen der Hinweisen wird plausibel erklärt und es bleibt spannend und interessant. Die Abenteuer Atmosphäre ist richtig gut gelungen, wird allerdings vorallem bei den Actionscenen von einem zu aufdringlichen Soundtrack fast schon zerstört. Das ist dann auch der einzige negativ Punkt: Der Soundtrack von John Williams. Zwar hat er mit dem Indi Thema ein Zeitloses Stück geschaffen, aber wenn dann jeder Soundtrackpart im Film danach tönt ist das einfach nur Störend. Zum guten glück ist das Restpaket rundum gelungen.
Indiana Jones und der Tempel des Todes
Im gegensatz zum ersten Teil ist dieser Film ein wenig enteuschender. Indiana Jones fällt von Szene zu Szene und landet immer am nächsten richtigen Ort. Kein Rätsel, keine Fährten verfolgen, kein Wettkampf mit anderen Parteien, keine ruhepausen. Es wird immmer vorangetrieben, ihm wird alles auf dem Präsentierteller vorgelegt. Das ganze ist enthält zwar einen gelungenen Humor aber ein Abenteuerfeeling will nicht aufkommen. Zusätzlich will der Tempel des Todes durch seinen Satanistischen Kult und dessen Inszenierung einfach nicht so recht in die Franchise passen.
Indiana Jones und der letzte Kreuzzug
Nach dem zweiten Teil wird hier wieder mehr Abenteuer geboten. Das ganze wird mit viel Humor und Tempo präsentiert so das es nie langweilig wird. Glücklicherweise ist auch hier der Soundtrack wie beim zweiten Teil nicht mehr so vom Grundthema abhängig oder wird besser eingesetzt. So ergiebt sich wieder ein sehr runder Film der durch und durch Spass macht und auch das Indi Abenteuerfeeling bietet das man erwartet. Einzig und alleine beim Showdown fehlt wie bei allen Indiana Jones Filmen das feingefühl.
Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels
Zwar bietet der Film die komplette Indi palette auf: Es wird gerätselt geforscht, mal fällt er von Szene zu Szene, mal wird Humor geboten und es wird nach einem mysteriös Schätz bzw. Ort gesucht. Aber bei der Story hat man sich brutal vergriffen. Was hier geboten wird ist Alien / Prometheus, aber nicht Indiana Jones. Das läst mich mit einem sehr gemixten gefühl zurück. Bleibt zu hoffen das in einem allfälligen nächsten Teil ein besserer Aufhänger gefunden wird.
Red 2
In Allen bereichen dem Vorgänger unterlegen. Das Beste am Film ist noch Antony Hopkins, und der tritt erst nach der gefühlten Hälfte in erscheinung.
Assassination Games
Ein hervorragendes B Movie mit gelungener Story. Zwar geht es wie immer um Rache, aber das ganze ist sehr ambivalent vorgetragen. Mit Scot Adkins und Jean Claude Van Damme ist auch die Besetzung gelungen. Wobei vorallem Jean Claude Van Damme Storytechnisch erfrischend gegen den Strich geschrieben ist.
Das gibt von mir Starke
Death in Tombstone
Qualitativ ist an diesem Film nichts auszusetzten. Allerdings will der Style nicht so recht zum Film passen. Mit mehr ruhe im Film hätte das vieleicht etwas werden könnnen. Was bleibt ist ein Qualitativ gelungenes Schnittgewitter bei dem man gerne den Überblick verliert. Die Story hat man so auch schon gesehen und könnte eigentlich das Prequel zu Ghost Rider sein, was schon alleine ein schlechtes Zeichen ist. Langweilig ist es aber nie.
Star Trek: Into Darkness
Die gelungene Fortsetztung des Reboots ist eine alternative erzählung einer Raumschiff Enterprise folge und versatztstücken aus Star Track II: Wrath of Kahn angesetzt vor der 5 Jahresmission die die Originalserie umfasst. Das Zeigt wunderbar wie die Zeitebenen wunderbar auseinander driften, aber trotzdem immer wieder Bezug zueinander nehmen. Der geniale Cast der die Orignale hervoragend und ambivalent ersetzt kann wieder vollends überzeugen.
Star Trek II: Wrath of Kahn
Meinen einstieg in die Materie Star Trek machte ich mit dem in Fankreisen als einer der besten geltenden zweiten Teil der Serie. Restlos überzeugen konnte mich der Film nicht. Allerdings strahlt er durchaus eine interessante Atmosphäre aus. Vorallem im nicht gezeigten mag der Film überzeugen. So ist es auch ohne Vorkenntnisse gut möglich den Film zu schauen, denn fast alles nötige wird kurz erwähnt und man kann sich so die vorgeschichte gut vorstellen. Natürlich gewinnt aber auch dieser Film wenn man die Serie Kennt.
John Carter
Der berühmte Flop von Disney hat es eigentlich nicht verdient zu Floppen. Beginnend bei der Western lastigen, ruhig lockeren einführung auf der Welt, wird ein Bildgewaltiger Film präsentiert der auch später auf dem Mars nicht mit wundervollen Landschaften geizt. Die Story ist zwar mit ein, zwei Logiklöchern versehen, hält das ganze aber schön beisammen. Das Einzige was massiv störte war die filmische Klammer die einen leider mit einem äuserst faden nachgeschmack zurücklassen. Zwar öffnet man damit Türen und Tore für eine Sequel ist aber für mich eigentlich der Grund warum es vermutlich gar keines geben wird. Schade, mit einem Showdown wie bei Lone Ranger hätte man vieles kaschieren können. Was bleiben sind viele verschenkte Chancen, wundervolle Bilder und ein defizit von Millionen.
