Filmtagebuch Dr Dolph

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Beitrag von Dr Dolph » 10.10.2011, 17:39

13 (Remake)
Spannender Triller, der einem von Anfang an packt und bis zum Ende nicht mehr los lässt.
Dazu kommt eine starke Besetzung, die auch gut spielt. Dann gibt es noch die wirklich interessante Story, die niemals vohersehbar wird.
:liquid8:

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Beitrag von Dr Dolph » 10.10.2011, 19:25

Geständnisse - Confessions of a Dangerous Mind
Tolles Regiedebüt von George Clooney das alle Register zieht, sowohl von den Dastellern, der Musik und den Bildern. Sam Rockwell, der mir das erste Mal in Moon so richtig aufgefallen, bietet auch hier wieder eine schauspielerische Leistung, die sich gewaschen hat. Auch die restlichen Dasteller machen einen tollen Job.
:liquid8:

Eaters
Niedrig budgetierter Endzeit/Zombiefilm aus Italien, der mit seiner tollen Atmosphäre und seinem Zynismus punktet. Action gibt es nicht sonderlich viel und trotzdem merkt man dem Film oftmals nicht an, das er ein sehr niedriges Budget zur Verfügung gehabt hat.
Für Zombiefans einen Blick wert.
:liquid6:

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Beitrag von Dr Dolph » 10.10.2011, 21:39

Traffic
Spannender Film, der durchaus ein realistisches Bild des Drogenhandels in den Vereingten Staaten zeigen könnte. Schön finde ich hier die Filtereinsatz und die gelungenen Charakterzeichnungen. Auch der Cast ist der Hammer, die Story auch.
:liquid8:

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Beitrag von Dr Dolph » 15.10.2011, 01:24

Kill the Boss
Lockere, lustige Komödie, bei der die Gags sitzen und vorallem der Cast sehr viel Spaß macht.
:liquid8:

Up in the Air
Schönes Feel Good Movie, das mit einem ungeheuer souveränen George Clooney auftrumpft.
:liquid8:

Sacrifice
Für Damian Lee Verhältnisse genial, ingesamt aber eher ein durchschnittlicher Thriller mit ein paar Actionsequenzen. Cuba Gooding Jr. macht seine Sache ganz gut, Christian sltaer bleibt eher blass.
:liquid5:

Vergiss mein nicht
Toller film, in dem Jim Carrey genial agiert und sich durch eine tolle Story durchschlagen darf.
:liquid9:


Three Burials - Die drei Begräbnisse des Melquiades Estrada
Skurilles Filmchen mit und von Tommy Lee Jones. Die Story ist anfangs sehr verwirrend erzählt, fängt sich dann aber und kann mit einigen sehr emotionalen, aber auch sehr lustigen Momenten aufwarten. Jedenfalls nicht sehr für den Mainstream geeignet.
:liquid7:

A-Team
Flotte Unterhaltung, die im Dc deutlich runder wirkt und über die ganze Lauflänge gut unterhält.
:liquid7:

Ring of Death
Nette Knasklopperei mit dem von mir sehr geschätzen Johnny Messner.
:liquid6:

Sinners and Saints
Schon zwei Mal gesehen und immer noch beeindruckt. für mich eines der besten Action-B-Movies der letzten Monate, wenn nicht sogar Jahre.
:liquid8:

Dead and Deader
Lustige Zombiekomödie, mit gelungenen Anspielungen und Gags, die über die gesamte Laufzeit zu unterhalten vermag.
:liquid6:

Heartstopper
Eher mäßiger Horrorflick, der eigentlich nie so recht überzeugen kann.
:liquid4:

Das Gespenst der Freiheit
Nur mäig unterhaltsame Satire, die zwar einige markante Szenen aufweist, die teils herrlich überdreht da gestellt werden, aber dann auch Szenen hat, deren Witz nicht ganz so zündet.
:liquid6:

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Beitrag von Dr Dolph » 19.10.2011, 02:55

Star Trek 4
Unterhaltsames Vergnügen, das sich nicht ganz ernst nimmt und ne schöne 80's Atmosphäre besitzt.
:liquid7:

Star Trek 5
Der Film hat eine sehr gelungene Exposition, flacht aber in der zweiten Hälfte etwas ab. Die Szenen auf dem Planeten in der Mitte des Universums fand ich doof bzw nicht packend, was danach kam war aber wieder toll.
:liquid6:

Talladega Nights
Will Ferrel in Reinform und dafür mag ich ihn. Sein Stammregisseur Adam Mckay macht hier wie immer alles richtig.
:liquid7:

Jungfrau (40) männlich sucht...
Mittlerweile die dritte Sichtung und immer noch urkomisch.
:liquid8:

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Beitrag von Dr Dolph » 22.10.2011, 16:39

Die etwas anderen Cops
Die Zweitsichtung machte immer noch einen Heidenspaß und der Mittelteil wirkte diesmal weniger zäh, sondern deutlich lustiger.
:liquid8:

A Night at the Roxbury's
Will Ferrel rules, mal wieder! Schön überzogene Komödie mit Disco-Musik und gelugenen Gags.
:liquid8:

Young Guns
Toller, schnittiger Western, der absolut modern und unkonventionell von der Inszenierung daher kommt. Die Story könnte besser sein, stöhrte mich aber auch nicht wirklich.
:liquid7:

Blaze of glory
Nochmal bessere Fortsetzung, die eine duetliche bessere Story vorweisen kann und ein tolles Titellied hat.
:liquid8:

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Beitrag von Dr Dolph » 22.10.2011, 20:28

Garden State
Genialer Film der wahrscheinlich mit jeder Sichtung wächst, deshalb erstmal ne vorsichtige
:liquid8:

Animal
Gutes Drama, das leider an seiner billigen Optik leidet. Wäre dafür ein wenig mehr Geld rausgesprungen, hätte es sicher für merh gereicht, so gibts nur eine
:liquid6:

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Beitrag von Dr Dolph » 24.10.2011, 00:02

Buddy, der Weihnachtself
Herzerwärmende Komödie mit einem gut aufgelegtem Will Ferrell und wirklich sehr lustigen Szenen.
:liquid8:

Das Landhaus der Verdammten
Zunächst durchschnittlicher Asia-Horror der bekannte Versatzstücke benutzt, aber immerhin einen gelungenen Sountrack und schön eingefangene Kameraperspektiven bietet. Wäre der Film ca. nach 80 Minuten vorbei gewesen, dann hätte der Film eine deutlich bessere Bewertung erhalten. Die letzten 20 minuten sind dann aber sowas von schlecht und unnötig, das zieht den ganzen Film in den Keller. Hier bekommt man miese Effekte, schlechte Erklärungen und plakative Gewalt vorgesetzt, die absolut nicht zu dem Rest des Films passen will.
:liquid4: wenn auch nur knapp

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Beitrag von Dr Dolph » 25.10.2011, 01:23

Burn after Reading
Toller Cast mit Spiellaune versus unausgegorenes Drehbuch Stellenweise wirklich lustig, meistens aber nur leicht amüsant. Da is man besseres von den Cones gewöhnt.
:liquid6:

Die Eisprinzen
Sehr lustige Komödie mit Ferrell in Hochform und einem tollen Filmpartner.
Die Gagdichte ist extrem hoch und die Ausgangsituation passt auch.
:liquid8:

Buffalo Soldiers
Sehr bösartige Mischung aus Drama und Satire, die gut besetzt und gespielt ist.
Die Story ist wirklich sehr makaber und fand in den USA nicht sehr viel Beachtung.
:liquid9:

Darkly Noon
Düsteres Märchen voller Metaphorik und Symbolik. Die Schauspieler agieren großartig und es ist schade das der Regisseur nach diesem Film nichts mehr gedreht hat.
:liquid8:

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Beitrag von StS » 25.10.2011, 07:58

Dr Dolph hat geschrieben:Darkly Noon
Düsteres Märchen voller Metaphorik und Symbolik. Die Schauspieler agieren großartig und es ist schade das der Regisseur nach diesem Film nichts mehr gedreht hat.
:liquid8:
Jip, der ist dufte! :D
Könnte da auch mal meine Ofdb-Kritik etwas entstauben...

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Beitrag von Dr Dolph » 25.10.2011, 21:13

Die habe ich mir nach dem Film auch mal zu Gemüte geführt und kann dir in allen Punkten zustimmen. Wollte mir jetzt auch noch bald das Debüt von dem Regisseur holen, ist ja auch mit dem Mortensen, der eigentliche Grund meiner Sichtung, und soll ja auch ein wenig besser sein.

Alien Apocalypse
Größtenteils langweiler Trash, der gegen ende dann doch ein wenig amüsiert, wenn die billigen Alien-Termiten mit Pfeil und Bogen platt gemacht werden.
:liquid3:

Being John Malkovich
Ein typisches Charlie Kaufman Drehbuch gepaart mit der tollen Inszenierung von Spike Jonze ergeben dieses tolle Stück Film. Der genial gespielte Genre-Mix konfrontiert den Zuschauer mit vielen Fragen und lässt einen auch irgendwie leicht hilflos zurück. So locker leicht der film anfängt, um so schwerer wird mit laufender Screentime, die Komödien Elemente werden durch die Aspekte des Dramas ersetzt und auf einen schweren Brocken trifft der nächste. Wirklich tolles Filmerlebenis!
:liquid9:

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Beitrag von Dr Dolph » 26.10.2011, 01:45

Largo Winch
Als Fan des Comic muss ich den Film absolut loben, man hat es wirklich geschafft die figur ordentlich zu portieren. Auch wenn ich mir erst ne andere Besetzung für die Hauptrolle gewünscht hätte. Doch nach wenigen Minuten war auch das Verschwunden, da der Mann seine Sache wirklich exzellent macht. Die Action ist schön über den film verteilt, langweilig fand ich ihn auch nicht und immerhin ist er von der Story her deutlich schlauer als andere Filme dieser Art. Den Film bzw. die figur mit Bond zu vergleichen halte ich nicht für sehr angebracht, dann doch eher mit der Videospielreihe Uncharted und das wäre schon eher unpassend.
:liquid8:

Largo Winch 2
Gelungene Forsetzung die mit dem ersten Teil mithalten kann und mit hohem tempo startet. Auch hier ist die Action wieder gut verteilt und stelleweise relativ hart, nur die Story ist diesmal etwas einfacher gehalten. der Cast ist auch super und so gibt es auch hier eine gelungene
:liquid8:

The Town
Spannender, toll inszenierter und gut gespielter Actionthriller der vollends überzeugen kann. Ich habe mich während der Sichtung (Kinofassung) niw gelangweilt und irgendwie war er viel zu schnell vorbei- Werde mir wohl irgendwann mal den Extended Cut reinziehen.
:liquid8:

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Beitrag von Wallnuss » 26.10.2011, 16:45

Dr Dolph hat geschrieben:Largo Winch
Als Fan des Comic muss ich den Film absolut loben, man hat es wirklich geschafft die figur ordentlich zu portieren. Auch wenn ich mir erst ne andere Besetzung für die Hauptrolle gewünscht hätte. Doch nach wenigen Minuten war auch das Verschwunden, da der Mann seine Sache wirklich exzellent macht. Die Action ist schön über den film verteilt, langweilig fand ich ihn auch nicht und immerhin ist er von der Story her deutlich schlauer als andere Filme dieser Art. Den Film bzw. die figur mit Bond zu vergleichen halte ich nicht für sehr angebracht, dann doch eher mit der Videospielreihe Uncharted und das wäre schon eher unpassend.
:liquid8:
Sehe ich fast genauso, auf jeden Fall ein sehr gelungener Film!

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Beitrag von Dr Dolph » 04.11.2011, 15:03

Der Biber

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Der Film wurde ja bereits 2009 abgedreht und verschwand aufgrund von Mel gibsons Eskapaden erstmal im Giftschrank. Jetzt, ende 2011 hat man ihn wieder raus gelassen und als eigentlicher Mel Gibson-Fan (wie bei Tom Cruise mag ich seine Filme, sein Prvatleben fließt nicht in meine Bewertung mit rein und auch über die Person will ich keine Wertung abgeben) habe ich ihn mir zu Gemüte geführt. Was Mel gibson hier für eine Leistung zeigt ist wirklich fabelhaft, spielte er schon in seinem letzen Film "Auftrag: Rache" sehr gut, so toppt er das in the Beaver locker. In manch einer Kritik hieß es wohl, das Mel Gibson sich hier wohl, wie auch Charlie Sheen in "Two and a half men" selbst spielen würde und vielleicht steckt da auch ein wenig Wahrheit drin. Fakt ist aber auch das Mel gibson ein verdammt guter Schauspieler war und immer noch ist. Jodies Fosters behutsamer Inszenierung ist es zu verdanken, das der Film nie kitschig oder albern wird, sondern ehrlich und unverschönt seine beiden Hauptcharaktere in den Fokus stellt, mit all ihren negativen, aber auch positiven Eigenschaften.

Anton Yelchin, der ja momentan mit Fright night 3D im Kino zu sehen ist, spielt Mel Gibsons Sohn, der seinen Vater hasst und sich alle Eigenarten seines Vaters aufschreibt, um sie selber nicht zu machen. Außerdem schreibt er für andere Mitschüler ihre Schularbeiten, aber genauso als hätten seine "Auftraggeber" die Arbeit geschrieben. Er ist also dann am Besten, wenn er nicht er selbst sein muss. Als dann sein "Schwarm" ihm den Auftrag gibt, für sie die Abschlussrede zu schreiben, fangen die Veränderungen an.
Sein Vater,Walter, führt das Leben eines fast Toten. Der depressive Mann, der den ganzen Tag entweder schläft oder zur Flasche greift, weiß das seine bescheidene Existenz nicht so weiter gehen kann, hat aber nicht die Kraft sich selsbt zu helfen. Als er von seiner Frau raus geworfen wird, er sich dann besäuft und das Ganze in einen gescheiterten Selbstmordversuch endet, erwacht der Biber. Der Biber weist viele Ähnlichkeiten zu seinem frühreren Ich auf und gibt erstmal vor eine Übergangslösung zur vollen Genesung zu sein. Doch die Persöhnlichkeit des Bibers spaltet sich immer mehr ab und kontrolliert Walter, der zu schwach ist sich gegen den Biber aufzubäumen.

Jodie Foster, die auch Walters Fraus spielt, schafft den schweren Drahtseilakt, den Film weder kitschig noch albern rüber kommen zu lassen. Ihre langsame und behutsame Inszenierung trägt den Film durch die 85 minuten Laufzeit (ohne Abspann) und lässt ihn nie langweilig werden. Schön ist auch, das keine unnötigen Subplots eröffnet werden und so immer die Hauptsituation im Fokus bleibt.

Fazit: Schöner, trauriger Film mit hervorragendem Cast, toller Inszenierung und intelligentem Drehbuch, bei dem Kitsch und Alberheit kein Platz finden.

:liquid8:

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Beitrag von StS » 04.11.2011, 16:23

...würde ich mir nur wegen Jennifer ansehen, den Streifen.
Obgleich Mel mit der Hand im Arsch eines Bibers zu sehen... :wink:

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Beitrag von McClane » 05.11.2011, 10:52

Ich war positiv überrascht... nicht nur weil ich von Jennifer nichts wusste und sie sozusagen "ein Bonus" war, sondern auch weil der Film deutlich besser ist als der Trailer erwarten ließ. Hat teilweise schon surreale und auch leicht "American Beauty"-mäßige Momente und gegen Ende passieren Sachen, die ich nicht unbedingt erwartet hätte.
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Beitrag von Dr Dolph » 07.11.2011, 00:21

Guess Who
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Mit Guess Who bekommt man eine relativ lustige komödie mit einem geniall, in seiner Rolle aufgehenden, Bernie Mac und einen gut aufgelegtem Aston Kutcher. Die meisten gags zünden, auch wenn das Drehbuch typisch Hollywood. Ein Highlight dürfte wohl die Szene beim abendessen sein, bei der Bernie Ashton dazu zwingt Witze über Schwarze zu machen. Die Szene ist vor allem deswegen so gut, weil man als Zuschauer nicht weiß, ob es politisch korrekt ist zu lachen und man irgendwie doch lachen will, augrund der Konstellation der Szene. Scahde das der Film sonst nicht ganz sp pfiffige Szenen zu bieten hat, angucken kann man ihn dennoch.

:liquid6: ,5

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Beitrag von Dr Dolph » 07.11.2011, 01:49

Blind Date
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Irre witzige Komödie, die mit einem hervorragendem Bruce Willis und einer tollen Kim Basinger punkten kann. Eigentlich jeder Gag ist gelungen, ich kam aus dem Lachen kaum noch heraus. Die Story ist zwar schlicht und einfach, bietet aber somit noch viel mehr Freiraum für die gelungenen, lustigen Situationen

:liquid8:

Zurück aus der Hölle
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Melodram, das sehr ruhig erzählt wird, dennoch nie langweilig wird. Neben Bruce Willis sind noch einige mir bekannte Schauspieler dabei gewesen, wie zb. Jim Beaver, Ken Jenkins oder Stephen Tobolowsky. Die Story an sich ist relativ simpel, weiß aber zu fesseln bzw. ist sehr interessant.

:liquid7:

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Beitrag von StS » 07.11.2011, 07:45

Dr Dolph hat geschrieben:Blind Date
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John Larroquette rockt! :lol:

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Beitrag von Dr Dolph » 07.11.2011, 15:15

Jop zu mal er die Synchro von Quack (Ducktales) in dem Film hat. Er hat aber eigentlich mit die besten Szenen, allein dieser Running Gag, wenn er immer in die Läden rein rauscht. Wirklich klasse!

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Beitrag von Dr Dolph » 10.11.2011, 14:34

The Perfect Sleep
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Toller Style over Substance Film, der ironisch das Genre des Film Noirs wiederbelebt. Die Story ist altbekannt und dennoch bliebt man dran, denn wie es erzählt ist (beinahe nur mit Voice Over) oder was der Hauptcharakter da von sich gibt(Ich werde solange warten bis sie keine Lust mehr haben mich zu verprügeln) ist wirklich klasse. Die Schauspieler sind ganz gut, auch der Michael Pare schaut kurz vorbei und spielt ne richtig coole Sau, aber auch die anderen Schauspieler geben sich Mühe die stellenweise sehr abgedrehten Charaktere mit Leben zu füllen. Der Haupdasteller hingegen bleibt meist emotionslos, was aber sehr gut zu seiner Rolle passt. Die Action ist auf den Punkt inszeniert, heißt also, ein Schuß, ein Kill, naja manchmal auch zwei Schüsse. Visuell ist der Film eine wahre Wucht. Skurille Kameraperspektiven, Farbfilter, Zeitlupeneinsatz, alles wird gekonnt vom Regisseur genutzt. Auch die Locations sind wirklich gut, vor allem die etwas seltsam aufgebaute Villa. Insgesamt komme ich da auf ne zufriedenstellende :liquid8:


Le Mac
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Le Mac ist eine Actionkomödie, glänzt aber vorallem durch die ganzen Anspielungen auf andere Filme und der versierten Regie. Der Haupdasteller rockt, man merkt ihm an das der film für ihn wichtig gewesen sein muss. Wie cool er da seinen Ace spielt (der mich anfangs ein wenig an Ace aus Smokin' Aces eriniiert hat) ist wirklich spitzenklasse. DAfür das der film ab 12 ist, ist er dann auch sehr zeigefreudig, denn man sieht jede Menge Moppen, aber auch Blut und davon auch nicht wenig. Schon seltsam was sich die FSK hier gedacht hat. Außerdem spricht Rick Kavanian hier den Hauptdasteller und as sehr gut, weil er weniger auf seinen Humor setzt, als einfach den Typen irre gut rüber zu bringen.
:liquid7:

The Change-Up
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The Change-Up ist eigentlich eine typische Body-switch Komödie, aber auch nur eigentlich, denn der Humor hier ist extrem derb. Hier scheißt mal ein Baby dem guten Bateman ins Gesicht, dann muss Ryan Reynolds einen Softporno drehen, für derbe Kalauer ist also gesorgt. Eigentlich bin ich ja kein Fan davon, aber hier konnte ich dann doch drüber lachen. Zu den beiden sehr gut auspielenden Hauptacts Ryan Reynolds und Jason Bateman, gesellen sich auch die meha heße Olivia Wild und Leslie Mann hinzu. Die Story geht die üblichen Wge einer Body-switch Komödie, sprich, erst müssen sich beide an ihre neuen Körper gewöhnen, dann hat manSpaß mit dem Körper seines Kumpels und am ende will jeder sein altes Leben zurück um es dann besser zu machen. Dennoch ist das Ganze sehr lsutig und sympathisch verpackt, deswegen gibts hier ne klare :liquid7:

Red State
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Red State ist also nun der neue Kevon Smith Film und wenn man ihm glauben darf auch sein Vorletzter. Nachdem Smith ja vorallem mit seiner kongenialen Jersey Reihe (Clerks 1+2, Mallrats, Chasing Amy, Dogma, Jay and Silent Bob strikes back) bekannt geworden ist und danach auch noch mit Zac an Miri make a Porno zu begeistern wusste, war Cop Out schon nicht mehr ganz so der Hit. Was also würde einem mit Red State erwarten? Smith kündigte ja an das ein Horrorfilm werden würde, aber da hat er nur bedingt Recht, denn er wechselt im Verlauf des Films munter die Genres. Vom anfänglichen Horror (ich benutze das "Genre" "Torture Porn" hier mal bewusst nicht), bis zu einem Belagerungsthriller ist hier vieles dabei. Auch das spiel mit dem Zuschauer am anfag Hauptcharaktere aufzubauen, um die ersten gleich nach spätestens ner halben Stunde über die Klinge springen zu lassen ist ungewohnt,, aber gar nicht mal so schlecht. Toll war vor allem John Goodman, der zwar reichlich alt aussieht, aber nach wie vor ein guter schauspieler ist. Die Story ist interessant aber letztendlich fehlt da noch der kleine Feinschliff. Ich komme hier knapp auch eine
:liquid7:

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Beitrag von StS » 10.11.2011, 17:21

Zu "Red State": Der Film funktioniert einfach nicht wirklich gut. Smith hat´s verbockt - da er einfach zuviel wollte und zudem keinen Mumm hatte, das Ding wenigstens like a Boss zu Ende zu bringen. Und die Sache mit dem "Figuren aufbauen" sehe ich nicht unbedingt so - schließlich sind die doofen Kiddies auf dem Weg zu einem 4er mit einer älteren White-Trash-Dame in ihrem Trailer, was sie übers Internet arrangiert haben. In der Phase war ich schon fast Pro-Sekte. Einzig mit dem blonden Mädel hat das geklappt. Im übertragenen Sinne trifft folgendes auf den Regisseur bzw. seinen Film zu: Leute die viel labern und dabei schreien, haben nicht zwangsläufig auch was zu sagen. Smith, der Mann mit dem Holzhammer, der selbst damit öfters verfehlt als trifft...

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Beitrag von Dr Dolph » 11.11.2011, 00:02

Irgendwie hast du ja Recht, werde mir den Film auf jedenfall noch mal zu Gemüte führen, aber wie ich ja auch schon sagte fehlt da so der letzte Schliff bzw. die Sache wirkt unrund, das spricht ja nicht grade für das Drehbuch. Vielleicht bin ich auch zu viel Fanboy, als das ich den Film ordentlich bewerten könnte, denn seine Jersey-Reihe finde ich schlichtweg genial, sogar bei Cop Out habe ich das ganze durch die rosarote Kevin Smith-Fanbrille betrachtet. Bei Red State läuft leider einiges schief, aber irgendwie sitzt meine Brille immer noch drauf. Ich bin gespannt auf seinen letzten Film, wenn er es dann (auch) verbockt, kann ich dann auch Red State deutlich klarer bewerten ohne den Kevin Smith-Bonus.

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Beitrag von StS » 11.11.2011, 07:38

Hatte den auf dem FFF ja auch noch mit knappen 5/10 bewertet - aber je mehr ich darüber nachdenke, dürfte es schlussendlich auf eine 4/10 hinauslaufen (eine 2. Chance bekommt er von mir ja auch). Wäre das Ende doch nur besser gewesen... :wink:

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Beitrag von McClane » 11.11.2011, 08:51

Ich hab mich auf dem FFF richtig drüber geärgert... Aufbau toller Hauptfiguren - nicht wirklich. Meist baut Smith eine Figur ja immer zwei, drei Szenen vor dem Punkt auf, an dem der "tolle" Running Gag kommt, dass sie in Graß beißen müssen. Kalkuliertes, emotional kaltes und vollkommen pubertäres Filmemachen, das ich echt zum Kotzen fand. Dabei bin ich eigentlich ein Fan von Smith und fand auch "Cop Out" nicht so schlecht wie er häufig gemacht wird. "Red State" ist IMO aber Smiths "Postal".
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