Juno:

Klick mich ...
Die Vorahnung:
Wenn ein Film ein DVD Special präsentiert, das die Handlung des Filmes erklären muss, ist meist irgendwas arg im Argen ... so auch hier. Wirklich logisch ist an dieser etwas sehr wilden Switcherei zwischen den Wochentagen nämlich nichts. Ein wenig Chronologie hätte hier wahrlich Wunder gewirkt. Obendrein wollen die Figuren nicht so wirklich funktionieren, bzw. wird eine der Figuren mit zunehmender Laufzeit immer mehr zum Unsympathen, was es schwer macht, dafür zu fiebern, dass sich am Ende alles in Wohlgefallen auflösen möge. Das ist dann auch das einzig Positive, nämlich dass es das nicht tut ... Kurzum ein reines Happy End dem Zuschauer erspart bleibt. Dafür wird’s dann wieder esoterisch ...
Sternenwanderer:
Hossa, das nenne ich einen Fantasystreifen alter Prägung! Großartige Bilder, unglaubliches Tempo, nette Story, gute Darsteller und sehr viel, sehr schräger Humor, inklusive herrlich durchgeknallter Figuren. Mancher Effekt war nicht perfekt, erwies sich aber immer als zweckmäßig. Extrem negativ fiel Robert deNiro auf, der mir mit seiner ach so selbstironischen Demontage seines Images mittlerweile extrem auf den Kranz geht. Zwar funktioniert dieses Bestreben hier über weite Strecken ganz ordentlich, doch dann gibt es eine Szene mit ihm im Fummel und da wars dann aus. Dafür rockt Belle Michelle mal alles an die Wand und ist in dem Film schöner als ihre beiden jungen Kolleginnen Sienna Miller und Claire Danes zusammen, die insgesamt so alt sein dürften wie Michelle ... grandios ... Spaßiger und hoch unterhaltsamer Streifen ... und endlich mal wieder Fantasy OHNE riesige, aufeinanderprallende Heere ...
Annapolis
Einer der Filme, bei denen man beim Zuschauen die ganze Zeit denkt, den kenn ich doch ... und genau das ist der Fall ... vor Klischees nur so strotzende Außenseiterballade, die mit zunehmender Laufzeit in ihrem Bestreben wirklich alle Außenseiterballadeninhaltspunkte abzuklappern, ziemlich zu langweilen beginnt. Zumindest rocken die Boxszenen sehr amtlich ...
Spiel auf Sieg:
Hm, ja, noch eine Außenseiterballade. Deutlich gediegener und edler inszeniert aber genauso langweilig wie Annapolis. Hauptgrund hierfür ist die extrem sprunghafte Dramaturgie, die dem Zuschauer irgendwie jegliche Orientierung schwer macht. Am schlimmsten ist das in den Basketballspielszenen. Hier wirft die gegnerische Mannschaft auf den Korb, Schnitt: Die Heldenmannschaft macht nen Dunk ... dann sieht man ausschließlich die Heldenmannschaft fünf Minuten lang scoren und der Blick auf die Anzeigetafel verkündet dann: Unentschieden. Ääärm ja ... Dramatik ist dann doch was anderes. So bleibt man selbst in den ordentlich inszenierten Spielszenen permanent außen vor ...
Rezept zum Verlieben:
Ooooch ... *schmacht* ... kennste den Timo? Net? Dann nachholen! Tolle Darsteller, gediegene Regie, viel Herzschmerz, vor allem zu Beginn eine ziemlich melancholische Grundstimmung und dann zunehmend mehr Sonnenschein ... dazu ein toller Score von Phillip Glass ... toll ... wirklich ... und vor allem mal keine Teeniefratzen als Hauptfiguren sondern Catherine the Great und Aaron Eckhardt, die beide toll aufspielen ...
Das blaue Paradies:
Also ich sag mal so: Trash Galore ... und eben ein peinlicher Widergänger des bereits hochnotpeinlichen Die blaue Lagune ... aber hey: Phoebe Cates war nie wieder so nackisch wie hier ... macht:

für die Phoebe und

für den Film ...
In diesem Sinne:
freeman