Bourne Verschwörung + Bourne Ultimatum + Jason Bourne

Filme die viel kosten aber meistens nicht das halten, was der Trailer verspricht
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Bourne Verschwörung + Bourne Ultimatum + Jason Bourne

Beitrag von freeman » 10.09.2007, 17:06

Die Bourne Identität irgendwann ...
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Die Bourne Verschwörung

Beitrag von freeman » 10.09.2007, 17:07

Die Bourne Verschwörung

Die Bourne Verschwörung
Originaltitel: The Bourne Supremacy
Produktionsjahr: 2004
Herstellungsland: USA
Regie: Paul Greengrass
Darsteller: Matt Damon, Franka Potente, Brian Cox, Julia Stiles, Karl Urban, Gabriel Mann, Joan Allen, Marton Csokas, Michelle Monaghan, Karel Roden u.a.

Also er war eigentlich ganz gut! Zwar fragt man sich am Ende, wieso das Ganze denn nun wirklich alles passiert ist, aber egal! Der Film kann über seine gesamte Laufzeit hinweg durchaus unterhalten! Babyface Matt Damon macht seine Sache ganz ordentlich und Franka Potente ist erstaunlich gut! Ok, ok, ok, ich gebe zu, meine Abneigung gegenüber dem deutschen Film klammert Franka Potente und ihre Filme weitgehend aus, obwohl auch sie ziemlich schlechte Filme auf dem Kerbholz hat! Allerdings macht sie dies meist mit ihrem Charme durchaus wieder wett!

So sah meine Kritik zu der Bourne Identität vor fast genau 2 Jahren aus (Review = anno 2004 ;-) ) und wenn ich ehrlich bin, sollte man sich die Bourne Identität vor der Bourne Verschwörung unbedingt noch einmal anschauen, denn es gibt in der Bourne Verschwörung so gut wie keine Erklärungen zu dem Vorgänger. Das Wissen, das in Bourne I vermittelt wurde, wird hier als gegeben vorausgesetzt! Genau wie meine Kritiken, hat sich auch Bourne weiterentwickelt, in seinem Falle sogar zum Vorteil ;), denn meiner Meinung nach schlägt Die Bourne Verschwörung die Bourne Identität um Längen. Doch immer langsam ...

Also, auch im Bourne Universum sind zwei Jahre vergangen und ein von der CIA eingefädelter Austausch von Informationen in Berlin geht gründlich schief und fordert auch Menschenleben! Am Tatort findet man einen einzigen Fingerabdruck und der ist von Jason Bourne. Jason, Wer? Diese Frage interessiert vor allem die CIA Agentin Pamela Landy brennend, immerhin will sie den Mörder dingfest machen. Doch je tiefer sie gräbt, umso verwirrender wird es. Was ist Treadstone? Warum will ihr keiner weiterhelfen? Und wer zum Teufel ist dieser Bourne? Jener ist derweil in Indien untergetaucht und weiß von alledem nichts. Zusammen mit Marie versucht er Gedankenflashs und Träume zu ordnen und in einen Zusammenhang zu bringen. Da tauchen die Kerle auf, die die Übergabe in Berlin gesprengt haben und wollen nun Bourne ausschalten. Dabei verfehlen sie allerdings ihr eigentliches Ziel. Jetzt ist es an Bourne, zurückzuschlagen, das Puzzle seiner Identität zusammenzusetzen, sich das CIA vom Hals zu halten und die dunklen Hintermänner auszuschalten ...

Was jetzt folgt ist der grandiose Gegenentwurf zu Bond, James Bond. Bourne hetzt, ächzt, stöhnt, humpelt und blutet sich durch diesen Nachtmahr von einem Agentenfilm, dass Vergleiche mit dem gelackten Superspion gar nicht erst aufkommen. Wird er verletzt oder ist in Action, dann fährt er sich nicht einfach einmal durch die Haare und alles ist vergessen. Dieser Bourne ist ein Mensch wie du und ich, der sich am Ende sogar gegenüber den Schurken immer einen Funken Menschlichkeit bewahrt ...

Verkörpert wird Bourne erneut von Matt Damon, der diesmal auch um einiges überzeugender wirkt, als in der Bourne Identität. Rein äußerlich hat er ja in Bourne I schon hervorragend gepasst, weil man hinter seinem harmlosen Äußeren keine präzise Killermaschine vermuten würde, nur diesmal darf er auch mehr Emotionen zeigen als nur Verwirrung ob seiner Identität. Pamela Landy wird von Joan Allen gespielt, die einen wirklich hervorragenden Job macht. Sie ist eine jener hochklassigen Darstellerinnen, die in Hollywood nicht einmal ansatzweise so gewürdigt werden, wie sie es eigentlich verdient hätten. Schuld daran ist freilich vor allem der Jugendwahn der Traumfabrik. Wer allerdings Joans Spiel in dem brillanten Vexierspiel um die Macht in „Rufmord“ gesehen hat, wird mir vermutlich zustimmen, dass keine der jungen Darstellerinnen, die in Hollywood so gerne gehypt werden, auch nur ansatzweise gegen Joan Allen anspielen könnte. Auf die Bourne Verschwörung bezogen, kann man so beispielsweise nur konstatieren, dass Joan Allen in ihren gemeinsamen Szenen mit Schauspielschwergewicht und Bad Guy Brian Cox jenen mühelos an die Wand zu drücken versteht. Spitze. Karl Urban ist nach der Herr der Ringe Trilogie mal in einem brauchbaren Film zu sehen. Dies ist sehr erfreulich, da doch beispielsweise sein letzter Auftritt in Riddick - Chroniken eines Kriegers mehr als enttäuschend ausgefallen ist. Als Intimfeind von Bourne überzeugt er auf voller Ebene und ist vor allem physisch sehr präsent, was sich in äußerst spannenden Verfolgungsjagden manifestiert. Die Wege von Franka Potentes Marie und Bourne trennen sich in dem Film sehr früh. So hat sie eigentlich gar nichts zu tun, um im Gedächtnis zu bleiben, aber die Szene in der die beiden auseinandergehen, ist inszenatorisch ein riesiges Highlight des letzten Kinojahres. Kitschfrei, Klischeefrei, Hollywood at it’s best. Ansonsten ist es den Verantwortlichen hinter dem Bourne Franchise gelungen, fast das gesamte Team aus der Bourne Identität wieder vor die Kamera zu bekommen. Lob dafür. Leider hat Julia Stiles wieder nur eine extrem kleine Nebenrolle. Zum Ausgleich dafür gibt es sogar ein Wiedersehen mit Chris Cooper und wer die I kennt, weiß, dass das gar nicht gehen dürfte ...

Hinter der Kamera hat allerdings ein Wechsel stattgefunden, und was für einer! Paul Greengrass kommt ja wie der Regisseur von Bourne I eher aus dem Indiebereich, aber er inszeniert den „Blockbuster“ Bourne, als hätte er nie etwas anderes gemacht. Stringent und spannend erzählt er die Geschichte, treibt sie elegant voran, lässt sich auf keine störende Nebenhandlung ein und verpasst dem Film optische Adrenalinstöße vom Allerfeinsten! Der eingesetzte Handkamerastil trifft einfach den richtigen Ton und lässt so den Film noch rauer und düsterer wirken. Manchmal ist man fast versucht vom Blair Witch des Agentenfilmes zu sprechen. Dem Auge des Betrachters wird keine Zeit zum Ausruhen gegeben, die Kamera ist immer in Bewegung und mittels der nervösen Handkamera ist man immer voll im Geschehen. Auf die Spitze treibt es Greengrass im Showdown, bei dem das „Mittendrin, statt nur dabei“ Prinzip geradezu Purzelbäume schlägt. Die Autoverfolgungsjagd im Gegenverkehr mit ihrem Big Bang gegen Ende wird so zu einem kleinem Juwel des Actionkinos, von dem man noch lange reden wird!

John Powell, ein Zögling Hans Zimmers, lanciert unter diesen energetischen Bildern einen ebenso energetischen und vor allem treibenden Score, der mit jedem weiteren Genießen der Bourne Reihe an Kraft und Wiedererkennungswert gewinnt und inzwischen ein kleines Highlight im Actionfilmgenre darstellt. Und das obwohl sich sein Score niemals in den Vordergrund drängt, sondern immer einzig und allein den Bildern dient.

Im Großen und Ganzen muss man dem Film eine absolute Empfehlung aussprechen. Die Handlung ist teils richtig schön komplex, die Action hart und auf den Punkt inszeniert, die europäischen Handlungsorte verleihen der Bourne Verschwörung ein noch raueres Flair und die Schauspieler sind in Topform. Daher gibt es auch:
:liquid8:

Die deutsche DVD kommt von Universal und ist mit einer FSK 12 uncut.

In diesem Sinne:
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Das Bourne Ultimatum

Beitrag von freeman » 10.09.2007, 17:09

Das Bourne Ultimatum

Originaltitel: The Bourne Ultimatum
Produktionsjahr: 2007
Herstellungsland: USA
Regie: Paul Greengrass
Darsteller: Matt Damon, Julia Stiles, David Strathairn, Scott Glenn, Edgar Ramirez, Albert Finney, Joan Allen, Joey Ansah, Scott Adkins u.a.

Jason Bourne ist zurück und er wird nach wie vor quer durch aller Herren Länder gejagt. Zwar konnte er in Teil II den Tod seiner großen Liebe rächen, allerdings konnte er hierbei nur den Auftragskiller richten. Die wahren Verantwortlichen hinter diesem Mordanschlag blieben weitgehend unberührt. Diese will Bourne nun zur Rechenschaft ziehen und kommt dabei seiner eigenen Vergangenheit weitaus näher, als diversen CIA Vorsitzenden lieb sein kann. Denn Bourne entdeckt einen Zusammenhang zwischen seiner Vergangenheit und einer CIA Operation namens Blackbriar, die eine Art Upgrade des Treadstoneprogramms darstellt, dem Bourne bisher auf der Spur war. Bourne hat Blut geleckt ...

Und das Publikum sowieso. Allerdings hat das Bourne Ultimatum mittlerweile wirklich nicht mehr viel Neues zu erzählen. Viele der Entdeckungen, die Bourne macht, sind alles andere als überraschend. Viel mehr wirken sie geradezu logisch, bzw. konnte man sie sich im Vorfeld von Bourne III bereits denken. Doch genau diese Form der Handlungsentwicklung steht Bourne erneut hervorragend. Denn so bleibt Bourne genau das, was Bond mit seinem missglückten Casino Royale gerne wäre: Ein geerdeter, dreckiger und in der Realität verwurzelter Agententhriller von allerhöchster Güte mit enormen Spannungsspitzen. Insbesondere wie Regisseur Paul Greengrass es in diesem Streifen versteht, Szenen, die in anderen Filmen gute drei Minuten eingenommen hätten, auf gut 20 Minuten zu strecken, ohne sie auch nur einen Moment langwierig wirken zu lassen und bei dem Zuschauer eine Ruine an ehemals gepflegten Fingernägeln zu hinterlassen, hat unglaublich Klasse und wird von Greengrass mehrere Male sehr effizient eingesetzt.

Die Folge ist ein sehr zupackender, mit einem erneut genial treibenden Score von John Powell versehener Thriller, der sich keinerlei Pausen gönnt und es trotz der hohen Pace schafft, niemals beliebig oder stumpf zu wirken. Dies verdankt das Bourne Ultimatum seinem erneut grandiosen Cast. Matt Damon kann man nur bescheinigen, dass er mehr als nur im Bourne Franchise angekommen ist. Nachdem er in der Bourne Identität noch der Hauptgrund für einige meiner Bedenken hinsichtlich der Glaubwürdigkeit der Figur des Jason Bourne war, wusste er spätestens in der Bourne Verschwörung mit einer physisch ungemein präsenten Performance zu punkten und diese mit einer sehr coolen Grundattitüde zu paaren, die seinen Charakter dennoch nie so unerreichbar oder abgehoben wirken ließ wie den doch arg unverletzlichen Bond. Bourne schwitzt, ächzt und blutet wie einer von uns. Bourne ist ein Mensch und genau das ist so wichtig für das Funktionieren der Bourne Reihe. So auch hier. Zwar scheint er gerade im Bourne Ultimatum einer Katze gleich über mehrere Leben zu verfügen, dennoch wirken Momente, in denen er getötet wurden sein könnte, sehr spannungsfördernd. Wie in die Bourne Verschwörung ist Bourne diesmal eher als Einzelkämpfer unterwegs. Zwar darf Julia Stiles ihre Rolle der Nicky Parsons an seiner Seite ausweiten, schafft es aber immer noch nicht einen wirklich plastischen Charakter zu entwerfen. Ganz anders dagegen das Duo David Strathairn als Noah Vosen und Joan Allen als Pamela Landy. Spielte die immer starke Joan Allen schon in Bourne II ungemein stark gegen den dämonischen Brian Cox an und wusste so ihre Figur überdeutlich mit Leben zu füllen, hat sie nun in dem eiskalt, souverän und ruhig aufspielenden David Strathairn erneut einen brillanten Konterpart gefunden, mit dem sie sich gegenseitig zu immer höheren Schauspielweihen hochschraubt. In weiteren, sehr stark gespielten Rollen finden sich Urgesteine wie Albert Finney oder Scott Glenn ebenso wie deutsche Jungspunde vom Schlage eines Daniel Brühl! Sehr stark, weil physisch ungemein präsent, sind die direkten Verfolger von Bourne geraten. Als da wären Edgar Ramirez als Paz, Scott Adkins als Agent Kiley und Joey Ansah als Desh.

Leider wird die kleine Kampfsportsensation Scott Adkins (Undisputed II) ein wenig verheizt, doch die anderen beiden Darsteller sind für die beiden besten Actionszenen des Filmes verantwortlich. Diese sind ebenso präzise, schnörkellos und hart geraten wie in den beiden Vorgängern und haben erneut einen ordentlichen Anteil an spektakulären Szenen an Bord. Dabei setzt das Duell Bourne vs. Desh die Pace enorm hoch an, dauert es doch gute 15 Minuten. In dessen Verlauf wird Bourne schon einmal in die Luft gesprengt, liefert sich eine coole Motorradverfolgungsjagd mit den Cops und hechtet kurz darauf mittels halsbrecherischer Sprünge durch diverse Fenster in einer eng bebauten Stadt. Am Ende steht ein Kampf zwischen Desh und Bourne, der alle bisherigen Fights der Serie locker in den Schatten stellt und zwei Kombattanten präsentiert, die wie zwei Kampfhunde aufeinander losgehen. Während des brachialen Fights hat die Musikspur Pause und auch die beiden Fighter geben kaum einen Laut von sich. Alles was man hört, sind dumpf einschlagende Hiebe und Tritte. Die Wirkung ist enorm! Dabei liegt die Betonung eben wieder auf Hören. Denn wie von den Vorgängern gewohnt, wird die meiste Action aus dem Wackelkameramodus präsentiert und macht hier und da die Übersicht über das Geschehen ziemlich schwierig. Doch bei keiner anderen Serie passt dieses Stilmittel so genial zum Rest wie beim Bourne Franchise, verleiht es dem Film doch eine Unmittelbarkeit, der man sich als Zuschauer nicht entziehen kann und die obendrein das Raue und Dreckige der Figur des Bourne unterstreicht.

Wer also mit diesem Stilmittel in Teil I und II nichts anfangen konnte, wird leider auch hier nicht wirklich glücklich werden. Wer nun aber dem Film fernbleibt, verpasst vermutlich die Carcrashszene des aktuellen Kinojahres. Die Hauptdarsteller sind dabei Bourne und Edgar Ramirez als Paz. Das Ergebnis der Verfolgungsjagd der beiden Kontrahenten ist Blechschaden deluxe mit einem gigantischen Unfall, der vom Ablauf her so komplex und gefährlich wirkt, dass es den Zuschauer mit Wucht in den Kinosessel drückt. Und so gelingt es der Bourne Reihe erneut einen wirklich innovativen Stunt zu lancieren, der zwar die geniale Verfolgungsjagd auf der Gegenverkehrsspur in der Bourne Verschwörung nicht ganz toppen kann, deren Niveau aber mühelos zu halten vermag.

Auch wenn das Finale in seiner sehr geerdeten Form vermutlich handlungstechnisch ein wenig enttäuschen wird, weil eben der große Knall ausbleibt, ist das Bourne Ultimatum einer der besten Agententhriller unserer Zeit geworden. Das liegt an der temporeichen, intelligent vorangetriebenen Geschichte, den tollen, internationalen Schauplätzen, den starken Darstellern und den erneut beeindruckenden und unerwartet druckvollen Actionszenen. Alle Qualitäten also, die schon die beiden Vorgänger adelten und meines Erachtens das Franchise zu der besten Bondvariante unserer Zeit machen.
:liquid8:

In diesem Sinne:
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Das Bourne Vermächtnis

Beitrag von StS » 10.09.2007, 17:30

Das Bourne Vermächtnis

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Jason Bourne

Beitrag von Vince » 10.09.2007, 17:33

Freeman burnt nicht gerade für den Film:

Jason Bourne

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Originaltitel: Jason Bourne
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2016
Regie: Paul Greengrass
Darsteller: Matt Damon, Alicia Vikander, Julia Stiles, Vincent Cassel, Tommy Lee Jones, Riz Ahmed, Neve Gachev, Alexander Cooper, Ato Essandoh, Stephen Kunken, Marla Aaron Wapner u.a.

Jason Bourne ist zurück! Leider wirkte dessen Geschichte vor einigen Jahren bereits auserzählt, weshalb der Versuch, ein neues Treadstone zu installieren, ihm einen Social-Media-Unterbau zu geben und ansonsten die altbekannten Hebel zu ziehen, etwas müde und bemüht wirkt. Zumindest die Action macht einiges her, dürfte so manchem aber um einiges zu hektisch ausgefallen sein.
:liquid5:

Zur "Jason Bourne" Kritik

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Beitrag von MysteryBobisCREEPY » 10.09.2007, 17:34

Vince hat geschrieben:
StS hat geschrieben:
StS hat geschrieben:Jao, klingt ja alles sehr fein! :D

Da Teil 2 schon ne klare Verbesserung gegenüber dem Erstling war (dem ich die Treppenhaus-Szene einfach nicht verzeihen kann), freu ich mich schon sehr auf den ("vorerstigen") Abschluss der Reihe. Bis zur DVD wird aber wohl noch gewartet - allerdings voller Vorfreude! :wink:
Schön schön, für die Bondpassage haste dir allerdings nen Tadel verdient. ;)
Also, auch auf dein Anraten hin bleib ich mal aus dem Kino raus, denn glücklich werde ich mit der Schnittechnik der Bourne-Filme (bzw. des zweiten) nicht mehr und wenn das hier genauso ist - gute Nacht. Ich befürchte eine ähnliche Enttäuschung wie bei Bourne 2, denn auch da überschlugen sich die Kritiker vor Lob und was war ich ernüchtert, als ich dann das Ergebnis zu Gesicht bekam. Der zweite Teil gefällt mir gar nicht und irgendwie bezweifle ich, dass das mit dem Ultimatum viel besser wird, demnach, was du so schreibst. Auf DVD dann mal wieder.
Tolles Review, freu mich schon auf den Film, werde bald rein :)
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Beitrag von Vince » 10.09.2007, 17:38

MysteryBobisCREEPY hat geschrieben:Tolles Review, freu mich schon auf den Film, werde bald rein :)
Oh nein, der Bob wird bald rein... ich will aber, dass du so versaut bleibst wie bisher. :cry: :wink:

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Beitrag von John Woo » 10.09.2007, 17:40

Schönes Review, der von dir erwähnte Unfall mit Blechschaden fand ich in der Tat auch äusserst gelungen. Bei dieser Verfolgungsjagd hat mich auch die Wackelkamera dort nicht so gestört, da sie es tatsächlich schaffen konnte, Tempo und Spannung zu erzeugen.
Nicht so bei anderen Stellen im Film: Die Jagd über die Dächer in Tanger wirkt mit dem Gewackel unfreiwillig komisch, und die eigentlich harten Prügeleien kann man sich nur noch erahnen durch diese miese Kameraführung und den zu schnellen Schnitt. Schade, warum nicht einfach draufhalten? Selbstverständlich bin ich hier ja wahrscheinlich wieder der einzige der das so sieht. Ich will wieder mehr Filme wie The Shooter sehen! Aus diesem Grunde geb ich dann doch diese Bewertung, weil der Rest ok war, aber nicht mehr.
:liquid6:

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Beitrag von freeman » 10.09.2007, 17:43

Wie ich das schon erwähnt habe, gehört dieses Gewackel für mich bei Bourne einfach dazu ... ich meine, in allen anderen Filmen watsche ich die Macher ja dafür auch ab, aber hier funktionierts auf den Punkt. Jedenfalls für mich. Ist genau so eine Ausnahme wie 28 Tage später und Nachfolger im Horrorbereich ... Wer weiß, was da bei mir schief läuft ... oder es liegt am süßen Matt :lol:

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Beitrag von daemonicus » 10.09.2007, 18:13

Bourne ohne Gewackel ist nicht. Wer es nicht verträgt, soll halt zu Hause Heidi gucken. :wink:

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Beitrag von Vince » 10.09.2007, 18:15

daemonicus hat geschrieben:Bourne ohne Gewackel ist nicht. Wer es nicht verträgt, soll halt zu Hause Heidi gucken. :wink:
Ja, die geile Alpensau kann man sich dann wenigstens in voller Pracht angucken. :wink:

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Beitrag von freeman » 10.09.2007, 18:16

Der Daemon rockt halt einfach die Scheiße ... Punkt. Vor allem beschweren sich ja hier Leute, die die Welt eh meist so wahrnehmen: :rock:

Da gehörts dann anscheinend net nur zum Konzept, sondern zu ner Lebenseinstellung ;-)

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Beitrag von daemonicus » 10.09.2007, 18:26

Ne der Vince macht net so :rock: , weil der hört ja die Prog-Sachen. Das ist halt Bourne vs. Heidi. 8-)

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Beitrag von Vince » 10.09.2007, 18:27

daemonicus hat geschrieben:Ne der Vince macht net so :rock: , weil der hört ja die Prog-Sachen.
Jupp, da geht das net so gleichmäßig auf und ab, das geht da zwei vor, eins zurück, Break, Doppelsolo, Bridge, Pause, Refrain, Break. ;)

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Beitrag von The Punisher » 10.09.2007, 18:59

Ich war am Samstag drinn, fand den sehr geil wie den rest der Reihe auch
:liquid8:
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Beitrag von MysteryBobisCREEPY » 11.09.2007, 11:27

Vince hat geschrieben:
MysteryBobisCREEPY hat geschrieben:Tolles Review, freu mich schon auf den Film, werde bald rein :)
Oh nein, der Bob wird bald rein... ich will aber, dass du so versaut bleibst wie bisher. :cry: :wink:
Ich wusste das wird mir zum Verhängnis ;) :lol:
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Beitrag von freeman » 11.09.2007, 14:31

Wie versprochen, ist nune auch die Bourne Verschwörung im Board ...

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Beitrag von Vince » 11.09.2007, 15:00

Rofl, geiler Opener... also dass du auch mal so nen Stuss geschrieben hast... lol! Geil!

Meine Meinung zum Film ist bekannt: Manchmal ist es halt besser, einfach geradeaus den Weg von Punkt A nach B zu gehen als im Zickzack. Da kommt man schneller ans Ziel und der Infogehalt ist derselbe. Ich hatte ständig das Gefühl, die Wackelkamera will die vorhersehbaren, nicht selten nach Schema X verlaufenden Plotstellen kaschieren. Damon selbst wird in der Tat noch glaubwürdiger, das ist aber eigentlich auch schon alles, was ich an positiver Weiterentwicklung sehen würde. Ein zweites Ansehen hat an der Einschätzung nix gerüttelt... bleiben so ungefähr
:liquid5:

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Beitrag von freeman » 11.09.2007, 18:07

Jau, das is eine der wenigen erhaltenen Sachen, als ich in meinem eigenen Forum (also das über mich und nur über mich war und wo Leute mir huldigen durften) angefangen habe, mal nen bissel was zu meinen Kinobesuchen zu schreiben ... Da drin hat man ziemlich gut gesehen, wies da allmählich voran ging mit dem Auseinandersetzungswillen in Bezug auf Filme. Ich glaube das hier eingestellte Pakt der Wölfe Review war eines der Letzten, dass ich eigentlich NUR für mein Forum geschrieben hatte ...

In diesem Sinne:
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Beitrag von Montana » 11.09.2007, 19:25

Meine meinung:

Drei Filme die Problemlos in einem platz gehapt hätten. Die Kamera hätte wohl auch ich oder der Jhon übernehmen können :D. In gewissen szenen wusste man garnicht mer was man da sieht. nur striche prägten das Bild. Sogar in vergleichbar ruhigen Situationen schwenkt die Kamera auf und ab. Es mag ja vieleicht ein Stielmittel sein, aber bitte nicht den ganzen film, auch wenn er die ganze zeit verfolgt wird. Dann hätte man halt auch noch etwas ruhigere pasagen einbauen müssen. Allerdings finde sogar ich etwas positives an der wackelkamera. Man sieht nicht ob der Damon gut oder schlecht spielt (da es nicht gerade mein lieblingsschauspieler ist. In filmen wie z.B ocean's eleven, twelve war er immer etwas fehl am platz, störend).



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Beitrag von Joker6686 » 11.09.2007, 19:45

Sehr feine Reviews Chef! Bourne Ultimatum ist am Do dran.

Ich will ja kein Spielverderber sein, aber wenn du schon Platzhalter machst, dann bitte auch für das Original " Agent ohne Namen " mit Michael Caine, der Film ist imo genauso gut wie die neuen mit Matt Damon, vorallem ist der Stoff auf drei Stunden gestrafft und weitaus näher an den Büchern. Kleene Empfehlung von mir ;) Fürn TV Film jedenfalls sehr hochwertig und einige nette Actionszenen sind auch drin.

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Beitrag von kami » 12.09.2007, 15:14

Wie befürchtet ist das BOURNE ULTIMATUM der schwächste Teil der Reihe und prinzipiell unnötig, da man im Gegensatz zur B.VERSCHWÖRUNG keinen interessanten und glaubwürdigen Ansatz bietet, warum unser Hero immer noch wie besessen verfolgt wird, und warum immer noch Geheimnisse zu lüften sind.
Außerdem ist die Optik übelkeitseregend hektisch, wer da im Kino vorne sitzt und einen schwachen Magen hat, sollte auf alle Fälle ne Tüte mitbringen. Trotz dieser Schwächen ist BU ganz spannend und dramaturgisch sauber gemacht, wird aber erst gegen Ende spektakulär. Die Musik geht gut ab, Matt Damon agiert souverän, Julia Stiles ist nicht unniedlich. Hoffe trotzdem, dass man uns einen vierten Teil erspart.

:liquid6:
Zuletzt geändert von kami am 12.09.2007, 17:31, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von freeman » 12.09.2007, 16:21

Joker6686 hat geschrieben:Sehr feine Reviews Chef! Bourne Ultimatum ist am Do dran.

Ich will ja kein Spielverderber sein, aber wenn du schon Platzhalter machst, dann bitte auch für das Original " Agent ohne Namen " mit Michael Caine, der Film ist imo genauso gut wie die neuen mit Matt Damon, vorallem ist der Stoff auf drei Stunden gestrafft und weitaus näher an den Büchern. Kleene Empfehlung von mir ;) Fürn TV Film jedenfalls sehr hochwertig und einige nette Actionszenen sind auch drin.
War der net mitm Dornenvögelheld Richard Chamberlain? Platzhalter kann sich ja jeder basteln lassen, der den reviewt ;-). Hab da einfach net dran gedacht ...

In diesem Sinne:
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Beitrag von Joker6686 » 12.09.2007, 16:35

Achja Chamberlain wars, ich war gerad am Freibeuter des Todes gucken mit Michael Caine und hatte da wohl die freudsche Fehlleitung drin ;)

Also läuft :lol:

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