Filmtagebuch: Frances TM
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Frances' Traum symbolisiert die unbegründete Fremdenangst, wie sie eben auch in "LA Crash" dargestellt wird (zB. in der vielleicht besten Szene des Films, als der junge Polizist den Schwarzen als Anhalter mitnimmt), die sich dann in der Schlusszene seines Traums eben tatsächlich als unbegründet darstellt; und dennoch fühlte er sich unbehaglich, als die Ausländer lachten, weil er das nicht einordnen konnte. ;)Hannibal hat geschrieben:Mir gefällt nur die Wertung, den Rest versteh ich nicht ;-)
Im Nachhinein logisch.....hm, wird Zeit dass ich meinen Kopf wieder zum Denken benutze. Momentan is es mehr Schutzvorrichtung, dass es nicht in den Hals regnet, glaub ich... ;-)Vince hat geschrieben:Frances' Traum symbolisiert die unbegründete Fremdenangst, wie sie eben auch in "LA Crash" dargestellt wird (zB. in der vielleicht besten Szene des Films, als der junge Polizist den Schwarzen als Anhalter mitnimmt), die sich dann in der Schlusszene seines Traums eben tatsächlich als unbegründet darstellt; und dennoch fühlte er sich unbehaglich, als die Ausländer lachten, weil er das nicht einordnen konnte. ;)Hannibal hat geschrieben:Mir gefällt nur die Wertung, den Rest versteh ich nicht ;-)
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Jup, aus der Ferne betrachtet, verliert "L.A. Crash" tatsächlich einiges von seiner Wirkung. Vor allem das Gesamtwerk vermag nicht vollends zu überzeugen, wohingegen einzelne Szenenanordnungen geradezu geniale Gefühlsomomente bewirken. Insgesamt würde ich so sehr gute 8 Punkte geben...
Mit freundlichem Gruß
LivingDead
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Jemand der sexy Xerxes (rechts im Bild) widerstehen kann, muss schon was aufm Kasten haben. ;) Sowieso ist der Leonidas der coolste Leinwandheld seit langem. Guckt euch Spiderman an, Jack Sparrow oder... *hust* die Transformers... und dann wieder den Spartakönig. Da können die anderen ihre Koffer packen. ;) Für dieses "frische" Element und die coole Inszenierung, die auch nach dem zweiten Gucken das momentane Nonplusultra darstellt, gibts Daumen rauf. Wegen dem etwas zähen Erzählstil dreht er sich ein wenig nach unten...

Das Plektrum der Bestimmung

Tenacious D sind zum totlachen. Der Film nicht. Als ob der erstbeste Scheiß, der den Typen eingefallen ist, verdrehbuchlicht wurde. Schade.


Jemand der sexy Xerxes (rechts im Bild) widerstehen kann, muss schon was aufm Kasten haben. ;) Sowieso ist der Leonidas der coolste Leinwandheld seit langem. Guckt euch Spiderman an, Jack Sparrow oder... *hust* die Transformers... und dann wieder den Spartakönig. Da können die anderen ihre Koffer packen. ;) Für dieses "frische" Element und die coole Inszenierung, die auch nach dem zweiten Gucken das momentane Nonplusultra darstellt, gibts Daumen rauf. Wegen dem etwas zähen Erzählstil dreht er sich ein wenig nach unten...

Das Plektrum der Bestimmung

Tenacious D sind zum totlachen. Der Film nicht. Als ob der erstbeste Scheiß, der den Typen eingefallen ist, verdrehbuchlicht wurde. Schade.
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Hard Boiled

Was den Film runterzieht, nämlich einige storytechnische Ungereimtheiten, Trashtalk und der imo unfreiwillig komische Cameo von John Woo (da hat sich der Shyamalan anscheinend was abgeguckt...kihi) wird von den toll aufspielenden Chow-Yun Fat und Tony Leung, sowie der coolen Action wieder mehr als wett gemacht.


Was den Film runterzieht, nämlich einige storytechnische Ungereimtheiten, Trashtalk und der imo unfreiwillig komische Cameo von John Woo (da hat sich der Shyamalan anscheinend was abgeguckt...kihi) wird von den toll aufspielenden Chow-Yun Fat und Tony Leung, sowie der coolen Action wieder mehr als wett gemacht.

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Oldboy

Erst beim zweiten Mal erkannt: der Film ist ein Meisterwerk. Von der ersten Sekunde an spannt sich der Bogen bis zum Finale einfach grandios. Von Szene zu Szene stapelt sich Schicht auf Schicht, das Geschehen wird immer komplexer. Während sich der Plotknoten am Ende scheinbar auflöst, bleibt man als Zuschauer nach dem Ende mit so vielen "verknoteten" Gedanken zurück... Ich liebe Filme, die bei jedem Durchgang neue Gedankengänge im Zuschauer auslösen, und wenn das noch auf so natürliche Weise geschieht wie hier, freut es mich umso mehr. Die visuellen Spielereien lockern die Ernsthaftigkeit schön auf und bilden zusammen mit den hier und da eingeworfenen Lachern bzw. Grinsern einen nötigen Kontrapunkt zur sonst so abgründigen Atmosphäre. Zudem fand ich, dass alle wichtigen Charaktere sehr gut ausgearbeitet wurden. Im unausgesprochenen verbirgt sich eben viel...
Selten war meiner Meinung nach der Begriff "Gesamtkunstwerk" passender als hier.


Erst beim zweiten Mal erkannt: der Film ist ein Meisterwerk. Von der ersten Sekunde an spannt sich der Bogen bis zum Finale einfach grandios. Von Szene zu Szene stapelt sich Schicht auf Schicht, das Geschehen wird immer komplexer. Während sich der Plotknoten am Ende scheinbar auflöst, bleibt man als Zuschauer nach dem Ende mit so vielen "verknoteten" Gedanken zurück... Ich liebe Filme, die bei jedem Durchgang neue Gedankengänge im Zuschauer auslösen, und wenn das noch auf so natürliche Weise geschieht wie hier, freut es mich umso mehr. Die visuellen Spielereien lockern die Ernsthaftigkeit schön auf und bilden zusammen mit den hier und da eingeworfenen Lachern bzw. Grinsern einen nötigen Kontrapunkt zur sonst so abgründigen Atmosphäre. Zudem fand ich, dass alle wichtigen Charaktere sehr gut ausgearbeitet wurden. Im unausgesprochenen verbirgt sich eben viel...
Selten war meiner Meinung nach der Begriff "Gesamtkunstwerk" passender als hier.

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Joint Security Area

,5

Der 18. Tag der Deutschen Einheit stand bei mir passenderweise im Zeichen des Kalten Krieges. Erst wurde Metal Gear Solid 3: Snake Eater zum ca. sechsten Mal durchgespielt, später dann JSA geguckt. Darin geht es um einschneidene Erlebnisse und der deren Folgen von nord- und südkoreanischen Grenzwachen. Der südkoreanische Film zeichnet ein erschreckend reales wie auch simples Ereignis. Durch die häppchenweise gezeigten Rückblenden wird Komplexität vorgegaukelt, dem Spannungsbogen und der Erzählweise kommt dies jedoch zu Gute. Man übernimmt praktisch die Sicht einer koreanischen, aber in der Schweiz geborenen und aufgewachsenen Abgesonderten, die als neutrale Partei die Vorfälle an der koreanischen Grenze untersuchen soll. Wie auch sie bleibt der Zuschauer nicht unberührt von den Geschehnissen, die manchmal so ausgelassen scheinen, in Wirklichkeit aber Zündfässer sind, sodass einem das Lachen im Hals stecken bleibt und man sich am Ende bloß noch fragt was für einen Sinn Politik überhaupt hat.The Boss in Metal Gear Solid 3 hat geschrieben:So then what is an enemy? Is there such thing as an absolute timeless enemy? There is no such thing and never has been. And the reason is that our enemies are human beings like us. They can only be our enemies in relative terms. The world must be made whole again.
- daemonicus
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Ne, noch nicht gesehen. Bald wahrscheinlich schon. ;)daemonicus hat geschrieben:Volle Zustimmung zu Oldboy und JSA seh ich nur unwesentlich schwächer nämlich bei guten 7/10. Hasste Teil 1 und 3 der Trilogie schon gesehen? Wertung?
28 Days Later

Schön suspensy das Teil. Wandelt aber zum Glück nicht allzusehr auf den ausgetrampelten Zombiepfaden. Selbst das letzte Drittel war bei aller Aufgesetztheit doch irgendwie natürlich... Vom philosophischen Standpunkt her wäre allerdings mehr drin gewesen als das, in etwa:
"Life is actually not as good as it gets."
"See, that's what I was thinking."
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Alles ist erleuchtet

Ein Film, der weitestgehend den Kopf ausschaltet (aber anders als bspw. Transformers), fast nur Herz und Bauch anspricht. Im ersten Teil wird man durch den guten Humor herzlich umarmt, nur um dann immer mehr von der herzergreifenden Melancholie des Filmes erdrückt zu werden. Da kann man auch mal verzeihen, dass einiges stark konstruiert wirkt.


Ein Film, der weitestgehend den Kopf ausschaltet (aber anders als bspw. Transformers), fast nur Herz und Bauch anspricht. Im ersten Teil wird man durch den guten Humor herzlich umarmt, nur um dann immer mehr von der herzergreifenden Melancholie des Filmes erdrückt zu werden. Da kann man auch mal verzeihen, dass einiges stark konstruiert wirkt.
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Children of Men

Filme müssen nicht zwingend logisch sein, um bei mir gut wegzukommen. Für Geschichten, die Dystopien erzählen wünsche ich mir das allerdings schon. Solche Filme halten der Gesellschaft immerhin den Spiegel vor. Die soll sich darin ja wiedererkennen. Schwer nur bei einem unrealistischen Szenario wie hier. Natürlich, die Botschaft "Kinder sind die Zukunft" kommt an, ist sie doch alt wie die Menschheit selbst. Und natürlich ist die heutige Gesellschaft, besser gesagt der wohlhabene Teil derer (denn der hat die Verantwortung), nicht genügend sensibilisiert für diese Botschaft. Ob "Children of Men" dies mit seiner brechstangenmäßigen Story schafft darf bezweifelt werden. Die realistische Darstellung Englands im Jahre 2027 ist zwar umwerfend, ebenso die vielen Details, jedoch hakt es an der Glaubwürdigkeit der Geschichte. Dass 18 Jahre lang kein Kind mehr geboren wurde, dann plötzlich doch wieder, ist mir für eine Dystopie zu willkürlich. Hinzu kommen noch die (für mich) manchmal nicht nachvollziehbaren Handlungen der Charaktere, z. B. die Motive der Aktivisten oder die echt überflüssige Nacktszene. Dadurch ging der Atmosphäre zeitweise ein wenig was ab. Nur gut, dass es so viele geniale One-Shot-Szenen gab...
knappe welche, die bei zweiter Sichtung hoffe ich gefestigt werden

Filme müssen nicht zwingend logisch sein, um bei mir gut wegzukommen. Für Geschichten, die Dystopien erzählen wünsche ich mir das allerdings schon. Solche Filme halten der Gesellschaft immerhin den Spiegel vor. Die soll sich darin ja wiedererkennen. Schwer nur bei einem unrealistischen Szenario wie hier. Natürlich, die Botschaft "Kinder sind die Zukunft" kommt an, ist sie doch alt wie die Menschheit selbst. Und natürlich ist die heutige Gesellschaft, besser gesagt der wohlhabene Teil derer (denn der hat die Verantwortung), nicht genügend sensibilisiert für diese Botschaft. Ob "Children of Men" dies mit seiner brechstangenmäßigen Story schafft darf bezweifelt werden. Die realistische Darstellung Englands im Jahre 2027 ist zwar umwerfend, ebenso die vielen Details, jedoch hakt es an der Glaubwürdigkeit der Geschichte. Dass 18 Jahre lang kein Kind mehr geboren wurde, dann plötzlich doch wieder, ist mir für eine Dystopie zu willkürlich. Hinzu kommen noch die (für mich) manchmal nicht nachvollziehbaren Handlungen der Charaktere, z. B. die Motive der Aktivisten oder die echt überflüssige Nacktszene. Dadurch ging der Atmosphäre zeitweise ein wenig was ab. Nur gut, dass es so viele geniale One-Shot-Szenen gab...
Wieso das denn? Da hat die Natur aber schon wesentlich kuriosere Blüten hervorgebracht. Die Natur folgt nun mal nicht immer einem rational nachvollziehbaren Weg, sondern schafft sich nicht selten ihre eigenen Wege.Frances TM hat geschrieben:Dass 18 Jahre lang kein Kind mehr geboren wurde, dann plötzlich doch wieder, ist mir für eine Dystopie zu willkürlich.
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Hier war aber nicht die Natur am Werk, sondern bloß der P.D. James. ;)Vince hat geschrieben:Wieso das denn? Da hat die Natur aber schon wesentlich kuriosere Blüten hervorgebracht. Die Natur folgt nun mal nicht immer einem rational nachvollziehbaren Weg, sondern schafft sich nicht selten ihre eigenen Wege.Frances TM hat geschrieben:Dass 18 Jahre lang kein Kind mehr geboren wurde, dann plötzlich doch wieder, ist mir für eine Dystopie zu willkürlich.
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Na, aber du versteht hoffentlich, worauf der Vince hinauswill. Der Mensch ist nun einmal der Willkür der Natur unterworfen. Das macht dieser Film mehr als deutlich. Eine hochtechnisierte Gesellschaft am Rande des Abgrundes, da plötzlich - aus absolut unerfindlichen Gründen - die Geburten ausbleiben. In hundert Jahre ist die komplette menschliche Rasse ausgerottet. Mir lief bei diesem Gedanken gleich mehrmals ein kalter Schauer über den Rücken... Die Willkürlichkeit ist hier absolut notwendig, um überhaupt diese Untergangs-Atmo zu erzeugen. Wenn dann letztendlich doch die Ursache gfunden worden wäre, und dann ein Heilmittel, wäre "CoM" wieder ein 08/15-Sci-Fictioner von der Stange geworden, doch so bleibt die Ungewissheit; und nur ein kleiner, ganz kleiner Hoffnungsschimmer bleibt. Der Mensch ist nun einmal machtlos gegen die Gewalt der Natur. Ein Film, der das mehr als deutlich macht; und das weitaus subtiler und effektiver als ein "The Day after Tomorrow"...Frances TM hat geschrieben:Hier war aber nicht die Natur am Werk, sondern bloß der P.D. James. ;)
Mit freundlichem Gruß
LivingDead
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Ich kann da ehrlich gesagt gar nicht nachvollziehen, wieso das (zugegeben interessante => aber nicht beängstigend) Szenario einem einen kalten Schauer über den RÜcken jagt. Was wäre denn, wenn die Menschen weg wären? Mit Weitsicht im Bezug auf den Planeten betrachtet, wäre das wahrscheinlich sogar eine absolut vernünftige Sache ;-)
MFG
Hanni
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Naja, ok. Man kann es von zwei Sichtweisen aus sehen. Wenn die Autorin der Vorlage P.D. James (eine Frau... d'doh) sich die Willkürlichkeit der Natur für ihr Buch zu eigen macht, möchte ich wissen ob sie das mit dem Gedanken im Hinterkopf macht oder nicht. Da reicht schon ein kleiner Hinweis. Aber wichtig ist mir das schon. Der Künstler sollte bei Erschaffung seines Werkes wissen was er tut, wenn er uns Laien ernst nimmt. Nur dann ist er wirklich gut, oder? Was den Film betrifft, so im Nachhinein kann ich das Ende als solch eine Sendung betrachten. Natürlich sieht jeder etwas anderes. Nichts stimmt, alles stimmt. Ist doch egal, und im Grunde auch Teil der Kunst. ^^ Als Anmerkung hinter der Wertung hab ich ja geschrieben, dass ich bei zweiter Sichtung noch auf etwas hoffe.
@LD: Also manchmal würd ich dich glatt am liebsten als Pressesprecher einstellen, du triffst es immer punktgenau, was ich meine...
@Hannibal:
Du solltest über eine solche hypothetische Situation noch mal länger nachdenken und darüber, was es bedeuten würde, wenn es in 100 Jahren keine Menschen mehr auf der Welt gäbe. Und damit meine ich nicht nur die Anarchie, die dann ausbrechen würde, sondern auch die ideologischen Auswirkungen. Der Mensch ist immer auf der Suche nach einem Sinn in seinem Leben. Wo wäre der hin, wenn man wüsste, es gäbe bald keine Menschheit mehr?
Ich finde den Gedanken unglaublich beängstigend.
@Hannibal:
Ich finde den Gedanken unglaublich beängstigend.
Die Anarchie ist beängstigend, das stimmt...das zeigt der Film auch ganz gut, also die Trostlosigkeit (auch wenn da noch viel mehr drin gewesen wäre). Trotzdem find ich den Rest der Vorstellung nicht unbedingt beängstigend...heavy, wie StS es nennt, trifft's eher, aber ein kalter Schauer will mir einfach nicht den RÜcken runterlaufen. Der Sinn des Lebens ist in der Zeit unseres Gesellschaftssystems kaum mehr relevant für die Leute bzw. besteht nur noch aus vorgefertigten schablonen-haften Vorstellungen. Darübermachen sich denke ich, die wenigsten Leute Gedanken. Mit Einsetzen eines solchen Szenarios würde sich das sicher ändern, das würde die Leute wachrütteln...naja, ich kann's nicht erklären, das ist wohl auch ne recht menschenfeindliche Ansicht, aber so ist's halt...;-)Vince hat geschrieben:@Hannibal:Du solltest über eine solche hypothetische Situation noch mal länger nachdenken und darüber, was es bedeuten würde, wenn es in 100 Jahren keine Menschen mehr auf der Welt gäbe. Und damit meine ich nicht nur die Anarchie, die dann ausbrechen würde, sondern auch die ideologischen Auswirkungen. Der Mensch ist immer auf der Suche nach einem Sinn in seinem Leben. Wo wäre der hin, wenn man wüsste, es gäbe bald keine Menschheit mehr?
Ich finde den Gedanken unglaublich beängstigend.
MFG
Hannibal, kein Angsthase ;-)
Um so wichtiger finde ich es, dass man sich darüber Gedanken macht... und um so schockierender finde ich den Gedanken. Die ganze Welt ginge unter und keinen würde es scheren... dein Posting macht mir sogar noch mehr Angst!Der Sinn des Lebens ist in der Zeit unseres Gesellschaftssystems kaum mehr relevant für die Leute bzw. besteht nur noch aus vorgefertigten schablonen-haften Vorstellungen.
Der Sinn des Lebens ist, dass es endet, von daher könnte ergo JEDEN Tag die volle Anarchie ausbrechen ... Der Mensch denkt nur net weit genug bzw. zu punktuell auf sich selbst bezogen. Von daher wäre es schonmal schön, zu sehen, wie das wäre, wenn er einfach so von der Erdplatte gewischt werden würde ... wie die Dinos ... *zack* *weg* Schön ...
In diesem Sinne:
freeman
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Vince hat geschrieben:@LD: Also manchmal würd ich dich glatt am liebsten als Pressesprecher einstellen, du triffst es immer punktgenau, was ich meine...
...umso wichtiger finde ich es, dass es dann mal wieder einen Film wie "Children of Men" gibt, der uns spüren lässt, dass wir doch nicht die Besitzer, sondern nur Bewohner der Erde sind...Der Sinn des Lebens ist in der Zeit unseres Gesellschaftssystems kaum mehr relevant für die Leute bzw. besteht nur noch aus vorgefertigten schablonen-haften Vorstellungen. Darübermachen sich denke ich, die wenigsten Leute Gedanken.
Mit freundlichem Gruß
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