LOST – Season 2
Von der angeblichen Genialität sieht man mindestens bis zur Staffelmitte recht wenig, alles plätschert so vor sich hin, Dialoge fast schon auf Soap Niveau, ein langweiliges Hin und Her, Probleme die keine sind werden 45 min in die Länge gezogen und nur weil keiner miteinander redet, spannende Momente gibt es kaum. Erst mit dem Henry Handlungsbogen kehrt etwas Spannung ein, absolut vorhersehbar bleibt es trotzdem. Lächerlich wird es dann mit der Rückkehr von Michael, da muss man sich nicht wundern warum es in den USA so viele Tote durch Schusswaffen gibt. Verzweiflung hin oder her, so etwas ist unglaubwürdig³.
Das Ganze schnarcht dann noch bis zum Finale vor sich hin, überall Andeutungen, Zeichen und der Versuch von Mystery, was mich aber irgendwie Null interessierte. Erinnert sich noch jemand an diese eine, diese bestimme Mysteryserie namens „Akte X“, die in den 90ern für leere Straßen sorgte? Bei LOST setzt man anscheinend nur auf billige Effekthascherei.
Einzig interessant bleiben die Rückblenden, die immer wieder neue Facetten und Verknüpfungen der Personen miteinander aufzeigen. Trotzdem kein Vergleich zu Season 1, die zudem noch durch viele Drama Elemente punkten konnte.
