Beverly Hills Cop

Der Action Film der 80er, der 90er und heute.
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Beverly Hills Cop

Beitrag von Sir Jay » 20.05.2008, 02:32

Beverly Hills Cop - Ich lös den Fall auf jeden Fall
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Originaltitel: Beverly Hills Cop
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 1984
Produzent: Don Simpson & Jerry Bruckheimer
Regie: Martin Brest
Darsteller: Eddie Murphy, Judge Reinhold, John Ashton, Lisa Eilbacher, Ronny Cox, Steven Berkoff, James Russo, Damon Wayans, Paul Reiser, Jonathan Banks, Stephen Elliott, Gilbert R. Hill

Die Actionfilme der Marke Schwarzenegger und Stallone, welche mit stählernen Körpern, Machohaftigkeit und Wortkargheit etliche Jahre im Actionkino vorherrschen sollten, waren 1984 gerade dabei so richtig in Mode zu kommen, als im selben Jahr Jerry Bruckheimer und Don Simpsons einen ganz anderen Helden auf die Leinwände dieser Welt loslassen wollten.

Nicht gerade mit einem opulenten Körperbau ausgestattet, und alles andere als wortkarg, bietet Eddie Murphy mit seiner Paraderolle des Axel Foley einen ganz anderen, aber nicht weniger coolen Helden.
Was ihm an Muskeln fehlt, macht er mit seinem Mundwerk wieder wett, und genau das ist es wodurch Beverly Hills Cop seinen Erfolg schöpft.

Wo Arnold bloß mit physischer Präsenz zu glänzen braucht, und dabei schon seine Gegner beunruhigt, greift Eddie Murphy bzw. Axel Foley auf das eigene Improvisationstalent zurück und knallt seinen Mitmenschen, die es zu überlisten gilt, die herrlichsten, absurdesten Geschichten an den Knopf und rattert das dabei so schnell und glaubhaft runter, dass in diesem Moment niemand seine Autorität in Frage stellen möchte.

Mit seiner beeindruckenden Redegewandtheit biegt er sich die Dinge so zu Recht, wie er es gerade braucht.
Ob er sich nun ohne Reservierung an einer Hotelrezeption Selbige durch temperamentvolles Vorlügen, er sei ein Journalist vom RollingStone Magazin besorgt, in einem Warenlager durch vorgespielte Autorität eine ihm verdächtige Kiste durchsuchen lässt, oder einem Restaurant Rezeptzionisten, leicht homoerotisch eine arg undurchsichtige und belanglose Kosmetikstory auftischt, um durch dessen Verwirrung Zutritt in den VIP Bereich zu erlangen.

All diese clever ausgedachten Laberattacken machen durch und durch Laune, und bieten eine erfrischende Abwechslung, zu Machos, die ihre Probleme bevorzugt mit roher Gewalt aus dem Weg räumen, womit jedoch nicht gesagt sein soll, dass es keine Action gäbe.

Bereits der Auftakt entpuppt sich als recht spektakuläre Verfolgungsjagd mit einem Zigarettenlaster, der quer durch Detroit rast, denn die „im Weg stehenden“ Vehikel wirbeln hier ordentlich zur Seite.

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Herrlich, Carambulagen xD

Bis zum Finale hin war es das dann aber auch fürs Erste, denn nun will der eigentliche Hauptplot um Foleye’s getöteten Freund und dem illegalen Wertpapipier-Schmuggel in Beverly Hills in die Gänge kommen, und verwickelt Foley lediglich in einige wenige kurze Auseinandersetzungen, ohne nennenswerten Action-Anteil, wobei es schon recht nettes Eyecandy ist, zu Sehen, wie Foley durch eine Glasscheibe geworfen wird oder zwei Baddies in einer Strip-Bar auf raffiniert besoffen gespielte Art und Weise entwaffnet.

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Axel und seine Friends, ein tolles Team...

Erst wenn Foley mit seinen beiden etwas schusseligen Kollegen, die Villa des Oberbaddies stürmt, wird ausgiebig und ansehnlich geballert.
Mit unverschämten Glück entkommen die Protagonisten nur knapp vorbeifegenden Kugelsalven, treffen die Bad Guys recht blutig, und Humor bleibt dabei auch nicht ganz außen vor, wenn der etwas unsichere Rosewood, so naiv wie er ist, mitten im Gunfight seine Marke präsentiert und sämtliche Antagonisten zur Kapitulation auffordert...

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Das ist natürlich nicht Foley, der den Dicken da in diese unbequeme Stellung zwingt...

Ja doch, recht nett, aber Eddie Murphy bleibt hier der klare Star im Film, und hält den gesamten actionarmen Mittelteil des Filmes durch seine Oneman Show als Star Comedian auf hohem Unterhaltungsniveau.
Abseits von seinen Sprüchen, sind auch dessen Streiche und Vorgehensweisen bei der Ermittlung Unterhaltung pur, wenn er seine vom Beverly Hills Police Department zugeteilten „Beschatter“ an der Nase herumführt, indem er heimlich Bananen in den Auspuff steckt oder im letzten Moment bei Rot abfährt.
Durch den Umstand ein Polizist aus Detroit zu sein, der vorgibt lediglich Urlaub in Kalifornien zu machen, genießt er gewisse Privilegien, die ihn vor dem bürgerlichen Strafgesetz bewahren, und er sich somit seine höchst gewagten Vorgehensweisen auch leisten kann.
Wie sein stinkiger Chef schon sagte; Er ist ein Ausnahme-Cop, und zwar ein verdammt guter, nur hat er eben eine ziemlich dicke Fresse und erlaubt sich etwas zu viel...

Natürlich läuft Eddie Murphy hier nicht permanent mit einem Dauergrinsen durch die Kulissen, er kann auch durchaus überzeugend ernste Töne anschlagen, leider nur wird das auch schnell wieder eingedämpft; denn nur kurz nachdem Foley’s Freund umgebracht wurde, und Foley nach einem Streit mit seinem Chef entschlossen hat in Beverly Hills auf eigene Faust den Mörder zu finden, dudelt in der nächsten Szene auch schon wieder beste 80’s Party Musik durch die Boxen, während Foley bei strahlendem Sonnenschein mit dickem Grinsen die Palmenstraßen von Beverly Hills befährt.

Hier hätte man sich auch ein paar Minuten, oder auch wenige Augenblicke mehr nehmen können, um den Übergang von Foleys depressiven Charakter zum launigen Plappermaul etwas flüssiger zu gestalten; so jedoch dämpft dieser Sprunghafte Übergang den Gesamteindruck etwas.
Aber letztlich dominiert der Humor in diesem Film, lebt von Eddie Murphies Mundwerk, und die 80er Jahre Musik tut ihr übriges, um die Laune des Zuschauers aufrecht zu Erhalten.
An dieser Stelle sei selbstverständlich die kultige Beverly Hills Cop Theme erwähnt, die zusammen mit Der von der Indiana Jones, Star Wars oder Terminator Franchise zum populärsten Score der Filmgeschichte zählt.

Damit ist der Wiedererkennungswert des Filmes natürlich einmalig, und genau das macht ihn letztlich auch zum Kultfilm.
Eddie Murphy ist in seiner Paraderolle auch heute noch eine Klasse für sich, auch wenn sich in Chris Tucker (zumindest zeitweise) ein notdürftiger Ersatz gefunden zu haben schien, die Action ist grundsolide, und der nostalgische Soundtrack rundet den Spass dann auch ordentlich ab, und somit bleibt ein unterhaltsames Filmvergnügen, das durchaus wiederbelebt werden könnte.
:liquid8:
Paramount hat in einer ganz gewöhnlichen Amaray Box alle 3 Teile auf 3 DVDs verstaut, die jeweils deutsche und englische Tonspur (5.1), sowie die üblichen 16 Untertitel Sprachvarianten enthält.
Alle Filme sind auch im Anamorphen Widescreen zu bewundern, und uncut ist das ganze ding auch noch 8-)

ZUM ABSCHLUSS:
Kein Jay Review ohne Jackie Chan Bezug :lol:
Aber diese Szene hier erinnerte mich doch sehr stark an den ein Jahr später erschienenen Police Story; mensch da hat der Jackie doch wohl nicht etwa geklaut? O_O
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C4rter beverlyt mit:

Der Cop Axel Foley (Eddie Murphy) hat ein riesiges Ego, eine große Klappe und immer das letzte Wort. Nachdem er sich gerade bei seinem Vorgesetzten eine Standpauke für einen ziemlich verpatzten Polizeicoup abgeholt hat, taucht zu Hause ein alter Freund mit lauter deutschen Schuldscheinen auf. Nachdem die 2 ihr Wiedersehen begießen und die Nacht durchzechen wird Foley vor seiner Wohnungstür niedergeschlagen. Sein Freund wird vor Ort erschossen. Foley bekommt von seinem Vorgesetzten keine Erlaubnis dem Fall nachzugehen. Er nimmt sich Urlaub und will nun auf eigene Faust die Mörder dingfest machen. Die Spur führt ihn schnell nach Beverly Hills, wo er gleich der dortigen Polizei und anderen hohen Tieren in die Quere kommt….

Nachdem mir die Tage bereits „48 Hrs.“ sehr gut gefiel wollte ich mein Glück herausfordern und habe mir umgehend „Beverly Hills Cop besorgt. Ich musste sicher gehen, ob Eddie Murphy nun wirklich viel cooler ist als ich bisher immer durch die Synchro dachte oder ob „48 Hrs.“ schlicht ein guter Film war. Schnell wurde mir dann aber klar: Murphy kann wirklich Spaß machen.

Kaum zu glauben, das „Beverly Hills Cop“ bereits 26 Jahre alt ist. Der Film, der vom Duo Bruckheimer/Simpson produziert wurde, wirkt besonders vom Look her noch immer äußerst frisch. Ein erneuter Beweis, dass die Filme von Bruckheimer meist als zeitlose Blockbuster-Klassiker taugen, zumindest die aus der Ära der 80er und 90er Jahre.

Die Story hinter „Beverly Hills Cop“ ist nicht sonderlich originell, doch die Mischung aus launigem Humor und Action stimmt einfach.
Murphy war lange Zeit gar nicht am Projekt beteiligt. Das Script wurde etliche Male angepasst, sollte mal mit Stallone verfilmt werden und wanderte dann schließlich kurz vor knapp auf den Tisch von Eddie Murphy. Der lies noch einiges anpassen und improvisierte am Set diverse Dia- und Monologe und fertig war der perfekte Blockbuster im Ende 1984. „Beverly Hills Cop“ war Jahrelang der erfolgreichste R-Rated Film aller Zeiten, wurde erst von „The Passion of the Christ“ und „The Hangover“ abgelöst.

Dabei ist „Beverly Hills Cop“ nicht im Ansatz so brutal wie z.B. die ähnliche „Lethal Weapon“ Reihe. Aber „foul mouth“ Murphy nimmt kein Blatt vor den Mund und wirft mit dem beliebten F-Wort nur so um sich. Da war das R-Rating Pflicht und hat dem Film auch nicht geschadet. Trotzdem wäre ein wenig mehr Härte in den Actionszenen nicht verkehrt gewesen.

Sowieso ist die Action ein Schwachpunkt des Films. Zwar ist das Finale richtig schön lang und hat einige klasse Schießereien zu bieten, aber bis dahin geht der Actionfreund meist doch eher leer aus. Der Film beschränkt sich dann doch eher auf die Ermittlungsarbeiten von Axel Foley und brennt das Actionfeuerwerk erst ganz am Ende ab. So kommt auf die „FSK: 12“ in Deutschland zu Stande. Als Stallone noch zum Projekt gehörte sollte das Ganze auch mal ein typischer 80s Actioner werden, doch dem Studio waren die Kosten zu hoch. So kam dann Murphy dazu und statt Actionszenen gab es nun eine ganze Reihe komödiantischer Elemente. Doch diese funktionieren wirklich überraschend gut und machen den Film zu einem kleinen Unikum der 80er R-Rated Actionproduktionen.

Von „Beverly Hills Cop“ war ich ähnlich überrascht wie von „48 Hrs.“. Der Humor ist stimmig, der Soundtrack von Harold Faltermeyer ist sowieso erstklassig und es macht einfach Spaß zuzusehen wie Eddie Murphy hier der Polizei auf der Nase herum tanzt. Gelungener Spaß.

:liquid8:

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Beitrag von Sir Jay » 20.05.2008, 02:39

Beverly Hills Cop II
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Originaltitel: Beverly Hills Cop II
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 1987
Regie: Tony Scott
Darsteller: Eddie Murphy, Judge Reinhold, John Ashton, Jürgen Prochnow, Brigitte Nielsen, Paul Reiser, Chris Rock, Ronny Cox, Allen Garfield, Dean Stockwell, Gilbert R. Hill, Paul Guilfoyle

Cinefreak spricht wie ein wahrer Enthusiast:

Während der Ermittlungen gegen Kreditkartenbetrüger erfährt der Detroiter Polizist Axel Foley, dass sein Freund Captain Andrew Bogomil in Beverly Hills in einen Hinterhalt gelockt und brutal niedergeschossen wurde. Er beschließt, seinen Freunden Taggart und Rosewood dabei zu helfen, den rücksichtslosen „Alphabet-Killer“ zu fassen...

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"Sind Sie nen kleines bisschen Rassist?"

Bereits in den 80ern brachten die Hollywood-Produzenten Don Simpson und Jerry Bruckheimer ihren fast opernähnlichen unverwechselbaren Stil in die Kinos und zeigten damit den weitaus flacher inszenierten Schwarzenegger- und Stallone-Krachern, dass Action und Stil sich nicht ausschließen müssen. Auch die späteren Simpson/ Bruckheimer-Produktionen entstanden meistens nach diesem Erfolgskonzept: Ein fast ohrwurmartiger Soundteppich, meist eher einfach gehaltene Geschichten, in denen Themen wie Loyalität und Freundschaft eine ebenso wichtige Rolle spielen wie Anti-Helden, die in einer ausweglosen Situation über sich hinauswachsen, das Ganze oft durchsetzt von Witz und hintersinniger Ironie.

Beverly Hills Cop 2 von Regisseur Tony Scott dürfte insbesondere für ihre Produktionen bereits stilprägend gewesen sein. Die Frage, wie man den gelungenen Vorgänger übertreffen konnte und das Publikum erneut ködern könnte, war leicht beantwortet: Wie bereits in vielen anderen Actionsequels wurde fleißig potenziert: ein noch viel schlitzohrigerer Axel Foley, noch überzeichnetere Charaktere, viel mehr Geballer und reichlich quietschende Reifen machen das Sequel des Blockbusters von 1984 drei Jahre später zu einem irren Spaß und einem gigantischen Kinoerfolg.

Tony Scott beginnt seinen Film ähnlich schwungvoll wie im Vorgänger – allerdings mit der Ausnahme, dass es dieses Mal keine Trümmerjagd gibt und dass keiner drei Hauptprotagonisten in der ersten Actionszene zu sehen ist. Eine verführerische Blondine steigt mit einer handvoll Männern aus einem Auto vor einem Juwelierladen, den sie überfallen. Es wird ordentlich herumgeballert, so dass die Effekteleute schon mal zeigen können, was sie draufhaben.

Freilich ist auch dieser Film nicht frei von Klischees, natürlich sorgt ein dauercholerischer Oberzampano – hier heißt er Chief Lutz – für eine Menge Lacher und dafür, dass man mit Bogomil und seinen besten Cops Taggart und Rosewood fast Mitleid haben möchte. Und Bogomil findet tatsächlich eine Spur, wird jedoch kurz darauf in einen feigen Hinterhalt gelockt und niedergeschossen. (Diese Szene ist für einen FSK12-Film – insbesondere für die damalige Zeit – sehr brutal inszeniert, die Kugeln fallen aus nächster Nähe und man sieht Bogomil blutdurchtränkt zu Boden gehen.)

Parallel zu dieser Handlung wird Axel Foley eingeführt. Schon seine ersten Szenen zeigen, dass er noch dreister und abgebrühter geworden ist, was seine Tricksereien angeht. Herrlich ist z. B. Die Diskussion mit seinem Chef Inspektor Todd, die einen Gag nach dem anderen liefert.
Die Szene dagegen, in der Foley erfährt, was mit Bogomil passiert ist, zeigt einen anderen Axel Foley. Einen schockierten, traurigen, wütend werdenden Cop – und Freund. Ein weiterer Nebencharakter wird eingeführt. Alice Adair spielt die Tochter von Lt. Bogomil solide, kommt aber über eine nette, gut gespielte Nebenrolle nicht hinaus.

Bereits in diesem Film bewiesen Regisseur und Produzenten, dass es auf Kleinigkeiten ankommt, denn auch hier wird die eigentlich unbedeutende Landung von Axel Foley in Großformat gefilmt. Eine starke Szene hat Foley danach, als er Taggart und Rosewood in seinen Plan einweiht – die sind übrigens inzwischen von Chief Lutz degradiert worden – und ihnen eine Predigt zum Thema Loyalität hält. Ich mag solche Szenen. Insbesondere der stark überzeichnete Charakter von Judge Reinhold sticht heraus, auf der einen Seite pflanzenliebend auf der anderen Seite ein Kerl wie Dirty Bil...äh Harry, der einfach scharf auf etwas Action ist und der weitaus risikofreundlicher agiert als sein Partner Taggart, der allerdings trotzdem tolle Szenen hat, z. B. wenn er nach einem unfreiwilligen Bad in albern aussehenden Klamotten die Treppe herunterkommt und seine beiden Freunde fast einen Lachkrampf kriegen.

Eddie Murphys Mundwerk wird zu seiner wirkungsvollsten Waffe in Beverly Hills, so reißt er sich beispielsweise mal eben einen Edelbau unter den Nagel, erpresst einen Buchhalter, um Informationen zu bekommen und tarnt sich als jemand, der eine superexplosive Ware abliefern will. Auch diese Szene ist einfach herrlich und zum kaputtlachen.

Die Action spielt in der ersten Stunde (etwa bis zum Überfall des City Deposit) eher eine untergeordnete Rolle. Hier und da etwas Geballer, ein paar quietschende Reifen, kurze Crashs, rasante Schnitte. Die Überfälle sind dennoch recht druck- und effektvoll gemacht, und es gibt eine ganz nette Trümmerjagd, die allerdings ne Idee länger hätte sein dürfen. - Beverly Hills Cop 2 war noch einer der Filme, der seinen Actionschwerpunkt eher auf dem Showdown hatte, was nicht heißt, dass vorher nichts passiert. So richtig zur Sache geht es eigentlich vor allem zum 5-minütigem actiongeladenen Finale, das in Wildest-Manier inszeniert und zudem mit einigen ordentlichen Explosionen garniert ist. Eine der besten Szenen des Showdowns: Nachdem Rosewood eine Rakete auf einen Truck gefeuert hat, explodiert der Auflieger mit den Waffen in einem Feuerball. Taggart dazu: „Man, scheiß auf Rambo!“ (- Diese Bemerkung ist noch witziger, wenn man sich erinnert, dass Rosewood ein Rambo-Poster in seinem Zimmer hängen hatte und dass zudem ursprünglich Sylvester Stallone für die Rolle des Axel Foley vorgesehen war.)

Nach dem großen Gebümmse: Dirty Billy hat alles im Griff. Und hier sieht man auch eine Sache, die Bruckheimer nur zu gerne zelebriert - für Hubschrauber hats wohl damals noch nicht gereicht - kleiner scherz ;)

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Fazit: Beverly Hills Cop 2 ist ein wahres Feelgood-Actionmovie mit wenig bedrückenden Szenen, poppigem Score, den übrigens Harold Faltermeyer übernahm, jeder Menge frecher Sprüche, einigen netten kleinen Wendungen und für eine Actionkomödie dieser Zeit recht ordentlichem Actionanteil. Zumal sind die Antagonisten hervorragend besetzt mit Schauspielern wie Jürgen Prochnow und Dean Stockwell und als optischem Eye-Keeper Brigitte Nielsen (damals sah sie noch ganz gut aus ;)

Hintergründe & Fakten:

-Hugh Hefner, Playboy-Chef, ist hier als er selbst zu sehen, zudem einige Models und Playmates
-Spielfilmdebüt von Chris Rock („Lethal Weapon 4“) - er spielt hier den Park-Diener der Playboy-Mension
-zahlreiche Auszeichnungen für den Film, u. a. 1988 die Goldene Leinwand sowie einen Oscar und einen Golden Globe für den Titelsong „Shakedown“ von Bob Seger

Die Special Edition mit allen drei Filmen ist uncut und FSK 16 (erstaunlicherweise ist der eigentlich eher deppenhafte dritte Teil ab 16 freigegeben, während die anderen FSK 12 haben). Die Zusatz-Interviews mit beteiligten Schauspielern, Regisseur und Produzenten sind unterhaltsam und infomativ. Leider wird auf die Entstehung der Actionszenen nicht eingegangen...

:liquid10:

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C4rter Foley ergänzt:

Axel Foley (Eddie Murphy) ist gerade dabei einen aufwändigen Kreditkartenbetrug aufzudecken, als er erfährt, dass sein Freund Captain Andrew Bogomil (Ronny Cox) bei einem Attentat schwer verletzt wurde. Foley, der immer noch als Polizist in Detroit arbeitet, kehrt zurück zu seinen Polizei-Freunden nach Beverly Hills, um den Fall selbst aufzuklären. Mit den ehemaligen Kollegen John Taggart(John Ashton) und Billy Rosewood (Judge Reinhold) kommt er einer Bande(u.a. Jürgen Prochnow, Brigitte Nielsen) von brutalen Waffenschiebern auf die Spur, die schon für etliche Raubüberfälle im Stadtgebiet verantwortlich waren. Als Foley herausfindet, dass ein großer Waffendeal geplant ist, versucht er diesen mit Hilfe seiner Partner zu verhindern...

Nach dem unglaublichen Erfolg von „Beverly Hills Cop“ war es damals natürlich sonnenklar, dass ein Nachfolger her muss. Dieser kam gute 3 Jahre später dann auch. Die Storyidee hat sich Eddie Murphy ausgedacht und auf dem Regiestuhl durfte Tony Scott Platz nehmen. Dies merkt man auch sofort am Stil und dem generellen Look des Films. Die Farbgebung spricht einfach deutlich die Sprache von Tony Scott.

Doch der Film landet dadurch irgendwie auch in einer Zwickmühle. Der Stil von Scott setzt beinahe zwingend einen etwas ernsteren Film voraus, der aber auch „Beverly Hills Cop II“, wie schon sein Vorgänger, nicht ist. So schwankt der Film ständig zwischen dem ersten Filmstil von Scott und den allgemeinen Albernheiten von Murphy und dem Drehbuch generell. Doch auch diese fallen in „Beverly Hills Cop II“ nicht mehr ganz so leicht wie im Vorgänger. Einige Szenen wirken dann doch arg bemüht, so als müsste hier zwingend eine Ulk-Szene her, dabei hätte die ein oder andere zusätzliche Schießerei ganz gewiss nicht geschadet.

Insgesamt ist der Nachfolger des Action-Komödien Hits zwar erneut recht unterhaltsame Kost, doch es machten sich schon hier absteigende Tendenzen bemerkbar. Dies äußert sich nicht nur in den bereits angesprochenen Sachen, sondern greift auch auf die Figuren über. Aus dem total sympathischen Rosewood wurde in Teil 2 ein seltsamer Waffennarr gemacht, über den sich ständig amüsiert wird. Sein Haus steht voller Blumen, er hat diverse Tiere um sich rum aber auch den Kofferraum und die Schlafzimmertür mit Waffen vollgestopft. Foley und Taggart wollen da laufend einschreiten und es entwickelt sich ein Running Gag, der aber so ganz und gar nicht zu Figur von Rosewood passen mag und aus dem Nichts entsteht. Gerade im Vergleich zu Teil 1, wo die Figur durch wirklich gewitzte Scherze auffiel, wirkt der Charakter in Teil nahezu verschenkt.

Doch abgesehen von diesen Schönheitsproblemen weiß „Beverly Hills Cop II“ zu gefallen und die recht kurze Laufzeit von knapp 95 Minuten vergeht wie im Flug. Dies liegt an der, trotzt erkennbarer Schwächen, immer noch gelungenen Mischung aus Humor und Action. Erneut kommt die Action zwar etwas sehr kurz und dies fällt durch Tony Scotts Stil auch öfter auf als noch in Teil 1, aber den Spaß trüben tut dies nur bedingt.

:liquid7:

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Beitrag von Sir Jay » 20.05.2008, 02:42

Beverly Hills Cop III
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Originaltitel: Beverly Hills Cop III
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 1994
Regie: John Landis
Darsteller: Eddie Murphy, Jon Tenney, Joey Travolta, Eugene Collier, Jimmy Ortega, Ousaun Elam, Ray Lykins, Tim Gilbert, Rick Avery, Gilbert R. Hill, Dick Purtan, Fred Asparagus

Ich weiß ja nicht was alle haben, Teil 3 der Kult-Reihe ist für mich trotz einiger Abnutzungserscheinungen grundsolides Entertainmentkino, voll mit Action und Humor.
Vielleicht sehe ich ihn ja auch deswegen nicht als die ganz große Enttäuschung, da ich diesen hier immerhin als Ersten der 3 Teile einst im Free TV sichten durfte.

Vollkommen unwissend, was sich in den ersten beiden Teilen abspielte, wurde mir in Beverly Hills Cop 3 eine zwar nicht einfallsreiche, aber immerhin flott erzählte Story um einen witzelnden Cop, der in einem Vergnügungspark eines Mordfalles wegen ermittelt geboten.

Angefangen mit einem hübschen Shootout in einer Autowerkstatt, bei der es Axel Foley's Freund und Vorgesetzten Todd tödlich erwischt und anschließender Verfolgungsjagd, kommt auch schon die Story in Fahrt und es baut sich Spannung auf.
Da der Zuschauer zusammen mit Foley Zeuge des Mordes an Todd wurde, und den Mörder kennt, ärgert man sich umso mehr, wenn niemand Foley's Anschuldigungen glauben möchte, und der Bösewicht Ellis Dewald (Timothy Carhart) geschützt durch seine scheinheilige Fassade ständig davon kommt.

In jeder gemeinsamen Szene der beiden wünscht man sich nur, dass Foley dem Heuchler ordentlich Saures gibt, und somit bleiben seine Ermittlungen den Film über durchgehend spannend.
Der bisher auf solidem Niveau gehaltene Unterhaltungswert nimmt dabei schon recht früh im Film ein außerordentliches Hoch an, nämlich als Foley zum Retter des Tages wird, indem er zwei Kinder aus einem defekten Käfig eines spinnen artigen Fahrgeschäftes rettet.
Sicherlich hat man im Kino von diversen Superhelden dutzende solcher Rettungsaktionen gesehen, doch diese sahen meistens nur gut aus, in Beverly Hills Cop 3 überkommt mich jedoch auch nach dem 5 mal Sehen immer noch ein kleiner Schauer.
Wie Axel Foley gezielte Sprünge von Käfig zu Käfig macht, und dabei ein starker Score unheimlich gut platziert die beeindruckenden Stunts unterstreicht, macht diese ganze Rettungsaktion zu einer der spektakulärsten und best gefilmtesten Heldentaten, die ich im TV gesehen habe.
Zweifellos das Highlight des Filmes...leider, denn eigentlich sollte ja dem Showdown diese Ehre zuteil werden.
Zwar darf hier Foley im (in Betrieb genommenen) Vergnügungspark mit einer der ultra trashigsten Vernichtungswaffen der Filmgeschichte umher ballern (sowie auch erfolglos Netze verschießen und stylishe Musik abspielen) und auch eine Imbissbude ungewollt in die Luft jagen, doch viel zu schnell wird dieses absurde Gerät wieder in die Ecke geworfen, woraufhin es nur noch zu einigen kurzen Prügel-und Gunfight-Einlagen in einer Art „Dinosaurierbahn“ kommt.
Als unspektakulär und uninspiriert erweist sich die finale Schusseinlage; und mal eben noch ganz schnell einen kleinen Plottwist einbauen, dessen potentiell Foley's Leben gefährdende Konsequenzen im selben Moment durch einen Handgriff wieder beseitigt werden, wirkt ebenfalls sehr an den Haaren herbeigezogen.

Doch im großen und ganzen kann man sich nicht beklagen, solides Actionkino wurde allemal geboten und Eddie Murphy's Darbietung als klamaukender Cop hält ebenfalls die Laune des Zuschauers bei der Stange; seine kurze Tanzeinlage mit den Stofftier-Tänzern, bei der er sein unverschämt witziges Grinsen zieht dürfte auch für so einige Schmunzler herhalten; dämliche Jokes dagegen wie der kleine freche Junge, der schließlich von Foley in den Brunnen geworfen wird, sind weniger gelungen.

Nie jedoch gab der Film anständigen Grund zum Verriss...Zumindest nicht für einen Beverly Hills Cop Neuling.
Was also haben Fans der Reihe an dem Streifen auszusetzen?
Nun die Antwort ist einfach.
Die 80er sind längst vorbei, und Eddie Murphy ist sichtlich älter geworden.
Für einen jungen, frechen Cop ist er nun leider einen Tick zu alt, doch das wäre ja halb so wild, wenn Stephen E. DeSouza (der Drehbuchautor) Murphy's Axel Foley wenigstens einige Szenen mehr für Dreistigkeiten zugeschrieben hätte.
Die zweifellos humorvollsten Parts der Vorgänger waren jene, bei denen Foley eine zusammen improvisierte Autorität vorspielte und somit alle um sich an der Nase herumführte.
Es war jedes mal aufs neue komisch, wenn Foley kurz seine Marke zückt und vorgibt irgendein Sicherheitsbeamter oder sonstiger Guru zu sein, und dabei so überzeugend schnell und laut quasselt, dass in diesem Moment keiner seine vorgespielte Autorität in Frage stellen möchte.

Solche Szenen finden sich in Teil 3 leider gar nicht.
Zu Beginn des Filmes deutet er in der Autowerkstatt zumindest eine solche Szene an, doch dann geht auch schon der Gunfight viel zu schnell los; lediglich sein dreistes Hereinplatzen zur Ehrungsfeier von Ellis Dewald hatte etwas von alten Axel Foley Zeiten.
Ansonsten witzelt Eddie Murphy eben rum wo es nur geht, doch so treffsicher wie in den Vorgängern sind seine Sprüche leider nicht mehr, Quasselattacken bleiben völlig aus, und irgendwelche freche Streiche (wie eine Banane in den Auspuff schieben) sucht man auch vergebens.
Eddie Murphy ist hier nun nicht mehr ganz der Axel Foley der er mal war; diese Filmfigur bleibt ein ewig junger Spund, aus der der Schauspieler, der diese einst lebhaft verkörperte hinausgewachsen-/gealtert ist.
Ebenfalls schade ist, dass das alte Chaoten Duo Rosewood (Judge Reinhold) und Taggert um Letzteren erleichtert wurde und Ersterer leider auch nicht mehr allzu viel zu tun hat; zumindest aber hat Judge Reinholds Figur eine Entwicklung durchgemacht, und ist zu einer Art Polizeichef befördert worden; die Screentime bleibt dennoch enttäuschend, daraus macht er aber wie gewohnt das beste und bleibt sympathisch. Und auch die neue Figur Detective Jon Flint (Hector Elizondo) gibt keinen Grund zur Klage, auch wenn sie kein Ersatz zu Taggert ist (und auch nicht wirklich als Ersatz gedacht war).
Der Bösewich Timothy Carhart geht zwar prinzipiell in Ordnung, ist aber genauso beliebig austauschbar; fiese und scheinheilige Typen gibt es in Filmen viele, und Carhart kann mit seiner Performance dieser Klischeefigur auch nicht unbedingt neue Facetten aufzeigen.
Schön zu sehen ist aber, dass Foley dieses mal eine Love Interest (Theresa Randle) zugeschrieben wurde, wenn auch die Geschichte zwischen den beiden wirklich nebensächlich und kaum beleuchtet wird, aber es ist immerhin eine nette kleine Erfrischung.
Dennoch bleibt das ursprüngliche Beverly Hills Cop Feeling etwas auf der Strecke.

In Sachen Humor und Figur Axel Foley ist Teil 3 sicher eine kleine (oder auch große) Enttäuschung für Fans der 80er Streifen, abgesehen davon aber wird die Handlung flott erzählt, die Action ist anständig und findet dank Vergnügungspark Szenario in abwechslungsreichen Kulissen statt und wirklich unwitzig ist der Film ja nun auch wieder nicht.
Alles in allem also ein unterhaltsamer Film, der wohl weniger wegen der Qualität (die nach wie vor erhaben ist) damals an den Kinokassen abstank, sondern mehr daran scheiterte, dass der Vorgänger viele Jahre zurücklag und auch die 80er längst hinter sich ließ...sowie auch Eddie Murphy's jugendlichem Charme.
:liquid7:
Zuletzt geändert von Sir Jay am 27.07.2008, 14:28, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von freeman » 20.05.2008, 08:42

Na das lässt sich ja gut an ;-), wobei iche mit dem BEverly Hills Cop Franchise ehrlicherweise GAR nichts anfangen kann. Ich hoffe ja immer noch auf eine FSK 21 Fassung von Teil II, denn der wirkt schon immer arg beschnitten, aber das ist auch das einzige, was mich an BHC interessiert. Ansonsten ... ja ... solie Actionkomödien halt ... Die I kam seinerzeit sogar im DDR Kino!!! Das kam ja nun alles andere als oft vor :lol: ;-)

In diesem Sinne:
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Beitrag von Sir Jay » 20.05.2008, 11:23

waren da sonst echt ale möglichen arnies und stallones euch armen DDR bürgern verwehrt? :shock:

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Beitrag von Vince » 20.05.2008, 12:17

freeman hat geschrieben: Die I kam seinerzeit sogar im DDR Kino!!! Das kam ja nun alles andere als oft vor :lol: ;-)
Jo und zwar mit dem Plakat:

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:lol:

Schönes Review Jay, du stellst da gut heraus, was diesen Film von den Schwarzeneggers und Co. abnabelt. Ich finde allerdings, nur wenige Actionfilme der 80er haben mit der Zeit dermaßen viel verloren wie die Beverly Hills Cop Reihe. Mir bietet der heute eigentlich kaum noch was, wobei ich nie der Megafan der Reihe war, auch als Kind nicht. Dennoch hab ich die limitierte Tinbox mit CD_ROM und Nummernschild, die ja anscheinend tatsächlich limitiert geblieben ist.

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Beitrag von Sir Jay » 20.05.2008, 12:23

Also ich bin haltn Freund der 80er, und ich mag solche Filme; den hier nichtmal aus nostalgie, denn den habe ich neulich erst zum erstenmal gesehen ;)

aber jetzt mal was anderes
wer hat die bilder untereinander gestapelt?
die waren doch alle so schön in einer reihe, ohne, aber immernoch klein genug, dass sie die seite nicht unnötig breiter machen mussten ;_;

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Beitrag von Vince » 20.05.2008, 12:31

Ich hab nix verändert, muss aber beim derzeitigen Stand der Dinge leicht scrollen...

EDIT: Ok, grad hab ich mal ne Lücke zwischen die Bilder gesetzt, normalerweise stehen die dann immer noch nebeneinander und man muss nicht mehr scrollen, aber diesmal werden die anscheinend automatisch untereinander gesetzt... hmm... am besten einfach die Bilder eine Gesamtbreite von ca. 600 Pixel nicht überschreiten lassen.

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Beitrag von freeman » 20.05.2008, 12:46

Dann is eure Bildschirmauflösung net breit genuch .. bei mir sind sie nebeneinander ...

Und nein, Arnie und Sly Filme haben eher selten zu uns gefunden. ICH weiß nur noch, dass die Jagd nach dem grünen Diamanten bei uns kam, Dirty Dancing, Roger Rabbit, ET und so Kram ... halt die dicken Hits, die man den armen Kommunisten auch zumuten konnte. Selbstjustiz und Co kamen bei uns net so an ... Das Witzige: Der erste Film, der bei uns im Kino nach der Wende im Ortskino kam war Rambo III :lol:

In diesem Sinne:
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Beitrag von Sir Jay » 20.05.2008, 13:24

herrlich xD

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Beitrag von Ed Hunter » 20.05.2008, 14:08

Schließe mich dem Review uneingeschränkt an, Beverly Hills Cop ist top, wobei ich den zweiten Teil sogar noch lustiger finde als den ersten!
Nummer 3 is dann zum in die Tonne kloppen...lohnt sich nur noch wegen der genialen Titelmelodie...

Da wär ein vierter Teil imo schon was feines. xD

Achja, @freeman: Ein Jagd nach dem grünen Diamanten - Review passt ned auf die Seite, oder?
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Beitrag von freeman » 20.05.2008, 15:52

Eher net ... denke ich ...

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Beitrag von Vince » 20.05.2008, 16:10

Ist halt Abenteuer, nicht Action...

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Beitrag von Mr_Pink » 20.05.2008, 16:38

Guter Film, klasse Review.

Ich mag die immer noch, ich mag auch Teil 2 und 3. Die 3 gefällt mir alleine, weil Serge wieder vorkommt, der Knabe ist zum Schreien komisch.

Das DDR-Plakat ist ja mal echt... da fällt mir nichts zu ein :D

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Beitrag von kami » 20.05.2008, 18:05

freeman hat geschrieben: Das Witzige: Der erste Film, der bei uns im Kino nach der Wende im Ortskino kam war Rambo III :lol:
Bei uns war´s DER STÄHLERNE ADLER. Ein echter Kulturschock für einen stolzen FDJler wie mich. Bin gleich fünfmal reingegangen. :D

BEVERLY HILLS COP hab ich auch noch in der DDR gesehen, dann erst wieder vor 2 Jahren. Gefällt mir ausgesprochen gut, ist durchaus spannend, witzig, und die etwas rare Action kann sich auch sehen lassen. Teil 2 dagegen ist trotz Tony Scotts stylischer Regie ein ziemlicher Mist, die Story Rotz, die Action unglaublich verstümmelt. Teil 3 ist nur wenig besser, bietet aber eine sehr schicke Eröffnungsactionszene.
Zuletzt geändert von kami am 21.05.2008, 14:02, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von freeman » 20.05.2008, 21:32

LOL @ kami ... Der stählerne Adler? Ich weiß noch, dass eine Woche nach Rambo III Rocky IV kam ... dann hab ich net mehr so aufs Kino geachtet (unglaublich aber wahr). Nach dieser Missachtung des Kinos war ich 5 mal in Gremlins II und dann wurde mein Empfinden für blutige Filme (Winnetou war bis dahin das blutigste) durch Total Recall revolutioniert ... Danach machte mein Ortskino zu :lol: ;-)

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Beitrag von Sir Jay » 20.05.2008, 21:39

wie siehts eigentlich mit so beschlagnahmten sachen wie Evil Dead oder Braindead aus? Auch völlig tabu in der DDR? wobei letzterer ja schon nach der wende kam xD

trotzdem gabs sowas im kino?

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Beitrag von freeman » 20.05.2008, 21:42

Naja, Filme die es sogar in der BRD schwer hatten gezeigt zu werden (Evil Dead) werden die Kommunisten ihren Schäfchen wohl kaum anbieten ... und zu Braindeadzeiten gabs dann schon Videotheken ...

Und ja, Kino gabs. Und das Kino wurde viel mehr abgefeiert. Da wurde beispielsweise im KLASSENKOLLEKTIV in die Filme gegangen. Fast zweimal pro Monat. Und dergleichen mehr. Was da dann gezeigt wurde, weiß ich net mehr, habe ich verdrängt ... ich weiß nur noch, dass ich bei der Insel der Komorane recht früh gegangen bin *lach*

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Beitrag von kami » 21.05.2008, 14:07

Sir Jay hat geschrieben:wie siehts eigentlich mit so beschlagnahmten sachen wie Evil Dead oder Braindead aus? Auch völlig tabu in der DDR?
Es sollte doch eigentlich klar sein, dass sowas nicht ins Kino kam, zumal westliche Filme ja auch immer westliches Geld, sprich Devisen gekostet haben, welche nicht gerade reichhaltig vorhanden waren. Aber letztendlich hatte ja der Großteil der DDR-Haushalte Zugang zum Westfernsehen, ab ´87 sogar verstärkt zu Privatprogrammen, so dass man seinen Bedarf an zweifelhafter und moralisch desorientierenden Kost schon irgendwie decken konnte.

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Beitrag von Sir Jay » 21.05.2008, 15:03

also so viel ich weiß kam evil dead in deutschen kinos; wurde eben nur schnell wieder herausgenommen X.x

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Beitrag von John Woo » 21.05.2008, 20:32

1: :liquid8:
2: :liquid7:
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:wink:

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Beitrag von freeman » 21.05.2008, 20:58

Sir Jay hat geschrieben:also so viel ich weiß kam evil dead in deutschen kinos; wurde eben nur schnell wieder herausgenommen X.x
Ich weiß, ich hab dazu mal ne Hausarbeit verfasst gehabt ... nur zu Evil Dead und deutsche Zensur (dies ja net gibt;-) ).

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Beitrag von Sir Jay » 22.05.2008, 00:52

die hausarbeit würd ich gern lesen 8-)

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Beitrag von freeman » 22.05.2008, 08:45

Müsste ich erstmal suchen LOL ... mein ganzer Studienkram liegt in Umzugskartons im Keller ... wie so ne Art Giftschrank ;-)

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