So und nicht anders müssen Metallica klingen. Könnte mit der Zeit ein sicherer 10er werden.
Der Metallica Fan thread
Moderator: gelini71
Hatte ich mir eigentlich sparen wollen, da ich mich noch überhaupt nicht qualifiziert fühle was zu der Platte zu sagen... bin irgendwie zwiegespalten und weiß nicht so ganz, wohin die Reise führen wird. Gerade im Moment glaube ich, in Begeisterung zu ersticken und dass es vermutlich sogar noch wachsen wird, denn es teilt mit der "Justice" wirklich die Progressivität. Nur ist da der fade Beigeschmack, der mir sagt, dass das Album eher schrumpfen wird, wenn man es öfter hört. Wohl wegen der stumpfen "Hau drauf"-Mentalität, die noch von der "St. Anger" hinübergerettet wurde. Vielleicht sind das aber die Begleiterscheinung einer der gelungensten Verquickungen von Thrash- und Progressive Metal, die ich bisher gehört habe.Hannibal hat geschrieben: Ersteindruck?
Fest steht wohl, dass keiner der Songs für sich alleine stehend an die Überlebensgröße unsterblicher Songs der "Kill em All", "Lightning", "Puppets", "Justice" und "Black"-Phase heranreichen wird. Aber wo ich herkomme ist Hitqualität eh kein Kriterium, ich hantiere ja sowieso täglich mit Alben, deren einzelne Songs außerhalb des Albenkontextes kaum Bedeutung haben. Deswegen bläst mich das Material im Moment noch ordentlich weg, denn es hat so eine Aura, die permanent wechselt zwischen Volldampf und Krach (Ulrichs Schlagzeugspiel, die holztrockene Produktion), besonneneren Momenten (das wie "One" strukturierte "The Day That Never Comes" und die Quasi-Ballade "Unforgiven III"), Verspieltheit (die neue Lust Kirk Hammets an seinem Instrument), Modernität und Old Schoolität.
Ohne Frage aber ist es mindestens das beste Album seit dem schwarzen. So wie ich das sehe, ist es besser als das schwarze.
- jack warrior
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jack warrior hat geschrieben:die welt ging sogar jetzt soweit wie ich gelesen habe und hat metallica mit schubert verglichen... metallica sind sozusagen die virtuosen der heutigen musik. sowie generell der heavymetal hohe kunst ist an instrumentalität ectc
Der Eaten kriegt wahrscheinlich gleich noch nen Affen.
Find ich aber gut, dass der Heavy Metal mal so ein bisschen auf dem Weg ist, gesellschaftliche Akzeptanz zu erlangen... dank Opeth sind ja inzwischen sogar schon die sonst so verpönten Growls auf bestem Wege, gesellschaftlich akzeptiert zu werden...
- jack warrior
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Erster Eindruck nach eineinhalb Durchläufen, davon einige Songs aus Zeitmangel leider nur als Hintergrundmusik:
Da ich als eher bedingter Thrash-Fan Metallica schon immer in der Hauptsache für ihre Balladen schätzte (Welcome Home Sanitarium, Nothing Else Matters, Unforgiven, Bleeding Me stehen ganz oben in der Favorites-Liste), sind es auch auf "Death Magnetic" die ruhigen Parts, die mir am meisten zusagen sowie die grandiosen Gitarrensoli. Klares Highlight ist bis jetzt das wunderschön melodiöse und sehr abwechslungsreiche "The Day That Never Comes" und auch "Unforgiven III" gefällt mir gut, wenngleich es leider kaum etwas mit den Vorgängern gemein hat.
Sehr geil auch "All Nightmare Long", "Cyanide" rockt ebenfalls amtlich.
Mal schauen, wie sich das bei eingehenderem Hören noch entwickelt. :)
Da ich als eher bedingter Thrash-Fan Metallica schon immer in der Hauptsache für ihre Balladen schätzte (Welcome Home Sanitarium, Nothing Else Matters, Unforgiven, Bleeding Me stehen ganz oben in der Favorites-Liste), sind es auch auf "Death Magnetic" die ruhigen Parts, die mir am meisten zusagen sowie die grandiosen Gitarrensoli. Klares Highlight ist bis jetzt das wunderschön melodiöse und sehr abwechslungsreiche "The Day That Never Comes" und auch "Unforgiven III" gefällt mir gut, wenngleich es leider kaum etwas mit den Vorgängern gemein hat.
Sehr geil auch "All Nightmare Long", "Cyanide" rockt ebenfalls amtlich.
Mal schauen, wie sich das bei eingehenderem Hören noch entwickelt. :)
@Vince: Der Ersteindruck klingt toll :-D Weiß auch noch nicht so wirklich wohin die Reise geht, hab mich heute mal mit MP3-Player recht isoliert mit der Platte beschäftigt und ich bin von mal zu mal begeisterter. Ich denke, das wird sich noch mit verstärktem Hören steigern. Nur mit "The End of the Line" und dem Instrumental werd' ich noch nicht so richtig warm.
Highlights bisher ganz klar "Broken, Beat & Scarred", "All Nightmare Long", "Cyanide" und "The Judas Kiss"..vor allem bei letztem der Refrain..Gott!
Highlights bisher ganz klar "Broken, Beat & Scarred", "All Nightmare Long", "Cyanide" und "The Judas Kiss"..vor allem bei letztem der Refrain..Gott!
OK, mal eine erste kurze Vorab-Meinung:
"Death Magnetic" ist auf jeden Fall die beste Scheibe seit dem Black Album. Das Songwriting ist besser und stimmiger als auf St. Anger sowie den m.E. unsäglichen Load/Reload-Scheiben, nennenswerte Ausfälle gibt es keine. Im Gegenteil: Es sind ein paar echte Knallersongs dabei (The Judas Kiss, My Apocalypse, Cyanide), die ich so nicht unbedingt erwartet habe. Auch das bereits vielgescholtene "The Unforgiven III" gefällt mir.
Negativpunkte sind
- die schlechte Produktion: Zwar besser als auf St. Anger (war auch schwer, das zu unterbieten), aber trotzdem für so eine große Band ein Armutszeugnis. Viel zu laut und komprimiert, fast in jedem Song hört man Clipping, vergleichbar mit Slipknot's Vol.III - liegt wohl an Rick Rubin?
- die Songlänge: Wie schon auf St. Anger wäre etwas weniger mehr gewesen. Ich habe manchmal beim Hören das Gefühl, dass die Songs mit Hinblick auf "Progressivität" absichtlich unnötig in die Länge gezogen wurden.
Momentan eine gute
Wenn ich aber jetzt schon Reviews mit 9/10 und aufwärts lese, frage ich mich schon, was man dann im Vergleich Allzeit-Klassikern wie "Master Of Puppets" oder "...And Justice For All" geben soll. 12/10? ;)
"Death Magnetic" ist auf jeden Fall die beste Scheibe seit dem Black Album. Das Songwriting ist besser und stimmiger als auf St. Anger sowie den m.E. unsäglichen Load/Reload-Scheiben, nennenswerte Ausfälle gibt es keine. Im Gegenteil: Es sind ein paar echte Knallersongs dabei (The Judas Kiss, My Apocalypse, Cyanide), die ich so nicht unbedingt erwartet habe. Auch das bereits vielgescholtene "The Unforgiven III" gefällt mir.
Negativpunkte sind
- die schlechte Produktion: Zwar besser als auf St. Anger (war auch schwer, das zu unterbieten), aber trotzdem für so eine große Band ein Armutszeugnis. Viel zu laut und komprimiert, fast in jedem Song hört man Clipping, vergleichbar mit Slipknot's Vol.III - liegt wohl an Rick Rubin?
- die Songlänge: Wie schon auf St. Anger wäre etwas weniger mehr gewesen. Ich habe manchmal beim Hören das Gefühl, dass die Songs mit Hinblick auf "Progressivität" absichtlich unnötig in die Länge gezogen wurden.
Momentan eine gute
Wenn ich aber jetzt schon Reviews mit 9/10 und aufwärts lese, frage ich mich schon, was man dann im Vergleich Allzeit-Klassikern wie "Master Of Puppets" oder "...And Justice For All" geben soll. 12/10? ;)
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Ich hab das Album erst einmal oberflächlich hören können, da ich einfach keine Zeit hatte. Aber zu einem totalen Verriss meinerseits wird es nicht kommen. 
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Ziemlich coole scheibe, da dies meine erste von Metallica ist kann ich natürlich kein vergleich ziehen mit den anderen Alben (hab bisher immer nur Whisky in the Jar und Nothing else Matters von den Jungs über You Tube gehört da ich die beiden lieder gut finde). Besonders gut gefallen mir The Day that never Comes, Unvorgiven III und That was just your life.
Vergebe mal
:)
Edit: das wird jedenfalls nicht die einzige CD der Band in meiner Sammlung bleiben ;)
Vergebe mal
Edit: das wird jedenfalls nicht die einzige CD der Band in meiner Sammlung bleiben ;)

"And shepherds we shall be, for Thee, my Lord, for Thee. Power hath descended forth from
Thy hand.That our feet may swiftly carry out Thy command. So we shall flow a river forth
to Thee, and teeming with souls shall it ever be. In nomine Patri Et Filii.Spiritus Sancti"
Komisch, das sagen alle Progger, die ich kenne....ich finde, die CD startet ab "All Nightmare long" (der imo beste Song...Killer-Refrain!) erst so richtig durch. Ab hier kommt eigentlich ein Kracher nach dem anderen...und was ist an "Judas Kiss" stupide? Der Refrain ist ähnlich wie beim Nightmare absolut godlike...Vince hat geschrieben:Mein Liebling ist "Broken, Beat & Scarred", maßlos überbewertet finde ich das stupide "Judas Kiss". Insgesamt mache ich inzwischen bei der zweiten Hälfte einen Qualitätsabfall aus...
"Broken, Beat & Scarred" mag ich aber auch, während ich mit "This was just your life" und "End of the line" nach wie vor nicht richtig warm werde...
So, nach einem knappen Dutzend durchläufen würde ich schon auf 7,5 mit der Tendenz zur 8 aufwerten. Viele Songs entfalten sich - obwohl jetzt nicht sonderlich kompliziert - erst nach mehrmaligem Hören.
Ich gehe da eher mit Hanni konform, mir gefällt's ab einschließlich Track 5 und mit der Ausnahme des eher durchschnittlichen Instrumentals besser.
Ich gehe da eher mit Hanni konform, mir gefällt's ab einschließlich Track 5 und mit der Ausnahme des eher durchschnittlichen Instrumentals besser.
Ich hab grad oben gesehen, ausgerechnet die drei Songs, die du als Highlights herausgehoben hast, würde ich als Schwachpunkte sehen.Carcass77 hat geschrieben: Ich gehe da eher mit Hanni konform, mir gefällt's ab einschließlich Track 5 und mit der Ausnahme des eher durchschnittlichen Instrumentals besser.
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Ich hab eine Rezension angefangen, wenn die nichts wird, stelle ich diesmal zumindest eine kurze Version hier rein. *hust*
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