Loaded

Filme abseits des Actiongenres aber mit Actionhelden [irgendwie so in der Art]
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Loaded

Beitrag von StS » 20.01.2009, 06:41

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Originaltitel: Loaded
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2008
Regie: Alan Pao
Darsteller: Jesse Metcalfe, Corey Large, Monica Keena, Nathalie Kelley, Chace Crawford, Johnny Messner, Jimmy Jean-Louis, Vinnie Jones, Lochlyn Munro, Kurupt, Mei Melançon, Nicole Eggert, …

Trailer:
http://www.imdb.com/video/imdb/vi1524695321/


„Loaded“ (2008) ist einer dieser Filme, die dem Publikum im Grunde genommen nichts weiter als eine altbekannte Story präsentieren, welche von den Verantwortlichen im Zuge ihrer Realisierung allerdings auffällig modern (sprich: den heutzutage gängigen Sehgewohnheiten angepasst) in Szene gesetzt wurde. Verpackt in einer stark an Tony Scott erinnernden Bildersprache, also mit verschiedenen optischen Stilmitteln angereichert sowie in jeder Sekunde der Laufzeit auf Hochglanz poliert, erzählt bzw. visualisiert Regisseur Alan Pao („Toxic“) den Zuschauern in Gestalt seines vorliegenden Crime-Action-Thriller-Dramas die Geschichte eines jungen Mannes, dessen auf den ersten Blick nahezu makellos anmutendes Leben eines Tages schlagartig wie nachhaltig aus den Fugen gerät…

Tristan Price (Jesse Metcalfe) ist jene zuvor erwähnte, stattlich aussehende und beileibe nicht ungebildete Person, der die Zukunft (ohne größere Einschränkungen und Hindernisse) weit offen zu stehen scheint: Aus einer wohlhabenden wie einflussreichen kalifornischen Familie stammend, wohnt er noch immer in der Villa seiner ihn fördernden und zugleich ein gutes Stück weit über ihn wachenden Eltern (Erin Gray & John Bennett Perry), ist mit der hübschen sowie aus ähnlichen Kreisen stammenden Brooke (Monica Keena) liiert und bereitet sich gerade fleißig auf seine in Kürze beginnende „Law School“-Zeit vor. Das war allerdings nicht immer so: Anfangs hatte er die sich bietenden Freiheiten des College-Besuchs bis zum Anschlag ausgereizt, feierte unablässig und gab sich im Rahmen dessen hemmungslos den leicht verfügbaren Drogen hin – bis seine Kommilitonin Jamie (Shanna Collins) vor rund sechs Jahren eines Nachts auf einer seiner Partys direkt vor seinen Augen an einer Überdosis starb. Nur mit Hilfe der ausgeprägten Verbindungen seiner Eltern war es ihm möglich gewesen, ungeschoren aus der Sache herauszukommen: Seither hatten ihn jene umso strenger behütet, kontrolliert und auf dem „rechten Pfad“ fixiert gehalten, auf welchen er damals (dank jener Intervention sowie den daran anknüpfenden Maßregeln) wieder zurückgeführt werden konnte…

Nach Ende der „offiziellen Feierlichkeiten“ zu Ehren seines 25. Geburtstags, die von seinem Vater ausgerichtet und maßgeblich von dessen Geschäftspartner aus der High Society Malibus besucht wurden, gelingt es Tristan (in der Gegenwart der Handlung) „ausnahmsweise mal“, die Erlaubnis seiner Eltern dafür zu bekommen, mit seinem jüngeren Bruder Hayden (Chace Crawford) und einigen Kumpels noch um die Häuser ziehen zu dürfen: Diversen Drinks und einem „stimulierenden“ Lap-Dance der absolut umwerfenden Stripperin April (Nathalie Kelley) folgend, jeweils erhalten in einem zu genau diesem Zweck ausgewählten Nachtclub, fühlt er sich seit Ewigkeiten endlich mal wieder so richtig frei – im Zuge dieses Zustands lässt er sich dann auch „relativ widerstandslos“ von Hayden dazu überreden, im Anschluss noch eine andere Party anzusteuern, auf der sich April später ebenso (aller Voraussicht bzw. eigenen Angaben nach) aufzuhalten gedenkt…

Wie es sich herausstellt, kennt ihn Sebastian (Corey Large), der Gastgeber und Besitzer der betreffenden Location (ein schickes Haus direkt am Strand), noch aus seiner früheren College-Zeit – und binnen weniger Stunden verfällt Tristan, angestachelt von den ersten Drinks sowie der deutliches Interesse an ihm zeigenden April, erneut seinen eigentlich abgeschworenen Verhaltensweisen: Er konsumiert verschiedene Drogenarten, kommt der erwähnten weiblichen Versuchung, welche ja so anders als die eher biedere Brooke auftritt, schnell näher, genießt das Gefühl, sich endlich mal wieder von den Fesseln bzw. Einschränkungen seines Alltags der zurückliegenden Jahre befreit zu haben, und verbringt die nächsten Tage kurzerhand im Beisein von April, Sebastian sowie dessen lässig und sorglos auftretenden Clique (u.a. Johnny Messner, Jimmy Jean-Louis und Mei Melançon). Zunehmend verblassen seine Freundin, Familie und Ausbildung (sozusagen) im Hintergrund, so dass selbst Hayden (jedoch ungehört verbleibende) ernste Besorgnis zu äußern anfängt – und so gerät er rasch in einen bedrohlichen Strudel aus Sex, Lügen, Drogen und Gewalt, der ihn umgehend mit in die Tiefe zu ziehen sowie letztendlich gar zu verschlingen droht. Es ist nämlich (außerdem) so, dass ihn Sebastian, der als Dealer im Dienste der lokalen Unterweltgröße Mr.Black (Vinnie Jones) tätig ist, stetig stärker in seine illegalen Geschäfte mit einbezieht – bis hin zu einem Punkt, an dem er von Tristan verlangt, einen unliebsamen Konkurrenten (Kurupt) zu töten, worauf es kaum mehr keinen Ausweg für ihn zu geben scheint und die Dinge von dort aus an auch unweigerlich vollends einer unschönen Eskalation entgegenzusteuern beginnen…

Wie eingangs erwähnt, wartet „Loaded“ zwar mit keiner sonderlich originellen, wohl aber mit einer weitestgehend als „solide“ einzustufenden, gemeinsam von Pao, Large, Kyle Kramer („Window Theory“) und Newcomer S.A. Lucerne ausgearbeiteten Story auf, bei deren Ausgestaltung man überwiegend vertraute Versatzstücke (verschiedener Genres) neu aufgewärmt und mit „würzenden Zusätzen“ (á la der Einbettung in jenes reizvolle (geographische wie gesellschaftliche) Umfeld oder gen Alexandre Dumas´„Le Comte de Monte Cristo“ gerichtete Anspielungen) angereichert hat, bevor alles dann (im Rahmen der Umsetzung) fürs Publikum besonders schmackhaft arrangiert bzw. angerichtet wurde – schließlich isst das Auge ja immerzu mit, auch unabhängig dieses speziellen Mediums. Während vorrangig also die optischen Sinne angesprochen werden, sollte man den akustischen Darbietungen hingegen (in Anbetracht einer nicht gerade hohen Qualität der zu vernehmenden Dialoge) möglichst wenig genauere Aufmerksamkeit widmen – und allgemein würde ich sagen, dass man als Zuschauer sein Gehirn (angesichts der generellen Oberflächlichkeit der dargebotenen Inhalte) getrost permanent im „Standby-Modus“ belassen kann (bzw. gar sollte). Mag dieser Teil der Kritik bislang nicht unbedingt sonderlich werbewirksam für den hier im Blickpunkt stehenden Streifen klingen, kann ich an dieser Stelle allerdings bereits (gewissermaßen vorwegnehmend) vermelden, dass er alles in allem (unterm Strich betrachtet) nichtsdestotrotz ganz passabel zu unterhalten vermag, was an einer Reihe durchaus ansprechender Faktoren liegt, auf die ich im Folgenden noch genauer eingehen werde…

Der den Film eröffnende Flashback, welcher jene verhängnisvolle College-Party Tristans aufzeigt, die er damals derart zugedröhnt beiwohnte, dass er überhaupt nicht richtig mitbekam, wie Jamie keine zwei Meter von ihm entfernt an einer Überdosis krepierte, veranschaulicht einem die Hintergründe für das abschirmende Verhalten seiner Eltern deutlich. Mit Hilfe ihres Geldes und ihren Beziehungen bewahrten sie ihn vor den zu erwartenden (juristischen und sozialen) Konsequenzen, boten ihm auf diese Weise eine Chance, die er (natürlich) nicht an sich vorüberziehen ließ, und hielten ihn seither quasi in einer Art „goldener Käfig“ abgeschottet, welcher ihn beschützen sollte – primär vor sich selbst. Sogar nach sechs vergangenen Jahren sind sie weiterhin skeptisch und gewähren ihm nur einer öffentlichen Anfrage (vor anderen Gästen) nachgehend „abendlichen Ausgang“, um den Anlass des Tages mit seinen Freunden in der Stadt feiern zu können – und schnell bestätigt sich, dass Mom&Dad´s Befürchtungen beileibe nicht unbegründet waren, denn Tristan vollbringt es einfach nicht, den offenen Verlockungen zu widerstehen: Alkohol führt zu (in jenen Kreisen problemlos zugänglichen) Drogen, und diese wiederum lassen alte Empfindungen und Gewohnheiten erneut hervortreten. Ein Abenteuer mit einer süßen wie heißen Stripperin bildet (nicht nur in der Phantasie) einen netten Kontrast zu den ruhigen Fernsehabenden mit der Freundin daheim (jene verbildlichende Sequenz ist im Übrigen sehr gut gelungen) – und zudem bietet das scheinbar sorglose Dasein der Cliquenmitglieder wesentlich mehr Reize als die „spießige“, überwachte sowie nur auf eine bedeutsame Karriere ausgerichtete Existenz im Hause seiner Familie…

Okay – ich gebe zu, dass man schon etwas nachsichtig im Sinne der Glaubwürdigkeit so manch einer präsentierten Gegebenheit sein muss (Tristan´s „Rückfall“ binnen nur einer Nacht, inklusive all seiner daraus resultierenden verantwortungslosen Handlungsweisen, ist da bloß das erste von zwei bis drei inhaltlichen Elementen dieser Art), doch zumindest erhebt der Film nie den moralischen Zeigefinger in einem vordergründigen Maße, sondern verschreibt sich voll und ganz einer grundsätzlichen Entertainment-Ausrichtung, weshalb man in dieser Hinsicht zweifelsohne leichter ein Auge zudrücken kann. In einem Club rettet Tristan Sebastian vor einigen unzufriedenen „Abnehmern“ – die Gefahr der Situation und das verspürte Adrenalin im Körper verstärken seinen (in diesem Umfeld erfahrenen) Rausch, weshalb er sodann weiterhin die Nähe dieser Leute sucht, deren Lebensstil und Einstellungen ihn beträchtlich ansprechen: Das „Gangster-Milieu“ erscheint ihm aufregend – bis er die Schattenseiten aufgezeigt erhält, vornehmlich in Gestalt eines brutalen Dreifachmordes. An diesem Punkt hat er sich aber bereits viel zu tief bzw. sehr in dem von Sebastian gesponnen Netz verheddert, denn jener hat die Freundschaft auf clevere Weise ausgenutzt, um sich in eine Position zu manövrieren, aus der heraus er sowohl Brooke als auch Tristan´s Eltern manipulieren kann, denen die Veränderungen in dem Verhalten ihres Liebsten natürlich ebenfalls nicht entgangen sind. Erstere wird prompt auf die Affäre ihres Verlobten aufmerksam gemacht, und als sich Hayden zu stark in bestimmte Angelegenheiten einzumischen beginnt, schlägt man diesen kurzerhand krankenhausreif. Auf nicht allzu unvorhersehbaren Bahnen steuert alles demnach auf eine finale Konfrontation zu, welche letzten Endes sogar recht „bleihaltig“ ausfällt…

Das Skript reiht ein Klischee ans nächste und kommt im Prinzip ohne einem einzigen wahrhaft selbstschöpferischen Moment aus: In ähnlicher Form hat man so ziemlich jedes Fragment des Gebotenen, von den Charakteren bis hin zu den Abläufen und Beweggründen, an anderer Stelle (sprich: in anderen Werken) schon mehrfach zu Gesicht bekommen – oftmals besser, allerdings häufiger (teils deutlich) schlechter. Der sich (u.a.) um Schichtzugehörigkeiten und kriminelle Machenschaften rankende Plot wurde auf dem Fundament eines klassischen Rache-Motivs errichtet, welches sich erst schrittweise herauskristallisiert. Eingeholt von seiner (eigentlich unter den Teppich gekehrt gewähnten) Vergangenheit, ist Tristan´s irgendwann kaum mehr aufzuhaltender (menschlicher wie gesellschaftlicher) Abstieg relativ unterhaltsam mitzuverfolgen. Mein persönlicher Vorschlag zur Steigerung des Sehvergnügens lautet daher ganz klar: Statt (beim Sichten) ständig etwas zu hinterfragen oder wertend auf die Waagschale zu legen, sollte man der Verlaufsentfaltung entlang der eingeschlagenen Route einfach mal ihren Gang gewähren – dies geschieht nämlich derart straff, dynamisch und anregend in Szene gesetzt, dass eben diese gewählte sowie (in einem positiven Sinne) durchaus als „ablenkend“ zu bezeichnende Umsetzung so einigen potentiellen „Störfaktoren“ (wie dem Erkeimen von Langeweile) weitestgehend erfolgreich entgegenzuwirken vermag. „Eye Candy“ wohin man schaut: Von der Ausstattung (z.B. teure Autos oder modische Klamotten) über die Locations (Villen, Strandhäuser, coole Clubs etc.) bis hin zu den an und für sich „eher unschönen Dingen“ (á la Gewaltausbrüche und Drogenexzesse) – schlichtweg alles haben die Verantwortlichen äußerst stylisch ins rechte Licht gerückt, weshalb es auch nicht verwundert, dass der Streifen eine auf den ersten Blick ins Auge fallend attraktive Besetzung aufbietet…

Für die Ladies im Publikum dürften besonders die Casting-Entscheidungen der zwei Price-Sprösslinge von Interesse sein: Da der aus TV´s „Desperate Housewives“ oder „John Tucker must die!“ bekannte Jesse Metcalfe die für seinen Part erforderlichen Attribute allesamt aufweist (in erster Linie: gutes Aussehen und passable „Acting Chops“), empfand ich ihn als eine absolut zufriedenstellende Wahl für die männliche Hauptrolle, was gleichermaßen für Chace Crawford (TV´s „Gossip Girl“/„the Covenant“) als sein jüngerer Bruder Hayden gilt. Besser noch als die Damen kommen hingegen gar die Herrn der Schöpfung unter den Zuschauern auf ihre Kosten: Abgesehen davon, dass April mit einem heißen Lap-Dance ins Geschehen eingeführt wird und zu jeder Sekunde einen schlichtweg umwerfenden Anblick markiert, haucht ihr die sie verkörpernde Newcomerin Nathalie Kelley („the Fast and the Furious: Tokyo Drift“) sehr verführerisch ein angenehmes Maß an Leben ein, während die von mir (trotz ihrer Lippen-„Schönheits“-Behandlung) stets gern gesehene Monica Keena („Freddy vs. Jason“/„Left in Darkness“) fast schon zu sexy für den eher bieder angelegten Part der Brooke anmutet. Weitere hübsche Chicks gefällig? Shanna Collins („Sublime“), Mei Melançon („Pathology“), Simona Fusco („Beerfest“) und Meriah Nelson („Grindhouse“) sind ebenso mit von der Partie…

Als Tristan´s (späterer) Widersacher Sebastian leistet Co-Autor und Co-Produzent Corey Large („Chasing Ghosts“/„Deep Rescue“) auch schauspielerisch dienliche Arbeit – trotz der stereotypen Beschaffenheit der Figur funktioniert sie innerhalb des angestrebten Kontext-Rahmens prima, was definitiv seiner Darbietung mitzuverdanken ist. Als „seine Jungs“ agieren Jimmy Jean-Louis (der Haitianer aus TV´s „Heroes“) und Johnny Messner („Anacondas“) rundum überzeugend, und gerade letzterer versprüht eine Menge (bedrohliche) Energie, weshalb ich ihm mehr Screen-Time gewünscht hätte – was ebenfalls für Vinnie Jones („X-Men 3“/„the Condemned“) gilt, der als Crime-Boss gewohnt „pornös wie eine britische Bulldogge“ (sic) auftritt. Als dessen Handlanger Clive versucht sich der irritierend dunkel geschminkte Augen zur Schau tragende Lochlyn Munro („the Keeper“) an einem „typischen UK-Akzent“, was ihm übrigens eher weniger glückt, und Rapper Kurupt („Dark Blue“) tritt erfreulicherweise ab, bevor er ernsthaft zu stören beginnt. In weiteren Nebenrollen sind zudem (u.a.) die gestandenen „Fernseh-Mimen“ Erin Gray (TV´s „Buck Rogers“), John Bennet Perry (TV´s „Falcon Crest“), Parker Stevenson (TV´s „the Hardy Boys“), Drew Fuller (TV´s „Army Wives“) und gar Nicole Eggert (TV´s „Baywatch“) zu sehen – insgesamt also ein nettes Ensemble, welches für diesen Indie hier versammelt werden konnte.

Alan Pao ist zweifelsohne ein junger Filmemacher, den man im Auge behalten sollte, denn dass er sein Handwerk (als Regisseur) beherrscht, ist kaum zu verkennen – allerdings stand ihm leider bislang noch kein Skript zur Verfügung, welches ein Hinauskommen (des vorgelegten Endresultats) über die klassische „Style over Substance“-Einschätzung zuließ. Vorliegend ist er, primär auf seine klar von der modernen „MTV-Ästhetik“ beeinflussten Inszenierung bezogen, unübersehbar (erneut) als eine Art „Tony Scott´s B-Movie-Bruder im Geiste“ zu Werke gegangen, was vor allem heißt, dass die Kamera- und Editing-Arbeit überaus „flashy“ ausgefallen ist – also reich an visuellen Echos und Verzerrungen, kreativen Perspektiven, kräftigen Farbfiltern, wechselnden Abspielgeschwindigkeiten (á la regelmäßig eingefügte Slow- und Fast-Motion-Sequenzen) sowie unterlegt mit einem pulsierenden Soundtrack. Die meiste Zeit über werden diese Stilmittel der Story angepasst eingesetzt, zum Beispiel im Zuge der vielen von Drogen und/oder Adrenalin angepeitschten Momente – doch lässt sich insgesamt beileibe nicht leugnen, dass sie im Endeffekt stärker als der Inhalt an sich in Erinnerung verbleiben. Für eine Produktion mit einem nicht allzu hohen Budget sieht „Loaded“ (von der coolen Anfangs-Credits-Gestaltung bis hin zu dem auf einer Luxusyacht angesiedelten Finale) jedenfalls sehr schick aus und wurde im Prinzip genauso kompetent realisiert – ein inklusive gar kleiner Details (wie etwa den zu vernehmenden Handy-Klingeltönen) stylischer „Crime-Action-Thriller-Drama“-Cocktail, der recht anständig zu unterhalten vermag, dem es allerdings an einem originelleren wie reichhaltigeren Drehbuch gemangelt hat, um die Gesamteinschätzung spürbar über den Durchschnitt zu heben bzw. unterm Strich genau dort verorten zu können…

glatte :liquid5:


In Deutschland ist der Film bislang noch nicht erschienen - wohl allerdings bereits (u.a.) in den USA und GB (jeweils auf DVD).

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Beitrag von StS » 20.01.2009, 06:44

Platzhalter für die angekündigte Fortsetzung "Reload".

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Beitrag von freeman » 20.01.2009, 08:52

Schönes Review Stefan ... den behalte ich mal im Auge, auch um mir mal anzuschauen, ob der Metcalfe wirklich was kann, denn in Insanitarium war er verdammt cool und weit weg von dem Rache ist sexy Bullshit ...
während die von mir (trotz ihrer Lippen-„Schönheits“-Behandlung) stets gern gesehene Monica Keena
Das hat mich schon bei Left in Darkness teils massiv vom Film abgelenkt. Ich habe echt bei fast jeder Szene von ihr gedacht: Hat die schon immer so ein Schlauchboot im Gesicht oder sind die einfach überbetont ...? Da hat sich also wieder wer verschandelt ... Schade.

In diesem Sinne:
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Beitrag von Vince » 21.01.2009, 19:37

Klingt alles in allem echt nach purem Durchschnitt, beim Lesen hab ich mich irgendwie mehrfach an "Smokin Aces" erinnert gefühlt... ist ein Kandidat, den man mal mitnimmt, wenn es sich ergibt, aber darauf stürzen werd ich mich nach deiner Kritik wohl eher nicht! Auch wenn ich Vinnie Jones ja mag.
Danke dir!

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