Cold Harvest

Der Action Film der 80er, der 90er und heute.
Antworten
Benutzeravatar
freeman
Expendable
Expendable
Beiträge: 50907
Registriert: 12.12.2004, 23:43
Wohnort: Rötha

Cold Harvest

Beitrag von freeman » 12.06.2007, 20:27

Cold Harvest

Bild

Originaltitel: Cold Harvest
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 1998
Regie: Isaac Florentine
Darsteller: Gary Daniels, Bryan Genesse, Barbara Crampton, John Simon Jones, Shane Howarth, Chris Buchanan, Tony Caprari, Cecil Carter, Robert Coleman u.a.

Nachdem die Erde von einem Kometen getroffen wurde, verdunkelte sich der Himmel scheinbar für immer. Jede Form von Ordnung ging mit diesem Ereignis komplett flöten und eine unheilbare Krankheit begann unter der Weltbevölkerung zu wüten. Zumindest für die Krankheit scheint man inzwischen eine Lösung gefunden zu haben, konnte man doch sechs Träger eines Antivirus ausfindig machen und will nun versuchen, ein Gegenmittel zu entwickeln. Leider wird der Transport mit den "Heilsbringern" von dem Gangster Little Ray überfallen. Gnadenlos metzelt dieser alle Träger des Antivirus nieder, unter anderem einen Mann namens Oliver. Dessen Frau kann Rays Schergen entkommen, nicht ahnend, dass sie einen weiteren Träger des Antivirus in sich trägt, ist sie doch von Oliver schwanger. Während sie gnadenlos von Little Ray gejagt wird, tritt Olivers Bruder Roland auf den Plan. Er schlägt sich als Kopfgeldjäger durch und ist schon seit Jahr und Tag hinter Little Ray her, mit dem ihn sogar eine gemeinsame Vergangenheit verbindet. So gelangt er freilich auch zu dem Schauplatz des Gemetzels, das Little Ray angerichtet hat, und findet natürlich auch seinen toten Bruder. Kurz nachdem er diesen begraben und Rache geschworen hat, läuft ihm Olivers Frau über den Weg. Roland nimmt sie fortan unter seine Fittiche und macht sich auf zum großen Showdown mit Little Ray ...

Bild Bild

*Zack, Peng, Puff* Geräusche, die oben dargestellte Story, überkandidelte, herrlich overpacede Actioneinlagen und in Cowboymachismo erstarrte Überfiguren machen aus Cold Harvest einen lupenreinen, absolut nicht ernstzunehmenden Actioncomic vor interessanter Endzeitkulisse, die mit einigen Westernklischees angereichert wird. Dabei klaut sich der Film munter durch die Filmhistorie und mutet über große Teile wie ein Cyborgwiedergänger an: Held und Bösewicht sind seit Ewigkeiten scheinbar untrennbar miteinander verbunden, eine Frau trägt die Heilung für eine Krankheit in sich, der Held nimmt sich ihrer widerwillig an, der Bäddie verfolgt beide unablässig und am Ende kommt es zur großen Konfrontation. Das einzige, was Cold Harvest zum Cyborg fehlt, ist eben der biotechnologische Menschmaschinenansatz. Obendrein ersetzt er Albert Pyuns teilweise etwas zu überbordende Heilssymbolik und diverse religiöse Einsprengsel durch eine gehörige Dosis Westernflair wie extreme Close Ups der Gesichter der Kombattanten, Westernthemen in der wirklich tollen Filmmusik, aus der Westernzeit stammende Waffen, Schauplätze wie Saloons oder Sheriffdepartements und nicht zu leugnende modische Entleihungen bei dem amerikanischsten aller Filmgenres ... im Grunde fehlen eigentlich nur die Cowboyhüte und Pferde (die weitestgehend durch Motorräder und Strandbuggiegefährte ersetzt wurden) ...

Und dieses wilde Gemisch funktioniert absolut hervorragend! Klar, Intelligenzpreise räumt der Streifen nirgends ab, doch die wilde Ausgangssituation mit der - zugegeben - recht dünnen Storyline trägt den Film ohne weiteres und lässt eigentlich zu keiner Sekunde Langeweile aufkommen, was auch und vor allem an der straffen Actionregie von Isaac Florentine liegt. Florentine lässt nämlich in kürzesten Abständen Actioneinlagen auf den Zuschauer niedergehen und lässt sich hierbei wahrlich nicht lumpen. Das Gros machen Shoot Outs und Kickereinlagen aus. Doch auch kleinere Verfolgungsjagden und dicke Explosionen werden aufgefahren, um den actionhungrigen Zuschauer bei Laune zu halten. Die Laufzeit der Actionszenen rangiert dabei zwischen knackig kurz (die auf Coolness pur getrimmten Schusswaffenduelle) und wirklich lang ausgespielten Gemengen aus Ballereien und Kickereinlagen, in denen vor allem Gary Daniels zeigen darf, was er drauf hat.

Bild Bild

Und das ist dank eines asiatischen Choreographen einiges. Dabei bleiben die Fights selber ziemlich Wireworkfrei auf Daniels unglaubliche Körperbeherrschung beschränkt, während die Trefferwirkungen zu meterweit weggeschleuderten Kampfgegnern führen, was den Comiccharakter des Streifens nur unterstreicht. Die Choreographie ist dabei herrlich druckvoll und verdammt schnell geraten und wirkt dank der Florentinetypischen Kampfgeräusche noch einen Zacken deftiger, als sie es eigentlich ist. Der größte Respekt geht dabei an die Stuntmänner, die hier nach Treffern vom Daniels teils extrem knifflige Abflüge hinlegen, die einen mehrere Male durch die Zahnlücken zischend Luft holen lassen. Seien es spektakuläre "vom Motorrad absteig" Varianten oder Stürze aus wirklich enormen Höhen auf Kisten und Metallfässer, hier werden die Knochenstrukturen der Stuntmänner mal ordentlich entstaubt. Die Gewaltdarstellung beschränkt sich dabei Florentinetypisch auf einige wenige Gewaltspitzen wie dicke Blutfontänen an Häuserwände, harte Kopfschüsse oder eine Aufspießung. Dank der comicesken Grundstimmung und den immer wieder eingestreuten Florentinegeräuschen werden aber selbst die krassesten Einlagen immer wieder trefflich abgefedert.

Dennoch ist auch Cold Harvest freilich kein fehlerfreier Film. Mir persönlich gefällt die Optik des Streifens nicht hundertprozentig. Weniger die Präsentation durch Florentine, die ist dank dynamischer Kamerafahrten und immer wieder verblüffender Kamerawinkel in den Actionszenen erste Sahne, keine Frage, doch die Ausstattung des Streifens und sein Produktionsdesign sagen mir nicht wirklich zu. Zunächst einmal wirken die Schauplätze seltsam steril und artifiziell, so dass man permanent das Gefühl hat, der Film sei überwiegend in Studios entstanden. Und diese Anmutung scheint sich mit zunehmender Laufzeit immer mehr zu bestätigen. Einzig in den Verfolgungsjagden scheint man kurz in irgendwelche Fabrikgelände aufgebrochen zu sein, um hier ein paar Szenen zu drehen. Dies ist jetzt zwar kein Beinbruch, aber irgendwie strahlen die im Grunde grandios zugemüllten Settings (da liegt echt eine Menge Gelumpe rum) noch viel zu viel Sauberkeit aus und kontrastieren so ein wenig die Filmgrundsituation. Hier fehlt einfach etwas und hier und da wünscht man sich, Florentine hätte versucht, auch mit filmischen Stilmitteln (vielleicht eine grobkörnigere Optik/deprimierende Farbfilter) den Bildern die Sterilität/das Klinische auszutreiben. Mein zweiter Kritikpunkt bezieht sich auf die etwas zu gewollt wirkenden Figurenhintergründe. Da wird schon einmal - vollkommen losgelöst vom Film - über Liebe fabuliert, einfach weil es gerade gut zum niedlich guckenden Gary Daniels passt und auch die eine oder andere Backgroundgeschichte ist für meinen Geschmack in Bezug auf den Comicstreifen Cold Harvest zu melodramatisch. Dass im Zuge solcher Szenen, die eben nicht wirklich zur bisher aufgebauten Atmosphäre des Filmes passen, auch einige Schlenker in unfreiwillig komische Gefilde nicht ausbleiben, ist früh abzusehen und erhält eben hier und da auch seine Entsprechungen. So, wenn Gary Daniels mit dem Rücken zu einer sich waschenden Frau sitzt, sie über einen Spiegel beobachtet und zu recht schwülstiger Musik seine phallusartig gen Himmel gestreckte Waffe putzt bzw. streichelt.

Bild Bild

Abgesehen von derartigen Szenen kann man aber Gary Daniels in diesem Film keine weiteren Vorwürfe machen. Er ist kreuzsympathisch als Held wider Willen, kickt wie ein junger Gott und hat diverse Szenen abbekommen, um kampfsporttechnisch richtig zu glänzen. Zu seinem Glück sind die Szenen seines Charakters Oliver viel zu kurz, so dass es wirklich reicht, ihm in den Szenen eine Brille aufzusetzen, um ihn von dem anderen Gary Daniels Charakter Roland abzugrenzen. So funktioniert der Bruderansatz zumindest im Rahmen der filminternen Logik ganz ordentlich. Schauspielerisch muss er dabei freilich nichts reißen und das gilt unisono für den restlichen Cast, aus dem eigentlich nur noch Bryan Genesse hervorstechen kann. Der Lieblingskompagnon von Frank Zagarino gibt einen wirklich netten Bäd Ass ab und hat insbesondere mit seinem Sidekick T-Bone ein paar herrlich abseitige Momente, wurde ansonsten aber auch nur gecastet, um mit dem Gary im Showdown einen wirklich rockenden Endfight hinzulegen!

Was bleibt ist ein Over The Top Actioncomic mit herrlich druckvollen, wirklich cool choreographierten Actioneinlagen, die in schneller Folge auf den Zuschauer niedergehen und beim geneigten Actionfan eigentlich kaum Wünsche offen lassen dürften. Ein wenig mehr optischer Feinschliff und vermutlich die eine oder andere Million mehr und Cold Harvest wäre B-Filmgeschichtlich sicher mehr als "nur" ein Highlight in Gary Daniels Filmographie und ein kleiner Schritt seines Regisseurs in Richtung Regie - Hoffnung für den darbenden Actionbereich.
:liquid7:

Die deutsche DVD ist gnadenlos auf eine FSK 16 heruntergetrimmt wurden und zeigt ziemlich deutlich, dass FSK und Verleiher den Ansatz des Streifens nicht verstanden haben. Denn auch wenn der Bodycount mehr als ordentlich ist und die eine oder andere Gewalteinlage sicher nicht ganz ohne ist, wird der Film durch die Westernelemente imo genug ironisch aufgebrochen, um ihm auch uncut eine FSK 16 geben zu können. Uncut gibt es Cold Harvest in Großbritannien von dem Label Hollywood DVD.

In diesem Sinne:
freeman
Bild

Benutzeravatar
SFI
Expendable
Expendable
Beiträge: 77209
Registriert: 09.08.2004, 07:58
Wohnort: Suraya Bay
Kontaktdaten:

Beitrag von SFI » 12.06.2007, 20:31

Hast du etwa die UK? Die gibts nämlich bei amazon schon lange net mehr...ich will den nämlich auch endlich mal sehen!

Benutzeravatar
freeman
Expendable
Expendable
Beiträge: 50907
Registriert: 12.12.2004, 23:43
Wohnort: Rötha

Beitrag von freeman » 12.06.2007, 20:51

Jupp, hab die ganz abenteuerlich bekommen! Bei Amazon Marketplace (Deutschland) geschaut nach Cold Harvest. Kam nur die Cutscheiße. Hab ich da mal in alle Angebote reingeschnarcht und da wollte die echt einer für nen 5er loswerden. Die hat er von mir bekommen ... War also irgendwie schon um alle Ecken.

In diesem Sinne:
freeman
Bild

Benutzeravatar
Joker6686
Action Fan
Action Fan
Beiträge: 3346
Registriert: 19.02.2006, 13:24
Wohnort: Dortmund

Beitrag von Joker6686 » 12.06.2007, 20:53

Sehr schönes Review. Ich kenne ja bisher nur die Tele5 Fassung :lol: Naja reizt mich schon, aber wie Liquid schon sagte, die RC1 is ja irgendwie nich mehr uptodate und daher irgendwann nicht mehr drum gekümmert, im Florentine Wahn wird der sicherlich auch irgendwann nochmal Uncut bei uns kommen.

Benutzeravatar
freeman
Expendable
Expendable
Beiträge: 50907
Registriert: 12.12.2004, 23:43
Wohnort: Rötha

Beitrag von freeman » 12.06.2007, 20:55

Das Ding ist, dass bei Filmundo auch eine FSK 18 DVD von dem Film verkauft wird. Eben selbes Label wie der Cutmüll und es steht dran: FSK 18. Leider finde ich dahingehend nirgends Eintragungen, ob das nun nen Fake ist, um die Cutscheiße loszuwerden oder ob es doch irgendeine uncut FSK 18 gibt ... man müsste theoretisch das Risiko mal eingehen ...

In diesem Sinne:
freeman
Bild

Benutzeravatar
Joker6686
Action Fan
Action Fan
Beiträge: 3346
Registriert: 19.02.2006, 13:24
Wohnort: Dortmund

Beitrag von Joker6686 » 12.06.2007, 20:57

freeman hat geschrieben:Das Ding ist, dass bei Filmundo auch eine FSK 18 DVD von dem Film verkauft wird. Eben selbes Label wie der Cutmüll und es steht dran: FSK 18. Leider finde ich dahingehend nirgends Eintragungen, ob das nun nen Fake ist, um die Cutscheiße loszuwerden oder ob es doch irgendeine uncut FSK 18 gibt ... man müsste theoretisch das Risiko mal eingehen ...

In diesem Sinne:
freeman
Ich tippe mal ganz stark auf Bootleg! Wobei sich DAS rumgesprochen hätte, gibt ja ne riesige Fangemeinschaft wenn es um nicht veröffentlichte Actionbretter handelt. Gerade die Florentine Streifen kommen ja überall sehr gut weg, so dass irgendeiner den wenn in der OFDB eingetragen hätte. Ich mach mich mal schlau :wink:

Benutzeravatar
Joker6686
Action Fan
Action Fan
Beiträge: 3346
Registriert: 19.02.2006, 13:24
Wohnort: Dortmund

Beitrag von Joker6686 » 12.06.2007, 21:02

Hab mich schlau gemacht, ist die FSK 18 von Madison Home Video, also selbes Label welche auch die FSK 16 vertreibt. Die 18er DVD ist indiziert, aber nicht uncut. Sie ist anscheinend genauso cut wie das damalige Video. Und das soll auch noch ordentlich Federn gelassen haben. Also weder Bootleg noch Uncut. Finger weg ;)

Benutzeravatar
freeman
Expendable
Expendable
Beiträge: 50907
Registriert: 12.12.2004, 23:43
Wohnort: Rötha

Beitrag von freeman » 12.06.2007, 21:08

Ein Hoch auf Deutschland ;-)

In diesem Sinne:
freeman
Bild

Benutzeravatar
kami
Action Fan
Action Fan
Beiträge: 4713
Registriert: 10.06.2006, 17:39
Wohnort: Leipzig

Beitrag von kami » 13.06.2007, 07:56

COLD HARVEST ist wirklich ein feines Filmchen, welches der Freeman hier äquivalent gewürdigt hat. Die Action rockt, die Inszenierung ist straff, die Optik gut, der Ausstattung sieht man allerdings das schmale Budget an. Dafür rockt Steve Edwards´Score. Ich würde mit etwas Auge zudrücken vielleicht sogar 8 Punkte vergeben, einfach, um den Unterschied zu anderen netten B-Actionern, die aber nicht in dieser inszenatorischen Liga spielen, zu verdeutlichen.
Die RC1-DVD hat übrigens ein wirklich gestochen scharfes Bild und einen recht fetten DD2.0-Ton.

Benutzeravatar
C4rter
Action Prolet
Action Prolet
Beiträge: 1244
Registriert: 13.05.2008, 07:51

Beitrag von C4rter » 13.02.2010, 11:49

1998 hat Isaac Florentine einen Endzeit-Action-Western mit Gary Daniels in der Hauptrolle abgedreht. Das Teil hört auf den Namen "Cold Harvest" und ist eine launig inszenierte Prügel-Baller-Nummer.
Die Sets sehen zwar meist nach großem Studio aus, können aber trotzdem eine ordentliche Endzeitstimmung verbreiten, da die Studio-Atmosphäre kaum auffällt. Vieles ist ohnehin auch draußen gedreht worden.
Gary Daniels spielt die Rolle des wortkargen Einzelgänger-Kopfgeldjägers sehr gut. Er prügelt und ballert sich durch allerhand feine Action-Szenen, in denen immer ein Hauch Westernstimmung aufkommt. Setdeko und Kostüme sowie Teile des Soundtracks würden auch locker in einen Neo-Western passen. Durch Florentines gelungene Kamera und Regiearbeit wird das Geschehen auch wieder ordentlich in Szene gesetzt und jede Action-Szene kann voll überzeugen.
Der Gegenspieler von Daniels, Bryan Genesse, verdient ebenfalls eine Erwähnung. Fies und sarkastisch geht er zu Werke und gibt einfach einen feinen Bad-Boy. Gute Arbeit.
Die Story ist recht einfach gehalten, erinnert ein wenig an den Jahre später erschienenen "Children of Men", aber hält die Actionszenen gut zusammen. Action-Fans kommen ganz auf ihre Kosten.
Alle Deutschen DVDs sind gekürzt, also zur UK-DVD greifen!

:liquid7:

Benutzeravatar
McClane
Action Experte
Action Experte
Beiträge: 6133
Registriert: 07.10.2007, 15:02

Beitrag von McClane » 14.02.2010, 11:03

Ich mag den auch, gutes frühes Werk von Florentine, wobei ich allerdings der Meinung bin, dass der Mann erst danach zu Hochform aufgelaufen ist. Der hier hat trotz des sichtbar kleinen Budgets ein echt stimmiges Endzeit-Western-Flair (inklusive netter "Für eine Handvoll Dollar"-Anspielung) und wunderbar choreographierte Fights im gewohnten Florentinestil. Mit der Geschichte ist es dagegen nicht so weit her, aber Florentine spult die recht zügig runter; nur die eine oder andere Wartezeit zwischen den Actionszenen ist dann etwas zu lang. Ein guter Florentine, für Nu Image definitiv Topklasse.

Knappe :liquid7:
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]

Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast