Filmtagebuch: Sir Jay
Moderator: SFI
Also net mal da. Ich hab Ende 1999 mit Glück einen Billigplayer im Ausverkauf für 450 DM bekommen. Man war ich da stolz, der konnte net mal CDR.
Die letzte Wahl - Vom Ende des politischen Urteils
„Fate: Protects fools, little children and ships named Enterprise.“
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Ich hab meinen ersten Player 98 für 350 im Kaufhof bekommen

"And shepherds we shall be, for Thee, my Lord, for Thee. Power hath descended forth from
Thy hand.That our feet may swiftly carry out Thy command. So we shall flow a river forth
to Thee, and teeming with souls shall it ever be. In nomine Patri Et Filii.Spiritus Sancti"
Mein erster Player war von Medion (Aldi) , das war der erste der damals 399 DM gekostet. Der ist noch heute bei mir im Einsatz - als Ersatz & Code 1 Player.
Der Deutsche Satz in "Shining" war übrigens:
"Was Du heute kannst besorgen verschiebe nicht auf Morgen"
In den anderen Sprachen sind die Sätze ungefähr ähnlich
Weil er , wie schon gesagt , zu einem ungünstigen Zeitpunkt verstorben ist. Hätte er die Markteinführung von Heimkino & 16:9 TV Geräten mitbekommen er hätte sicherlich auch wieder im Breitwandformat gedreht & nicht wie bei ihm üblich 1:1,33warum hat er sich denn bloß nichg auch um ausländische dvd fassungen gekümmert? sehr inkonsequent -_-
Der Deutsche Satz in "Shining" war übrigens:
"Was Du heute kannst besorgen verschiebe nicht auf Morgen"
In den anderen Sprachen sind die Sätze ungefähr ähnlich
Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note
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Inception
Sehr nett. Auch wenn ich irgendwie ein ganz klein wenig enttäuscht bin, da ich mir die Traumsequenzen doch irgendwie etwas surrealer vorgestellt habe; bei Nolan bleibt aber auch solch eine Fantasiewelt verhältnismäßig "trocken", auch wenn das, was dort abgeht, durch aus von Qualität ist und mit spektakulär in Szene Gesetzten Ideen punkten kann, wie etwa die Kämpfe mit wechselnder Schwerkraft. Gelegentlich hatte ich aber auch irgendwie das Gefühl, als hätte diese und jene Actionszene nochmal einen extra Kick gut vertragen können, manchmal wirkte auch der Schnitt etwas zu hektisch, aber das sind nur Schönheitsfehler, während handlungstechnisch zwar gut erzählt wird, und nicht allzu viel vorgekaut wird; doch einige Details sind mir dann irgendwie doch entgangen, womit ich einige entscheidende szenen nicht ganz nachvollziehen konnte.
Ich persönlich hätte mir ehrlich gesagt die "verstorbene Frau" noch etwas psychopatischer und bedrohlicher gewünscht, wie sich im Film zumindest ganz kleine Ansätze davon zeigten. Sie als eine Art "Pyramid Head" durch den Film schlendern zu sehen, wäre schon ne feine Sache gewesen, außerdem habe ich aus irgendeinem Grund Mark Wahlberg in dem Film vermisst. Ich glaube einer der Nebendarsteller hatte Ähnlichkeit mit ihm, und dachte mir, dass der Wahlberg in einer der Rollen sehr gut aufgehoben wäre, wenn nicht sogar an Stelle von DiCaprio, der zwar solide gut spielt, auf mich aber nicht als die beste Wahl für die Rolle wirkt.
Naja trotzdem sehr unterhaltsam und spannend :)
,5
Sehr nett. Auch wenn ich irgendwie ein ganz klein wenig enttäuscht bin, da ich mir die Traumsequenzen doch irgendwie etwas surrealer vorgestellt habe; bei Nolan bleibt aber auch solch eine Fantasiewelt verhältnismäßig "trocken", auch wenn das, was dort abgeht, durch aus von Qualität ist und mit spektakulär in Szene Gesetzten Ideen punkten kann, wie etwa die Kämpfe mit wechselnder Schwerkraft. Gelegentlich hatte ich aber auch irgendwie das Gefühl, als hätte diese und jene Actionszene nochmal einen extra Kick gut vertragen können, manchmal wirkte auch der Schnitt etwas zu hektisch, aber das sind nur Schönheitsfehler, während handlungstechnisch zwar gut erzählt wird, und nicht allzu viel vorgekaut wird; doch einige Details sind mir dann irgendwie doch entgangen, womit ich einige entscheidende szenen nicht ganz nachvollziehen konnte.
Ich persönlich hätte mir ehrlich gesagt die "verstorbene Frau" noch etwas psychopatischer und bedrohlicher gewünscht, wie sich im Film zumindest ganz kleine Ansätze davon zeigten. Sie als eine Art "Pyramid Head" durch den Film schlendern zu sehen, wäre schon ne feine Sache gewesen, außerdem habe ich aus irgendeinem Grund Mark Wahlberg in dem Film vermisst. Ich glaube einer der Nebendarsteller hatte Ähnlichkeit mit ihm, und dachte mir, dass der Wahlberg in einer der Rollen sehr gut aufgehoben wäre, wenn nicht sogar an Stelle von DiCaprio, der zwar solide gut spielt, auf mich aber nicht als die beste Wahl für die Rolle wirkt.
Naja trotzdem sehr unterhaltsam und spannend :)
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Amadeus
uff, ganz schön langer Brocken; und als nicht-kenner historischer Niederschriften um den Charakter und Werdegang von Wolfgang Amadeus Mozart muss ich schlicht und einfach das fressen, was mir der Film bietet.
Unabhängig von geschichtlicher Korrektheit, die wie ich nachträglich erfahren habe, nicht immer gegeben war, gelang dem Film der Spagat zwischen Komik und Tragik äußerst gut, und drückte mit der peinlichen Lache des Hauptdarstellers dem Film eine persönliche Note auf (auch hier weiß ich nicht, in wie weit das geschichtlich korrekt ist lol).
Eigentlich ist handlungstechnisch zusammenfassend nicht viel wiederzugeben; man sieht eben, wie Salieri ständig mit Neid und Faszination gleichzeitig Mozart heimlich begleitet und beschattet, wärhend Mozart ständig am Arbeiten, dirigieren und albern ist, wenn er sich mal nicht mit Geldsorgen rum zu plagen hat. Und doch wirken die knappen 3 Stunden nicht unnötig, da der Werdegang hervorragend erzählt wird, und mit der musikalischen Begleitung den Film als Gesamtkunstwerk groß werden lässt. Sowohl handwerklich als auch künstlerisch äußerst gut gelungen, doch die Begeisterung meinerseits für solch einen Film ist zunächst ausgeblieben, doch evtl ist in zukunft doch noch platz nach oben.

Marked for Death
Bin mal am Seagal Filme nachholen; ich glaube das ist erst mein dritter Seagal, und auch hier kam mir die Martial Arts etwas zu kurz; irgendwie wurde Seagals Talent nicht so richtig ausgenutzt, und die Choreographie ist nicht ganz so spektakulär wie sie hätte sein können. Am Ende gab es mal einen längeren Schlagabtausch, doch das erlangt nicht annähernd die Dimension eines Jackie Chan Fights. Klar ist das Seagals Stil kurzen Prozess zu machen, aber...ach da gibt es nichts objektives einzuwerfen, es fehlt mir einfach etwas bei den kämpfen ;) Ansonsten gibt es nette Ballereien, und Stunts, andererseits, geht mir seit einiger Zeit diese selbstzweckhafte Brutalität sehr auf den Senkel. Knochenbrechen geht noch, aber mit abgetrennten köpfen, eingedrückten Augen, durchgespießten Kehlen kann ich irgendwie nichts mehr anfangen, das schockt nicht mehr, das nervt nur noch. War zwar zu der Zeit üblich aber...auch hier kann ich nichts objektives einwerfen, es nervt mich einfach
Dann gibts noch ein Drehbuch, dass gerne einige Fragen aufwirft, und dazu noch einen Seagal, der selten dämlich in eine Falle hineinfährt und nicht früh genug checkt wegzufahren bzw auszusteigen.
Ich vergebe meine Seagal Standard note
mit Tendenz nach unten
uff, ganz schön langer Brocken; und als nicht-kenner historischer Niederschriften um den Charakter und Werdegang von Wolfgang Amadeus Mozart muss ich schlicht und einfach das fressen, was mir der Film bietet.
Unabhängig von geschichtlicher Korrektheit, die wie ich nachträglich erfahren habe, nicht immer gegeben war, gelang dem Film der Spagat zwischen Komik und Tragik äußerst gut, und drückte mit der peinlichen Lache des Hauptdarstellers dem Film eine persönliche Note auf (auch hier weiß ich nicht, in wie weit das geschichtlich korrekt ist lol).
Eigentlich ist handlungstechnisch zusammenfassend nicht viel wiederzugeben; man sieht eben, wie Salieri ständig mit Neid und Faszination gleichzeitig Mozart heimlich begleitet und beschattet, wärhend Mozart ständig am Arbeiten, dirigieren und albern ist, wenn er sich mal nicht mit Geldsorgen rum zu plagen hat. Und doch wirken die knappen 3 Stunden nicht unnötig, da der Werdegang hervorragend erzählt wird, und mit der musikalischen Begleitung den Film als Gesamtkunstwerk groß werden lässt. Sowohl handwerklich als auch künstlerisch äußerst gut gelungen, doch die Begeisterung meinerseits für solch einen Film ist zunächst ausgeblieben, doch evtl ist in zukunft doch noch platz nach oben.
Marked for Death
Bin mal am Seagal Filme nachholen; ich glaube das ist erst mein dritter Seagal, und auch hier kam mir die Martial Arts etwas zu kurz; irgendwie wurde Seagals Talent nicht so richtig ausgenutzt, und die Choreographie ist nicht ganz so spektakulär wie sie hätte sein können. Am Ende gab es mal einen längeren Schlagabtausch, doch das erlangt nicht annähernd die Dimension eines Jackie Chan Fights. Klar ist das Seagals Stil kurzen Prozess zu machen, aber...ach da gibt es nichts objektives einzuwerfen, es fehlt mir einfach etwas bei den kämpfen ;) Ansonsten gibt es nette Ballereien, und Stunts, andererseits, geht mir seit einiger Zeit diese selbstzweckhafte Brutalität sehr auf den Senkel. Knochenbrechen geht noch, aber mit abgetrennten köpfen, eingedrückten Augen, durchgespießten Kehlen kann ich irgendwie nichts mehr anfangen, das schockt nicht mehr, das nervt nur noch. War zwar zu der Zeit üblich aber...auch hier kann ich nichts objektives einwerfen, es nervt mich einfach
Dann gibts noch ein Drehbuch, dass gerne einige Fragen aufwirft, und dazu noch einen Seagal, der selten dämlich in eine Falle hineinfährt und nicht früh genug checkt wegzufahren bzw auszusteigen.
Ich vergebe meine Seagal Standard note
mit Tendenz nach unten- Sir Jay
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waltz with Bashir
Ein Animationsfilm im stylishen Cell Shading Look, der die Geschichte eines Ex-Kriegs Veteranen erzählt, der sich stück für Stück an seine aktive Zeit im Lebanon Krieg erinnern möchte. Hier und dort gibt es schockierende Bilder, teilweise untermalt mit flipper Party Musik, die sich jedoch textlich auf die traurigen Schattenseiten
jeden Soldaten beziehen, und gleichzeitig gezeigt wird, wie jene bei ihrne Einsätzen Mist bauen und Unschuldige in den Tod ziehen. Die Bilder sind großartig, das Erzählstil wechselnd zwischen eben jenen traurig ironischen Szenen und schlicht trockenen Erzählungen.

Ein Animationsfilm im stylishen Cell Shading Look, der die Geschichte eines Ex-Kriegs Veteranen erzählt, der sich stück für Stück an seine aktive Zeit im Lebanon Krieg erinnern möchte. Hier und dort gibt es schockierende Bilder, teilweise untermalt mit flipper Party Musik, die sich jedoch textlich auf die traurigen Schattenseiten
jeden Soldaten beziehen, und gleichzeitig gezeigt wird, wie jene bei ihrne Einsätzen Mist bauen und Unschuldige in den Tod ziehen. Die Bilder sind großartig, das Erzählstil wechselnd zwischen eben jenen traurig ironischen Szenen und schlicht trockenen Erzählungen.

- Sir Jay
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Lost Highway
hatte ich zwar schon seit verdammt langer Zeit bei mir rum stehen, konnte mich aber noch nicht dazu motivieren, den zu gucken. Als ich gestern endlich Silent Hill 2 in Angriff genommen hatte, wollte ich mir dann doch auch gleich mal die vermeintlichen Einflüsse auf das Spiel geben, wo ich doch ohnehin schon mal langsam meine ganzen Lynch Lücken schließen wollte.
Und am Anfang war es wirklich noch gut, die Schockmomente haben gesessen, und es entstand eine durchaus ziemlich bedrückende und leicht verstörrende Atmosphäre; auch die Sache mit den Videobändern, die von Zeit zu Zeit geschickt wurden war klasse, doch dann kommt schon recht früh die Storywendung, wo viel geknutscht aber nicht viel handlungsrelevantes geschieht. Hier und da gibt es dann mal wieder ein paar abgefuckte Szenen, doch die Richtung die der Film handlungstechnisch einschlägt und mal wieder jede Menge Fragen aufkommen lässt, war für mich nicht sehr befriedigned. Der Film hat am Anfang mehr versprochen, als bis er dann tatsächlich bis zum Ende hin halten konnte. Lediglich der Soundtrack konnte (bis auf die Rammstein Nummer) überzeugen. "The Perfect Drug" konnte ich aber irgendwie im ganzen Film nicht wirklich identifizieren. Und was ist das für ein Song zu Beginn im Intro?

hatte ich zwar schon seit verdammt langer Zeit bei mir rum stehen, konnte mich aber noch nicht dazu motivieren, den zu gucken. Als ich gestern endlich Silent Hill 2 in Angriff genommen hatte, wollte ich mir dann doch auch gleich mal die vermeintlichen Einflüsse auf das Spiel geben, wo ich doch ohnehin schon mal langsam meine ganzen Lynch Lücken schließen wollte.
Und am Anfang war es wirklich noch gut, die Schockmomente haben gesessen, und es entstand eine durchaus ziemlich bedrückende und leicht verstörrende Atmosphäre; auch die Sache mit den Videobändern, die von Zeit zu Zeit geschickt wurden war klasse, doch dann kommt schon recht früh die Storywendung, wo viel geknutscht aber nicht viel handlungsrelevantes geschieht. Hier und da gibt es dann mal wieder ein paar abgefuckte Szenen, doch die Richtung die der Film handlungstechnisch einschlägt und mal wieder jede Menge Fragen aufkommen lässt, war für mich nicht sehr befriedigned. Der Film hat am Anfang mehr versprochen, als bis er dann tatsächlich bis zum Ende hin halten konnte. Lediglich der Soundtrack konnte (bis auf die Rammstein Nummer) überzeugen. "The Perfect Drug" konnte ich aber irgendwie im ganzen Film nicht wirklich identifizieren. Und was ist das für ein Song zu Beginn im Intro?

hab mich jetzt zwei mal ran gewagt, und mir eine einigermassen funktionierende auslegung ausgedacht. Meiner ansicht nach ist in diesem Film nur etwas eindeutig. Und da dass das Ende ist, wird es echt schwirig in diesem Labyrinth durchzublicken.
Der Song hat mich übrigens auch gleich gepackt:
David Bowie - I'm Deranged
Einer der geilsten Intros der Filmgeschichte. Leider kann das der Film nicht bestätigen (bis auf den Anfang).
Der Song hat mich übrigens auch gleich gepackt:
David Bowie - I'm Deranged
Einer der geilsten Intros der Filmgeschichte. Leider kann das der Film nicht bestätigen (bis auf den Anfang).
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So sind die Schweizer halt, überall müssen die ihren Käse hin spamen ;)Sir Jay hat geschrieben:was spamst du hier mein Tagebuch so zu?_?

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Gestern abend, habe ich mi mal wieder schön Face Off zu gemüte geführt. Da ich den Film persönlich noch nicht SO oft gesehen habe, und die Letzte Sichtung jetzt bestimmt auch wieder 4 Jahre her ist, ist mir erst gestern aufgefallen, zu welch auffallend (manchmal sogar albern und nervigem) Overacting sowohl Travolta, als auch Cage neigen. Hatte zwar irgendwie was, aber manchmal nervte es auch und wirkte unfreiwillig komisch, vor allem in den dramatischen Heulszenen.
Naja trotzdem
doch dann, im Anschluss kam ein Film, der mich mit seinem ersten gesprochenen Satz "leck mir meine Eier" irgendwie vom wegzappen bewahren konnte. Bully heißt der Film und machte zu Beginn noch den Eindruck, als sei das ein dümmlicher Party-Teenie Film der Marke American Pie, nur eben mit viel mehr Fäkalhumor und Gossensprache. Die Darstellung der Sexszenen war nicht ganz so explizit wie in einem "Ken Park" oder "Die träumer", aber dennoch war klar, dass hier eine etwas andere Stimmung angepeilt wurde.
Schnell macht der Film eine Wendung, und geht richtung Mordplanung. Was dabei gestört hat waren so ziemlich alle Charaktere. Strohdoof und bar jeder geistigen Reife sehen sie in der Ermordung des bösen Nachbarjungen die einzige Lösung, für das zukünftige Wohlergehen aller, und das, obwohl sich diesem Coup Kids anschließen, die den von Nick Stahl dargestellten "bösen Buben" nicht einmal kennen.
Überhaupt agieren die Charakte inklusive auch der jeweiligen Eltern nicht wirklich nachvollziehbar, ohne einen Hauch von Menschlichkeit zu zeigen, wie man es in bestimmten Situationen erwartet hätte.
Da platz die Polizei in die Wohnung, mit gezogenen Waffen, und überrollt damit quasi die im Wohnzimmer sitzenden Eltern; greifen sich den Sohn aus dessen Zimmer, und führen ihn mit handschellen ab, während die Eltern dieser Szene nicht mehr beachtung schenken, als nur mal am Sofa sitzend den Kopf nach ihm drehen, als wolle er nur gearde ins Kino ausgehen. Das ist absolute Scheiße, was hier an Charakteren geboten wird. Lediglich die Endszene, die über das Schicksal aller Charaktere entscheidet war einigermaßen stark.

Naja trotzdem
doch dann, im Anschluss kam ein Film, der mich mit seinem ersten gesprochenen Satz "leck mir meine Eier" irgendwie vom wegzappen bewahren konnte. Bully heißt der Film und machte zu Beginn noch den Eindruck, als sei das ein dümmlicher Party-Teenie Film der Marke American Pie, nur eben mit viel mehr Fäkalhumor und Gossensprache. Die Darstellung der Sexszenen war nicht ganz so explizit wie in einem "Ken Park" oder "Die träumer", aber dennoch war klar, dass hier eine etwas andere Stimmung angepeilt wurde.
Schnell macht der Film eine Wendung, und geht richtung Mordplanung. Was dabei gestört hat waren so ziemlich alle Charaktere. Strohdoof und bar jeder geistigen Reife sehen sie in der Ermordung des bösen Nachbarjungen die einzige Lösung, für das zukünftige Wohlergehen aller, und das, obwohl sich diesem Coup Kids anschließen, die den von Nick Stahl dargestellten "bösen Buben" nicht einmal kennen.
Überhaupt agieren die Charakte inklusive auch der jeweiligen Eltern nicht wirklich nachvollziehbar, ohne einen Hauch von Menschlichkeit zu zeigen, wie man es in bestimmten Situationen erwartet hätte.
Da platz die Polizei in die Wohnung, mit gezogenen Waffen, und überrollt damit quasi die im Wohnzimmer sitzenden Eltern; greifen sich den Sohn aus dessen Zimmer, und führen ihn mit handschellen ab, während die Eltern dieser Szene nicht mehr beachtung schenken, als nur mal am Sofa sitzend den Kopf nach ihm drehen, als wolle er nur gearde ins Kino ausgehen. Das ist absolute Scheiße, was hier an Charakteren geboten wird. Lediglich die Endszene, die über das Schicksal aller Charaktere entscheidet war einigermaßen stark.
"Bully" halte ich für einen der besseren Larry Clarke Filme.
Hab sogar "früher mal" eine Kritik dazu geschrieben...
http://www.ofdb.de/review/10632,115224,Bully
Hab sogar "früher mal" eine Kritik dazu geschrieben...
http://www.ofdb.de/review/10632,115224,Bully
- Sir Jay
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Red Heat
Hab ja schon im entsprechenden Thread meinen Senft dazugegeben. Überraschend Actionarm, aber als Buddymovie doch sehr unterhaltsam.
,5
36 Kammer der Shaolin
Jawohl, SO muss trainiert werden!!

Die Maske des Zorro
Ich stehe auf diese "alter Held gibt Titel an jungen Rebell ab", deswegen ziehe ich auch ein Batman Beyond einem normalen Bruce Wayne Batman vor
Ab und zu wurde es etwas zu slapstickhaft, doch insgesamt sehr unterhaltsam und actionreich!

Bad Company
Nicht ganz so unterhaltsam wie es hätte sein sollen. Viele dämliche Szenen, Logikfehler, sowie nervendes Klischeegetue.
Die Autoverfolgungsjagd über die Wiese fand ich ziemlich gelungen, aber das Ende hat mich dann doch wieder eher kalt gelassen, also habe ich auf MTV zu Bully Beatdown gezappt

Hab ja schon im entsprechenden Thread meinen Senft dazugegeben. Überraschend Actionarm, aber als Buddymovie doch sehr unterhaltsam.
,536 Kammer der Shaolin
Jawohl, SO muss trainiert werden!!
Die Maske des Zorro
Ich stehe auf diese "alter Held gibt Titel an jungen Rebell ab", deswegen ziehe ich auch ein Batman Beyond einem normalen Bruce Wayne Batman vor
Ab und zu wurde es etwas zu slapstickhaft, doch insgesamt sehr unterhaltsam und actionreich!
Bad Company
Nicht ganz so unterhaltsam wie es hätte sein sollen. Viele dämliche Szenen, Logikfehler, sowie nervendes Klischeegetue.
Die Autoverfolgungsjagd über die Wiese fand ich ziemlich gelungen, aber das Ende hat mich dann doch wieder eher kalt gelassen, also habe ich auf MTV zu Bully Beatdown gezappt
- Sir Jay
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8 Blickwinkel
Ich liebe verschiedene Perspektiven auf dasselbe Ereignis, aber beim besten Willen konnte ich nicht allem folgen, und hab bei einigen Figuren nicht so recht gecheckt, wer nur auf welcher Seite ist und warum verdammt noch mal was macht. Ansonsten solide unterhaltsam.

Vier Brüder
Ich mag Wahlberg und größtenteils ist der Film auch sehr unterhaltsam; aber in gewissermaßen ist mir diese Art von Film mit ihren Antihelden irgendwie auch nicht ganz sympathisch; ein wenig ein zwiespältiges Vergnügen...
,5
Ich liebe verschiedene Perspektiven auf dasselbe Ereignis, aber beim besten Willen konnte ich nicht allem folgen, und hab bei einigen Figuren nicht so recht gecheckt, wer nur auf welcher Seite ist und warum verdammt noch mal was macht. Ansonsten solide unterhaltsam.

Vier Brüder
Ich mag Wahlberg und größtenteils ist der Film auch sehr unterhaltsam; aber in gewissermaßen ist mir diese Art von Film mit ihren Antihelden irgendwie auch nicht ganz sympathisch; ein wenig ein zwiespältiges Vergnügen...
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LadyC
so gings mir am ende...als der ständig seinen bruder zurück haben will udn ich net ma mitgeschnitten hab wer der bruder denn gewesen ist...zu meiner verteidigung, ich war zwischendruch am kochen und hab glaub den 2. oder 3. blickwinkel von der tussi net mitgekriegt.Sir Jay hat geschrieben:8 Blickwinkel
Ich liebe verschiedene Perspektiven auf dasselbe Ereignis, aber beim besten Willen konnte ich nicht allem folgen, und hab bei einigen Figuren nicht so recht gecheckt, wer nur auf welcher Seite ist und warum verdammt noch mal was macht.
und wenn du so verschiedene sachen aufs selbe ereignis magst (wie ich) dann doch mal rotkäppchen verschwörung gucken ;)
- Sir Jay
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The Abyss
Puh den hatte ich ganz schwach von einer uralten Pro7 Fassung in Erinnerung; nach dem heutigen Re-Watch und den gesammelten Filmerfahrungen der letzten Jahre würde ich tatsächlich sagen, dass das hier Camerons künstlerisch und erzählerisch gesehen reifstes und bestes Werk ist. Einzelne Szenen so wie die durchgehend beklemmende Atmosphäre, die ganz besonders in der Solo-Aufklärungsszene wirkt erinnerten stark an Kubricks 2001 Odysee. Dies wird durch das milde Erzähltempo und der verhältnismäßig sich zurückhaltenden Action noch unterstrichen.
Das Zusammenspiel dieser Szenen die das Gefühl von Isolation deutlich machen, dem spärlichen Einsatz von Musik sowie den ab und an auftauchenden außerirdischen in ihrem höchst eigenen einzigartigen Look; das alles zeigt, das Cameron hier starke künstlerische Ambitionen hatte. Einfach nur wunderbar sich das anzusehen. Trotz milden Erzähltempos unglaublich spannend und zugleich faszinierend.
Dazu wird auch noch ausnahmsweise mal eine Liebesgeschichte überzeugend und ohne jeden Kitsch erzählt. Das kommt selten vor, und ist in etwa das absolute Gegenteil von der späteren Cameronschen Schmonzette zwischen Jack und Rose. Das musste einfach mal gesagt werden, deswegen war die Abyss wohl auch nicht so erfolgreich wie Titanic. Cameron war schon immer mehr als nur ein guter Handwerker, hier kann er aber über Aliens oder Terminator hinaus weitaus mehr Regiestärken zum Vorschein bringen, auf die er in seinen späteren Filmen leider nie wieder zurückgriff.
Der sperrigste und actionärmste James Cameron Film und damit auch eben irgendwie sein reifstes und ehrlichstes Werk; der Kubrick unter den Cameron Filmen!!

Puh den hatte ich ganz schwach von einer uralten Pro7 Fassung in Erinnerung; nach dem heutigen Re-Watch und den gesammelten Filmerfahrungen der letzten Jahre würde ich tatsächlich sagen, dass das hier Camerons künstlerisch und erzählerisch gesehen reifstes und bestes Werk ist. Einzelne Szenen so wie die durchgehend beklemmende Atmosphäre, die ganz besonders in der Solo-Aufklärungsszene wirkt erinnerten stark an Kubricks 2001 Odysee. Dies wird durch das milde Erzähltempo und der verhältnismäßig sich zurückhaltenden Action noch unterstrichen.
Das Zusammenspiel dieser Szenen die das Gefühl von Isolation deutlich machen, dem spärlichen Einsatz von Musik sowie den ab und an auftauchenden außerirdischen in ihrem höchst eigenen einzigartigen Look; das alles zeigt, das Cameron hier starke künstlerische Ambitionen hatte. Einfach nur wunderbar sich das anzusehen. Trotz milden Erzähltempos unglaublich spannend und zugleich faszinierend.
Dazu wird auch noch ausnahmsweise mal eine Liebesgeschichte überzeugend und ohne jeden Kitsch erzählt. Das kommt selten vor, und ist in etwa das absolute Gegenteil von der späteren Cameronschen Schmonzette zwischen Jack und Rose. Das musste einfach mal gesagt werden, deswegen war die Abyss wohl auch nicht so erfolgreich wie Titanic. Cameron war schon immer mehr als nur ein guter Handwerker, hier kann er aber über Aliens oder Terminator hinaus weitaus mehr Regiestärken zum Vorschein bringen, auf die er in seinen späteren Filmen leider nie wieder zurückgriff.
Der sperrigste und actionärmste James Cameron Film und damit auch eben irgendwie sein reifstes und ehrlichstes Werk; der Kubrick unter den Cameron Filmen!!
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Ja werde ich machen, vor allem die 2001 Anleihen werden mir gefallen. Komischerweise dachte ich all die Jahre, das wäre so eine Doku. 
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