Filmtagebuch: LivingDead
Moderator: SFI
Jo, es war "Transformers"... ein Schlag in die Fresse eines jeden Zuschauers, denn Bays Film hat ja echt Maßstäbe gesetzt, was die Effekte angeht.
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]
Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]
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Jo, also schon nach den ersten Filmminuten saß ich auch nur sofreeman hat geschrieben:Der Ninja hat mir bei der zweiten Sichtung sogar noch nen Stückerl besser gefallen, als beim Kinobesuch und irgendwie bin ich immer nochdass der trotz Überzogenheit und Künstlichkeit mit den Härten bei uns so unproblematisch durch die FSK rutschte ...
Und zu den Weitz Effekten im Twilight Movie: Der hat für die Effekte vom Kompass den Oscar gekriegt ... also müssen die ja eigentlich amtlich rocken, wenn die in Twilight wirken wie im Kompass ;-) Wer war da gleich der Konkurrent bei der Verleihung? Net sogar Transformers?
In diesem Sinne:
freeman
Wie, wo, wat? Wer ist Oscar? Auf den hör' ich schon lange nicht mehr... ;)
Mit freundlichem Gruß
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Armored

Das scheint ganz Antals Metier zu sein: Ein abgetrenntes Territorium und eine handvoll Menschen in einer schier ausweglosen Situation. Im Falle von "Armored" ist dabei ein überraschungsarmer Heist-Film herausgekommen, der im Fahrwasser von "Judgment Night" oder "Trespass" schwimmt. Nicht schlecht, nichts Neues, aber ganz unterhaltsam. Handwerklich gewohnt souverän umgesetzt und mit einer interessanten Darstellerriege.


Das scheint ganz Antals Metier zu sein: Ein abgetrenntes Territorium und eine handvoll Menschen in einer schier ausweglosen Situation. Im Falle von "Armored" ist dabei ein überraschungsarmer Heist-Film herausgekommen, der im Fahrwasser von "Judgment Night" oder "Trespass" schwimmt. Nicht schlecht, nichts Neues, aber ganz unterhaltsam. Handwerklich gewohnt souverän umgesetzt und mit einer interessanten Darstellerriege.
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Inception

In Anbetracht des Regisseurs, der an "Matrix" erinnernden viralen Marketingstrategie, einer komplexen, metaphysische Fragen disponierenden Story, war meine Vorfreude an Nolans neuestes Werk geradezu astronomisch. Und tatsächlich hat der gute Mann es ein weiteres Mal geschafft, mir eine gute 9 abzuringen.
Klar bewegt sich der Film stets auf Bahnen, die dem Mainstream-Publikum nicht weh tun dürften. Dafür ist die äußerst komplexe Traum-im-Traum-im-Traum-im-Traum-Geschichte viel zu linear aufgebaut und lässt wenig Spielraum für Vermutungen. Doch unter dem Deckmantel eines Blockbusters entblößt Nolan dann doch ein Sammelsurium interessanter Denkansätze für sein spezielleres Publikum, die genau danach gieren. Klasse.
Wolfman
Die Idee der Reinkarnation eines Gruselklassikers in Zeiten von "Twilight" ist durchaus lobenswert und sympathisch, vor allem wenn es um Werwölfe geht. Doch wenn dabei ein so steriler, überraschungsarmer und filmhistorisch unbedeutender Streifen herauskommt, ist's schade drum. Der Versuch, den Charme dieser Genre-Filme aufleben zu lassen, ist leider komplett gescheitert. Immerhin stimmen Ausstattung und Schauspieler. Und insgesamt macht's beim ersten Ansehen auch noch etwas Spaß (gibt sogar etwas Schplädda). Mit Ach und Krach:


In Anbetracht des Regisseurs, der an "Matrix" erinnernden viralen Marketingstrategie, einer komplexen, metaphysische Fragen disponierenden Story, war meine Vorfreude an Nolans neuestes Werk geradezu astronomisch. Und tatsächlich hat der gute Mann es ein weiteres Mal geschafft, mir eine gute 9 abzuringen.
Klar bewegt sich der Film stets auf Bahnen, die dem Mainstream-Publikum nicht weh tun dürften. Dafür ist die äußerst komplexe Traum-im-Traum-im-Traum-im-Traum-Geschichte viel zu linear aufgebaut und lässt wenig Spielraum für Vermutungen. Doch unter dem Deckmantel eines Blockbusters entblößt Nolan dann doch ein Sammelsurium interessanter Denkansätze für sein spezielleres Publikum, die genau danach gieren. Klasse.
Wolfman
Die Idee der Reinkarnation eines Gruselklassikers in Zeiten von "Twilight" ist durchaus lobenswert und sympathisch, vor allem wenn es um Werwölfe geht. Doch wenn dabei ein so steriler, überraschungsarmer und filmhistorisch unbedeutender Streifen herauskommt, ist's schade drum. Der Versuch, den Charme dieser Genre-Filme aufleben zu lassen, ist leider komplett gescheitert. Immerhin stimmen Ausstattung und Schauspieler. Und insgesamt macht's beim ersten Ansehen auch noch etwas Spaß (gibt sogar etwas Schplädda). Mit Ach und Krach:
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#9

Seine Stärken bezieht der Film unbestreitbar durch seine optische Kraft, eine Dystopie in das Gewand eines harmlos erscheinenden Animationsstreifens zu konvertieren, in dem Puppen die Hauptmimen darstellen. Da mag es in der Natur der Sache liegen, dass die Charaktere ziemlich seelenlos daher kommen und es mitunter schwer fällt, Unterschiede zwischen den Neunen auszmachen. Auch erscheint das Storygerüst kaum so ingeniös, wie man es vielleicht hätte erwarten können. Artverwandte Filme wie "Wall-E" wirken da sogar um Lichtjahre reifer.


Seine Stärken bezieht der Film unbestreitbar durch seine optische Kraft, eine Dystopie in das Gewand eines harmlos erscheinenden Animationsstreifens zu konvertieren, in dem Puppen die Hauptmimen darstellen. Da mag es in der Natur der Sache liegen, dass die Charaktere ziemlich seelenlos daher kommen und es mitunter schwer fällt, Unterschiede zwischen den Neunen auszmachen. Auch erscheint das Storygerüst kaum so ingeniös, wie man es vielleicht hätte erwarten können. Artverwandte Filme wie "Wall-E" wirken da sogar um Lichtjahre reifer.
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Kampf der Titanen

Dat war ja mal gar nüscht. Freut man sich im Vorfeld auf knapp anderthalb Stunden sinnentfreite Action mit mythologischen Wesen, so entpuppt sich der Film als große Luftblase. Leterrier schafft es zu keiner Zeit Dynamik zu entwickeln, weder in den Actionszenen, die viel zu gehetzt in die Geschichte eingebaut sind, noch in der Geschichte selbst, die auch wirklich nur den äußersten Rand der Motive der griechischen Mythologie streift. Außerdem verwundert es doch, dass es eigentlich nur 2 bis 3 größere Actionszenen und daneben erstaunlich viel Leerlauf gibt. Die namhaften Darsteller werden allesamt verheizt.


Dat war ja mal gar nüscht. Freut man sich im Vorfeld auf knapp anderthalb Stunden sinnentfreite Action mit mythologischen Wesen, so entpuppt sich der Film als große Luftblase. Leterrier schafft es zu keiner Zeit Dynamik zu entwickeln, weder in den Actionszenen, die viel zu gehetzt in die Geschichte eingebaut sind, noch in der Geschichte selbst, die auch wirklich nur den äußersten Rand der Motive der griechischen Mythologie streift. Außerdem verwundert es doch, dass es eigentlich nur 2 bis 3 größere Actionszenen und daneben erstaunlich viel Leerlauf gibt. Die namhaften Darsteller werden allesamt verheizt.
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Green Zone

Thematisch in meinen Augen eher uninteressant, wird hier doch nur Allbekanntes als große Überraschung verkauft (für die Amis war/ist es das wohl auch). Zudem fehlt es merklich an einer ordentlichen Exposition, sodass es recht schwer fällt, sich in den zügig voran preschenden Film einzufinden. Charakterzeichnungen gibt es auch so gut wie keine. Dennoch funktioniert er als Thriller recht ordentlich, drückt auch extrem auf's Tempo und bietet gen Ende ein paar nette Actionszenen, sodass summa summarum ein unterhaltsames, aber kaum außergewöhnliches Filmchen bei raus kommt.


Thematisch in meinen Augen eher uninteressant, wird hier doch nur Allbekanntes als große Überraschung verkauft (für die Amis war/ist es das wohl auch). Zudem fehlt es merklich an einer ordentlichen Exposition, sodass es recht schwer fällt, sich in den zügig voran preschenden Film einzufinden. Charakterzeichnungen gibt es auch so gut wie keine. Dennoch funktioniert er als Thriller recht ordentlich, drückt auch extrem auf's Tempo und bietet gen Ende ein paar nette Actionszenen, sodass summa summarum ein unterhaltsames, aber kaum außergewöhnliches Filmchen bei raus kommt.
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Voll rosa, ey... ;)
Klang des Herzens

Die Geschichte rund um einen Heimjungen, der ausbüchst, um die weite Welt zu erkunden, immer in der Hoffnung, seine Eltern ausfindig zu machen, nebenbei sein, durch seine Eltern vermachtes, Talent für die Musik entdeckend, mag in seiner Kitschigkeit naiv wirken, und doch bezieht der Film gerade aus dieser Position seine Stärken, indem er seine Naivität offen ausspielt (der erste Akt ist ein Liebesgroschenroman komprimiert auf 15 Minuten) und immer mehr märchenhafte Züge annimmt und sogar einen auf Oliver Twist zu machen versteht.
Auch handwerklich bekommt man keinen Einheitsbrei aufgetischt: Alleine das audiovisuelle Spiel mit der Musik im Film ergibt einige wunderbare Momente. Exemplarisch seien hier nur einmal die Szenen rund um Keri Russel und Jonathan Rhys-Meyers genannt, wenn diese jeweils ihr Instrument an verschiedenen Orten spielen und es plötzlich zu einem Konglomerat aus klassischer Musik und peppigem Rock kommt. Oder wenn Freddy Highmore (spielt erstaunlich gut) das erste Mal New York betritt, und aus der Szenerie, die nur aus Lärm zu bestehen scheint, plötzlich Musik entwächst.
Das hat was, und auch wenn der Film sicherlich kein großes Stück Kino darstellt oder in irgendeiner Weise im Stande wäre, sein Genre nachhaltig zu beeinflussen, so vermag er es doch, eine Reinkarnation des altmodischen, romantischen Filmes darzustellen - obgleich es Schwächen in Sachen Charakterzeichnung, Dramaturgie und einige Tempobrüche gibt.

Klang des Herzens

Die Geschichte rund um einen Heimjungen, der ausbüchst, um die weite Welt zu erkunden, immer in der Hoffnung, seine Eltern ausfindig zu machen, nebenbei sein, durch seine Eltern vermachtes, Talent für die Musik entdeckend, mag in seiner Kitschigkeit naiv wirken, und doch bezieht der Film gerade aus dieser Position seine Stärken, indem er seine Naivität offen ausspielt (der erste Akt ist ein Liebesgroschenroman komprimiert auf 15 Minuten) und immer mehr märchenhafte Züge annimmt und sogar einen auf Oliver Twist zu machen versteht.
Auch handwerklich bekommt man keinen Einheitsbrei aufgetischt: Alleine das audiovisuelle Spiel mit der Musik im Film ergibt einige wunderbare Momente. Exemplarisch seien hier nur einmal die Szenen rund um Keri Russel und Jonathan Rhys-Meyers genannt, wenn diese jeweils ihr Instrument an verschiedenen Orten spielen und es plötzlich zu einem Konglomerat aus klassischer Musik und peppigem Rock kommt. Oder wenn Freddy Highmore (spielt erstaunlich gut) das erste Mal New York betritt, und aus der Szenerie, die nur aus Lärm zu bestehen scheint, plötzlich Musik entwächst.
Das hat was, und auch wenn der Film sicherlich kein großes Stück Kino darstellt oder in irgendeiner Weise im Stande wäre, sein Genre nachhaltig zu beeinflussen, so vermag er es doch, eine Reinkarnation des altmodischen, romantischen Filmes darzustellen - obgleich es Schwächen in Sachen Charakterzeichnung, Dramaturgie und einige Tempobrüche gibt.

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Die Vierte Art

Als erstaunlich solide entpuppt sich dieser Mystery-Thriller, der sich den (inzwischen) bewährten Mechanismen ähnlich gearteter Filme wie "Blair Witch Project", "[Rec]" oder "Paranormal Activity" annimmt, indem er dem Publikum einen realen Hintergrund vorgaukelt. Hier geht man sogar so weit, dass sich Regisseur und Hauptdarstellerin direkt an das Publikum wenden, um die "realen" Hintergründe der Geschichte zu erläutern. Man geht sogar noch einen Schritt weiter, indem man "Originalaufnahmen" per Split-Screen-Verfahren in den Film mit einbindet. So laufen Film und "echte" Aufnahme zeitgleich ab. Was schnell hätte peinlich werden können, wirkt (meist) erstaunlich übrzeugend und vermag eine wohlige Gänsehaut zu erzeugen. Zudem erfreuen viele optische Spielereien und nette Aufnahmen (z.B. die 250°-Drehung des Kopfes einer Eule), die sogar recht originell daher kommen.
Optisch braucht sich der Film auch keine Blöße geben. Dier Bilder sind auf Hochglanz poliert und die Darsteller geben zufrieden stellende Leistungen ab.
Insgesamt ein überdurchschnittlicher Thriller, der zwar einige Schwächen zeigt, insgesamt aber auch viel richtig macht und innerhalb seines Genres einige Akzente zu setzen versteht.


Als erstaunlich solide entpuppt sich dieser Mystery-Thriller, der sich den (inzwischen) bewährten Mechanismen ähnlich gearteter Filme wie "Blair Witch Project", "[Rec]" oder "Paranormal Activity" annimmt, indem er dem Publikum einen realen Hintergrund vorgaukelt. Hier geht man sogar so weit, dass sich Regisseur und Hauptdarstellerin direkt an das Publikum wenden, um die "realen" Hintergründe der Geschichte zu erläutern. Man geht sogar noch einen Schritt weiter, indem man "Originalaufnahmen" per Split-Screen-Verfahren in den Film mit einbindet. So laufen Film und "echte" Aufnahme zeitgleich ab. Was schnell hätte peinlich werden können, wirkt (meist) erstaunlich übrzeugend und vermag eine wohlige Gänsehaut zu erzeugen. Zudem erfreuen viele optische Spielereien und nette Aufnahmen (z.B. die 250°-Drehung des Kopfes einer Eule), die sogar recht originell daher kommen.
Optisch braucht sich der Film auch keine Blöße geben. Dier Bilder sind auf Hochglanz poliert und die Darsteller geben zufrieden stellende Leistungen ab.
Insgesamt ein überdurchschnittlicher Thriller, der zwar einige Schwächen zeigt, insgesamt aber auch viel richtig macht und innerhalb seines Genres einige Akzente zu setzen versteht.
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Dank Krankheit ans Bett, bzw. Sofa (und das steht zum Glück direkt vor'm LCD ;) ) gefesselt:
Texas Chainsaw Massacre - The Beginning

Der erste Teil war Mumpitz, würde dem jetzt so aus der (blassen) Erinnerung heraus nicht mehr als 3 Punkte geben. Dementsprechend erwartungslos ging ich auch an das Prequel, welches mich zwar auch nicht vom Hocker hauen, aber durch eine bodenständigere Inszenierung, einem toll aufspielenden R. Lee Ermey und unglaublich brutal-ekligen Gorseszenen, zumindest ansprechend unterhalten (ekeln) konnte. Mehr erwarte ich schlussendlich von einem Film dieses Sujets auch nicht.
Gute
Hard Boiled

War halt Klassikernachholbedarf, zu dem es nicht vieler Worte bedarf. Die Geschichte ist zwar recht oberflächlich, aber zeitlos, und die Actionszenen suchen immer noch ihresgleichen. Nicht der perfekte Film, aber schon ein perfekter Actioner (zumindest wenn man die Ansprüche anpasst).
Kick-Ass

Der Film ist ass-kicking, keine Frage. Schon alleine das Opening ist göttlich. Zwar gibt es vor allem im Mittelteil einige unnötige Längen, die den Film wieder etwas erden, aber was bleibt, ist eine köstliche Comicverfilmung, die gekonnt mit Erwartungshaltungen spielt, mit gängigen Klischees aktueller Comicverfilmungen bricht, einige nette Head-Shots zu bieten hat (FSK 16 ist da doch schon sehr wohlwollend), und überhaupt einen schön finsteren Humor an den Tag legt. Tolles Teil!
Gute
Schneller als der Tod
Kein echter Western, viel mehr ein Entertainer im Westerngewand, der viel Action bietet und dazu ein tolles Darstellerensemble inne hat. Raimi scheint auch immer mal durch (die Einschusslöcher sind der Knüller
) und der Showdown ist enorm druckvoll. Zudem hat Silvestri hier echt eine tolle Arbeit abgeliefert und erinnert mal so gar nicht an Zurück in die Zukunft (also III ...).

Texas Chainsaw Massacre - The Beginning

Der erste Teil war Mumpitz, würde dem jetzt so aus der (blassen) Erinnerung heraus nicht mehr als 3 Punkte geben. Dementsprechend erwartungslos ging ich auch an das Prequel, welches mich zwar auch nicht vom Hocker hauen, aber durch eine bodenständigere Inszenierung, einem toll aufspielenden R. Lee Ermey und unglaublich brutal-ekligen Gorseszenen, zumindest ansprechend unterhalten (ekeln) konnte. Mehr erwarte ich schlussendlich von einem Film dieses Sujets auch nicht.
Gute
Hard Boiled

War halt Klassikernachholbedarf, zu dem es nicht vieler Worte bedarf. Die Geschichte ist zwar recht oberflächlich, aber zeitlos, und die Actionszenen suchen immer noch ihresgleichen. Nicht der perfekte Film, aber schon ein perfekter Actioner (zumindest wenn man die Ansprüche anpasst).
Kick-Ass

Der Film ist ass-kicking, keine Frage. Schon alleine das Opening ist göttlich. Zwar gibt es vor allem im Mittelteil einige unnötige Längen, die den Film wieder etwas erden, aber was bleibt, ist eine köstliche Comicverfilmung, die gekonnt mit Erwartungshaltungen spielt, mit gängigen Klischees aktueller Comicverfilmungen bricht, einige nette Head-Shots zu bieten hat (FSK 16 ist da doch schon sehr wohlwollend), und überhaupt einen schön finsteren Humor an den Tag legt. Tolles Teil!
Gute
Schneller als der Tod
Kein echter Western, viel mehr ein Entertainer im Westerngewand, der viel Action bietet und dazu ein tolles Darstellerensemble inne hat. Raimi scheint auch immer mal durch (die Einschusslöcher sind der Knüller

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The Air I Breathe

Triviales Episodenfilmchen, welches zu keiner Zeit im Stande ist, wahre Emotionen zu transportieren. Ein Schicksalsschlag (meist äußerst vorhersehbar, konstruiert, bzw. klischeebehaftet) wird nach dem anderen abgearbeitet und zweckdienlich zu einem Ganzen zusammengeschustert. Der ähnlich aufgebaute "L.A. Crash" zeigt zwar ähnliche Schwächen, verstand es aber wesentlich besser, diese durch eine adäquate Umsetzung und treffsichere dramatische Spitzen zu kaschieren.
Eher knappe

Triviales Episodenfilmchen, welches zu keiner Zeit im Stande ist, wahre Emotionen zu transportieren. Ein Schicksalsschlag (meist äußerst vorhersehbar, konstruiert, bzw. klischeebehaftet) wird nach dem anderen abgearbeitet und zweckdienlich zu einem Ganzen zusammengeschustert. Der ähnlich aufgebaute "L.A. Crash" zeigt zwar ähnliche Schwächen, verstand es aber wesentlich besser, diese durch eine adäquate Umsetzung und treffsichere dramatische Spitzen zu kaschieren.
Eher knappe
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Huch, so wenig?
Bei mir liegt der zwischen 9-10, aber liegt vielleicht auch daran, das Brendan Fraser (der ja auch in L.A. Crash dabei war, der so ziemlich die gleiche Wertung erhielt) zu meinen Favoriten gehört. Auch die Story fand ich sehr fesselnd neben dem sehr guten Cast.
Ist aber mal interessant zu lesen, wie andere den sehen...
Bei mir liegt der zwischen 9-10, aber liegt vielleicht auch daran, das Brendan Fraser (der ja auch in L.A. Crash dabei war, der so ziemlich die gleiche Wertung erhielt) zu meinen Favoriten gehört. Auch die Story fand ich sehr fesselnd neben dem sehr guten Cast.
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Ich konnte mit dem ganzen Konstrukt nicht viel anfangen, auch wenn es schon einige gute Momente gab und der Soundtrack ziemlich nett ausgefallen ist. Aber da gibt es zig bessere Vertreter im Episodengenre.
Männer, die auf Ziegen starren

Während des Filmes fühlte ich mich oft an die Coen-Brüder erinnert. Vielleicht war es auch der Clooney, der hier eine ähnliche Spiellaune an den Tag legt, wie in den jüngeren Filmen eben jener Coen-Brüder, in denen Clooney stets zur Höchstform auflief. Oder die geradezu (angeblich auf Tatsachen beruhende) absurde Geschichte, die wie angegossen in das Ouevre der Brüder passen würde. Und dann kommt immer wieder die Ernüchterung: Nein, es ist keine neue Coen-Komödie. Dazu fehlt es dem Film schlicht an Bissigkeit, an eben jenem Zynismus und vielleicht auch an Tiefgang. Zwar gibt es urkomische Szenen und absurdeste Situationen, doch werden diese meist zu zerfasert in die (kaum vorhandene) Geschichte verwoben.
Clooney macht, wie eingangs erwähnt, richtig Laune, auch McGregor zeigt sich spielfreudig, Spacey übernimmt eher eine Nebenrolle und Bridges darf noch einmal den Dude machen. Die Darsteller retten viel und machen den Film sehenswert. Denn eines ist er auf jeden Fall: Unterhaltsam. Aber auch nicht mehr.
Knappe
Männer, die auf Ziegen starren

Während des Filmes fühlte ich mich oft an die Coen-Brüder erinnert. Vielleicht war es auch der Clooney, der hier eine ähnliche Spiellaune an den Tag legt, wie in den jüngeren Filmen eben jener Coen-Brüder, in denen Clooney stets zur Höchstform auflief. Oder die geradezu (angeblich auf Tatsachen beruhende) absurde Geschichte, die wie angegossen in das Ouevre der Brüder passen würde. Und dann kommt immer wieder die Ernüchterung: Nein, es ist keine neue Coen-Komödie. Dazu fehlt es dem Film schlicht an Bissigkeit, an eben jenem Zynismus und vielleicht auch an Tiefgang. Zwar gibt es urkomische Szenen und absurdeste Situationen, doch werden diese meist zu zerfasert in die (kaum vorhandene) Geschichte verwoben.
Clooney macht, wie eingangs erwähnt, richtig Laune, auch McGregor zeigt sich spielfreudig, Spacey übernimmt eher eine Nebenrolle und Bridges darf noch einmal den Dude machen. Die Darsteller retten viel und machen den Film sehenswert. Denn eines ist er auf jeden Fall: Unterhaltsam. Aber auch nicht mehr.
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Ich fand den Air auch nicht so gut, zwar nicht ganz so mies aber im 6/7 er Bereich liegt der bei mir. LA Crash, Powder Blue, 11:14 hatten einfach die besseren Stories gehabt

"And shepherds we shall be, for Thee, my Lord, for Thee. Power hath descended forth from
Thy hand.That our feet may swiftly carry out Thy command. So we shall flow a river forth
to Thee, and teeming with souls shall it ever be. In nomine Patri Et Filii.Spiritus Sancti"
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Den "Powder Blue" hab ich auch noch nicht gesehen. Steht aber auch noch auf dem Plan...
Tron

Die Szenen in der "Realität" sind eigentlich kaum erwähnenswert, und überhaupt scheint der Film in den ersten 20 Minuten enorme Schwierigkeiten zu haben, einen roten Faden zu finden. Dann aber geht's in die Cyberwelt und das Ding beginnt endlich Laune zu machen. Die restlos überholten computergenerierten Effekte (teils mit etwas Zeichentrick ergänzt) machen heutzutage auch wieder Spaß (sind sie doch ach so schön anachronistisch). Aber insgesamt bleibt ein aus Star Wars und Co. zusammengeschustertes Vehikel, welches einfach nur viele "Aha"-Effekte provozieren wollte.
Knappe
Tron

Die Szenen in der "Realität" sind eigentlich kaum erwähnenswert, und überhaupt scheint der Film in den ersten 20 Minuten enorme Schwierigkeiten zu haben, einen roten Faden zu finden. Dann aber geht's in die Cyberwelt und das Ding beginnt endlich Laune zu machen. Die restlos überholten computergenerierten Effekte (teils mit etwas Zeichentrick ergänzt) machen heutzutage auch wieder Spaß (sind sie doch ach so schön anachronistisch). Aber insgesamt bleibt ein aus Star Wars und Co. zusammengeschustertes Vehikel, welches einfach nur viele "Aha"-Effekte provozieren wollte.
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Ich dachte schon ich wäre der einzige der den nicht mit einer 9 oder 10 bewertet
. Die Cyberspace Szenen sind wirklich absolut genial der Rest hindert mich aber auch ihm mehr als 8/10 zu geben. Hätte er die genialen Cyberszenen nicht bzw. währen die schlecht umgesetzt würde ich sogar nur 7 vergeben.

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Auf das Sequel bin ich allerdings auch gespannt. Zumindest haben die Macher mit Daft Punk akustisch schon einmal einen dicken Bonus.
In meinem Himmel

Nun, die knappe erste Stunde zeigt Jackson das, was eigentlich keiner so wirklich erwartet hat: Ein erstaunlich zurück haltender Film, der, trotz des heiklen Themas, immer eine gewisse Distanz zum Geschehen bewahrt. Das Grauen wird dadurch nicht weniger schrecklich, aber für den Betrachter doch wesentlich erträglicher, auch wenn die Szene in der Höhle unglaublich intensiv ist - und deren Ausgang von Jackson geradezu meisterhaft gelöst wurde.
Dann jedoch vermehren sich Bilderfluten der Zwischenwelt. Zwar ist das alles hübsch anzusehen, doch im Kontext machen sich Zweifel breit, ob Jackson diese Zwischenwelt nicht etwas subtiler hätte gestalten können. So kommt man sich schnell vor, als betrachte man den ähnlich gearteten "Hinter dem Horizont", nur dass die Szenerie immer wieder von den Geschehnissen auf der Erde unterbrochen wird. Das große Problem, welches nun entsteht, ist, dass man sich weder in der äußert artifiziell gearteten Zwischenwelt einfinden kann, noch einen wirklichen Bezug zur Familie nehmen kann, welche mit Mark Wahlberg als Familienvater (der hier auch die treibende Kraft ist; Weisz hat eher eine Nebenrolle) auch ziemlich blass besetzt ist.
So kommt schließlich doch der gewohnte Jackson durch, und Subtilität weicht Bildgewalt; auch wenn die erste Stunde Großes verspricht, bleibt am Ende Kitsch.

In meinem Himmel

Nun, die knappe erste Stunde zeigt Jackson das, was eigentlich keiner so wirklich erwartet hat: Ein erstaunlich zurück haltender Film, der, trotz des heiklen Themas, immer eine gewisse Distanz zum Geschehen bewahrt. Das Grauen wird dadurch nicht weniger schrecklich, aber für den Betrachter doch wesentlich erträglicher, auch wenn die Szene in der Höhle unglaublich intensiv ist - und deren Ausgang von Jackson geradezu meisterhaft gelöst wurde.
Dann jedoch vermehren sich Bilderfluten der Zwischenwelt. Zwar ist das alles hübsch anzusehen, doch im Kontext machen sich Zweifel breit, ob Jackson diese Zwischenwelt nicht etwas subtiler hätte gestalten können. So kommt man sich schnell vor, als betrachte man den ähnlich gearteten "Hinter dem Horizont", nur dass die Szenerie immer wieder von den Geschehnissen auf der Erde unterbrochen wird. Das große Problem, welches nun entsteht, ist, dass man sich weder in der äußert artifiziell gearteten Zwischenwelt einfinden kann, noch einen wirklichen Bezug zur Familie nehmen kann, welche mit Mark Wahlberg als Familienvater (der hier auch die treibende Kraft ist; Weisz hat eher eine Nebenrolle) auch ziemlich blass besetzt ist.
So kommt schließlich doch der gewohnte Jackson durch, und Subtilität weicht Bildgewalt; auch wenn die erste Stunde Großes verspricht, bleibt am Ende Kitsch.
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Dürfte dir gefallen, sehr guter Film 9/10 von mirLadyC hat geschrieben:den muss ich mir mal angucken

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Der dritte Mann

Erstklassiger Film Noir, der durch ungewöhnliche Kameraperspektiven, einer mitreißenden Geschichte und einem tollen Cast Geschichte schrieb. Vor allem der prägnante (Kurz-)Auftritt von Orson Welles sollte erwähnt werden, hinterlässt er doch einen bleibenden Eindruck.
Frau ohne Gewissen

Ein weiterer Vertreter der schwarzen Serie, welcher durch seine punktgenaue Inszenierung und vielen dramatischen Höhepunkten zu den besten Filmen seiner Gattung zählt. Viele Szenen wurden später zitiert.
Wenn die Gondeln Trauer tragen
Unglaublich einnehmender Film, der gerade durch seine surreale Bildersprache, zusammen mit der bedrohlichen Audiospur und dem Spiel mit verschiedenen Zeit- und Metaebenen geradezu lyncheske Züge annimmt.


Erstklassiger Film Noir, der durch ungewöhnliche Kameraperspektiven, einer mitreißenden Geschichte und einem tollen Cast Geschichte schrieb. Vor allem der prägnante (Kurz-)Auftritt von Orson Welles sollte erwähnt werden, hinterlässt er doch einen bleibenden Eindruck.
Frau ohne Gewissen

Ein weiterer Vertreter der schwarzen Serie, welcher durch seine punktgenaue Inszenierung und vielen dramatischen Höhepunkten zu den besten Filmen seiner Gattung zählt. Viele Szenen wurden später zitiert.
Wenn die Gondeln Trauer tragen
Unglaublich einnehmender Film, der gerade durch seine surreale Bildersprache, zusammen mit der bedrohlichen Audiospur und dem Spiel mit verschiedenen Zeit- und Metaebenen geradezu lyncheske Züge annimmt.
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Immer noch krank. Die letzten Tage war's ganz schlimm (Verdacht auf Pfeiffer-Drüsenfieber). Daher nur folgenden Film sehen können:
Robin Hood

Ochja, irgendwie nichts, was mich großartig vom Hocker hat hauen können. Sicherlich ist die Neuinterpretation des altbewährten "Robin Hood"-Themas ganz interessant und immer noch verdammt unterhaltsam, aber letztlich kommt nur ein weiterer Historienschinken Marke Ridley Scott dabei heraus - und dann nicht einmal ein besonders guter. Vor allem der realistische Ansatz, den Scott hier wählt, steht der (fiktiven) Geschichte gegenüber, und das verträgt sich doch schlechter, als gedacht, zumal die Figuren irgendwie nicht in das gewählte Konzept passen wollen. Zudem scheint Russel Crowe hier auf Sparflamme zu spielen, da er zu keiner Zeit eine solche Wucht zu entfalten vermag, wie einst beim "Gladiator".
Der Score des deutschen Hans Zimmer-Zöglings Marc Streitenfeld passt sich dem Gesamtbild an: Ein paar nette Themen, aber irgendwie völlig ohne die Wuchtigkeit, die man sich wünschen würde.

Robin Hood

Ochja, irgendwie nichts, was mich großartig vom Hocker hat hauen können. Sicherlich ist die Neuinterpretation des altbewährten "Robin Hood"-Themas ganz interessant und immer noch verdammt unterhaltsam, aber letztlich kommt nur ein weiterer Historienschinken Marke Ridley Scott dabei heraus - und dann nicht einmal ein besonders guter. Vor allem der realistische Ansatz, den Scott hier wählt, steht der (fiktiven) Geschichte gegenüber, und das verträgt sich doch schlechter, als gedacht, zumal die Figuren irgendwie nicht in das gewählte Konzept passen wollen. Zudem scheint Russel Crowe hier auf Sparflamme zu spielen, da er zu keiner Zeit eine solche Wucht zu entfalten vermag, wie einst beim "Gladiator".
Der Score des deutschen Hans Zimmer-Zöglings Marc Streitenfeld passt sich dem Gesamtbild an: Ein paar nette Themen, aber irgendwie völlig ohne die Wuchtigkeit, die man sich wünschen würde.
Mit freundlichem Gruß
LivingDead
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