Das Kind

Filme abseits des Actiongenres aber mit Actionhelden [irgendwie so in der Art]
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Das Kind

Beitrag von freeman » 01.11.2012, 08:39

Das Kind

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Originaltitel: Child, The
Herstellungsland: Deutschland
Erscheinungsjahr: 2012
Regie: Zsolt Bács
Darsteller: Eric Roberts, Ben Becker, Christian Traeumer, Sunny Mabrey, Peter Greene, Yvonne Maria Schäfer, Clemens Schick, Reiner Schöne, Daniela Ziegler, Dieter Landuris, Dieter Hallervorden u.a.

Mein Name ist Simon. Ich bin 10 Jahre alt. Ich bin ein Serienmörder … So beginnt ein düsterer Thriller nach dem Bestseller von Sebastian Fitzek. In finsterer Sieben Ästhetik sucht Eric Roberts in diesem starken deutschen Film nach einem Killer, der den finstersten Abschaum dieses Planeten beseitigt.
:liquid7:

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Beitrag von MasonStorm » 01.11.2012, 12:03

Klingt interessant. Die bisherigen Bücher von Sebastian Fitzek fand ich ganz unterhaltsam ("Das Kind" kenne ich allerdings noch nicht) und Eric Robert in der Hauptrolle sieht man auch zu selten.
Am Montag ist meine Frau aber erstmal im Film und wird mir dann berichten. Ich bin schon sehr gespannt, ob sich ihre Meinung mit der vom Freeman deckt. :wink:

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Beitrag von StS » 01.11.2012, 13:43

Hmmm, ich weiß ja nicht. Was ich bisher so gelesen habe, klang weit weniger ansprechend - und der Trailer ist ja mal so richtig grottig geraten. Vielleicht mal irgendwann leihen. Aber danke für die Kritik - sie vermittelt zumindest noch etwas an Hoffnung. :wink:

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Beitrag von SFI » 01.11.2012, 15:00

Kinder als Serienmörder sind genauso langweilig wie Weiber als Actionheldinnen! :lol:
Der Pfalzbote

"Fate: Protects fools, little children and ships named Enterprise."

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Beitrag von freeman » 14.03.2013, 08:44

Wir verlosen zum Kaufstart 2 DVDs!

Das Kind Gewinnspiel

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Beitrag von StS » 11.05.2013, 17:36

Basierend auf dem gleichnamigen Roman Sebastian Fitzeks, des Öfteren unfreiwillig komisch und (vom Drehbuch her) nicht gerade hochwertig verfasst – was so einige furchtbare Dialoge, banale Figurenzeichnungen sowie die „an sich“ nicht sonderlich geschickt erzählte Geschichte mit einschließt – markiert der düstere Thriller „das Kind“ (2012) quasi so etwas wie eine „deutsche Möchtegern-Variante eines amerikanischen B-Movies“. In diesem Sinne (dank Darsteller wie Eric Roberts, Peter Greene und Ben Becker) „angepasst“ besetzt sowie seitens des aus Ungarn stammenden TV-Regisseurs und Schauspielers Zsolt Bács weitestgehend unoriginell realisiert – und zwar von der Optik über die grundlegende Präsentationsweise der Ereignisse bis hin zur Art des gewählten Ausklangs – lässt der Streifen jegliche Form von Subtilität vermissen und setzt stattdessen eher auf plakativ-vordergründige Gewalt-Momente und rasante Szenen-Arrangements, unverkennbar getreu des „gängigen US-Genre-Vorbilds“. Die sich u.a. um einen Pädophilen-Ring rankende Thematik führt zu einzelnen durchaus „ungemütlichen“ Empfindungen und Augenblicken innerhalb des Verlaufs, welche tatsächlich (im beabsichtigten Sinne) „funktionieren“ – doch werden diese Eindrücke immerzu stets recht zügig von irgendwelchen „negativen Auffälligkeiten“ abgelöst bzw. zunichte gemacht. Zu wenig Spannung sowie eine (zumindest für aufmerksame Betrachter) gewisse Vorhersehbarkeit wären in der Hinsicht ebenfalls noch anzuführen. Genau genommen ist eigentlich allein bloß das „unkonventionelle“ (überraschenderweise prima geglückte) Casten von Dieter Hallervorden als Kinderschänder wirklich erwähnenswert. Kurzum: Nicht nur in Anbetracht des positiven Rufs der Roman-Vorlage eine ziemliche Enttäuschung…

:liquid3:

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Beitrag von Vince » 23.03.2014, 12:03

Ich bin da eher bei StS. Der Plot lässt eine nicht uninteressante Romanvorlage erahnen, die je nach Schwerpunktsetzung unter Umständen auch intensiv mit Mystery- oder Philosophie-Aspekten kokettieren könnte (ich selber kenne sie nicht), der Film macht aus der reizvollen Ausgangslage aber leider erschreckend wenig und mündet schließlich in typisch deutschen Erklärbär-Tugenden mit höchstem Anspruch auf detektivische Tatsachenforschung, als gegen Filmende durch einen Herbstwald spaziert wird und die gesamte Handlung in einem Frage- und Antwortspiel für Zurückgebliebene nochmals aufgedröselt wird. Doch nicht nur das Ende, auch der Weg dorthin ist mit Vorsicht zu beschreiten: Mitunter navigiert Bács recht planlos durch die eher kostengünstigen, aber immerhin hochwertig gefilmten Sets und versucht, Plotstränge aufzugreifen, ohne recht zu wissen, wie er sie in den nächsten Szenen verarbeiten soll. Das nicht unwichtige Casting ist immerhin teilweise als geglückt zu bezeichnen: Hauptdarsteller Christian Traeumer bleibt zwar eher als Fehlbesetzung haften, weil er viel zu kalt und teilnahmslos wirkt, wodurch vor allem das Verhältnis zwischen ihm und Eric Roberts leidet, der ansonsten meist solide durch die Handlung schlendert, in den dramatischen Szenen aber an seine Grenzen (bzw. die Grenzen seiner Bereitwilligkeit) stößt. Ben Becker und Peter Greene sorgen für ein paar willkommene Farbtupfer. Ganz stark und überhaupt auf einem ganz anderen Niveau als der Restfilm aber ist die Sequenz mit Dieter Hallervorden, der im vergleich zum Rest ein wahres Feuerwerk abbrennt.
:liquid4:

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