Auch mehr als 30 Jahre nach meiner damaligen Erstsichtung hat mich Robert Resnikoff´s 1990er Action-Horror-Thriller „the First Power“ (deutscher Titel: „Pentagramm – die Macht des Bösen“) aktuell noch immer anständig-prima zu unterhalten vermocht. Story-technisch „im Fahrwasser“ von „the Horror Show“ und Wes Craven´s „Shocker“ wandelnd, geht es in dem Streifen um einen von Lou Diamond Phillips gemimten Cop, der in L.A. einen okkulten Serienkiller (Jeff Kober) jagt. Mit Hilfe einer Hellseherin (Tracy Griffith) gelingt es ihm schließlich, ihn zu fassen – allerdings gehen die Morde nach seiner Hinrichtung plötzlich weiter und stellt sich schon bald heraus, dass es sich bei dem Täter um den „Geist“ eben jenes Psychopathen handelt, der seit seiner Exekution in fremde Körper schlüpfen bzw. von Menschen Besitz ergreifen kann sowie entsprechend nun umso schwerer aufzuhalten ist…
Nein, originell ist das Gebotene weißgott nicht – allerdings punktet der Streifen in erster Linie mit einem ansprechend hohen Tempo (bewegt sich straff sowie „ohne Leerlauf“ von einem Ereignis zum nächsten) und entfaltet sich dabei mit einer Menge abwechslungsreicher Action ausgestattet, die zudem auch noch kompetent gemacht daherkommt (Anfang der '90er war da alles noch schön „handmade“). Vieles spielt sich in hellem Tageslicht ab – wogegen einzelne nächtliche Setpieces durchaus „stimmungsvoll düster“ geartet sind – darstellerisch geht das ganze in Ordnung (in Nebenparts sind u.a. noch Mykelti Williamson, Carmen Argenziano sowie Bill Moseley mit von der Partie) und für die Musikuntermalung war „The Police“-Gründungsmitglied Stewart Copeland verantwortlich. Alles in allem also eine inhaltlich zwar nicht gerade hochklassige, wohl aber (selbst heute noch) kurzweilig-unterhaltsame Angelegenheit…
gute 