Daylight's End

Der Action Film der 80er, der 90er und heute.
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Daylight's End

Beitrag von McClane » 04.06.2016, 13:24

Daylight's End

Bild

Originaltitel: Daylight's End
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2016
Regie: William Kaufman
Darsteller: Johnny Strong, Lance Henriksen, Louis Mandylor, Chelsea Edmundson, Hakeem Kae-Kazim, Krzysztof Soszynski, Farah White, Chris Kerson, Gary Cairns, Heather Kafka, Mark Hanson, Sonny Puzikas, Matt Beckham u.a.

Bei „Daylight’s End“ arbeitete William Kaufman wieder mit seinem „Sinners and Saints“-Star Johnny Strong zusammen. Der spielt den Einzelgänger Rourke, der sich in einer postapokalyptischen Welt voller vampirartiger Untoter durchschlägt. Dabei trifft er auf eine Gruppe Überlebender unter der Führung von Lance Henriksen.
:liquid7:

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Freeman schreibt bei Tageslicht:

Was am Ende bleibt, ist ballerintensive Action, die mit einer absolut rudimentären Story erstaunlich gut in ihre Welt hineinzieht und mit Johnny Strong einen Helden auffährt, der so Bad-Ass und cool ist, dass man gar nicht anders kann, als ihm die Daumen zu halten.
:liquid7:

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Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]

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Beitrag von StS » 04.06.2016, 15:24

Freu mich drauf. :D

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Beitrag von freeman » 06.06.2016, 09:52

Same here!

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Beitrag von MarS » 06.06.2016, 11:00

Ich stell mich in der Schlange hinten an.

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Beitrag von freeman » 10.08.2016, 08:50

Durfte ihn sehen, hab ihn bewertet und das Ergebnis hier eingefügt:

Daylight's End

Im Pressebereich von Daylight's End wirbt Eurovideo btw. mit unserer Rezi von McClane ;-)

In diesem Sinne:
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Gewinnspiel

Beitrag von freeman » 11.08.2016, 08:39

Gewinnt eine "Daylight's End" Blu-ray

Bild

Thomas Rourke streift durch eine postapokalyptische Welt, in der alle Menschen dazu verdammt sind, sich blutrünstiger Kreaturen zu erwehren, die sie in ihresgleichen verwandeln wollen. Inmitten dieses Chaos’ sucht Rourke die Kreatur, die seine geliebte Frau Cassie auf dem Gewissen hat… Wir verlosen eine Blu-ray des B-Actionkrachers.

Zum "Daylight's End" Gewinnspiel

In diesem Sinne:
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Beitrag von McClane » 11.08.2016, 08:47

freeman hat geschrieben:Im Pressebereich von Daylight's End wirbt Eurovideo btw. mit unserer Rezi von McClane ;-)
Coole Sache. Wenn sie mal ne Special Edition bringen, dann können sie uns ja sogar aufs Cover drucken, wenn sie das schon bei der Normalo-Ausgabe verpasst haben. :D
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Beitrag von John_Clark » 30.08.2016, 01:42

8-)

Das lange Warten hatte endlich ein Ende gefunden. Daylight’s End, die zweite Zusammenarbeit zwischen Regisseur William Kaufman und Hauptdarsteller Johnny Strong, erblickte hierzulande das Licht der Welt.

Inhalt:
Rourke (Johnny Strong) düst mit seinem alten Plymouth durch das Ödland der Vereinigten Staaten und stösst auf einen Trupp Überlebender, die sich in einer alten Polizeistation verbarrikadiert haben. Doch die Infizierten, eine Mischung aus Zombie und Vampiren, haben es auf Rourke abgesehen. Und Rourke wiederrum hat nur ein Ziel: Den Anführer der Infizierten töten, der ihm einst seine Frau genommen hat…

Johnny Strong ist für mich DER Überraschungs-Name des Actionfilmes der letzten Jahre. Nicht nur, weil er einen Namen trägt, der sich auch im horizontalen Filmgewerbe gut machen würde, nein, Strong ist ein Alleskönner. Neben seiner Schauspielkarriere ist Strong auch Sänger der Rockband Operator. Er praktiziert Kampfsport und ist zudem Messerdesigner. Ich sage doch, der kann irgendwie alles.

Und zudem ist Strong sehr wählerisch was seine Filmrollen anbelangt. Der Mann hat seit zwanzig Jahren einen Fuss im Filmgeschäft und war erst in 12 Rollen zu bewundern. Angefangen bei einer kleinen Nebenrolle in Glimmerman zu Rollen in Blockbustern wie The Fast and The Furious oder Black Hawk Down. Es benötigte ein Angebot des Regisseurs William Kaufman um Strong 2010 wieder aus dem Rentnerleben zu locken. Kaufman drehte, mit Strong als Hauptdarsteller, den Actionthriller Sinners and Saints, welchen ich gerne als “geerdete Version” von Heat bezeichne. Sinners and Saints, ein ganz heisser Tipp für Freunde des harten Geschmacks.

William Kaufman, dessen filmisches Markenzeichen harte und realistische Schusswechsel sind, war in den letzten Jahren seit Sinners and Saints sehr aktiv. Kaufman zeigte sich verantwortlich für einige billige Action-Streifen, die aber alle in die bessere Zunft der günstigeren Produktionen gehören. Ob die beiden Lundgren-Filme The Hit List oder One in the Chamber, den WWE-Streifen The Marine 4 oder den Kriegs-Actioner Jarhead 3 mit Scott Adkins, Kaufman liefert seine Auftragsarbeiten immer ordentlich ab. Sinners and Saints und Daylight’s End sind jedoch keine Werke von der Stange, sondern sind Kaufmans eigene Babys.

Konnte Kaufman für Sinners and Saints neben Strong noch eine sehr namhafte Besetzung engagieren (Kim Coates, Jürgen Prochnow, Sean Patrick Flannery, Method Man, Tom Berenger, Bas Rutten, etc.), konnte er bei Daylight’s End zumindest auf dem Papier nicht so aus den vollen Schöpfen. Neben Strong kann nur Lance Henriksen einen grösseren Bekanntheitsgrad vorweisen. Die restlichen Darsteller kenne ich entweder aus eher grausigen Filmen wie Steven Seagals Code of Honor (Louis Mandylor) – oder gar nicht.

Daylight’s Ends Startviertelstunde war für mich reines “Mad Max meets Zombies”-Kino. In seinem alten Plymouth heizte Strong durch die Strassen, säubert die Gegend von Infizierten und schiesst mal kurz eine Gang zu Klump. Danach wechselt der Film die Richtung und ich fühlte mich plötzlich in einer Horror-Version von Assault on Precingt 13 wieder. Und unter den Szenen drückte immer wieder dieser geniale Score hervor, der natürlich von Johnny Strong stammte und der dem Geschehen einen unheilvollen Stempel aufgedrückte.

Wenn ich bei Daylight’s End nun irgendwelche Negativpunkte aufzeigen muss, dann muss ich klar bei der etwas gar dünnen Story anfangen, welche sich eigentlich aller Zombiefilm-Klischees bedient und dem Zuschauer nicht wirklich etwas neues auftischt. Zudem, künstliche Blutschwaden find ich nur halbgeil, auch wenn ich in anderen Filmen schon schlechtere Versionen sehen durfte. Auch Explosionen entstanden komplett am Computer und wirkten eher unglaubwürdig.

Man sieht Daylight’s End natürlich an, dass hier kein Blockbuster-Budget zur Verfügung stand. 2 Mio. US-Dollar soll der Streifen gekostet haben. So als Beispiel, vergleicht man das Ergebnis mit Steven Seagals letztem grässlichen Wurf Code of Honor, der mit 8 Mio. US-Dollar ein viermal höheres Budget aufweist, darf man doch gerne zur Kenntnis nehmen, dass mit wenig Kohle, dafür mit viel Engagement, eben doch ein richtiges Produkt auf die Beine gestellt werden kann.

Fazit: Daylight’s End ist richtig geiles Action-Horror-Spektakel, welches mit Johnny Strong einen knallharten und charismatischen Hauptdarsteller vorweisen kann, einen Lance Henriksen, der hier nicht verheizt wird, und ordentliche Nebendarsteller, die ihre Rollen prima ausfüllen. Es bleibt zu hoffen, dass wir nicht weitere sechs Jahre warten müssen, bis Strong und Kaufman sich für einen weiteren Film zusammenschliessen.

:liquid7:

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Beitrag von McClane » 30.08.2016, 11:15

John_Clark hat geschrieben:Sinners and Saints, welchen ich gerne als “geerdete Version” von Heat bezeichne.
Mit Verlaub: Welche Parallelen siehst du denn zwischen "Sinners and Saints" und "Heat"? Mir kämen da eher Filme wie "Lethal Weapon" in den Sinn und als geerdeter würde ich im Direktvergleich "Heat" bezeichnen, weil der keine Supercop-legt-zig-Gegner-um-Szenen hat. Was natürlich nicht bedeutet, dass jeder der Filme auf seine Art richtig knorke ist.
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Beitrag von John_Clark » 30.08.2016, 12:58

McClane hat geschrieben:
John_Clark hat geschrieben:Sinners and Saints, welchen ich gerne als “geerdete Version” von Heat bezeichne.
Mit Verlaub: Welche Parallelen siehst du denn zwischen "Sinners and Saints" und "Heat"? Mir kämen da eher Filme wie "Lethal Weapon" in den Sinn und als geerdeter würde ich im Direktvergleich "Heat" bezeichnen, weil der keine Supercop-legt-zig-Gegner-um-Szenen hat. Was natürlich nicht bedeutet, dass jeder der Filme auf seine Art richtig knorke ist.
Vorwiegend die Machart der Strassenschiessereien, der permanente Pressure, denn du als Zuschauer erlebst beim Schauen des Films. Die Story hat mit Heat praktisch nichts gemein, da passt der Lethal Weapon-Vergleich schon eher.

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Beitrag von StS » 05.09.2016, 18:02

Highlights (oder selbst auch nur vernünftig zufrieden stellende Veröffentlichungen) aus der „DtV-Sparte“ des Action/Thriller-Genres sind bekanntlich rar gesät. William Kaufman´s „Sinners & Saints“ war da 2010 eine rühmliche Ausnahme. Sechs Jahre später lieferten er und Hauptdarsteller Johnny Strong dann ihr zweites gemeinsames, dieses Mal mit einer markanten Horror-Komponente versehenes Werk ab: „Daylight´s End“. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen – welche der Streifen letztlich zumindest in einem soliden Maße zu erfüllten vermochte…

Beginnen wir aber erst einmal mit dem Negativen: Das Drehbuch Chad Laws ist oberflächlich, unoriginell, vorhersehbar und wirft einfach diverse bekannte Versatzstücke aus Zombie-, Vampir- und Endzeit-Flicks „in einen Topf“ (samt einer markanten, unverkennbaren Dosis „Assault on Precinct 13“). Die Dialoge sind meist recht platt, die Charakterzeichnungen nicht gerade besser – und wie im B-Movie-Sektor inzwischen leider gängig, wird der Zuschauer auch hier nicht von Blut und Explosionen „aus dem Rechner“ verschont (welche aber immerhin von akzeptabler Qualität sind). Enttäuschend kommt zudem der „Ober-Baddie“ sowie die Beschaffenheit des obligatorischen „Final-Kampfs“ daher…

Positive Faktoren wären dagegen folgende: Obgleich die Action auf Dauer doch eher repetitiv anmutet, ist ihre Umsetzung (Handhabung der Waffen, taktisches Verhalten etc.) anständig geraten. Reichlich vorhanden und „druckvoll“ präsentiert, gibt´s da nicht viel zu meckern. Aus dem vergleichsweise schmalen Budget wurde ordentlich 'was rausgeholt, die Optik ist ansprechend, das Tempo zügig und die (heruntergekommenen) Dreh-Locations überzeugen ebenso wie die erzeugte Atmosphäre (speziell zu Beginn – unabhängig dessen, dass in jener Phase nicht nur John Carpenter´s „Vampires“ unverkennbar grüßen lässt)…

Alles in allem ist „Daylight´s End“ ein durchaus unterhaltsamer Streifen, der einträglich von Kaufman´s „Handwerkskunst“ und seinem coolen (wenn auch Klischee-haften) Hauptprotagonisten profitiert, welchen Johnny Strong (der Name kann doch nicht echt sein, oder?) gewohnt „kernig“ verkörpert. Apropos Darsteller: „Preisverdächtige“ Leistung gibt es keine zu verzeichnen – „Totalausfälle“ zum Glück aber genauso wenig. Darüber hinaus ist Lance Henriksen mal wieder etwas „aktiver“ bei der Sache als zuletzt meist und hätte ich persönlich nichts dagegen, Newcomerin Chelsea Edmundson künftig ab und an mal wieder zu Gesicht zu bekommen…

gute :liquid6:

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