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von gelini71 » 19.11.2016, 04:15
Jarhead
Von den diversen Filmgenres gibt es eines was ich gar nicht mag - das des Kriegsfilms. Liegt wohl auch daran das ich als überzeugter Kriegsdienstverweigerer mit der Thematik als solches wenig anfangen kann, zudem haben mich in den 80igern bei der Vietnamfilmwelle die dummen Hinterwäldlerkommentare zu den diversen Machwerken gestört ("BOAH - voll die geile Action wie da abgemetzelt wird !") - sowas prägt.
"Jarhead" ist auf jeden Fall eines der besseren Werke weil die Geschichte um den Scharfschützen im ersten Irakkrieg wirklich gut umgesetzt wurde und Sam Mendes (zum Glück) auf Daueractionfeuerwerk verzichtet. Der Film ist teilweise sogar ganz witzig ohne in eine doofe Komödie abzurutschen - allerdings hat er auch so seine Längen und hätte etwas gekürzt werden können.
Guter Film aber ein Fan von Kriegsflmen bin ich trotzdem nicht

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von SFI » 19.11.2016, 05:13
Ich fand den damals bei Erstsichtung, trotz Abneigung gegen Kriegsfilme, richtig klasse. Müsste ihn mal wieder auf die Probe stellen.
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von gelini71 » 26.11.2016, 04:19
Der talentierte Mr. Ripley
Große Schauspielernamen garantieren keinen großen Film - hier sind direkt mal fünf Big Names versammelt, das Ergebnis ist zwar ein schicker Film aber leider auch ein etwas Spannungsloser Streifen. Ich hatte den irgendwie besser in Erinnerung....

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von gelini71 » 28.11.2016, 04:32
Verhandlungssache
Kennt den noch einer ? Ist irgendwie so einer dieser Filme die etwas in Vergessenheit geraten sind..Nun gut, es ist der wohl Wortreichste Actionfilm aller Zeiten der sich fast eine Stunde Zeit nimmt seine Geschichte zu entwickeln und seine Spannung aus den Dialogen zieht. Das manche Nebenfigur etwas arg Klischeemäßig sind kann man tolorieren. Guter, immer noch sehenswerter Film.

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von SFI » 28.11.2016, 05:44
Klar! Als ich den das erste Mal sah, saß ich wie gefesselt auf der Couch.
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von gelini71 » 29.11.2016, 04:33
Ausnahmezustand
Beim ansehen sollte man sich immer wieder in Erinnerung rufen das dieser Film vor dem 9/11 gedreht wurde und es seinerzeit als er rauskam eine Diskussion gab das die im Film gezeigten Taten und Reaktionen rein fiktiv seien - Tja, die Realität hat die Fiktion eingeholt. In Zeiten von "24" und ähnlichen Werken wirkt dieser Film mittlerweile geradezu Handzahm, schlecht ist er aber nicht wenn auch hier mit den üblichen Nahost-Klischees gespielt wird die man zwischenzeitlich doch etwas zu oft gesehen hat.

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von SFI » 29.11.2016, 05:02
Von dem hatte ich seinerzeit komplett etwas anderes erwartet als ich dann bekam.
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von gelini71 » 29.11.2016, 05:18
Was hast Du denn erwartet ? Mehr Action ?
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von SFI » 29.11.2016, 05:22
Ganz genau! Die Sturm und Drang Zeit eben. Heute würde der mir wohl besser gefallen.
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von MarS » 29.11.2016, 10:26
Schlecht ist der nicht. So richtig packend fand ich den aber auch nicht.
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von gelini71 » 30.11.2016, 04:07
Harold und Maude
Das schrägste Liebespaar der Filmgeschichte in einem wunderschönen Film. OK - der Humor ist schon arg sarkastisch und sehr schwarz aber dieser Film ist das schönste Plädoyer zum Leben, der Liebe und zum "anders sein", denn man lebt ja bekanntermaßen nur einmal. Wir sollten alle mehr wie Maude sein...Der Score mit seiner niedlichen Folkmusik von Cat Stevens ist ebenfalls einfach liebenswert. Zwar merkt man dem Streifen an das er 45 Jahre auf dem Buckel hat, aber gesehen haben sollte man ihn schon. Klassiker !

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von SFI » 30.11.2016, 05:19
Noch die davon gehört.
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von gelini71 » 30.11.2016, 05:28
Dachte ich mir

Nachholen

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von gelini71 » 01.12.2016, 08:41
eXistenZ
Die Gamerfraktion freut sich ohne Ende wenn sie diverse Gamesverweise hier zuordnen können. David Cronenberg kann natürlich nicht von diversen Ekelszenen lassen die hier aber irgendwie nicht in die Geschichte reinpassen wollen. Überhaupt ist mir dieser Film etwas zu durchgeknallt, auch wenn die Frage "Was ist Spiel ? Was ist Realität ?" durchaus reizvoll umgesetzt wurde.

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von StS » 01.12.2016, 08:52
Bin kein Gamer - aber der Film ist schon dufte.
"Matrix für Nicht-Mainstreamer"
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von gelini71 » 02.12.2016, 04:28
Wasabi
Unglaublich alberne und dumme Action-Klamotte aus dem Hause Besson. Dramaturgisch holprig ohne Ende, sehr schlechter Schnitt / Montage, nervige Darsteller und nicht vorhandenes Drehbuch. Was für ein Scheiß !

wegen dem Abspann, der war gut.
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von SFI » 02.12.2016, 06:06
Hab den gar nicht sooo übel in Erinnerung.

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von gelini71 » 02.12.2016, 08:50
Ging mir bis gestern Abend lustigerweise genauso

Ich dachte noch "Luc Besson und Jean Reno, das kann ganz witzig werden", aber dies ist wirklich eine Überdosis Franzosenhumor....
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von MarS » 02.12.2016, 13:00
Nee, so schlecht war der nicht. Bei ner 1/10 müsste das ganz übles Zeug gewesen sein. So schlecht hab ich den jedenfalls auch nicht in Erinnerung. Eher so als Durchschnittstreifen.
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von gelini71 » 02.12.2016, 13:38
Also selbst für Besson Verhältnisse ist der übel, so ein schlechtes (und schlichtes) Drehbuch hätte ich jetzt nicht erwartet.
Ich bin ja Besson Fan und mir ist durchaus bewußt das ich bei ihm idR keine große Filmkunst erwarten darf / kann / soll, aber das war mir zu Französisch...
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von gelini71 » 08.12.2016, 04:58
Wolfen
Einer dieser Filme die man gerne mit dem Zusatz "Klassiker" betitelt. Der Tierhorrorfilm mit Ökobotschaft (frühe 80iger halt) ist visuell immer noch gut gemacht, vor allen die Steadycam Aufnahmen mit Falschfarben und dem verfremdeten Ton sind Atmosphärisch gelungen. Große Spannung oder gar Splatter gibt es aber nicht, den Trick das Grauen nicht zu zeigen sondern nur die Reaktionen der Leute darauf wird hier etwas zu oft angewendet. Obwohl 1981 produziert atmet der Film noch deutlich sichtbar den Geist der 70iger. Gesehen haben sollte Genrefreunde ihn durchaus, der Zahn der Zeit hat allerdings allzu deutlich daran genagt...

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von Cinefreak » 08.12.2016, 10:24
gelini71 hat geschrieben:Verhandlungssache
Kennt den noch einer ? Ist irgendwie so einer dieser Filme die etwas in Vergessenheit geraten sind..Nun gut, es ist der wohl Wortreichste Actionfilm aller Zeiten der sich fast eine Stunde Zeit nimmt seine Geschichte zu entwickeln und seine Spannung aus den Dialogen zieht. Das manche Nebenfigur etwas arg Klischeemäßig sind kann man tolorieren. Guter, immer noch sehenswerter Film.

klar kenne ich den. Der ist wirklich nicht übel, vor allem beim ersten Ansehen gabs auch ein paar tolle Spannungsszenen und Lacher
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von gelini71 » 10.12.2016, 04:03
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von gelini71 » 11.12.2016, 04:50
Boggie Nights
Tolle, Namhafte Darsteller. Eine liebevolle Ausstattung. Toller Soundtrack. Schicke Plansequenzen - aber trotzdem lies mich der Film irgendwie kalt. Ja, es gab ein paar Lacher aber es zog sich auch - mit knapp 2,5 Stunden Laufzeit viel zu lang. Zudem schafft der Film es das Thema Porno so unerotisch wie nur möglich zu zeigen....auch eine Leistung. Nicht mein Film.

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von gelini71 » 12.12.2016, 04:30
Im Auftrag des Teufels
Wirkt in der ersten Hälfte wie ein üblicher John Grisham Anwaltsfilm um dann in den Bereich Horror umzuschwenken - das alles ist schick gemacht und sieht schön aus ist aber auch irgendwie schicker Edeltrash. Al Pacino war mir mit seiner Darstellung etwas zu sehr over-the-top. Nicht schlecht aber auch nicht richtig gut, ein Horrorfilm für Menschen die sonst keine Horrorfilme schauen.

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