Rocky I - VI + Creed I - III
Und meine Kritik ist nun auch nachlesbar.
Zur Kritik
Die 10/10 ist gefallen ;-)
In diesem Sinne:
freeman
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freeman
Creed - Rocky's Legacy
Unaufgeregter Neustart der Franchise, der neben der einfallslosen Alibi-Lovestory samt konstruierter Auszeit auch noch mit einem "Champ" als kranker Tattergreis zu kämpfen hat. Klar, Jordan zeigt eine beeindruckende physische Präsenz, die Identifikation mit seinem Charakter gelingt aber nur bedingt. Die runtergespulten Trainingseinheiten taugen zudem höchstens als visuelles Zitat. Bemerkung am Rande: Michael Buffer altert einfach nicht.
Unaufgeregter Neustart der Franchise, der neben der einfallslosen Alibi-Lovestory samt konstruierter Auszeit auch noch mit einem "Champ" als kranker Tattergreis zu kämpfen hat. Klar, Jordan zeigt eine beeindruckende physische Präsenz, die Identifikation mit seinem Charakter gelingt aber nur bedingt. Die runtergespulten Trainingseinheiten taugen zudem höchstens als visuelles Zitat. Bemerkung am Rande: Michael Buffer altert einfach nicht.
Naja Rocky neigt zur Sentimentalität wie ein gutes RomCom-Flughafenfinale und zum pompösen Eventcharakter wie edle Raumschiffaction, ohne sich aber in dieser Zange zum Fisch oder Fleisch bekennen zu wollen. Sowas hats immer schwer bei dir.SFI hat geschrieben:Wie kamst du denn genau auf die Idee? Haste bei deiner Sichtung gedacht: Ja da wird der SFI bestimmt schaudern.
Rocky II
Drei Jahre nach seinem Durchbruch mit „Rocky“ drehte Sylvester Stallone die erste Fortsetzung als Regisseur, Drehbuchautor und Hauptdarsteller in Personalunion. Konsequent schließt „Rocky II“ an den Vorgänger an und variiert diesen, wenn Rocky mit dem Erfolg und dem Ruhm umgehen muss, erst scheitert und eine weitere Chance erhält, als Apollo Creed einen Rückkampf fordert.
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Hier geht's zur Kritik
Drei Jahre nach seinem Durchbruch mit „Rocky“ drehte Sylvester Stallone die erste Fortsetzung als Regisseur, Drehbuchautor und Hauptdarsteller in Personalunion. Konsequent schließt „Rocky II“ an den Vorgänger an und variiert diesen, wenn Rocky mit dem Erfolg und dem Ruhm umgehen muss, erst scheitert und eine weitere Chance erhält, als Apollo Creed einen Rückkampf fordert.
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Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]
Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]
Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]
Da meine Freundin mal die "Rocky"-Saga komplett sehen wollte (bisher haben wir 1 und 2 geschaut), kann ich mich da eventuell in die Bresche werfen.
Vielleicht will Timo ja auch im TraShFI-Modus erklären warum der Murks besser als "Creed" sein soll. :twisted:
Vielleicht will Timo ja auch im TraShFI-Modus erklären warum der Murks besser als "Creed" sein soll. :twisted:
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]
Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]
Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]
Rocky
Ein Klassiker des Boxerfilms und des Underdogdramas, von Stallone ebenso gut geschrieben wie gespielt. Seine Darstellung und Charakterisierung eines liebenswerten Simpels, der als Boxer und Schuldeneintreiber zwar Gewalt anwendet, aber nie besonders erpicht darauf zu sein scheint, der eine gute Seele ist, selbst wenn man es ihm nicht dankt (siehe die Nachbarskinder), und dessen unbeholfenes Werben um Adrian grundsympathisch ist, ist schon eine Wucht. Gleichzeitig ist "Rocky" eine schöne Milieustudie amerikanischer Großstädte und der Arbeiterklasse, mehr noch als ein Boxerfilm: Es wird wenig geboxt, nur kurz zu Beginn und ausführlicher im Finale, in dem Stallone seinen Helden einen (zugegebenermaßen ziemlich großen) Achtungserfolg erzielen lässt. Da ist "Rocky" dann doch eher Working-Class-Märchen als große Sozialstudie, was sich auch an Apollo Creed zeigt: Der nach Muhammed Ali gemodelte Boxer und sein Team sind geldgeile Schwätzer, allein mit Blick auf die PR unterwegs und dem hart arbeitenden Rocky moralisch haushoch unterlegen. Gerade in dem Bereich besserten die Sequels dann doch deutlich nach, auch wenn sie dafür andere Schwächen hatten. "Rocky" hingegen ist verdientermaßen ein Klassiker, auch wenn sich Milieustudie und Underdogmärchen hin und wieder etwas beißen.
Ein Klassiker des Boxerfilms und des Underdogdramas, von Stallone ebenso gut geschrieben wie gespielt. Seine Darstellung und Charakterisierung eines liebenswerten Simpels, der als Boxer und Schuldeneintreiber zwar Gewalt anwendet, aber nie besonders erpicht darauf zu sein scheint, der eine gute Seele ist, selbst wenn man es ihm nicht dankt (siehe die Nachbarskinder), und dessen unbeholfenes Werben um Adrian grundsympathisch ist, ist schon eine Wucht. Gleichzeitig ist "Rocky" eine schöne Milieustudie amerikanischer Großstädte und der Arbeiterklasse, mehr noch als ein Boxerfilm: Es wird wenig geboxt, nur kurz zu Beginn und ausführlicher im Finale, in dem Stallone seinen Helden einen (zugegebenermaßen ziemlich großen) Achtungserfolg erzielen lässt. Da ist "Rocky" dann doch eher Working-Class-Märchen als große Sozialstudie, was sich auch an Apollo Creed zeigt: Der nach Muhammed Ali gemodelte Boxer und sein Team sind geldgeile Schwätzer, allein mit Blick auf die PR unterwegs und dem hart arbeitenden Rocky moralisch haushoch unterlegen. Gerade in dem Bereich besserten die Sequels dann doch deutlich nach, auch wenn sie dafür andere Schwächen hatten. "Rocky" hingegen ist verdientermaßen ein Klassiker, auch wenn sich Milieustudie und Underdogmärchen hin und wieder etwas beißen.
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]
Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]
Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]
Rocky III - Das Auge des Tigers
Rocky bekommt mit "Eye of the Tiger" hier jene Hymne, die im popkulturellen Gedächtnis noch stärker mit ihm verbunden ist als Bill Contis "Gonna Fly Now". Verpackt ist das in die typische "Rocky"-Geschichte von Boxer-Selbstzweifeln, Aufraffen nach Niederlagen und dem typischen Underdog-Sieg des Boxers, dem man schon seit Teil eins immer wieder gesagt hat, dass er zu alt zum Boxen sei. Die Verbrüderung mit Apollo gehört zu den Stärken des Films, der in Sachen Figuren aber mehr an der Oberfläche bleibt und verstäkt auf Box-Action setzt. Aber der Kampf gegen den Wrestler Hulk Hogan a.k.a. Thunderlips sowie die beiden Aufeinandertreffen mit Mr. T a.k.a. Cubber Lang sind nette Boxerkirmes der grellen 1980er-Machart mit begrenzt realistischem, aber ganz unterhaltsamen Gekloppe und einem glänzenden Oberflächenstyle, der den ganzen Film durchzieht. Dass man zeitlgleich die Laufzeit auf etwas über 90 Minuten eingedampft hat, hilft "Rocky III" ebenfalls über die Runden, sodass man trotz seiner Mängel eine recht vergnügliche Zeit hat, ohne dass der Film an die beiden Vorgänger anschließen könnte.
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Rocky bekommt mit "Eye of the Tiger" hier jene Hymne, die im popkulturellen Gedächtnis noch stärker mit ihm verbunden ist als Bill Contis "Gonna Fly Now". Verpackt ist das in die typische "Rocky"-Geschichte von Boxer-Selbstzweifeln, Aufraffen nach Niederlagen und dem typischen Underdog-Sieg des Boxers, dem man schon seit Teil eins immer wieder gesagt hat, dass er zu alt zum Boxen sei. Die Verbrüderung mit Apollo gehört zu den Stärken des Films, der in Sachen Figuren aber mehr an der Oberfläche bleibt und verstäkt auf Box-Action setzt. Aber der Kampf gegen den Wrestler Hulk Hogan a.k.a. Thunderlips sowie die beiden Aufeinandertreffen mit Mr. T a.k.a. Cubber Lang sind nette Boxerkirmes der grellen 1980er-Machart mit begrenzt realistischem, aber ganz unterhaltsamen Gekloppe und einem glänzenden Oberflächenstyle, der den ganzen Film durchzieht. Dass man zeitlgleich die Laufzeit auf etwas über 90 Minuten eingedampft hat, hilft "Rocky III" ebenfalls über die Runden, sodass man trotz seiner Mängel eine recht vergnügliche Zeit hat, ohne dass der Film an die beiden Vorgänger anschließen könnte.
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Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]
Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]
Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]
Rocky IV
Mehr Eighties in einem Film geht wohl kaum, weshalb ich durchaus verstehen kann, warum "Rocky IV" teilweise derb abgefeiert wird. Gleichzeitig muss man sich vor Augen halten, dass hier erzählerisch kaum einen Blumentopf zu holen ist, weshalb es besser ist, dass der hier nur 85 Minuten geht. Das bisschen Gerede darüber, dass Kämpfer wie Rocky und Apollo nie ganz aus dem Ring abtreten können wirkt wie eine (damals noch nicht absehbare) Vorschau auf "Rocky Balboa", sonst wird aber alles, was nach Subplot aussieht, konsequent über Bord geworfen. Adrians Protest gegen potentiell mörderischen Kampf ist kaum wahrnehmbar, Paulie ist vom Problemherd zum nervig-trotteligen Sidekick geworden und die Politikkomponente ist auch schon etwas aua: Amerika ist geil und muss das auch gerne mal mit überkandidelten Las-Vegas-Showeinlagen zeigen, nach denen man fast schon Verständnis dafür hat, dass Drago Apollo die Rübe einmatscht; wenn das amerikanische Publikum den russischen Boxer ausbuht, dann ist das okay und gehört zur Show, andersrum das ist das natürlich böse und feindseilig; aber eigentlich ist das russische Volk ja herzensgut, nur von den bösen Apparatschicks kontrolliert, weshalb Rockys Performance im Ring sie auf seine Seite bringt, bis selbst das Politbüro (widerwillig) applaudiert. Eine etwas seltsame Idee von Völkerverständigung. Lundgren ist körperlich eine echte Präsenz, darstellerisch noch schwach auf der Brust, sorgt aber zusammen mit Weathers und Stallone für ordentlich Box-Action. Derweil versucht man mit "No Easy Way Out" und "Burning Heart" noch mindestens zwei neue "Rocky"-Hymnen neben "Eye of the Tiger" und "Gonna Fly Now" zu etablieren, die zwar nicht in der Reihe verfingen, aber schmissig ins Ohr gehen. Passend dazu kriegt man so viele mit Musik unterlegte Montagen wie noch nie in einem "Rocky"-Film, womit Teil 4 wohl der passendste Boxerfilm fürs (beginnnende) MTV-Zeitalter ist.
Mehr Eighties in einem Film geht wohl kaum, weshalb ich durchaus verstehen kann, warum "Rocky IV" teilweise derb abgefeiert wird. Gleichzeitig muss man sich vor Augen halten, dass hier erzählerisch kaum einen Blumentopf zu holen ist, weshalb es besser ist, dass der hier nur 85 Minuten geht. Das bisschen Gerede darüber, dass Kämpfer wie Rocky und Apollo nie ganz aus dem Ring abtreten können wirkt wie eine (damals noch nicht absehbare) Vorschau auf "Rocky Balboa", sonst wird aber alles, was nach Subplot aussieht, konsequent über Bord geworfen. Adrians Protest gegen potentiell mörderischen Kampf ist kaum wahrnehmbar, Paulie ist vom Problemherd zum nervig-trotteligen Sidekick geworden und die Politikkomponente ist auch schon etwas aua: Amerika ist geil und muss das auch gerne mal mit überkandidelten Las-Vegas-Showeinlagen zeigen, nach denen man fast schon Verständnis dafür hat, dass Drago Apollo die Rübe einmatscht; wenn das amerikanische Publikum den russischen Boxer ausbuht, dann ist das okay und gehört zur Show, andersrum das ist das natürlich böse und feindseilig; aber eigentlich ist das russische Volk ja herzensgut, nur von den bösen Apparatschicks kontrolliert, weshalb Rockys Performance im Ring sie auf seine Seite bringt, bis selbst das Politbüro (widerwillig) applaudiert. Eine etwas seltsame Idee von Völkerverständigung. Lundgren ist körperlich eine echte Präsenz, darstellerisch noch schwach auf der Brust, sorgt aber zusammen mit Weathers und Stallone für ordentlich Box-Action. Derweil versucht man mit "No Easy Way Out" und "Burning Heart" noch mindestens zwei neue "Rocky"-Hymnen neben "Eye of the Tiger" und "Gonna Fly Now" zu etablieren, die zwar nicht in der Reihe verfingen, aber schmissig ins Ohr gehen. Passend dazu kriegt man so viele mit Musik unterlegte Montagen wie noch nie in einem "Rocky"-Film, womit Teil 4 wohl der passendste Boxerfilm fürs (beginnnende) MTV-Zeitalter ist.
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]
Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]
Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]
Rocky V
Originaltitel: Rocky V
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 1990
Regie: John G. Avildsen
Darsteller: Sylvester Stallone, Talia Shire, Burt Young, Sage Stallone, Burgess Meredith, Tommy Morrison, Richard Gant, Tony Burton, Jimmy Gambina, Delia Sheppard, Mike Sheehan, Kevin Conolly, Michael Buffer, Lloyd Kaufman, Jennifer Flavin, Dale Jacobyu.a.
Im fünften Teil der „Rocky“-Reihe versucht Drehbuchautor und Hauptdarsteller Sylvester Stallone die Reihe weg von knalliger Box-Action und wieder mehr in Richtung Drama zu bewegen. Dieses Mal versucht sich Rocky Balboa als Trainer eines aufstrebenden Boxers, nachdem die Balboas ihr Vermögen verloren haben, doch er droht darüber seine Familie zu vernachlässigen.
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Originaltitel: Rocky V
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 1990
Regie: John G. Avildsen
Darsteller: Sylvester Stallone, Talia Shire, Burt Young, Sage Stallone, Burgess Meredith, Tommy Morrison, Richard Gant, Tony Burton, Jimmy Gambina, Delia Sheppard, Mike Sheehan, Kevin Conolly, Michael Buffer, Lloyd Kaufman, Jennifer Flavin, Dale Jacobyu.a.
Im fünften Teil der „Rocky“-Reihe versucht Drehbuchautor und Hauptdarsteller Sylvester Stallone die Reihe weg von knalliger Box-Action und wieder mehr in Richtung Drama zu bewegen. Dieses Mal versucht sich Rocky Balboa als Trainer eines aufstrebenden Boxers, nachdem die Balboas ihr Vermögen verloren haben, doch er droht darüber seine Familie zu vernachlässigen.
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Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]
Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]
Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]
Re: Rocky I - VI + Creed
From Russia with Glove
Cool gemacht und trifft es auf den Kopf und trotz der offensichtlichen Schwächen bleibt Rocky IV der geilste Rocky überhaupt.
- Sir Jay
- Palmenkicker
- Beiträge: 11822
- Registriert: 12.06.2006, 13:30
- Wohnort: Bei den Pflasterkackern
Re: Rocky I - VI + Creed
Creed (2015)
Ich muss sagen ich bin höchst verwundert über die großen Begeisterungstürme, die dem Film entgegen wehen.
Was genau hat der Film richtig gemacht? Nun zumindest hat er nichts großartig falsch gemacht...und das war es auch schon.
Creed tischt einen handelsüblichen Sportdrama Plot auf, der wirklich jedes Klischee und jeden obligatorischen dramaturgischen Wendepunkt abhakt, dass bei all der Vorhersehbarkeit nur noch auf gute Inszenierung der Körperpräsenz und den kämpferischen Fähigkeiten von Michael B. Jordan zu hoffen ist. Und hier liefert der Film einigermaßen ab. Zwar bleibt auch diese morderne Rocky Interpretation in der Tradition der alten Filme und liefert einen eher unrealistischen Schlagabtausch im Ring, doch die Kamera weiß dich dafür gut dazwischen zu bewegen. Die langen, schnittlosen Kampfsequenzen verleihen den Kämpfen durchaus eine Intensität, die die alten Filme missen lassen.
Aber das wars dann auch schon. Der Plot ist vorhersehbar und der finale Kampf nicht mal wirklich gut aufgebaut. Der böse Widersacher erhält wenig Profil und eine richtige Motivation ihn zu besiegen erarbeitet der Film auch nicht heraus. So wirklich wichtig ist es auch nicht, da für Creed nicht sonderlich viel auf dem Spiel steht. Tatsächlich wäre ein Film über dessen Widersacher, der eigentlich dabei ist ins Gefängnis zu kommen deutlich spannender gewesen.
Creed ist ein routiniertes, solide umgesetztes Sportlerdrama, das aber ein wenig faul ist, auf Nummer sicher spielt und anstelle von Innovation nur totgekaute erzählerische Stilmittel auffährt. Aufgewertet wird das ganze durch den Geist der Franchise und Stallones ikonischer Figur in der Nebenrolle - doch viel mehr ist da wirklich nicht...
Ich muss sagen ich bin höchst verwundert über die großen Begeisterungstürme, die dem Film entgegen wehen.
Was genau hat der Film richtig gemacht? Nun zumindest hat er nichts großartig falsch gemacht...und das war es auch schon.
Creed tischt einen handelsüblichen Sportdrama Plot auf, der wirklich jedes Klischee und jeden obligatorischen dramaturgischen Wendepunkt abhakt, dass bei all der Vorhersehbarkeit nur noch auf gute Inszenierung der Körperpräsenz und den kämpferischen Fähigkeiten von Michael B. Jordan zu hoffen ist. Und hier liefert der Film einigermaßen ab. Zwar bleibt auch diese morderne Rocky Interpretation in der Tradition der alten Filme und liefert einen eher unrealistischen Schlagabtausch im Ring, doch die Kamera weiß dich dafür gut dazwischen zu bewegen. Die langen, schnittlosen Kampfsequenzen verleihen den Kämpfen durchaus eine Intensität, die die alten Filme missen lassen.
Aber das wars dann auch schon. Der Plot ist vorhersehbar und der finale Kampf nicht mal wirklich gut aufgebaut. Der böse Widersacher erhält wenig Profil und eine richtige Motivation ihn zu besiegen erarbeitet der Film auch nicht heraus. So wirklich wichtig ist es auch nicht, da für Creed nicht sonderlich viel auf dem Spiel steht. Tatsächlich wäre ein Film über dessen Widersacher, der eigentlich dabei ist ins Gefängnis zu kommen deutlich spannender gewesen.
Creed ist ein routiniertes, solide umgesetztes Sportlerdrama, das aber ein wenig faul ist, auf Nummer sicher spielt und anstelle von Innovation nur totgekaute erzählerische Stilmittel auffährt. Aufgewertet wird das ganze durch den Geist der Franchise und Stallones ikonischer Figur in der Nebenrolle - doch viel mehr ist da wirklich nicht...
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