...und es ist mal wieder eine Comic-Verfilmung angelaufen - das allerdings enttäuschend. Sind die Leute eventuell (endlich) "übersättigt" von derartiger Ware - oder hatte es andere Gründe? Nunja, schauen wir uns den aktuellen Fall mal an:
Lang erwartet, aber u.a. aufgrund einer Familien-Tragödie Regisseur Zack Snyders in gewisse "Produktionsschwierigkeiten" geraten - Geek-Fav Joss Whedon wurde für "auflockernde Nachdrehs" engagiert - liegt dem Publikum nun also "Justice League" vor: Quasi die "Avengers-Variante" aus dem Hause "DC". Im Angesichts des hohen Budgets von irgendwo zwischen $250 Millionen und $300 Millionen kamen an diesem Start-WoE nur "maue" $96,000,000 in den USA sowie $185.5 Millionen aus dem Rest der Welt zusammen ($51.7 Millionen davon aus China)...
In den Staaten ist das Ergebnis schwächer als das von "Wonder Woman" ($103.3), "Suicide Squad" ($133.7), "Batman v Superman: Dawn of Justice" ($166) und "Man of Steel" ($116.6). Von den Kritikern gab´s 40% bei "RT" - vom Publikum ein "B+" CinemaScore. 63% der Zuschauer waren übrigens männlich - eine merklich höhere Zahl als bspw. bei "Wonder Woman" oder dem letzten "Thor"-Flick...
Auf Platz 2 übertraf dagegen "Wonder" (eine Kinderbuch-Verfilmung mit Julia Roberts, Jacob Tremblay und Owen Wilson) mit $27,050,000 alle Erwartungen. Es gab 84% bei "RT" und ein "A+" CinemaScore. Im Vorfeld war man davon ausgegangen, dass der Film mit etwa $13 Millionen anlaufen würde...
"Thor: Ragnarok" steht indes alles in allem bei $738.1 Millionen, "Murder on the Orient Express" bei $148.2 Millionen. Der Faith-based-Animationsfilm "the Star" debütierte mit $10 Millionen, einem "A" CinemaScore und 62% bei "RT" auf Platz 6, Greta Gerwig's "Lady Bird" steht derweil inzwischen auf Platz 8 (mit $2.5 Millionen aus 238 Kinos), "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri" (mit Frances McDormand) ist mit $1.1 Millionen aus 53 Kinos in die Top 10 vorgerückt und "Roman J. Israel, Esq." (mit Denzel Washington) ist erst einmal mit $65,000 aus 4 Kinos ins Rennen gegangen...