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Moderator: SFI
Luke Cage - Season 1
Nach den ganzen Negativkritiken war ich auf Mäßiges eingestellt und wurde von der Serie dann eher positiv überrascht. Die Tatsache, dass es etwas wenig Handlung für 13 Folgen ist, hatte auch schon die Freude an vorigen Marvel-Netflix-Sachen getrübt, doch der Mix aus Superheldenkloppe, Blaxploitation und Crime-Drama Marke "The Wire" hat seinen Charme und ist oft auch eine Hommage an jene Genres (etwa die Musikeinlagen im Club, die an Blaxploitation-Gassenhauer erinnern). Dass Luke Cage zu einem "öffentlichen" Superhelden wie Iron Man wird, ist eine nette Abwechslung im Serienkosmos, ebenso die deutlich mehr an der Realität orientierten Verweise auf das Leben in ärmeren Vierteln (Verbrechen, Diskriminierung, Gangkultur usw.). An zwei Sachen hapert es etwas. Zum einen die Tatsache, dass der Fokus in Sachen Hauptschurke sich irgendwann vom facettenreich Gangsterboss Cottonmouth zum 08/15-Psycho Diamondback verlagert - und das gerade an dem Punkt, als Rückblenden das Bild von Cottonmouth noch erweitern und so richtig interessant machen. Zum anderen die Fähigkeiten der Heldenfigur: Tendentiell unverwundbare Helden wie Superman sind eh langweilig und Bärenkräfte hat sowieso jeder zweite Held. Ersteres wird durch die Judas Bullets in der zweiten Hälfte etwas aufgebrochen, doch die Kombination der beiden Fähigkeiten sorgt für eher langweilige Fäusteleien, die manchmal an Bud Spencer und Co. erinnern - kein Vergleich zu den geilen Fights aus "Daredevil". Dafür stimmt das Ensemble, vor allem in den Nebenrollen - gerade Theo Rossi als Shades ist immer grandios. "Luke Cage" hat also seine Schwächen, aber auch seine Meriten, gerade in Sachen Style und Genregeschichte. Bin mal gespannt, wie ich dann auf "Iron Fist" reagiere.
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Nach den ganzen Negativkritiken war ich auf Mäßiges eingestellt und wurde von der Serie dann eher positiv überrascht. Die Tatsache, dass es etwas wenig Handlung für 13 Folgen ist, hatte auch schon die Freude an vorigen Marvel-Netflix-Sachen getrübt, doch der Mix aus Superheldenkloppe, Blaxploitation und Crime-Drama Marke "The Wire" hat seinen Charme und ist oft auch eine Hommage an jene Genres (etwa die Musikeinlagen im Club, die an Blaxploitation-Gassenhauer erinnern). Dass Luke Cage zu einem "öffentlichen" Superhelden wie Iron Man wird, ist eine nette Abwechslung im Serienkosmos, ebenso die deutlich mehr an der Realität orientierten Verweise auf das Leben in ärmeren Vierteln (Verbrechen, Diskriminierung, Gangkultur usw.). An zwei Sachen hapert es etwas. Zum einen die Tatsache, dass der Fokus in Sachen Hauptschurke sich irgendwann vom facettenreich Gangsterboss Cottonmouth zum 08/15-Psycho Diamondback verlagert - und das gerade an dem Punkt, als Rückblenden das Bild von Cottonmouth noch erweitern und so richtig interessant machen. Zum anderen die Fähigkeiten der Heldenfigur: Tendentiell unverwundbare Helden wie Superman sind eh langweilig und Bärenkräfte hat sowieso jeder zweite Held. Ersteres wird durch die Judas Bullets in der zweiten Hälfte etwas aufgebrochen, doch die Kombination der beiden Fähigkeiten sorgt für eher langweilige Fäusteleien, die manchmal an Bud Spencer und Co. erinnern - kein Vergleich zu den geilen Fights aus "Daredevil". Dafür stimmt das Ensemble, vor allem in den Nebenrollen - gerade Theo Rossi als Shades ist immer grandios. "Luke Cage" hat also seine Schwächen, aber auch seine Meriten, gerade in Sachen Style und Genregeschichte. Bin mal gespannt, wie ich dann auf "Iron Fist" reagiere.
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]
Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]
Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]
the Tick - Staffel 1

In einer Zeit wo gefühlt jede Woche ein Superheldenfilm ins Kino kommt (oder eine Serie im TV auftaucht) wird es einfach Zeit für eine Parodie - die ebenfalls auf einem Comic basiert. Ähnlich wie bei "Per Anhalter durch die Galaxis" werden hier alle Klischees, Versatzstücke und Baukastenstücke genommen und so pervers übertrieben das es einfach absurd ist. Dazu ein ziemlich alberner Humor und Darsteller die die ganze Geschichte zu keiner Sekunde Ernst nehmen.
Wer also kein Problem mit sprechenden Hunden, einem schwulen Boot (!!!) oder einer blauen Zecke als Held hat der darf gerne mal reinschauen. Der Humor ist allerdings nicht jedermanns Sache, auch sollte man sich das ganze in kleinen Dosen reinziehen (mehr wie drei Folgen auf einmal hält man nicht aus). Ja - es ist Trash und ja - es ist Saublöd. Aber es macht durchaus Spaß....


In einer Zeit wo gefühlt jede Woche ein Superheldenfilm ins Kino kommt (oder eine Serie im TV auftaucht) wird es einfach Zeit für eine Parodie - die ebenfalls auf einem Comic basiert. Ähnlich wie bei "Per Anhalter durch die Galaxis" werden hier alle Klischees, Versatzstücke und Baukastenstücke genommen und so pervers übertrieben das es einfach absurd ist. Dazu ein ziemlich alberner Humor und Darsteller die die ganze Geschichte zu keiner Sekunde Ernst nehmen.
Wer also kein Problem mit sprechenden Hunden, einem schwulen Boot (!!!) oder einer blauen Zecke als Held hat der darf gerne mal reinschauen. Der Humor ist allerdings nicht jedermanns Sache, auch sollte man sich das ganze in kleinen Dosen reinziehen (mehr wie drei Folgen auf einmal hält man nicht aus). Ja - es ist Trash und ja - es ist Saublöd. Aber es macht durchaus Spaß....
Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note
- The Punisher
- Action Experte

- Beiträge: 6763
- Registriert: 11.08.2004, 22:02
- Wohnort: I am Groot
Ich hab beim Trailer schon abgebrochen 

"And shepherds we shall be, for Thee, my Lord, for Thee. Power hath descended forth from
Thy hand.That our feet may swiftly carry out Thy command. So we shall flow a river forth
to Thee, and teeming with souls shall it ever be. In nomine Patri Et Filii.Spiritus Sancti"
Falling Water - Staffel 1

Die Entdeckung der Langsamkeit - dagegen ist "Mad Man" eine wüste Actionserie
. Auch wenn alles im Schneckentempo abgeht hat die Geschichte was faszinierendes. Gegen Ende wird es allerdings ziemlich schräg, es sind halt Träume und die gehen selten rational logisch ab
. Was für Fans von David Lynch oder David Cronenberg, allerdings ohne den Humor der beiden Regiegrößen. Leider bereits in den USA abgesetzt, somit bleibt die Geschichte ohne Auflösung und deshalb werde ich mir wohl auch Staffel 2 sparen...


Die Entdeckung der Langsamkeit - dagegen ist "Mad Man" eine wüste Actionserie

Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note
the Shannara Chronicles - Staffel 1

Ich war skeptisch, sehr sogar.....Natürlich kann diese Produktion nicht mit HdR oder GoT mithalten, dafür war das Budget deutlich sichtbar zu mager. Aber dafür hat diese Serie etwas was GoT immer fehlte: Tempo. Hier geht es direkt zur Sache, ohne Pause wie ein Ritt auf einer Achterbahn. Und man hat sogar am Ende eine "große Schlacht", etwas was GoT immer vermieden hat
. Naturgemäß bei dem Tempo bleibt die Figurenzeichnung blass, die Dialoge sind dumm. Dazu einige nette trashige Momente wenn man zB sieht das die Figuren moderne Boots mit Gummisohlen anhaben
. Wären GoT und HdR teuere Sternerestaurants dann ist das hier ein Besuch bei McDonalds - kann auch mal sein, unterhält ganz gut und macht durchaus Laune aber eben auch kein must-seen. Die Landschaftsaufnahmen sind schick und die beiden Mädels sind zudem wirklich hübsch. Jetzt für den Sommer also geradezu ideale weil anspruchslose Unterhaltung mit Trashschlagseite.


Ich war skeptisch, sehr sogar.....Natürlich kann diese Produktion nicht mit HdR oder GoT mithalten, dafür war das Budget deutlich sichtbar zu mager. Aber dafür hat diese Serie etwas was GoT immer fehlte: Tempo. Hier geht es direkt zur Sache, ohne Pause wie ein Ritt auf einer Achterbahn. Und man hat sogar am Ende eine "große Schlacht", etwas was GoT immer vermieden hat

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the Shannara Chronicles - Staffel 2

Inhaltlich ein typisches Sequel bei dem man wieder einmal versucht eine abgeschlossene Handlung wieder aufzunehmen. Hat leider nicht das Tempo der ersten Staffel und somit einiges an Leerlauf. Dafür hat man sichtlich am Gewaltlevel gedreht, das Teil ist diesmal wesentlich blutiger und brutaler geworden. Die Dialoge sind weiterhin dumm, die CGI Effekte lausig (besonders die Wassereffekte). Dazu gibt es eine Zeitreisefolge die komplett unlogisch ist und am Schluß sogar ein ziemlich dreistes "Ghostbusters" Zitat. Na ja - ganz nett bei dem Wetter im Moment aber irgendwie bin ich auch nicht böse das es nicht weitergeht...


Inhaltlich ein typisches Sequel bei dem man wieder einmal versucht eine abgeschlossene Handlung wieder aufzunehmen. Hat leider nicht das Tempo der ersten Staffel und somit einiges an Leerlauf. Dafür hat man sichtlich am Gewaltlevel gedreht, das Teil ist diesmal wesentlich blutiger und brutaler geworden. Die Dialoge sind weiterhin dumm, die CGI Effekte lausig (besonders die Wassereffekte). Dazu gibt es eine Zeitreisefolge die komplett unlogisch ist und am Schluß sogar ein ziemlich dreistes "Ghostbusters" Zitat. Na ja - ganz nett bei dem Wetter im Moment aber irgendwie bin ich auch nicht böse das es nicht weitergeht...
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Rogue - Staffel 1

Krimi geht immer und wie es sich momentan gehört ist die Hauptfigur etwas anders als der Rest der Menschheit - diesmal ist sie etwas labil was mit ihren privaten Problemen zu tun hat. Der Einstieg ist wirklich etwas mau, ab Folge 3 zieht die Spannungskurve merklich an und vieles was in der Pilotfolge reichlich komisch und deplaziert wirkte macht auf einmal Sinn. Gute sehenswerte Serie.


Krimi geht immer und wie es sich momentan gehört ist die Hauptfigur etwas anders als der Rest der Menschheit - diesmal ist sie etwas labil was mit ihren privaten Problemen zu tun hat. Der Einstieg ist wirklich etwas mau, ab Folge 3 zieht die Spannungskurve merklich an und vieles was in der Pilotfolge reichlich komisch und deplaziert wirkte macht auf einmal Sinn. Gute sehenswerte Serie.
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Rogue - Staffel 2

Die Handlung ist etwas konstruiert, besonders der etwas krampfhafte Versuch eine Verbindung zu Staffel 1 herzustellen. Trotzdem eine spannende Sache die man sich gerne anschaut. Die ziemlich kindlich wirkende Syncrostimme von Aleksa Palladino geht aber gar nicht.


Die Handlung ist etwas konstruiert, besonders der etwas krampfhafte Versuch eine Verbindung zu Staffel 1 herzustellen. Trotzdem eine spannende Sache die man sich gerne anschaut. Die ziemlich kindlich wirkende Syncrostimme von Aleksa Palladino geht aber gar nicht.
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