Dragon - The Bruce Lee Story

Der Action Film der 80er, der 90er und heute.
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Sir Jay
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Dragon - The Bruce Lee Story

Beitrag von Sir Jay » 20.06.2006, 16:33

Dragon - The Bruce Lee Story
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Originaltitel: Dragon - The Bruce Lee Story
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 1993
Regie: Rob Cohen
Darsteller: Jason Scott Lee, Lauren Holly, Robert Wagner, Michael Learned



Bruce Lee gehört wohl zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der Filmgeschichte. Nein, mehr als das. Er war nicht nur ein verdammt guter Kampfkünstler, sondern auch Lehrer, Philosoph. Seinen Ruf als "King of Kung Fu", trägt er zwar zu Recht, ist aber jedoch nicht ganz richtig, wenn man bedenkt, dass er der "Founder of Jeet Kune Do" ist. Das Selbstverteidigungskonzept, dass sich gegen sämtliche herkömliche Kampfsportarten richtet und zudem noch einen hohen philosophischen Anspruch hat, der zur persönlichen Entwicklung des Menschen beitragen soll. (Es wäre zu aufwendig das hier nun genauer zu erläutern)
Durch seine Filme (aber auch Bücher und Workout-videos) wurde er zum ersten internationalen Superstar aus Hongkong, der schließlich die amerikansiche und chinesische Kultur näher zusammenführte, daraufhin der Rassismus gegenüber Asiaten deutlich sank und somit fortan den Weg für zukünftige Asia-Stars (Jackie Chan, Jet Li, Chow Yun Fat, John Woo) ebnete.

Zu Schade dass Bruce Lee auf dem Höhepunkt seiner Karriere ( wenige Wochen vor der "Enter the Dragon"-Premiere) auf misteriöse Weise verstarb.
Noch trauriger ist die Tatsache, dass das Ableben dieser Kampfsport-ikone einen ziemlich üblen und erbärmlichen Trend nach sich zog.
BRUCEPLOITATION!
Die Ausbeutung (Exploitation) des Namens "Bruce Lee".
Tonnenweise asiatischer Möchtegern Schauspieler, die Lee's Statur auch nur annährend ähnelten wurden in besagten Filmen als Bruce Li, Bruce Lei, Bruce Lai, Bruce Lung, Bruce Tai, Bruce was weiß ich gecastet, aber offiziell als Bruce Lee Filme verkauft. Die schlimmsten Verbrecher dieser Branche sind Godfrey Ho und Joseph Lai, die wohl die meisten dieser Bruceploiter abgedreht hatten. Markenzeichen dieser Filme waren eine nicht existente Story, schlechte Schauspieler, sowie eine vollkommen alberne und sinnlose Anneinanderreihung von Kampfszenen, in denen es für den Hauptakteur galt möglichst so wie Bruce Lee zu agieren. Falls diese krampfhaften Bruce Lee-Posen und Gesten viel zu aufgesetzt wirkten ließen immernoch der Haarschnitt und das Outfit (zumindest von weitem betrachtet), den Verdacht erregen, tatsächlich Mr. Lee auf dem Bildschirm zu sehen.

Anfang der 80er nahmen diese kaum voneinander unterscheidbaren "Filme" (Jackie Chan sei dank) ihr Ende.

1993, 20 Jahre nach Lee's Tod wurde die große Dokumentation "Curse of the Dragon" abgedreht, sowie ein Stern am Walk of Fame dem Kampfsportidol gewidmet.
Und da entschied sich seine Witwe Linda Lee Cadwell ihren verstorbenen Mann besonders zu ehren, in Form eines Films. Ein Film der das Leben des Bruce Lee nacherzählen soll. Ein Film der nicht nur Bruce Lee den starken Kämpfer zeigt, sondern auch Bruce Lee, den netten Lehrer, gefühlvollen Ehemann, und guten Vater. Kurz gesagt, Bruce Lee als privater Mensch.

Als Drehbuchvorlage diente Linda Cadwell's Buch "The Men only I knew", und sollte die wichtigsten Stationen in Lee's Leben presentieren. Das Training im Kindesalter, die Zeit auf der Uni, Probleme mit Rassisten, die Beziehung mit seiner Frau Linda, der Aufenthalt im Krankenhaus, Entwicklung des Jeet Kune Do, Geburten der beiden Kinder, The Green Hornet, und schließlich auch sein Durchbruch in Hongkong und anschließend in den USA, sein Tod dagegen wird nur am Ende erwähnt, aber nicht erläutert.

Die Regie übernahm ein anerkannte Regessieur, Rob Cohen (Daylight, Fast & Furious), Die Rolle von Linda's Frau übernahm Lauren Holly (Dumm und Dümmer) und Bruce Lee persönlich wurde von Jason Scott Lee (der in der Filmbranche nie so richtig groß wurde) gespielt.
Brandon Lee lehnte die Rolle ab, weil er seinen Vater nicht immitieren wollte (zudem sieht er gar nichtmal so richtig asiatisch aus), doch diesesmal wäre es das wert gewesen.

Zwar wird hier Lee immernoch immitiert, diesesmal jedoch nicht so selbstzweckhaft aus rein kommerziellen Gründen, sondern hier geht es um den ernsthaften Versuch einen real existierenden Menschen darzustellen. Und hier schien es eine gute Wahl gewesen zu sein, einen Schauspieler gewählt zu haben, dem man ein wenig in die Kampfkünste einweihte, anstatt einen Kampfkünstler zu engagieren, dem man etwas Schauspielunterricht hätte geben müssen.

Jason Scott Lee kann in den Kampfszenen wirklich überzeugen, und das obwohl er gar kein Kampfsportler ist (ein paar Doubles haben sicher auch nachgeholfen). Er agiert, guckt, und bewegt sich wie der kleine Drache.
Zwar wirkte er für mich in einigen Stellen etwas übertrieben, doch diese Kleinigkeiten stören nicht wirklich. Im großen und ganzen hatte ich wirklich das Gefühl einen wirklich guten Bruce Lee Darsteller zu sehen. Das einzige Problem ist, dass Jason Scott Lee's Gesicht etwas zu jugendlich wirkte, während der echte Bruce Lee ein viel markanteres Gesicht hatte.
Lauren Holly gibt eine gute Linda Cadwell ab, und auch der Rest der Schauspieler gibt keinen Grund ausgebuht zu werden.

Da sich der Film mit dem Thema "Bruce Lee" befasst, sind Kampfszenen unumgänglich und damit quasi vorprogrammiert. Und hier muss ich einen großen Kritikpunkt ablassen, nämlich dass der Grund für eine Kampfszene zum Teil viel zu albern rüberkommt, und auch diese Eigenschaft ändert sich nicht im Verlauf einer solchen körperlichen Auseinandersetzung.
Der erste Kampf geht damit los, dass ein Rüpel auf einem Ball einem Kerl sein Mädchen beim Tanzen wegschnappt. Ein Glück, dass Bruce Lee auftaucht, (die Angelegenheit aber nicht beobachtet hat!!!) und den Kerl auffordert das Mädchen freizugeben, damit er mit ihr tanzt. Der will natürlich nicht und haut also gleich zu. Im nächsten Moment steht Bruce Lee oberkörperfrei, schweiß-glänzend auf der Tanzfläche und macht den Kerl fertig, vorher natürlich noch ein Multi-Überschlag zum Tisch...Und wenn der böse dann plötzlich ein Messer zuckt, hat Lee in einem solchen Fall auch seine Kettenpeitsche parat, womit dieser Kampf schließlich ziemlich ins nicht mehr Ernstzunehmende abdriftet.
Ähnlich sieht es mit der nächsten Kampfszene in der Küche aus.
Zum Glück sind auch nachvollziehbarere Kämpfe dabei, die immernoch gut aussehen, und erst Recht noch mehr Spass machen, wenn Lee es ein paar arroganten Rassisten zeigt, die wirklich nichts besseres verdient haben.
Ich wage es aber zu bezweifeln, dass alle Kampfszenen tatsächlich stattfanden, vor allem der Kampf am Set zu "the Big Boss". Diese schienen kleine Extras zu sein, da in der Filmbranche Lebensverfilmungen anscheinend nie 100%ig Ernst genommen werden, selbst dann nicht, wenn die Frau der besagten Person bei der Produktion etwas zu sagen hatte.
So stellen einige Kampfszenen eine Ergänzung zum film dar, sowie einige abgeänderte Tatsachen die Geschichte abrunden sollen.
So passiert es, dass Bruce Lee nach seinem siegreichen Kampf gegen einen chinesischen Meister, ins Krankenhaus muss, als der zu Boden gegangene Gegner plötzlich aufsteht und rücksichtslos in den Rücken tritt.

In Wahrheit wurde der Kampf fair beendet, und Lee ärgerte sich schließlich darüber, dass ihm der Kampf zu lange dauerte. Der Krankenhausbesuch erfolgte, als er sich bei einem Training nicht richtig aufwährmte und sich dadurch eine schwere Verletzung in der Wirbelsäule zuzog.

Ein anderes kleines Extra sind die Lee's Einbildungen eines Dämonen, der ihn vernichten will. Diese Szenen sollten wohl den Kampf über sich selbst darstellen, den Lee am Schluss auch gewinnt.

Im großen und ganzen verschafft der Film dennoch einen guten Einblick in das Leben des Bruce Lee. Nicht-Bruce Lee Fans werden die Änderungen ohnehin nicht auffallen und sollten sich somit umso mehr unterhalten. Denn abseits des Namen "Bruce Lee" handelt es sich hier um einen interessanten Film, der keine Langeweile aufkommen lässt. Die Story wird spannend verfolgt (wie setzt sich nun der Chinese in den USA durch?), die Schauspieler machen Spass und überzeugen, und die Action kann auch immer wieder beeindrucken, auch wenn sie es nicht ganz so mit der Realität nimmt (übrigens: die FSK 18 Freigabe ist mal wieder ein Witz). Auf jeden Fall ein guter und unterhaltsamer Film, und für Bruce Lee Fans sowieso Pflichtlektüre, denn hiermit wurde der kleine Drache allemahl geehrt!

:liquid8:

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Die DVD ist von Universal, und diesen Label mag ich irgendwie nicht. Zwar sind Bild und Ton gut, doch das versprochene Bonus material auf dem Back Cover, dass unter anderem Outtakes verspricht, ist nicht zu finden :roll:

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Beitrag von Vince » 20.06.2006, 17:59

Sehr cooles Ding, das sich so anhört, als würde sich da jemand richtig gut in der Materie auskennen. :wink: Feine Sache... ich hab ihn glaub ich noch nicht gesehen.

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Beitrag von John Woo » 20.06.2006, 18:19

Nice, Bewertungsbalken fehlt aber mal wieder. :wink:

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Beitrag von Vince » 20.06.2006, 18:23

John Woo hat geschrieben:Nice, Bewertungsbalken fehlt aber mal wieder. :wink:
Gut mitgedacht, John! Hab ihn mal nach Checken der ofdb-Note reineditiert.

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Beitrag von freeman » 20.06.2006, 18:57

Mir ist der Film irgendwo zu oberflächlich, weiß auch nicht. Wurde mit dem Film niemals richtig warm, weil er den Mythos Lee eben nicht transportieren konnte, sondern ihn eben nur stur bebilderte ... da sind die Kampfgründe imo nicht einmal das albernste ...

Review ist aber wahrlich gelungen ...

In diesem Sinne:
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Beitrag von Sir Jay » 20.06.2006, 20:18

hast eigentlich REcht...würde eigentlich mehr gehen...irgendwie zweifele ich mein "mit diesem Film wurde er wahrlich geehrt" mittlerweile ein wenig an xD

Aber naja sowas ist ja typisch Lebensverfilmung ôô

und ja mit Bruce Lee kenne ich mich bisschen aus, der Bonus DVD von Enter the Dragon sei dank ^^
Ihn und seine Philosophie über JKD finde ich höchst interessant

Gast

Beitrag von Gast » 20.06.2006, 20:27

Voll grass mal wieder 8-)

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Beitrag von Sir Jay » 20.06.2006, 20:44

was auch immer du uns damit sagen möchtest xD"

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Beitrag von moi » 13.08.2006, 20:59

Ich habe damals mit 12-13 die verstümmelte FSK12-Fassung auf RTL2 gesehen und fand den FIlm nicht schlecht. Werde mir den mal uncut reinziehen, wenn sich die Gelegenheit bietet.
Was die Bruceploitation-Sache angeht - ich hab wochenlang die http://geocities.com/many_bruces/ Seite durchgelesen und mir manche Filme davon besorgt... Ist in der Tat interessant, wozu die Geldgeilheit mancher Produzenten führen kann...
Die Fähigkeit, einen Besen fliegen zu können, ist das, was eine Hexe von einer gewöhnlichen Frau unterscheidet...

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Beitrag von Sir Jay » 13.08.2006, 23:49

Der Tod von Bruce Lee zog quasi einen mittlerweile zum Kult gewordenen Blödsinn nachsich.

welcher Tote kann sowas noch von sich behaupten? :lol:

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Beitrag von moi » 13.08.2006, 23:52

Sir Jay hat geschrieben:Der Tod von Bruce Lee zog quasi einen mittlerweile zum Kult gewordenen Blödsinn nachsich.

welcher Tote kann sowas noch von sich behaupten? :lol:
2PAC? ;)

Hab auf der Bruceploitation-Seite gelesen, dass es einen ähnlichen pseudobiografischen Film mit Bruce Li geben soll, der noch besser ist als "Dragon".
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Beitrag von Vince » 14.08.2006, 00:05

moi hat geschrieben:
Sir Jay hat geschrieben:Der Tod von Bruce Lee zog quasi einen mittlerweile zum Kult gewordenen Blödsinn nachsich.

welcher Tote kann sowas noch von sich behaupten? :lol:
2PAC? ;)
:00000694 :00000694 :00000694

Die geilste Hip Hop-Verarsche, die ich je gelesen habe... Tu, le Francais, ich glaub mit dir haben wir noch unser Spässchen...

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Beitrag von moi » 14.08.2006, 00:11

Vince hat geschrieben: :00000694 :00000694 :00000694

Die geilste Hip Hop-Verarsche, die ich je gelesen habe... Tu, le Francais, ich glaub mit dir haben wir noch unser Spässchen...
Je ne suis pas de France, mais je pense que nous allons avoir un temps drôle. :D
Die Fähigkeit, einen Besen fliegen zu können, ist das, was eine Hexe von einer gewöhnlichen Frau unterscheidet...

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Beitrag von Vince » 14.08.2006, 00:17

Hmm, mal gucken, wie frisch ich noch bin...

Ich bin nicht aus Frankreich, aber ich denke, wir werden ein ??? haben...

Was ist ein temps drôle?

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Beitrag von moi » 14.08.2006, 00:34

Ist bei mir auch etwas her... musste selber paarmal das Wörterbuch aufschlagen...

"temps drôle"="drollige Zeit" ;)
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Beitrag von Vince » 14.08.2006, 00:36

:lol:
Mkay... drollig, die Vokabel hatte ich im Französischunterricht glaub ich nicht...

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Beitrag von moi » 14.08.2006, 00:47

Vince hat geschrieben::lol:
Mkay... drollig, die Vokabel hatte ich im Französischunterricht glaub ich nicht...
Ich auch nicht, hab nie Vokabeln gelernt... habs im Wörterbuch als Beispiel unter "Zeit" gefunden...

Aber back 2topic(mehr oder weniger):
Ich finde, Marc Dacascos wär ein geeigneter Bruce Lee-Darsteller für diesen Film. Martial Arts beherrscht er gut und ist ein anerkannter B-Movie-Darsteller...
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Beitrag von Fäb » 14.08.2006, 01:50

"Je suis Jaques, j'habit à Paris et je voudrais un croissant siiiivuuupläää!!" Also ein paar brocken franzmannsprooch kann ich auch noch :00000694

Zum Thema: "Dragon - The Bruce Lee Story" ist glaub ich das einzige was ich mal noch gucken könnte über den Bruce. Denn hier mal die Frage: Muss man als absoluter Noob auf dem Gebiet noch was anderes unbedingt gesehen haben als den "Mann mit der Todeskralle" ? Ist das einzige was ich mir mal aus Interesse gegeben hab, da man ja zumindest ein stückweit mitreden will. Ausschlaggebend war, dass ich nachdem ich mit "Kentucky Fried Movie" zuerst die Parodie darüber gesehen hatte und dann natürlich unbedingt das Original hinterhergucken musste um das zu rallen.

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Beitrag von freeman » 14.08.2006, 01:55

Nö, is halt echt mehr Bio als alles andere. Hatte den auch deutlich vor diversen Bruce Lee Heulern gesehen und er hat funktioniert ...

In diesem Sinne:
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Beitrag von Sir Jay » 14.08.2006, 14:05

also ich persönlich kenne nur Enter the Dragon, Way of the Dragon, und die komplette Footage zu "Game of Death"

Way of the Dragon ist in soweit zu empfehlen, weil sich es Lee's einzige (vollendete) Regiearbeit ist, er sich ein klein wenig als Komiker versucht (ab und zu musste ich wirklich lachen), und schließlich bietet der film noch einen memorablen Kampf mit Chuck Norris.
Viele andere Fights sehen typischerweise mal mehr mal weniger billig aus, und das trifft auch auf einige Teile des Showdowns zu, aber dann sieht man auch doch wieder viel von Lee's können.
Der Kampf Lee vs. Norris ist wirklich nicht schlecht, auch wenn er überholt aussieht.

Und dann wäre da noch Fist of Fury der einen sehr guten Ruf genießt, und von dem wurde auch das "Fist of Legend"-Remake mit Jet Li gedreht.
BTW: warum gibt es fist of legend nicht auch auf deutsch?

und die echten Bruce Lee filme würde ich dem Film eigentlich schon vorziehen, denn Jason Scott Lee ist kein Ersatz für Bruce.
Bei Bruce war alles echt, bei Scott alles nur show, er war ja gar kein echter kämpfer

PS: die 2pac verarsche kenne ich gar nicht xD"

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Beitrag von Fäb » 15.08.2006, 17:07

mmkay ich betrachte das Thema Bruce Lee dann erstmal als abgehakt bzw. vertagt... "Mann mit der Todeskralle" war zwar ganz nett und ich erkenne durchaus, wie man darin einen gewissen Kult sehen kann, gerade wenn alles echt ist was der Bruce da so drauf hat, aber mehr brauchts dann erstmal nicht für mich. Danke :wink:

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