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von freeman » 13.05.2019, 19:25
Find ja witzig, dass McClane "Blood Drive" in Sachen Offenherzigkeit führt. Eine Serie, bei der alles, abgesehen von einem Frauenarsch und zig Männerärschen "selbstironisch" weggepixelt wurde.
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von McClane » 14.05.2019, 10:41
Ich meine mich an diverse Moppen in Folge 1 erinnern zu können (muss mal weitergucken den Kram).
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]
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von freeman » 14.05.2019, 19:38
Da war dein versautes Hirn Vater des Gedanken ;-)
Hupen gabs in der Serie nur von Kerlen und in Autos
In diesem Sinne:
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von SFI » 22.05.2019, 07:04
Avengers: Endgame
180 Minuten sind eine lange Zeit für die ADHS-Zielgruppe und so verwunderte es wenig, dass sie sich auf den Sitzen hin und her wanden und dabei ihre 1 Liter Diabetesbrühe geräuschvoll schlürfte. Auf den Nebenkriegsschauplätzen war demnach mehr los als im Film. Der demontierte den ein oder anderen Charakter wie sich einst Episode VIII beim Melken. Infantiler Humor der peinlichen Art, nebst Zeitreisetheorien ohne Theorie. Immerhin, ein kurzer Gänsehautmoment bei den gelben Pop Ups, allerdings schnell verfliegend beim unübersichtlichen aber offensichtlichen CGI Gekloppe. Bis dahin gähnende Leere, auch auf der Welt, obwohl ja noch 4 Mrd. Menschen exitieren. Immerhin werden nach wie vor neue Autos produziert. Wozu benötigte man noch einmal Captain Marvel?

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von SFI » 25.05.2019, 16:54
Banshee - Staffel 4
Staffel 4 baut zu den beiden Vorgängerstaffel etwas ab, was auch an der Finalfolge liegt. Die verschiedenen Konflikte wurden über eine langen Zeitraum erst mit viel Geschick bis zur Spannungspitze gebracht, nur um sie dann recht uninspiriert enden zu lassen. Dank gewohnt gutem Figurenkarrussell aber immer noch solide Unterhaltung.

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von SFI » 26.05.2019, 16:24
Game of Thrones - Staffel 8
In Westeros reichte es im Finale zwar noch nicht zur Demokratie aber immerhin zur Wahlmonarchie mit Facetten des platonischen Idealstaats. Zu den Problemen der finalen Staffel wurde schon viel geschrieben, in seiner Gesamtbetrachtung ist der Ausklang aber dennoch solide geworden. Man darf sogar sagen, dass GoT zu den auserkorenen Serien gehört, deren jährliches Ausstrahlungsfieber man missen wird, ähnlich wie es seierzeit bei der HDR der Fall war.

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von SFI » 02.06.2019, 15:40
Operation: Overlord
Optisch und technisch kann sich die Produktion sehen lassen, vor allem die anfängliche Absprungszene und das Zombie Make Up wissen zu gefallen. Der Vergleich mit Castle Wolfenstein passt, Medal of Honor hatte ich allerdings weit aus häufiger vor Augen. Trotz der Kulisse und den genannten positiven Attributen bleibt der Streifen als 42. Genreversatzstück spannungsarm und inhaltsleer; Einfach nicht meine Welt.

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von SFI » 03.06.2019, 10:46
Robin Hood
Die Neuinterpretation hat lediglich ein Problem: Sie lautet Robin Hood. Im Vergleich zu ähnlichen Schändungen, wie etwa den aktuellen King Arthur, hat sie aber einen gewaltigen Vorteil. Sie scherrt sich einen feuchten Kehricht um die Vorlage. Wo King Arthur noch versuchte den Mythos mit modernen Stilmitteln zu verschmelzen und IMO scheiterte, mutet Robin Hood sogleich wie ein Science Fiction Film in einem Multiversum an. Hätte Regisseur Bathurst den Bogen gegen Maschinengewehre ausgetauscht, dann wäre Robin Hood ein moderner Actionfilm, gemixt aus Fast & Furious, John Wick und Dr. Who. Man muss Bathurst für diese visuell atemberaubende Welt einfach Tribut zollen. Kleidung, die an eine Modeschau aus der Zukunft erinnert, in der eine Vielfalt an Geschlechteridentitäten gemeinsam den katholischen Gottesdienst besuchen. Ein beeindruckendes Nottingham im Mittelalter, industrialisiert und herausgeputzt wie eine moderne Metropole, ja es fehlte nur noch die Magnetschwebebahn für Pferdekutschen. Waffenhighlights wie Automatik-Repetierarmbrüste und ein peitschender Score runden die experimentelle Kulisse ab.

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von Nachtwaechter » 03.06.2019, 16:44
Interessante Interpretation, die mich dann doch wieder anfixt....
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von SFI » 03.06.2019, 17:37
... kann dennoch in die Hose gehen.

Ich kann jede Kritik, die sich an der Schändung stößt, nachvollziehen, aber abseits dessen gibt es auch nicht wegzudiskutierende Schauwerte der besonderen Art. Als Gegenargument muss man zudem anmerken, dass Robin Hood im Vergleich zu King Arthur keinen Hehl daraus macht, wodurch sich die Erwartungshaltung einfacher anpassen lässt.
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von Nachtwaechter » 03.06.2019, 19:34
Ach... in meinem Herz ist für beide Filme Platz...

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von freeman » 04.06.2019, 20:01
Ich fand den neuen Robin Hood auch sehr unterhaltsam. Bei den optischen Ausführungen vom Timo würde ich in jedem Fall mitgehen. Sehr geil auch die Inszenierung einschlagender Bolzen in Mauerwerk, was an wüste John Woo Ballereien erinnerte, bei denen sich Mauerwerk nach und nach in Luft auflöst und im Bildausschnitt als Wolke herumwabert
Schade fand ich nur die Standgasperformance vom Oberlump. Den in der Klasse eines Rickman und es wäre ein reichlich formvollendeter Spaß gewesen.
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von SFI » 05.06.2019, 06:30
Endlich mal wieder ein Formationsflug der beiden Chef-MoFs.

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von freeman » 05.06.2019, 19:53
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von SFI » 10.06.2019, 20:37
Designated Survivor - Staffel 3
Willkommen zur neuesten Ausgabe der Ponyhof Präsidentschaft, die in 10 Folgen einen House of Cards light Wahlkampf mit entkoffeiniertem "24" Bioterrorimus kombiniert. Braucht man als Gegenentwurf von Trump sicherlich, bleibt aber eben auch Utopie. Sutherlands letzte Worte sind dahingehend ein wunderbarer Abschluss, falls es keine Verlängerung gibt.

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von SFI » 18.06.2019, 19:33
Homeland - Staffel 7
Heftiger Einbruch zur gelungenen Vorgängerstaffel. Claire Danes mimt mal wieder den Rückfall und overperformed hier par excellence, Highlight hier die finale Szene, die lebt ihren Charakter. Ich kann es derweil nicht mehr ertragen. Obwohl man den Machern Tribut zollen muss, dass Homeland sich stetig wandelt und nun Trumps Russenaffäre samt dessen Eigenmächtigkeiten fiktional verarbeitet werden, langweilt diese Verstrickung übelst. Erst in den beiden Finalfolgen geht es etwas aufwärts. Stellenweise eine Qual.

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von gelini71 » 19.06.2019, 07:51
Haben wir unterschiedliche Serien gesehen ? So stark auseinander waren unsere Meinungen noch nie

Einziger Kritikpunkt von mir wäre der etwas behäbige Anfang (wie schon in der Staffel zuvor). Das Overacting von Claire gehört imo irgendwie zu dieser Serie

Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note
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von SFI » 23.06.2019, 15:36
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von SFI » 02.07.2019, 15:32
Ballon
Sind wir im Westen? Nein, in Oberfranken.

So endet eine spektakuläre Flucht, die trotz des bekannten Ausgangs so geschickt inszeniert ist, dass sich die Hochspannung in die Fingernägel mogelt. Dazu tolle Kulissen, allerlei technische Zeitzeugen und ein feiner Score, die aufzeigen, dass es hin und hin wieder auch brauchbare deutsche Filme gibt.

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von gelini71 » 02.07.2019, 20:43
Es reichen für mich drei Worte diesen Film nicht anzuschauen: Michael Bully Herbig

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von SFI » 03.07.2019, 06:16
Vor allem dank seiner gelungenen Regie weiß der Streifen zu überzeugen. So lange er nicht vor der Kamera unlustig umher hampelt, ist mir sein Mitwirken egal.
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von gelini71 » 03.07.2019, 13:23
egal - ich unterstütze den Kerl nicht !
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von SFI » 03.07.2019, 17:32
Wußte gar nicht, dass du eine solche Abneigung hast.
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von gelini71 » 03.07.2019, 18:38
Der ist mir schon mit seiner unlustigen "Bullyparade" mächtig auf die Eier gegangen
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von SFI » 08.07.2019, 17:36
Aladdin
Die Trailer ließen Fürchterliches erahnen, doch zum Glück war der Eintopf enigermaßen zu ertragen. Das dürfte für mich an der reizenden Naomi Scott gelegen haben, die schon Power Rangers besser machte, als er vielleicht war. Dafür hatte der Sing Sang das Problem der fehlenden Synchronität und wirkte dabei wie vordergründig eingespielt. Ärgerlich. Gewohnt nervig indes der neuzeitliche Slang, allen voran von Blaubeere Smith mit seinem Drang moderne Gimmicks einzuflechten. Der Rest wirkte wie eine Pillenparade sommerlicher Karnevalsumzüge zwischen Studiobauten, die nach Freizeitparkulisse anmuten. Helden des Films: Der Affe und der fliegende Teppich.

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